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Monosumme bilden

  • simonstpauli
  • 18. Dezember 2008 um 12:35
  • treibsand
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    • 20. Dezember 2008 um 13:01
    • #21
    Zitat von "treibsand"

    (Is aber wohl eher Party-PA...)

    :oops:
    @ christopher Hafer:
    Manchmal hab' ich das Gefühl, dass ich dort besser verstanden werde... :cry:

    Da hier aber oft auch Amateure mit- oder nachlesen noch mal kurz die Erklärung, warum das Ganze DOCH funktioniert, wenn ich schon bei Profis missverstanden werde:
    Grundidee ist die einfache Brückenschaltung; man legt das identische Signal auf beide Seiten einer Endstufe, um die Verstärkung beider Blöcke summiert zu nutzen. Da aber i.d.R. beide Endstufenblöcke das selbe Massepotential haben, welches zudem noch an den Ausgangs-Minus-polen anliegt, muss eine Seite mit einem um 180° phasengedrehten Signal gefüttert werden. Dann kann man nämlich das Summensignal an den beiden "Plus"klemmen (bzw. im Speakon) abgreifen.
    Warum sollte man diese Summier-Schaltung nicht auch nutzen können, um ein Stereo-linesignal zu einem Mono-Speakersignal zu summieren?
    Vorteil: Die Eingangsverstärker des Amps sorgen brav dafür, dass weder die Quelle zu stark belastet wird, noch dass das Monosignal (welches ja eigentlich erst ab den Ausgangsklemmen des Amps anliegt) irgendwie die Eingangsseitigen Stereosignale beeinflusst.
    Nachteil: die Schaltung kostet eine ganze Endstufenseite und darf nur nach den Bridge-Spezifikationen des Amps ausgelastet werden.


    Zitat von "Jonnytrance"

    Da bis 100Hz eh kein Stereo vorhanden ist, würde ich einfach nen L Signal draufjagen.


    Wer garantiert dir, dass unter 100Hz ein Mono-Mix ankommt?!? Nur, wel du die Stereortung verlierst heisst das nicht, dass man nicht z.B. einen Bass nicht nur auf eine Seite routen kann.
    Die Diskussion hatte ich vor ~14 Jahren mal mit dem Mischer einer (DER) kanadischen Punkrockband. Nur weil die PA-Company mist gebaut und die Sublows in deiner Weise Mono-geroutet hatte und dann zwei Drumkits Rechts & Links auf der Bühne standen und natürlich die Kick gePANned wurde. Schon %$&&%*#, wenn von einer Seite nur Signale oberhalb 80Hz kommen...
    Bei Christian dank der zusätzlichen Stereosubs nicht so schlimm, aber trotzdem nicht professionell.
    Stereo (genauer: Zweikanalton) gibt's schon ab <0Hz und bis in regionen, die du schon lange nicht mehr hörst...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Jens Droessler
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    • 20. Dezember 2008 um 14:37
    • #22

    treibsands Idee funktioniert natürlich und ist keinesfalls abwegig. Ich hab das auch schon einige Male gemacht. Die Frage ist eben nur, ob der Amp für die Subs auch gebrückt werden soll! Threadstarter?

  • simonstpauli
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    • 20. Dezember 2008 um 15:18
    • #23
    Zitat von &quot;Jens Droessler&quot;

    treibsands Idee funktioniert natürlich und ist keinesfalls abwegig. Ich hab das auch schon einige Male gemacht. Die Frage ist eben nur, ob der Amp für die Subs auch gebrückt werden soll! Threadstarter?


    Bridge macht absolut Sinn in meinen Augen, der Lautsprecher dürfte eine Impedanz von 8 Ohm haben, die beiden Amp-Seiten sind sowieso frei dafür. Das ist so gut.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • elektrika76
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    • 20. Dezember 2008 um 17:27
    • #24

    er wollte doch eine einfache lösung - einfacher und manipulierungssicherer gehts wirklich nicht!
    keine zusätzlichen kisten, nur 1 kabel umlöten - fertig!
    man braucht allerdings echtes xlr-ausgangssignal vom pult.
    direkt vom zuspieler ( z.B. auch ihhh-pott) oder von chinch auf xlr-adaptiert wird nix!!!

    funktioniert auf jeden fall, bringt auch leistungsreserven für den mono-sub und kostet vor allem kein geld!

    glaub uns und machs so, das passt!

    viel erfolg - cd

    jeder der mit strom zu tun hat fängt irgendwann zwangsweise an lichtanlagen und schwere boxen rumzuschleifen. ich kann auch nix dazu!

  • simonstpauli
    Profi
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    • 20. Dezember 2008 um 18:59
    • #25

    Ich habe es jetzt genau so angeschoben, der Sub hat 8 Ohm, das passt also super. Der Amp bekommt vorne dann wohl eine Fummelbremse, damit die Lautstärkeregler nicht verstellt werden, hinten bei dem Lo Pass mache ich mir weniger Sorgen. Ich glaube ich habe sogar noch ein symmetrisch Klinke auf XLR-Kabel phasengedreht hier rumliegen (wurde mal falsch gelötet, hab es nur beschriftet aber nie wirklich benutzt)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Jonnytrance
    Gast
    • 20. Dezember 2008 um 19:57
    • #26
    Zitat von &quot;treibsand&quot;


    Wer garantiert dir, dass unter 100Hz ein Mono-Mix ankommt?!?


    Habe früher was mit Produktion gehabt. Die Basslinie ist Mono. Kein guter Producent wird im Bass Stereoeffekte reinbauen.

  • Telly
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    • 21. Dezember 2008 um 00:56
    • #27
    Zitat von &quot;Jonnytrance&quot;

    Habe früher was mit Produktion gehabt. Die Basslinie ist Mono. Kein guter Producent wird im Bass Stereoeffekte reinbauen.

    Das mag durchaus richtig sein.

    Doch spielt sich im Bereich unter 100 Hz noch einiges mehr ab als nur die Bassline, aber das hat der Kollege treibsand ja schon gut ausgeführt.

    Wer das nicht glaubt, nimmt sich bitte einen Korrelationsgradmesser bzw ein Stereosichtgerät seiner Wahl und misst einfach nach.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 21. Dezember 2008 um 11:45
    • #28

    Ohne diese wirklich geringe Anteile, die man nur rausmessen kann, könnte man gut leben, vor allem sind die im Sub sogar als störend zu bezeichnen.

  • Jens Droessler
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    • 21. Dezember 2008 um 14:05
    • #29

    Bei Live mag es eine Rolle spielen, weil der Mischer etwas untenrum panen könnte, aber bei Konserve machts nichts, denn alle Produktionen müssen GRADE im Bass extrem monokompatibel sein, da genügend "Setups" (Auto, Heim-Hifi) nur Monobass haben.

    Und bei Live, da sagt man dem Mischer halt, dass der Bass nur Mono ist...

  • Telly
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    • 21. Dezember 2008 um 15:06
    • #30

    Leider heisst monokompatibel nicht, dass alle Signale auch deadcenter gepaned sind. Genau da liegt der Denkfehler.

    Man sollte dabei auch beachten, dass es noch andere Musikrichtungen gibt als den "Mainstream". Beispiel: Klassik, Blasmusik, Jazz, etc.

    Ein monokompatibler Mix sollte keine Laufzeit- und Phasenunterschiede zwischen den Kanälen aufweissen, da dies bei der Summierung zu Auslöschungen führt. Sehr wohl können aber Pegelunterschiede aufreten.

  • Jens Droessler
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    • 21. Dezember 2008 um 15:18
    • #31

    Ich dachte, um die Auslöschungen gehts gerade....

  • Telly
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    • 21. Dezember 2008 um 15:32
    • #32

    Nein. Es geht darum, dass es nicht optimal ist nur den linken Kanal zu benutzen um die Bässe daran zu betreiben.

  • Jens Droessler
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    • 21. Dezember 2008 um 15:47
    • #33

    Achso, ich dachte, das Thema wäre schon abgeschlossen...

  • Telly
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    • 21. Dezember 2008 um 16:17
    • #34

    Ist es für mich jetzt auch. Ich wollte hier nur keine Halbwahrheiten stehen lassen, die andere vieleicht zu falschen Entscheidungen bringen können.

  • simonstpauli
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    • 21. Dezember 2008 um 18:03
    • #35
    Zitat von &quot;Jens Droessler&quot;

    Achso, ich dachte, das Thema wäre schon abgeschlossen...


    Fast. :)

    Die praktische Umsetzung folgt.

    Mir kommt jetzt nur noch Folgendes in den Sinn:

    - Wenn das Signal im Frequenzbereich bis 100Hz rein Mono wäre könnte man in der Tat nur einen Kanal für die Subs hernehmen. Psychologisch würde ich das bei einem Kunden sehr ungern machen.

    - Wenn das Signal (weitestgehend) monokompatibel ist kann man gefahrlos summieren wie oben beschrieben. Telly hat es schön auf den Punkt gebracht:

    Zitat

    Leider heisst monokompatibel nicht, dass alle Signale auch deadcenter gepaned sind. Genau da liegt der Denkfehler.

    - Es gibt durchaus Produktionen, in denen z.B: Keyboardsounds vorkommen, die 1. nicht sehr monokompatibel sind und 2. so tief runtergehen, daß sie in den Sub-Bereich kommen. Dann verliert man u.U. in der Summierung. Gäbe man nur einen Kanal auf die Subs wäre das genau so nicht optimal.

    Erweiterung der Fragestellung (aus reinem Interesse, :
    Wie verhält sich eigentlich eine Doppelschwingspule bei außerphasigen Signalen? Ich denke an Produkte wie dieses hier, die im Prinzip genau auf meine ursprüngliche Problemstellung abzielen:
    http://www.jblpro.com/catalog/general/Product.aspx?PId=192&MId=2

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Jens Droessler
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    • 21. Dezember 2008 um 18:53
    • #36

    Die Doppelschwingspule wird dann zur reinen Heizung für die gegenphasigen Anteile.

    Bei mono-inkompatiblen Signalen hättest du bei nur einem Kanal auf die Subs den Vorteil, dass du noch Output bekommst, während sich bei Summierung Auslöschungen ergeben (ebenfalls gäbe es Auslöschungen auf Achse bei "Stereo-Bass"). Alles hat sein Vor- und Nachteile....

  • Lamia
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    348
    • 26. Dezember 2008 um 13:07
    • #37

    http://www.whirlwindusa.com/comb.html?

    - Alex -

  • Schalldruck
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    • 28. Dezember 2008 um 12:33
    • #38

    Wie stehen die Bässe eigentlich?

    Wenn die Bässe zusammen in der Mitte stehen ist es akustisch ziemlich egal ob elektrisch summiert wird oder nicht. So lange die Bässe koppeln enstehen die Auslöschungen eines nicht-stereokompatiblen Signals eben bei der Schallwandlung. Elektrisch ist es nicht egal. Die Endstufen müssen die Leistung für die Signalanteile, die sich auslöschen produzieren, die Schwingspulen erwärmen sich durch Leistung die kein Nutzsignal liefert. Dann besser vor dem Amp summieren.
    Handelt es sich um eine LR-Stack Konfiguration sollte man einfach beide Varianten ausprobieren.

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • simonstpauli
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    • 29. Dezember 2008 um 01:47
    • #39

    Schalldruck:

    Es ist ein Sub und er wird irgendwo mittig stehen.

    Lamia: klingt gut, deutscher Vertrieb oder muß ich das importieren? In Dollar kostet es ja schon mal weniger als eine einfache Stereo-Frequenzweiche, das ist schon mal ein Anfang...
    Für die aktuelle Anwendung trotzdem über.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • nojunk
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    • 29. Dezember 2008 um 09:59
    • #40
    Zitat von &quot;simonstpauli&quot;

    klingt gut, deutscher Vertrieb oder muß ich das importieren?


    ich hoffe, das mit dem link geht okay:
    http://www.audio-video-europe.com/index.php?module=catalogue%3Earticles&page=viewarticle&art_id=55&cat_id=120&m=119

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