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Schaltnetzteilamps + EMV

  • Claudi
  • 24. März 2003 um 17:02
  • Claudi
    Beiträge
    171
    • 24. März 2003 um 17:02
    • #1

    Trotz des Angriffs und der Bombardierungen, die Eröffnung eines Threads meinerseits mit dem nachdenklich machenden Zität von BigSound:

    "Ähh..was ich an der PFC Diskussion hier nicht ganz verstehe ist, das die Camco mit ihren 12,5 kg ja ein Schaltnetzteil haben muss. Und ich kenne das EMV Gesetz, wonach alle Schatnetzteile über 75 W eine PFC haben müssen um ein CE Prüfzeichen zu bekommen.
    Denn PFC bedeutet nicht das sie auch noch an 180V laufen."

    und der Aussage des PP beim Vortex6 Test:

    "EN61000-3-2: ....Für Schaltnetzteile dürfte das den Einsatz einer PFC bedeuten, was allerdings nicht zwingend vorgeschrieben wird, wenn die Werte anderwärtig eingehalten werden.
    Für die Vortex gilt das nicht, da sie bei den gegebenen Bedingungen bereits über 1kW Nennleistung aus dem Stromnetz aufnimmt.
    Für diese Geräteklasse befindet sich eine Norm zurzeit noch in Beratungsphase.

    Weiß hier jemand Genaueres ?
    Gibt es bereits Probleme aus der Praxis (Messungen, Abnahmen oder gar Stilllegungen bei Veranstaltungen.....) ?
    Müssen alle Nutzer entsprechender Geräte ab einer entsprechenden Leistungsaufnahme bald externe PFCs vorschalten ?

    Damit mich keiner foltert:
    Ja, mir gefällt die Camco Vortex6 vom Sound (ich nutze sie selbst oberhalb 70Hz).....
    Nein, ich möchte das nicht "werblich" verwenden.....
    Ja, das gilt auch für andere Schaltnetzteilamps, nicht nur für die V6.....
    Nein, ich möchte damit niemandem an den Karren fahren....
    ......
    ......
    ......

    Gruß Claudi

    God gave Rock`n`Roll to you, so keep on...

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 24. März 2003 um 17:39
    • #2

    Hallo Claudi.

    Zuerst einmal vorneweg, ich glaube das hier etwas Verwirrung besteht was PFC überhaupt bedeutet.
    Es gab bei QSC mal ein System, bei dem die Spannung des Netzteils an den Leistungsbedarf angepasst wurde. Manchmal habe ich den eindruck, einige hier verwechseln das.
    PFC = Power Factor Control (oder so). Es handelt sich darum wie ein Gerät auf das Netz rückwirkt.
    Bevor es Endstufen mit Schaltnetzteilen gab war alles kein Thema. Eine Endstufe verhält sich mehr oder weniger wie eine rein ohmsche Last.
    Ein einfaches Schaltnetzteil hat das Problem, das mit der gleichgerichteten Spannung ein Kondensator geladen wird, aus welchem der Hochfrequenztrafo gespeist wird (vereinfacht gesagt).
    Da dieser Kondensator normalerweise nicht leer wird, wird er nur mit "der Spitze" der Sinuswelle geladen, also nur eine recht kurze Zeit. Der Strom ist natürlich entsprechend hoch.
    Was ist eine steile Flanke im Zeitbereich? Richtig, sie hat ein sehr breites (Stör)spektrum. Das geht zum Beispiel bei einem nicht entstörten PC Netzteil bis zur 36. Harmonischen.
    Und um dies zu vermeiden, dafür setzt man eine PFC ein. Diese kann im einfachsten Fall aus einer Drossel bestehen. ´
    Gebräuchlich sind auch Netzfilter mit x und y- Kondensatoren.
    Aufwendiger ist eine Aktive PFC.

    Damit ein Gerät das CE Zeichen bekommt muss es die Grenzwerte der DIN EN 61000-3-2 erfüllen.

    Ob ein Endstufenhersteller das ohne PFC schafft, oder es nur nicht auf den Karton schreibt, ist egal. Hauptsache die Grenzwerte werden eingehalten.


    Zusammenfassend sind diese Normen wichtig:

    Ab dem 1.1.2001 tritt die DIN EN 61000-3-2 in Kraft, wobei alle Geräte ab 75W Leistungsaufnahme die Grenzwerte dieser Norm für Oberschwingungen erfüllen müssen.

    EN60555-2 [Titel: Rückwirkungen in Strom-Versorgungsnetzen, die durch Haushaltsgeräte und durch ähnliche elektrische Einrichtungen verursacht werden – Teil 2: Oberschwingungen]

    Wenn das Thema sehr interessiert, ich kann eine Powerpoint Präsentation von mir zu dem Thema verschicken.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 24. März 2003 um 18:03
    • #3

    Habe einen sehr guten Nachtrag gefunden (google ist mein Freund)

    http://www.fuld.de/vortrag_pfc.pdf

    sagt eigentlich alles aus. Die Jungs von der PP hatten wahrscheinlich schon recht, für Geräte > 1kW war es noch nicht geregelt.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 24. März 2003 um 20:50
    • #4

    wenn man nur genug leistung zieht ist das nimmer so kritiscvh weil PFC Power Factor Correction bedeutet dass das schlechte Blindleistungsverhalten korrigiert wird laso von Cos Phi z.B.!!! 0,6 auf 0,99 was nur aktiv geht mit drosseln auch (konstantleistugn wäre da einfacher :)) aber nicth so gut
    die stromkompensierten dropsseln dienen hautpsächlich der oberwellenunterdrückung da ja überall schöne Didt verhältnisse herrschen was nat. unschöne Spikes produziert auch am ausgang zum Amp!
    PFC ist aber toll für egoistische amps sprich wenn man ne dünne leitung mit viiiiiiiel Spannungsabfall hat dann korrigiert die weitbereich (auchslegungssachen ) PFC den spannungsabfall man könnte das sehr serh egoistisch auslegen sodass der amp dann alles leeernuckelt und anderes nciht mehr funzt :)
    wenn man den Digi map mit Flyback designed könnte man (??? WF der ist da spezielist) eher nahc PFC regeln und den ausgang ungeregelt / schwach gereglet ist sowieso "bretthart" das spart dann noch mehr geld :) muss ja alles billgi sein
    oder halt nen Aufwärtswandler PFC geregetl vom Schaltnetzteil da braucht man halt noch mehr aufwand - was bei den astronomisch hhen gewinnmargen der hersteller wohl ein problem ist :) drum wird wohl überall flyback drin sein am billigsten extra aktiv PFC würde GEld kosten und wie gut die ausgangssappung geregetl wird ist bei einem amp wohl total egal
    aber theorei die Vortex wollte cmaco nciht offen zeigen :( (sieht man auch aussen dass das design nciht so toll ist - ist mir für den PReis zu "unwertig" verarbeitet :()

    PFC ist also kurz gesagt wichtig fürn CosPhi der ncith zu wit absinken sollte (Blindstrom belastet das netzkabel obwohl er nix kostet)

    WF wird da aber besser bescheid wissen

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • test
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    4
    • 26. März 2003 um 14:20
    • #5

    wo bitte ist ein normaler amp eine ohmsche last?
    was macht denn der trafo?
    er lädt mit 50 hz den elko aus dem netzteil voll. der elko nimmt aber nur ab einer gewissen spannung strom auf. beim schaltnetzteil ist das halt der elko vor dem zerhacker.
    also sind aus der sicht des netzes, beide gleich. der wesentliche unterschied ist halt nur das gewicht. die eigentliche endstufe macht ja bei beiden dasselbe, nämlich den elko leeren.

    also ist der unterschied zwischen beiden nicht so groß.
    sicher ist ein weitere vorteil beim schaltnetzteil, die spannungsbandbreite, bei dem sie funktioniert. läßt sich aber auch mit ein paar tricks konventionell lösen. des weiteren stellt sich ja noch die frage was mein generator am anderen ende des langen kabels macht, wenn der amp halt ein paar a's mehr zieht, weil die spannung in die knie geht?

    http://www.crystal-hannover.de
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