Sieht im rot gekreisten Bereich anders aus als das Original ...
BMS4590 an Vitavox 4cell Horn, Messergebnisse!(aktualisiert)
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Zitat von "mattias bost"
Mal ne andere Frage, wie stehts bei Neodym mit Temperatur? Die waren doch empfindlicher, oder? Weil da wo die Teile stehen, unter einem Dachfenster, die Sonne schön draufbrezeln kann.
hallo mattias,
das ist schlicht und ergreifend eine frage der konkreten NIB-legierung. es gibt da wirklich hochtemperaturfestes zeugs, logisch bei der fülle von industrieanwendungen für kräftige magneten. welche legierungen BMS verwendet, entzieht sich aber leider meiner kenntnis. nach eigener erfahrung würde ich sagen: mach dir über andere dinge sorgen

lesetipp:
http://www.vacuumschmelze.de/dynamic/docroo…DM_PD002_de.pdf@ ukw:
meinst du jetzt die nicht-identisch-gezeichneten schallführungsteile links und rechts? -
Die Zeichnung hat an der rot markierten Stelle nichts mit der Wirklichkeit zu tun.
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du meinst, an den stelleN, oder?
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@ Fabi: Si :arrow: StelleN ist korrekt
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Zitat
so bringt die unweigerlich eine (weitere) Reduzierung der oberen Grenzfrequenz.
...warum ?
Ich tippe eher auf eine optimale Länge (natürlich ohne Querschnittsverringerung). Machen andere (gute) Hersteller auch so.
Gruß SRAM
Tip: das Ganze ist immer noch ein resonanzkontrolliertes System :wink:
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Hallo,
weil ein Vorkammervolumen ( mit sehr geringem k-Faktor) beim Horn nunmal eine Tiefpassfunktion mit sich bringt, wenn ich mich nicht täusche, sogar ohne Schnellewandlung. Das ganze läuft grob unter "Berechnung des Druckkammervolumens" (und dazu müßte alles zählen, was vorm Hornhals liegt).
Will mans genau (gut) machen, so müßte man die akustische Impedanz des Horns am Eingang erfassen, die akustische Ausgangsimpedanz des Treibers und dann einen "Trafo" bauen, der die Impedanzen (möglichst verlustfrei) anpaßt. Da muß nur ne Menge gemessen, einiges an Literatur gelesen und dann konstruiert werden. So mal nebenbei ist das nicht. Sollte hier jemand sowas schon einmal gemacht haben, bin für jede weitere Hilfe/Rat offen (den Tipp der o.g. Impedanzanpassung habe ich direkt bekommen, danke). Wobei sich mir erstmal die Frage stellt, ob die akustische Impedanz eines klassisch ausgelegten Expohorns überhaupt gemessen werden muß (inwieweit spielt der rechteckige Eingang ne Rolle?). Dies müßte doch eigentlich bestimmt sein. Ob die durchgehenden Lamellen des 4Cell-Horns eine Auswirkung auf den Impedanzverlauf des Horns haben, schlecht einschätzbar. Aus der Erinnerung kamen mir die lamellenbehafteten Hörner in den Höhen breitstrahlender vor...
Grüße
Mattias -
Zitat von "mattias bost"
weil ein Vorkammervolumen ( mit sehr geringem k-Faktor) beim Horn nunmal eine Tiefpassfunktion mit sich bringt, wenn ich mich nicht täusche, sogar ohne Schnellewandlung. Das ganze läuft grob unter "Berechnung des Druckkammervolumens" (und dazu müßte alles zählen, was vorm Hornhals liegt).Tiefpässe entstehen durch
- Vorkammern => wenn Du Strecken von der Länge Lamda 1/4 in der Vorkammer hast, die nicht zur Hornkontur gehören.
- Vorkammervolumen => wenn Du helmhölzer in- oder vor der Hornkontur hast, die den Frequenzbereich absorbieren
- weiche Hornkontur => wenn Du biegeweiche Oberflächen in oder vor der Hornfläche hast, die gegenphasig schwingen oder Teppich/Basotect im Horn/ an die Hornkontur klebst.Darum Phaseplugs und/oder das schneckenförmige Gebilde im BMS 4590 - und gilt für Diaphragmen, Konus- und Ringmembranen
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Hallo,
Zitatwenn Du Strecken von der Länge Lamda 1/4 in der Vorkammer hast, die nicht zur Hornkontur gehören.
Ein langer Adapter, dessen k-Faktor aber deutlich unter dem des Horns liegt, würde doch genau das bedetueten. Wobei es vermutlich "Strecken > Lambda/4" heißen muß, oder? Würde ich mir einen 5cm langen Adapter für rund auf eckig bauen, so hätte ich einen k-Faktor von 2. Das weicht schon mächtig ab. Angenommen die Abweichung wäre so problematisch, wie ich vermute, wäre dessen kritische Frequenz bei 1,7kHz. Kennst du "Adaptionen", die so stark vom Horn abweichen? Wär interessant, was da so abgeht oder eben nicht.Zitatwenn Du helmhölzer in- oder vor der Hornkontur hast, die den Frequenzbereich absorbieren
Sprich, nur wenn Querschittsverengung am Hornhals zur Vorkammer vorliegt, greift die "Standardformel für Vorkammer" (Klipsch)?Grüße
Mattias -
Wie sher bist du denn an den 4590 gebunden? Der 4594 würde doch die meisten deiner Probleme lösen....
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Zitat von "mattias bost"
Hallo,
Ein langer Adapter, dessen k-Faktor aber deutlich unter dem des Horns liegt, würde doch genau das bedetueten. Wobei es vermutlich "Strecken > Lambda/4" heißen muß, oder? Würde ich mir einen 5cm langen Adapter für rund auf eckig bauen, so hätte ich einen k-Faktor von 2. Das weicht schon mächtig ab. Angenommen die Abweichung wäre so problematisch, wie ich vermute, wäre dessen kritische Frequenz bei 1,7kHz. Kennst du "Adaptionen", die so stark vom Horn abweichen? Wär interessant, was da so abgeht oder eben nicht.Hat Fabian nicht einen schlecht sitzenden Eminence Adapter gemessen? Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht ...
Einbrüche von -4 ... -6 dB sind zu erwarten :idea:Zitat von "mattias bost"
Sprich, nur wenn Querschittsverengung am Hornhals zur Vorkammer vorliegt, greift die "Standardformel für Vorkammer" (Klipsch)?Grüße
MattiasKlipsch Standardformel für Vorkammer? Was ist das ? Kenn ich nicht!
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Hi,
Vorkammervolumen (nach Klipsch) errechnet sich zu:
Vd = c*Ah / (2Pi*fog*10) in Litern mit c = Schallgeschwindigkeit, Ah =Fläche Hornhals (in cm^2), fog = gewünschte ober Grenzfrequenz.
Zum "Einbruch" bei der 6,3kHz-Terz, daheim fällt der wesentlich geringer aus, mit dem DCX lasse ich einen Überlappungsbereich von 6kHz bis 7kHz zwischen MT und HT, das ist merklich anders als die "einfache" 24dB/LR-Trennung, mit der ich in der Messkabine zu Gange war.
Jens: An den 4590 bin ich nur bedingt gebunden (Preis, Klang?), ich muß zu Messzwecken halt einmal an einen 4594 rankommen (und ausreichend Zeit zum Messen haben, daß ist derweil mein größeres Problem). Den Neos wird ein etwas "schärferer" Klang nachgesagt, zumindest war dernjenigem, von dem ich dankenswerterweise die 4590er habe, im direktem Vergleich 4592 zu 4590 ein "bissigerer" Sound der Neos aufgefallen (allerdings bei "echten PA-Pegeln"!). Aber du hast vollkommen recht, den 1,4" sollte ich schon probieren, und sei es letzten Endes nur zum guten "Gefühl".
Grüße
Mattias -
Gibt es eine aktive Trennung, die signifikant besser ist (also auch hörbar) - als die serielle Weiche von BMS?
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