Wird ein Preamp übersteuert, entstehen harmonische Oberschwingungen im 10^1kHz Bereich, sowie Gleichstromanteile im Signal. Die folge für eine PA wäre eine übermäßige Belastung der Hochtöner (und ggf. der Passivweichen). Die Schwingspulen würden langfristig thermisch überbelastet. Hier kann man mit einem steilen LOW-PASS Filter bei Bspw. 20kHz im Controller diese unnötige Belastung eingrenzen. Die Gleichstromanteile werden aber immernoch vorhanden sein. Nun kommt die passive DI ins Spiel:
Der Trafo in einer DI Box kann nur Wechselspannung übertragen. Gleichstrom wird nich mit übertragen. Wie ist aber das Übertragungsverhalten einer DI-Box bei einem übersteuerten Signal? Werden hier die "schädlichen" Gleichstroanteile einfach nicht mit übertragen? Oder führt die Signalcharakteristik zu einer vollständigen Signalübertragung, in der auch die unerwünschten Gleichstromanteile enthalten sind? Ziel wäre eben diese schädlichen Gleichstromanteile mittels passiver DI-Box vor dem Controller zu eliminieren.
Ihr werdet euch sicherlich fragen wo dies relevant ist, da ja niemand auf die Idee kommen würde einen Preamp derart zu übersteuern! Aber es gibt leider sehr, sehr dumme Leute! Da hilft die beste Einweisung und jegliches ermahnen nichts. Und ich suche gerade nach einem Weg die PAs möglichst gut vor Fehlbedinungen zu schützen.
Vorraussetzungen:
Als Controller kommen hierbei meist Driverack 260er zum Einsatz. Der Limiter wird für die jeweiligen Setups bezüglich der thermischen und mechanischen Grenzen der PA entsprechent eingestellt.
Ich freue mich auf eue Antworten.
Gruß,
bergmann