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LED <--- Kameratauglichgeit?

  • rené m bieler
  • 9. Februar 2009 um 02:51
  • rené m bieler
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    1
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    347
    • 9. Februar 2009 um 02:51
    • #1

    Hi,

    man liest ja immer wieder hier, das es LED Lampen gibt, die allergisch auf Kameraaufnahmen reagieren.. So würden die Scheinwerfer ähnlich wie ehem. die alten Fernseher im Bild flackern auf den Aufnahmen.

    Mich würde mal interessieren, ob ihr diesbezüglich schonmal schlechte Erfahrungen gemacht habt und welche Marken das waren.. und sozusagen hiermit auf den INDEX setzt :D

    Aktuell hab ich dazu meine eigene Story, mit dem "Vorwissen" aus diesem Forum:

    EIn Betreiber bat mich seine Location komplett mit LED PAR 64 Kannen auszustaffieren und damit seine alte Anlage mit konv. Par 56 zu ersetzen. Dazu muss man sagen, dieser genannte Betreiber die PARs direkt aus China importiert hat (selbst Chinese) und diese Lampen so ziemlich billigste waren/sind, was man kaufen kann. Optisch und technisch sind diese Lampen def. als Eurolite PAR 56 LED zu erkennen, nur halt ohne Name und mit umger. 19€ stk/VKbei Abnahme v. 100stk. durchaus extrem günstig waren.

    Ich hab ca. 30 im ganzen Laden verteilt eingebaut und ihm vorab darüber informiert, das es möglich wäre, das die Lampen bei Aufnahmen falckern könnten und ich absolut keine Gewähr übernehmen würde.
    Überascht war ich dann schon, das selbst diese billigstlampen überhaupt kein flackern in Bildern hervorgeruft haben (probiert mit 3 versch. handys) :shock: :shock:
    Die LEDs waren 10mm im D.

    Habt ihr schon mal flackerlampen gehabt? Ich bis jetzt eigentlich nie, egal wie billig sie waren..

  • Tobias Zw.
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    27
    • 9. Februar 2009 um 08:34
    • #2

    Das Flackern tritt auf, wenn bei Dimmung per PWM (bei LEDs) oder Phasenan- bzw. -abschnitt zufälligerweise die Lampe mit der gleichen Frequenz an- und ausgeht, wie die Kamera Einzelbilder macht (Bildwiederholfrequenz). Auch wenn diese Frequenz nicht genau getroffen wird, kann es dann immer noch zu einem sichtbaren Helligkeitspumpen kommen.

    a) Soweit ich weiß, werden neuere LED-Produkte im kHz-Bereich gepulst, sollten also meilenweit von der Bildwiederholfrequenz bei PAL (50 Halbbilder/s) entfernt sein.

    b) Eine Handykamera halte ich wiederum nicht für eine Referenz.

    c) Zu Problemen könnte es allerdings beim Photographieren mit kurzer Belichtungszeit und automatischer Belichtungsmessung kommen.

    d) Ein riesiges Problem sehe ich in der Farbwiedergabe unter LED-Auflicht. Dieses RGB-Mischmasch dürfte gerade bei billigeren Lampen einen Farbwiedergabeindex haben, der sie halt als Auflicht für's Abfilmen ungeeignet macht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Edit sag noch: Ich hatte zwar bis jetzt nur einige wenige Gelegenheiten, bei denen ich Dekolicht abgefilmt habe (dann allerdings mit ernsthaften EB-Kameras), mir ist da jetzt aber auch bisher noch kein Pumpen aufgefallen.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • constantin oberrath
    Beiträge
    909
    • 9. Februar 2009 um 09:48
    • #3

    ich hab die erfahrung gemacht das das flackern oder pumpen erst in kombination mit anderen "leuchten" auftritt die mit ner anderen frequenz gepulst sind. Wenn es eine feste frequenz ist mit der die LED`s "flackern" lässt sich sowas über die shuttereinstellungen der Kamera ganz gut ausgleichen, wenn nun aber noch z.B. MH dazukommen die auf 50hz laufen, und noch unterschiedliche LED fixtures kann es zu problemen führen!

  • harke
    Beiträge
    30
    • 9. Februar 2009 um 11:02
    • #4

    Wir haben das Problem letztes Jahr mit einem Varyled 3*84 gehabt. 4 Stück im Rigg, 3 sah man, einen gar nicht. Zum Glück kann man bei denen die Frequenz intern umstellen. Ansonten ist aber -besonders bei den Billigprodukten eher die generelle Materialschwäche und Verarbeitung preisgebend als die verbauten LED's. Hier lässt sich meistens nicht mehr viel sparen.

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