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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

PAF212 Flugfähig bauen

  • jannik strakeljahn
  • 19. Januar 2009 um 22:45
  • jannik strakeljahn
    Beiträge
    101
    • 19. Januar 2009 um 22:45
    • #1

    Hallo zusammen,

    Ich weiß dass solche Themen evtl. nicht gern gesehen werden. Trotzdem würde ich mich gerne über Flughardware schlaumachen.

    Ich habe vor die PAF212 flugfähig zu bauen. Das Rohgehäuse steht quasi und nun wäre meine Variante zunächst alle Seitenwände inkl. Boden etc. mit Winkeleisen fest zu verbinden (Habe ich mir bei eaw abgeguckt).
    Da ich leider keine Flugfähigen tops habe wäre meine Frage an Euch wo man am sinnvollsten Flugschienen anbringt? Evtl. zwei oben auf das Top drauf und eine Vertikal hinten an den Rücken? Die Box soll sich ja später auch noch justieren lassen.

    Als Flugschiene dachte ich an soetwas:
    http://www.adamhall.com/de/AH_K--Oesen…5721__parid--55
    Dazu gibt es ja auch die passende Gegenplatte.

    Oder reicht auch diese einfache Ösenscheibe auf dem Top (Die Lange würde dann nur Vertikal hinten am Top befestigt um es zu neigen?!):
    http://www.adamhall.com/de/AH_K--Oesen…5725__parid--55

    Für Anregungen bin ich sehr Dankbar.

  • Kracky
    Profi
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    • 19. Januar 2009 um 22:54
    • #2

    Hallo,

    wie schon im eigentlichen Beitrag der PAF erwähnt, dann aber doch verworfen gibt es jetzt doch einen Umbau unserer PAF auf U-Bügel, sollte in den nächten zwei Wochen fertig werden, bei Interesse kann ich dieses hier ja mal zur Diskussion stellen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • fabio hermann
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    • 20. Januar 2009 um 00:58
    • #3

    Ich rate hier mal von die Flugschienen ab, ist immer sehr fummelig die boxen damit vernünftig zu justieren. Wir haben vor Jahren mal n Stapel 15er Tops auf diese Flugschienen umbauen lassen, war nicht ganz günstig, dafür aber sicher und ich äger mich jedes Mal wenn ich die Dinger in die Truss hänge, dass wir uns nicht für die U-Bügel entschieden haben, damit lässt sich die Box ersten einfacher hängen und zweitens wesentlich besser justieren / ausrichten.
    Außerdem könnte man die Box mit dem U-Bügel bei Bedarf auch alleine hängen, mit den Schiene und den Ketten dran fast unmöglich, bzw ziemlich riskant.
    Für ne Festinstallation kann man die Dinger verwenden, aber für on the road sind sie meiner Meinung nach untragbar, das ewige gefummel bis es endlich passt frisst viel Zeit und Geduld.

    Bei Bedarf kann ich mich auch gerne näher zu den Problemen außern, falls du mit dem System noch nicht gearbeitet hast würde ich vorher auf jeden Fall testen, wie gesagt ich ärger mich jedes mal wenn ich die Dinger aufhänge.

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • Jobsti
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    • 20. Januar 2009 um 02:57
    • #4

    Ich selbst benutze die Ösenbefestigungsscheiben.

    Winkel in die Ecken, 2 Scheiben oben in den Deckel und werden mit dem Winkel verschraubt.
    Eine der Scheiben kommt noch in die Rückseite zum Justieren.

    Für den Bedarf habe ich noch jeweils eine M10 Option für Flugbügel in den Seiten der Box.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • jannik strakeljahn
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    101
    • 20. Januar 2009 um 08:32
    • #5

    Danke soweit erstmal für die Beiträge.

    Ja, über einen Bügel hatte ich auch nachgedacht.. Mein Problem war hier eigentlich nur wie man diesen sicher befestigt. Je eine seitliche M10 Schraube?! Das scheint mir irgendwie etwas unsicher. Wie soll man die Schraube dann von außen gegen rausdrehen sichern? Anziehen ist ja die eine sache, aber sie sollte trotzdem noch irgendwie gesichert werden?!
    Oben für die Truss dann einen kräftigen Coupler und ein Safety oder wie würde das dann laufen?

  • jannik strakeljahn
    Beiträge
    101
    • 20. Januar 2009 um 09:00
    • #6

    Hab mal just ne Skizze gemacht.. Vll. wär das ne gute Variante?!

    Und Kracky? Wenn du eine Skizze oder ähnliches hast wär ich dir auch sehr dankbar.

  • Mechwerkandi
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    • 20. Januar 2009 um 10:54
    • #7
    Zitat von "Jannik Strakeljahn"


    Mein Problem war hier eigentlich nur wie man diesen sicher befestigt. Je eine seitliche M10 Schraube?! Das scheint mir irgendwie etwas unsicher.

    Wieso scheint Dir das unsicher?
    An die M10 Schraube kannst Du problemlos ein komplettes Auto hängen.

    Wichtig ist eigendlich nur, das die Aufhängung im Schwerpunkt sitzt, damit die Box bei Lösen der Klemmung momentenfrei hängt und nicht irgendwie einen Purzelbaum macht.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 20. Januar 2009 um 11:40
    • #8
    Zitat von "Mechwerkandi"


    An die M10 Schraube kannst Du problemlos ein komplettes Auto hängen.


    Zugbeanspruchung ja, Scherbeanspruchung würde ich nicht machen :wink:

    Spass bei Seite. M10 reicht allermal und wird Bombensicher. Scharauben könnte man noch gegen kontern.

  • Kracky
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    • 20. Januar 2009 um 12:45
    • #9

    Zur Skizze,

    diese M10 zur Justierung unten brauchst du nicht, es reicht allemal eine Gummischeibe zwischen Flugpunkt des Lautsprechers und U-Bügel.

    In Unserem Fall haben wir ein Drehteil aus Vollmaterial das aussen eine 4mm Starke Scheibe im Durchmesser von 54mm hat mit einem M8 Flugpunkt zentrisch und vier M6 Senkschrauben beim Durchmesser von 35mm. nach innen ins Gehäuse führt ein Bolzen mit 16mm Durchmesser, 30mm tief, auf der Rückseite, innen im Gehäuse haben wie eine Gegenscheibe mit Innendurchmesser von 16,1mm und Aussendurchmesser von 54mm mit vier 6,5mm Bohrungen auf 35mm Lochkreis. Der Lautsprecher hängt so gesehen auf dem Bolzen mit Durchmesser 16mm, durch die vier M6 Durchgangsschrauben mit Sicherungsmutter auf dem Lochkreisdurchmesser von 35mm wir das ganze zusätzlich gesichert. So haben wir drei Flugpunkte, je einen an der Seite und einen unten auf der Rückseite. Gesichert wird bei uns nur der Flugbügel da es sehr unwahrscheinlich ist das eine angezogene M8x30 Schraube je Seite des Bügels sich während eine VA komplett löst da ja dann auch das ganze Gewicht darauf wirkt wenn sich diese löst.
    Problem der PAF ist, zumindest bei unserer das Thema mit dem Schwerpunkt. Dieser liegt eigentlich an einer ganz anderen Stelle aber durch die vorgegebenen Griffe, die Weichenteile in der oberen Kammer usw. ist es so gut wie unmöglich die Punkte an die richtige Stelle zu bekommen. Ärgerlich aber damit müssen wir jetzt einfach leben.
    Vorteil unserer Konstruktion, mit entsprechenden M8 Anschlagpunkten können wir sowohl über Seile als auch über U-Bügel hängen und mit dem hinteren Flugpunkt kann man auch bei U-Bügel immernoch zurrend unterstützen was bei einen so großen Lautsprecher sicher kein Fehler ist.
    Alles andere dann wenn wir soweit sind, dann auch mit Bild.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • jannik strakeljahn
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    • 20. Januar 2009 um 20:04
    • #10
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Wieso scheint Dir das unsicher?
    An die M10 Schraube kannst Du problemlos ein komplettes Auto hängen.

    Dass eine M10 Schraube von der Bruchkraft hält ist mir schon klar, ich dachte eher an etwas wie z.B. die Schraube löst sich durch ständige Vibration o.ä. Dann kann man auch >M10 reingedreht haben und es fällt trotzdem runter :lol:

    Danke Kracky für die detaillierte Beschreibung. Leider kann ich mir manche Konstruktionselemte noch nicht genau vorstellen. Da werd ich mal noch auf deine Zeichnung warten.

    Zitat von "Kracky"


    ...und mit dem hinteren Flugpunkt kann man auch bei U-Bügel immernoch zurrend unterstützen was bei einen so großen Lautsprecher sicher kein Fehler ist.

    Das sehe ich auch so. Entweder mit der doppelten justierung wie in meiner Zeichnung oder mit einem zusätzlichen Flugpunkt am LS-Rücken.

    Da ich langsam anfangen muss das restliche Holz zuschneiden zu lassen etc. müsste ich dann schonmal den ungefähren Schwerpunkt wissen? (Hintergrund: Habe nur im Februar Semesterferien und wollte dann auch ab dem 1.2 mit dem Bau beginnen) Nicht dass ich mir genau an der Stelle die Griffe einfräsen lasse:?

    Auf welcher Höhe liegt deiner Kracky (zur groben Orientierung)? Ich würde ihn pauschal etwas höher anpeilen, damit die Box, wenn man sie im Bügel löst, senkrecht steht.

  • Kracky
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    • 20. Januar 2009 um 22:26
    • #11

    Genau das ist das Problem bei unserer, da wo der Flugpunkt eigentlich sein sollte ist vom fertig gekauften Gehäuse der Griff, Drüber geht nicht weil dort die Kammer des Hochtonhorns ist in der die Weichen sind, also ging nur drunter. Somit sitzt unser Flugpunkt genau auf Höhe des mittleren 12"ers soweit möglich hinten zur Schräge hin wie möglich. Ich kann nur sagen absolut nicht Ideal weil ich zwar so gesehen mittig bin und der Lautsprecher in der einen Achse im Gleichgewicht ist, die Idealere Position wäre aber weiter oben, wo ich nicht kann so das der Lautsprecher nach hinten Kopflastig ist. Es ist kein großer Kraftaufwand den Lautsprecher in die entsprechende Lage zu bewegen und ihn dort zu halten, wie gesagt eine Gummischeibe zwischen Bügel und Flugpunkt reicht aber es ist halt ärgerlich.
    Ich denke Ideal wäre der Punkt direkt unterhalb der Hochtonkammer hinten vor der Schräge oder sogar noch im unteren Bereich der Hochtonkammer, aber da drin sitzen ja wie gesagt die ganzen Weichen und der Fugpunkt wäre da im Weg. Ideal wäre wohl wenn du wie Fabian die Griffe in der Schräge einarbeitest, dann kannst du auf der graden Fläche frei wählen. Du hast ja den Vorteil das du mit dem Rohgehäuse probieren kannst. Unseres war halt fertig lackiert und alles da ist es schlecht mit Holzschrauben zu probieren.

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  • F.A.Bi.A.N.
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    • 20. Januar 2009 um 22:51
    • #12
    Zitat von "Kracky"

    Ideal wäre wohl wenn du wie Fabian die Griffe in der Schräge einarbeitest, dann kannst du auf der graden Fläche frei wählen.


    nein! die entsprechenden bilder zeigen den gehäuseprototypen; aktuelle versionen haben die griffe auf höhe des oberen 12".
    wenn man ein wenig zirkelt, bekommt man mit einer derartigen griffpositionierung die flugpunkte auch auf die von dir gewünschte position (knapp unterhalb des trennbrettes zur hochtonkammer).
    der griffhinterbau dürfte in diesem fall eben nicht mit diesem trennbrett abschließen - alles recht problemlos machbar, wie ich finde.

  • Mechwerkandi
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    • 21. Januar 2009 um 08:22
    • #13
    Zitat von "Jonnytrance"


    Zugbeanspruchung ja, Scherbeanspruchung würde ich nicht machen

    In einer sachgerecht ausgeführten Schraubverbindung gibt es keine Scherbeanspruchung.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 21. Januar 2009 um 11:02
    • #14

    Im sachgerechtem naturlich nicht. Da sprechen wir über tangentiale Last.

  • audionrg
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    • 21. Januar 2009 um 20:49
    • #15

    man könnte doch einfach zwie griffe pro seite machen, so wie bein director top.
    Dann kann man dazwischen dei Flupunkt befestigen.

    gruß Thomas

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 21. Januar 2009 um 22:11
    • #16

    hallo,

    anbei einige zeichnungen.

    1.) im gegensatz zu den bekannten fotos bzw. zeichnungen der ersten paar gehäuse liegen die seitlichen griffe bei den zuletzt gefertigten boxen an dieser position...

    wie man sieht, ist dort noch ausreichend spielraum vorhanden, um unterhalb des trennbrettes punkte zu setzen und auch ggf. miteinander zu verbinden.

    2.) der hinterbau für die fräsung liegt an der schallwand mit einer seite an (spart den zuschnitt eines holzschnipsels). bohrungen in diesen zeichnungen rein exemplarisch!

  • Kracky
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    • 9. Februar 2009 um 16:00
    • #17





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  • jannik strakeljahn
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    • 9. Februar 2009 um 16:15
    • #18

    Sehr schön. Danke für die Bilder.. Dann werd ich die Tage auch mal anfangen die Bügel zu bauen. Gefällt mir gut.

    OT
    Zum Thema Schutzgitter. Was hast du für eins verwendet? QG 10-12?

    Gruß

  • Kracky
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    • 9. Februar 2009 um 19:00
    • #19

    Wenn du magst, ich habe hier noch zwei Bügel stehen die ich versemmelt habe, sind für unsere Flugpunkte 30mm zu kurz geworden weil ich aus dem Kopf angefertigt habe. Die Gitter habe ich selbst angefertigt, sind auf einer Laserpress nach meinen Vorstellungen gemacht, Lochung ist Quadratt 10mm mit 2mm Steg, war garnicht so einfach.

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  • jannik strakeljahn
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    • 9. Februar 2009 um 19:20
    • #20

    Ja, die Lochung wollte ich auch nehmen. Ich schreib dir mal eine PN.

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