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HDR Qualitaet...

  • krzysztof schwierz
  • 14. Januar 2009 um 19:29
  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 14. Januar 2009 um 19:29
    • #1

    Hallo,
    die Frage lautet etwa so:
    bekommt man mit Instrumenten, die HDR kennen (z.B. alesis fusion, roland fantom g, ketron midjay) - vergleichbar gute Soundqualitaet bei recording wie bei Geraeten, die nur dazu gebaut worden sind - wie z.B. Korg D888 ??

    Hat vielleicht jemand gute oder schlechte Erfahrungen mit dem D888 bzw. mit dem oben genannten Instrumenten gemacht??

    Danke - mfg ;)

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 15. Januar 2009 um 15:43
    • #2

    Warum sollte da ein Unterschied sein?
    Das Qualitätsmerkmal wird ausschließlich durch die Wandler gesetzt. Und ein guter, transparenter Wandler kostet heute sehr, sehr wenig. Selbst Behringer verbaut hochwertige AKM-Bausteine.
    Wenn Du wirklich etwas über die Qualität wissen willst, schau Dir die technischen Daten an, speziell die Systemdynamik. Alles was 16 Bit erreicht oder überschreitet (96db) sollte auch für kritische Aufgaben genügen, davon ab erreichst Du auf analoger Seite diese Auflösung in der Praxis erst gar nicht.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 15. Januar 2009 um 17:18
    • #3

    Super - das ist schon ein richtig guter Anhaltspunkt... - danke - mfg :)

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 4. Februar 2009 um 19:34
    • #4
    Zitat von "christopher hafer"

    Alles was 16 Bit erreicht oder überschreitet (96db) sollte auch für kritische Aufgaben genügen, davon ab erreichst Du auf analoger Seite diese Auflösung in der Praxis erst gar nicht.

    Hmm... dazu habe ich noch folgende Frage: was machen 6dB aus?

    Genauer - wenn ein Geraet nur 90dB hat - hoert man gleich den Unterschied zu einem, der 96dB hat? Ich meine, merkt man da gleich den Qualitaetsunterschied oder ist dieser eher nur auf dem Papier... ??

    In der Praktik: 90dB Fostex MR-8HD (habe ich)
    96dB Korg D888 (will ich kaufen, kann es aber leider live nicht testen...)

    danke - mfg - christoph ;)

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 4. Februar 2009 um 22:20
    • #5

    Das kommt sehr darauf an wie Deine Aufnahmebedingungen sind.

    Ungünstig wären: Unklare Pegelbedingungen die viel Headroom nötig machen
    PLUS sehr dynamische Musik (Klassik).
    Günstig sind: Quasi-Vollaussteuerung möglich, wenig dynamisches Material (Popmusik).
    Dann sind 6dB vollkommen uninteressant.
    Der "Qualitätsunterschied" beschränkt sich aber in jedem Falle nur auf das Rauschverhalten. Und selbst 90dB wären weitaus mehr als eine analoge High-End Bandmaschine zur Verfügung gestellt hätte.
    Wie gesagt: Nicht die Wandler sind in der Praxis das Hauptproblem sondern das analoge Frontend.

    Hier weiterlesen:
    http://www.audio-ergo-sum.de/viewtopic.php?f=3&t=9930

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 5. Februar 2009 um 10:26
    • #6

    Die Aufnahmebedingungen sind folgend:

    - musik wird eigentlich niemals aufgenommen - d.h. ich lade da per PC immer eine stereo (L+R) wave auf den Recorder. Dazu wird da nur live ab und zu: Saxophon und/oder Accordion aufgenommen + Vocal Stimmen (1 -2 Micros). Und Zwischen Micro und Recorder ist ja immer noch ein TC Helicon...

    Welche Musik - das alles, was die Alleinunterhalter, Duos usw. im Programm haben. Zweck: z.B. eine DemoCD einer kleinen Band - aber wie geschrieben keine richtige Liveband....

    Machen so gesehen 90 und 96dB was aus?

    Danke - mfg - christoph ;)

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 5. Februar 2009 um 11:32
    • #7
    Zitat

    Günstig sind: Quasi-Vollaussteuerung möglich, wenig dynamisches Material (Popmusik).
    Dann sind 6dB vollkommen uninteressant.


    :idea:

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 5. Februar 2009 um 14:01
    • #8

    Super, danke, das is jetzt wohl die komplete Antwort :)

    PS. wenn ich sowieso einen externen Preamp nutze, waere wohl besser, wenn der Recorder auch line Inputs haette und nicht nur XLR ... oder nicht unbedingt?

    danke - mfg :)

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 5. Februar 2009 um 17:48
    • #9

    Es ist ziemlich sinnlos einen externen MVV zu benutzen um ihn dann wieder in den MVV des Pultes/Recorder zu speisen, auch wenn es nicht viel ausmacht. Nur kann man sich das externe Gerät dann auch schenken.
    Allerdings ist selbst ein Line-Eingang auf Klinke kein Garant dafür den MVV zu umgehen:
    Meist sitzt der entsprechend abgeschwächt auch vorm MVV, weil nur dieser die Gain-Regelung vornimmt. Was immer geht sind die Inserts oder reine Line-Kanäle; Line-Eingänge ohne Gain-Regelung arbeiten mit Sicherheit ohne MVV.

    Alles klar? :D

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 6. Februar 2009 um 10:23
    • #10

    Hallo Christopher,

    Nicht ganz (sorry, Deutsch ist leider nicht meine Muttersprache :/).
    Aber zwei kleine Nebenfragen und ich bin zu Hause :D

    1. wofuer steht: MVV ??
    2. Der Recorder hat pro Kanal XLR und Klinke Eingaenge - mein TC Helicon hat natuerlich schon XLR mit Phantom - da sollte ich von Helicon ins Recorder besser ins Klinke oder XLR einstecken? PS. Gain funktioniert fuer beide - um volle Dynamic nutzen zu koennen...

    danke - mfg - christoph ;)

  • audiobo
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    7
    • 6. Februar 2009 um 10:35
    • #11

    Moin

    Zitat von "krzysztof schwierz"


    1. wofuer steht: MVV ??
    2. Der Recorder hat pro Kanal XLR und Klinke Eingaenge - mein TC Helicon hat natuerlich schon XLR mit Phantom - da sollte ich von Helicon ins Recorder besser ins Klinke oder XLR einstecken? PS. Gain funktioniert fuer beide - um volle Dynamic nutzen zu koennen...


    1. MVV = MikrofonVorVerstärker
    2. probier´s einfach aus - am besten so, dass du den Gain möglichst weit unten lassen kannst (weniger Rauschen) und ohne dass es zerrt. Das hängt natürlich von den jeweiligen Eingangsempfindlichkeiten/Ausgangspegeln der Geräte ab.

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 6. Februar 2009 um 11:27
    • #12

    Ahhh... super, danke - jetzt ist schon alles klar :)
    Der externe MVV hat Sinn, da der auch Compressor, gate, limiter, EQ usw. hat. und die RecorderMVV haben davon nichts...
    Und den Rest muesste ich eigentlich im manual finder...

    danke - mfg aus Schlesien ;)

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