.
-
gezz-abba -
4. November 2008 um 21:13
-
-
Hi Arnt,
ich hatte das mal kurz als 16er (Inzahlungnahme); das 8ter kenne ich auch.
Solide Verarbeitung, Features und Messwerte entsprechen denen der 80er Jahre - Features kennst Du ja (nicht viel zu merken...), Rauschtechnisch ist es auch nicht mit modernen Pulten vergleichbar.
Ist als 8ter auf jeden Fall ein gutes "Stand-By"- Pult für kleinere Sachen.
Ob sich die aufwendigen Modifikationen (/Reparaturen?) lohnen ist sehr fraglich. Das hängt natürlich auch vom Zustand ab.
Klang: Abgesehen vom evt. höheren Noiselevel und dem rudimentären EQ (ohne Bypass) zeigt auch dieses Pult (bzw. seine MVV) wie praktisch jedes andere keinen signifikanten Eigenklang.Grüße,
Christopher
-
-
ist ja lustig, genau so ein MC 802 war mein allererstes eigenes pult!

ich habe ganz gute erinnerungen daran, klanglich war es gar nicht mal so mies. mit guten mikrofonen konnte man wirklich gute ergebnisse erreichen. die ausstattung war aber ganz schön dünn...schau mal hier nach, da gibt es sogar noch das handbuch für das pult als download!
-
Jap, Panzer triffts ziemlich gut - unser altes 16er hat mittlerweile einige Kontaktschwierigkeiten an Potis, etc., man muss aber dazu sagen, dass es immer ohne Case transportiert wurde (einfach ins Auto oder den Anhänger geschmissen) und schon diverse Ladungen Bier abbekommen hat. War halt damals immer bei unserer "Wir-Spielen-Für-Frei-Saufen-Etwas-Cover-Punk-Rock-Band" mit on Tour.
Ein Fehler, der mit einem 802 in einem früheren Proberaum identisch war, war die defekte Phantomspeisung, evtl. ein Fehler der häufiger auftritt.
Klanglich völlig ok, aber ist tendenziell ein Rauschgenerator bei mehreren hochgezogenene Gains. -
ich kann mich noch daran erinnern, das ich den master immer recht weit unten gelassen habe, so irgendwo bei -15 oder -20, dann gings einigermassen.
-
die auxwege arbeiten pre Eq. Für live ohne Modifikation eher unbrauchbar.
Grüße
B. -
-
So,
die erste umbauphase ist erfolgreich beeendet. AUX 1 und 2 sind nun jeweils einzeln pre/post schaltbar ( natürlich post EQ) . Das bietet mir eigentlich kein anderes kleinpult.. Somit ist das alte dingerich endlich für kleine Live-Nummern mit zwei monitorwegen nutzbar. AUX 3 ist weiterhin fest post Fader/ post EQ für FXe. Ein prima Bonus ist der Bus-Eingang, der mir die möglichkeit verschafft ein externes Pult, zb. DJ-Pult anzuschliessen, ohne dafür zwei Kanäle zu opfern und zudem alle Auxwege mitnutzen kann. Wieso gibt es sowas heute kaum mehr an Kleinpulten ?Die schalter reagieren knackfrei und ohne grossen pegelsprung. Als nächstes kommen beleuchtete muteschalter und ein lampenanschluss dazu. ( leider nur für LED-lampen um das netzteil nicht zu sehr zu belasten. ) Zusammen mit dem super Talkback-Routing ist es dann absolut live-tauglich und zeitgemäss. Und so extrem rauschig finde ich es nun absolut nicht. Es muss nur vernünftig ausgesteuert werden.
gruss,
arnt -
Zitat von "gezz-abba"
...Und so extrem rauschig finde ich es nun absolut nicht. Es muss nur vernünftig ausgesteuert werden...
ich kann mich noch gut erinnern, das ich die masterregler immer recht weit unten lassen musste, um die eingänge vernünftig aussteuern zu können.