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Normalisierungunterschiede bei CD-Rip-Softwaren

  • stepu
  • 18. November 2008 um 13:50
  • stepu
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    • 18. November 2008 um 13:50
    • #1

    Hallo,

    ich habe auf meinem tragbaren Musikspieler Lautstärkeunterschiede bei den verschiedenen draufgespielten CDs
    (nur Wav.-Files) bemerkt. Das ist ja auch bei den Original-CDs so. Es gibt doch aber bestimmt Softwaren
    (oder Softwares?! Wie heisst denn das eigentlich, Mehrzahl von "Software"?), mit denen man auch Rippen&Normalisieren kann.

    Die Lautstärkeunterschiede nerven schon, wenn man verschiedene Platten/Playlists während der Autofahrt oder beim Aufbauen nacheinander anhört...

    Wie löst ihr solche Probleme?


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • schallereignissortierer
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    • 18. November 2008 um 13:59
    • #2

    Der hier: http://www.audiograbber.de/info.phtml kann auch "normalisieren" und kost´ nix. ;)

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • derautor
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    • 18. November 2008 um 14:05
    • #3

    Unter I-Tunes z.B. gibt es eine zuschaltbare Funktion, die - wenn aktiviert - alle Titel mit (annähernd) gleicher Lautstärke abspielt. Zusätzlich besteht noch die Möglichkeit, jedem Titel durch einen entsprechenden manuellen Eintrag im Info-Menü einzeln pegelmäßig auf die Sprünge zu helfen.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • bertz
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    • 18. November 2008 um 14:10
    • #4

    hallo,

    ich glaub, es geht hier nicht ums normalisieren. Die Titel sind, wenn man sie analysiert, bestimmt auf 0,00, oder -0,02dB gemastert. Die Frage ist, und das macht den Lautstärkeunterschied aus, wie stark der Titel komprimiert wurde. Stichwort "loudness war"

    Das ist durch einfaches Normalisieren nicht zu lösen. Tatsächlich ist die manuelle Funktion in iTunes eine der wenigen, die das Ganze etwas eindämmen.

    ...würde ich so denken.

    http://www.klanggeschaeft.de

  • Christian Engel
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    • 18. November 2008 um 14:37
    • #5

    Moins,

    wie laut ein Titel empfunden wird hängt nicht maßgeblich vom Maximalpegel im Track ab. Auf diesen bezieht sich die Funktion "Normalisieren" jedoch. Ergo kann mit dem Normalisieren das Ziel, Titel auf annährend gleiche empfundene Lautstärke zu bringen nicht erreicht werden.
    Hier setzt ReplayGain an und damit funktioniert das auch prima.
    Bitte mal nach diesem Stichwort googeln.

    Beste Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • bwaack
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    • 18. November 2008 um 18:27
    • #6

    replaygain in foobar2000 nutzen.

  • stepu
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    • 18. November 2008 um 19:18
    • #7

    Ah, das ReplayGain ist ja mal interessant. Schafft ihr damit auch eure CDs auf den PC?
    Ich frage deshalb, weil ich zwischenzeitlich von meiner Soundcheck-CD weggekommen und zum Soundchecken
    mittels Player übergegangen bin, einfach, um immer dieselbe Quelle zu benutzen.
    Ich habe immer Wav-files genommen, quasi die unveränderten Daten von den Original-CDs.

    Soweit ich jetzt verstanden habe, verändert Replaygain NUR die Lautstärken, nicht aber die Dynamik.
    Das ist richtig so, oder? Zumindest möchte ich das so...


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • Christian Engel
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    • 18. November 2008 um 21:45
    • #8

    N'Abend,

    meine Soundcheck-Files habe ich des Platzes und der Qualität wegen als FLAC-Dateien vorliegen.
    Normale Pausenmugge als MP3 und mit ReplayGain bearbeitet.
    Richtig, das Tool schreibt nur einen Tag in die MP3-Datei und verändert sonst gar nichts.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • wora
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    • 19. November 2008 um 02:37
    • #9
    Zitat

    replaygain in foobar2000 nutzen.


    super tipp, danke!
    ab jetzt brauch ich iTunes und Winamp nicht mehr...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • siedfleisch
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    • 19. November 2008 um 09:43
    • #10

    Ein Programm, das sich mit der ganzen Thematik beschäftigt, und außerdem einen (sicher vergeblichen) Kampf gegen den Loudness-War führt, ist mp3gain (http://mp3gain.sourceforge.net)

    Der dort angestrebte Normalpunkt von 89dB ist (mir) in der Praxis zu leise. Werte um 92dB führen aber dennoch bei sehr vielen mp3's zu nötigen Absenkungen von 1,5 od. 3 dB oder noch mehr. Man kann auch sehr gut sehen, daß einige Kodierer ins Clipping fahren.

    Übrigens geht Replaygain nur mit Schritten von 1,5dB.

    -sf-

  • Christian Engel
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    • 19. November 2008 um 13:41
    • #11

    Naja, die 1,5dB sind auf mp3Gain bezogen. ReplayGain in foobar2000 ist deutlich ausgereifter. Ist eigentlich überhaupt DER Player schlechthin :D

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • bwaack
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    • 19. November 2008 um 13:48
    • #12

    replaygain in foobar und winamp sind im Prinzip kompatibel.
    Leider nur im Prinzip, je nachdem, welche Applikation die IDV2 - Tags geschrieben hat, werden sie nur von dem einen oder anderen Programm
    erkannt.

    Man muss sich also etwas mit dem Tagging auseinandersetzen, wenn man die gleichen Files mit verschiedenen Programmen nutzen will.
    Der foobar-Gain scanner ist deutlich schneller als der aus winamp - aber winamp liest leider nicht immer die von foobar geschriebenen Tags korrrekt.

    Winamp hat dafür die besseren crossfade-Plugins.

    Grüße
    B.

  • stepu
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    • 27. November 2008 um 15:23
    • #13

    Das heisst dann aber für meine Anwendung MP3-Player, der, soweit ich weiß, NICHT das Replay Gain kennt, diesefunktion auch nicht nutzt.

    Spielt ihr eure Pausenmusik denn sonst via Laptop ab?


    mfg stefan

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  • wora
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    • 27. November 2008 um 18:13
    • #14
    Zitat von "stepu"

    ...
    Spielt ihr eure Pausenmusik denn sonst via Laptop ab?...


    seit über 4 jahren nur noch vom iPod, in letzter zeit auch ab und an mal vom laptop...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Christian Engel
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    • 28. November 2008 um 20:48
    • #15
    Zitat von "stepu"

    Das heisst dann aber für meine Anwendung MP3-Player, der, soweit ich weiß, NICHT das Replay Gain kennt, diesefunktion auch nicht nutzt.


    MP3 ist ja nun ein schon recht betagtes Format bei dessen Entwicklung an so etwas wie ReplayGain nicht gedacht wurde.
    Mit Programmen wie foobar2000 lässt sich einer MP3 ReplayGain aber quasi aufzwingen, indem der Datei Tags hinzugefügt werden, welche die entsprechende Info enthalten. Dies kann dann vom jeweiligen Programm ausgelesen und die Lautstärkekorrektur vorgenommen werden. Aber explizit vorgesehen ist diese Funktion im MP3-Format nicht, deswegen funktioniert das nur eingeschränkt softwareübergreifend.
    Es gibt aber die Möglichkeit, die Lautstärke einer MP3 mittels ReplayGain zu analysieren und permanent zu ändern. Dazu bitte mal nach dem Programm "MP3Gain" googeln. Dabei wird die Datei direkt in der Lautstärke (nicht Dynamik!) verändert. Das ist zwar reversibel, aber du verlierst die Vorteile des flexiblen ReplayGain (d.h. trackbasiert oder albumbasiert etc).
    ABER: du hast den Vorteil, dass jeder MP3-Decoder und somit auch dein MP3-Player deine Musik in der mittels MP3Gain festgelegten Lautstärke abspielt.

    Zitat von "stepu"

    Spielt ihr eure Pausenmusik denn sonst via Laptop ab?


    Meistens ja. Oder auch mal via Navi mit Speicherkarte und Software MP3-Player dank Windows CE :D

    Beste Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • stepu
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    • 1. Dezember 2008 um 17:34
    • #16

    Hm, dann werde ich mir mal Pausenmusik zurechtschustern und -gainen...

    Danke!

    stefan

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