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Interface mit vier XLR-Ausgängen

  • freeze
  • 4. Oktober 2008 um 16:34
  • freeze
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    1.266
    • 4. Oktober 2008 um 16:34
    • #1

    Hallo Leute,

    ich brauche für Großfeuerwerksanwendungen ein Firewire-Interface welches vier XLR-Ausgänge besitzt, sprich zwei mal (symmetrisch) Stereo-Signal ausgeben kann.
    Wichtigste Anforderung ist ein guter Klang und Betriebssicherheit, da dieses für Musik-Großfeuerwerke eingesetzt werden soll.

    Die Zahl der Eingänge sind daher sehr untergeordnet, um nicht zu sagen, interessieren nicht. :wink:

    Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich, welches Interface insbesondere die zweite Anforderung erfüllen kann.

    Dankeschön!

    Gruß

  • niggles
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    • 4. Oktober 2008 um 23:11
    • #2

    Geht auch symmetrisch auf 6,3mm Klinke? M-Audio hat da nette Sachen, z.B. die Profire 610. Qualitativ sicher noch ein Stück oberhalb der bekannt guten Fasttrack-Reihe (Pro und Ultra mit USB).

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • freeze
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    • 4. Oktober 2008 um 23:34
    • #3

    Okay, danke für den Hinweis, allerdings eher suboptimal, das Maschinchen.

    Symmetrisch und Klinke geht grundsätzlich schon, nur dann die verriegelbaren von Neutrik.

    Wie gesagt, Betriebssicherheit (wozu auch die Verriegelung gehört) ist schon sehr wichtig.

    Gruß

  • JS-Sound
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    • 5. Oktober 2008 um 00:56
    • #4

    Hallo,
    also ich fände die Verriegelbarkeit nicht das Hauptproblem, da ist das Problem mit Aussetzern oder Interface nicht mehr gefunden doch das größere...

    Gegen das Problem der Verriegelbarkeit könntest du dir ein kleines Case mit dem 9,5" Interface, und einer Blende auf 4x XLR machen, so dass man an die Klinkenstecker überhaupt nicht drankommt.

    Von den Produkten her habe ich mit RME sehr gute Erfahrungen gemacht, mit dem Multiface und aktuell mit dem Fireface 800. Bei beiden hatte ich keine Probleme mit Aussetzern oder ähnlichem, bei Geräten wie z.B. Presonus hatte ich größere Probleme.

    Gruß Jürgen

  • freeze
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    • 5. Oktober 2008 um 01:41
    • #5

    Hallo,

    das mit dem (1he) Case und der Blende ist eine gute Idee!
    Ich hatte geplant, alles in ein L-Rack einzubauen, also werde ich ggf. ein 19" Leergehäuse nehmen, dies erfüllt dann den gleichen Zweck. Mit vernünftigen symmetrischen Klinken und XLR-Buchsen sowie Fixierung des Interfaces (da lasse ich mir noch etwas einfallen) sollte das ja kein Problem sein. (Bei dem RME im 19" Format wäre das auch wieder unproblematisch so lange die Ausgänge als XLR mit einer Blende nach vorne geführt werden)

    Eine Frage steht allerdings noch im Raum - welches Interface ist am störungsunanfälligsten? Welche Software vom Interface verbraucht bei Ausgabe von zwei (verschiedenen) Stereo-Signalen die wenigsten System-Ressourcen?

    Szenario: Großfeuerwerk, alles ist schussbereit, der Countdown ist runtergezählt, der Feuer-Knopf gedrückt, die ersten Kanäle zünden, aber es kommt kein Ton.
    Aus dem ursprünglichen Musikfeuerwerk wird ein musikloses besseres Kirmesfeuerwerk.
    Das ist das Szenario, vor dem es mir graut...

    EDIT: Ich seh' grad, beim Fireface 800 kann man ein Timecode-Modul nachrüsten - was bringt mir SMPTE mit einem Audio-Interface? Oder darf ich das so verstehen, dass dieses Timecode-Modul quasi das TC-Interface für den PC ist?

    Gruß

  • simonstpauli
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    • 5. Oktober 2008 um 13:25
    • #6

    Freeze, was hast Du denn genau vor?

    (Ich finde es ja immer super, wenn Feuerwerker von der Miniklinke wegkommen)

    Sync von Rechner auf Zündanlage? Welche Zündanlage?

    Und wer macht da überhaupt Ton? ;)

    RME ist allgemein als stabil bekannt, gute Treiber, guter Ton, XLR-Ausgänge sind dagegen unüblich, ich habe nur den MOTU 896 MKIII entdeckt, der hat 8x XLR out.
    Ansonsten ist auch die Firewire-Verbindung als Schwachstelle anzusehen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • JS-Sound
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    • 5. Oktober 2008 um 14:27
    • #7

    Hallo,
    Fireface 800 halte ich dann für übertrieben, wenn dir die Anzahl der Eingänge egal ist...Schau dir doch mal das Fireface400 an!

    Wie wäre denn die Lösung mit einem HD-Recorder als Zuspieler? Soo teuer sind die Geräte ja auch nicht mehr, und ich würde sie als betriebssicherer als eine PC-Lösung einschätzen.

    Gruß Jürgen

  • niggles
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    • 5. Oktober 2008 um 14:49
    • #8
    Zitat von "Freeze"


    Szenario: Großfeuerwerk, alles ist schussbereit, der Countdown ist runtergezählt, der Feuer-Knopf gedrückt, die ersten Kanäle zünden, aber es kommt kein Ton.
    Aus dem ursprünglichen Musikfeuerwerk wird ein musikloses besseres Kirmesfeuerwerk.
    Das ist das Szenario, vor dem es mir graut...

    EDIT: Ich seh' grad, beim Fireface 800 kann man ein Timecode-Modul nachrüsten - was bringt mir SMPTE mit einem Audio-Interface? Oder darf ich das so verstehen, dass dieses Timecode-Modul quasi das TC-Interface für den PC ist?

    Die TC-Option fürs FF800 gibt dir auf einem BNC-Stecker den bspw. in Logic, ProTools oder SoundTrack angezeigten Timecode direkt als LTC aus. Damit kannst du dir in den meisten Fällen die zusätzlichen Timecodespuren sparen oder aber nur noch als Backup verwenden. Welches TC-Format benötigt denn deine Steuerung? Und welche Software verwendest du als Audioplayer?
    Ist die Basis für den Systembetrieb schon als PC festgelegt? Im Zweifelsfall ist ein moderner Macbook wahrscheinlich die betriebssicherere Lösung...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • schallereignissortierer
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    • 5. Oktober 2008 um 15:36
    • #9

    Warum nicht einfach eine 4.0 -4 Kanal- Audio DVD erstellen und die mit einem DVD Player mit Einzelausgängen abspielen? Oder meinetwegen auch eine "normale" DVD mit einem Schwarzbild und 4 Audiokanälen.

    Kein PC, der abschmiert, kein Interface, einfach nur handelsübliche Hardware.

    Gut, man braucht eine 4fach DI Box :roll: zum Symmetrieren der Audioausgänge.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • thc
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    • 6. Oktober 2008 um 10:12
    • #10

    Hallo zusammen,
    ich kann dann mal vom Fireface 400 abraten, wenn es um Betriebssicherheit geht.
    Das gute Stück oder der dazugehörige Treiber neigen nämlich dazu, sich bei irgendwelchen unvorhergesehenen Ereignissen vollständig zu verabschieden, was immer mit einem Kaltstart des FF und manchmal mit einem Reboot des PC verbunden ist - das hatte ich jetzt schon ein paar Mal.
    Ausserdem ist die Qualität der Firewire-Schnittstelle von entscheidender Bedeutung.
    Ich habe an meinem Dell D830 extra eine FW-ExpressCard nachgerüstet, weil ich mit dem Onboard-FW-Chip unregelmäßige Dropouts bei der Wiedergabe hatte.
    Schlußendlich ist vorgestern das FF aus dem Rack rausgeflogen und statt dessen das Multiface 2 wieder eingezogen - mit dem hatte ich früher schon keine Probleme, nur hatte mein privates Notebook keinen PC-Card-Slot mehr und RME noch keine ExpressCard für das MF.
    Aber das Dell kann wieder PC-Card und alles wird gut.
    Meine Empfehlung wäre daher eher RME Multiface 2 plus XLR-Blende.
    Gruß
    Claus

  • Hami
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    • 6. Oktober 2008 um 13:00
    • #11

    Ich werfe mal das MOTU Ultralite MK3 ins Rennen. Zwar auch mit Klinken, aber einigermassen bezahlbar und mit guten Audiowerten. Läuft bei mir im Test ordentlich.

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