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Aufschaukeln von Liften

  • PMN-Concepts
  • 11. Februar 2009 um 09:40
  • PMN-Concepts
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    • 11. Februar 2009 um 09:40
    • #1

    Hallo Forenkollegen,

    da wir bisher bei der Arbeit mit Movingheads ausschließlich mit Groundsupports gearbeitet haben stellt der Einsatz von Movingheads auf einer auf Liften gelagerten Traverse (in diesem Fall 8 Meter FD34) auf Fantek T-102 ein Neuland dar.

    Problem ist, dass dich die Lifte bereits bei einer Traversenhöhe von 4 Metern mit 6 Movingheads der 250er Klasse leicht aufschaukeln lassen, das ganze wirkt doch recht beunruhigend. Wie sieht es generell mit sowas aus? Bei der vollen höhe der Lifte (5 Meter) wage ich über einen Einsatz gar nicht nachzudenken.

    Es scheint eine reine Elastizität in den Liften zu sein, der Bodenkontakt geht an keinem der Füße verloren, trotzdem kann man (z.B. von Hand) die Spitze der Lifte um +/- 30 cm in Schwingung versetzen...

  • Mechwerkandi
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    • 11. Februar 2009 um 12:29
    • #2

    An sich gesehen ist das ja ein primär ungedämpft schwingendes System, von der Reibung in den Laschings mal abgesehen.

    Wenn es Dir ganz dumm kommt, und durch synchrone Bewegungen der Wackler das System in seiner Resonanzfrequenz erregt wird, kippt das Ding um.
    Kannst Du das evtl. zusätzlich abspannen?

  • mirkot
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    • 11. Februar 2009 um 13:28
    • #3

    Der T-102 ist ja ein "Mini-Lift". Die schaukeln generell (also auch die kleinen Modelle anderer mir bekannter Hersteller) und sind schon bei Lasten im deutlich grünen Bereich oft nicht mehr schön zu kurbeln - und ein gutes Gefühl wenn die Dinger rumstehn habe ich auch nie.

    Einfachste Lösung wäre - um mal bei Fantek zu bleiben - der Wechsel auf das größere Modell T-105.
    Mit denen arbeite ich relativ oft und würde behaupten - richtig aufgebaut - stehen die Bombenfest.

    Und was das abspannen betrifft...Lifte kommen ja normalerweise zum Zuge wo es an Flugpunkten, Riggern und Budget fehlt.
    Bevor der kleine Lift an 4 Stellen abgespannt ist, ohne das jemand beim rumgeklettere zu Schaden gekommen ist, nimmt man dann doch lieber den, gerade im Verleih, nur unwesentlich teuerern "großen Bruder" mit.

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • fabio hermann
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    • 11. Februar 2009 um 14:51
    • #4

    eine andere Möglichkeit wären schwingugsdämpfende Elemente, wie sie z.B. bei Hochhäausern eingesetzt werden. Als Bespiel führe ich jetzt mal ein auf Dämpfern gelagertes Gewicht an, das den Schwingungen die durch Wind entstehen aufgrund der Trägheit der Masse entgegenwirkt und dadurch das Schwingen / Wackeln des Turmes auf ein akzeptables Maß reduziert.
    Ob das physikalisch jetzt alles so richtig ist, bin ich mir nicht sicher, allerdings funktioniert das Prinzip, von daher könnte man über eine solche Lösung nachdenken, ob das beim Trussing allerdings auch funktioniert und wenn ja in welcher Dimension weiß ich nicht, das müsste man jemand Fragen der mit statischen Angelegenheiten besser betraut ist und das ganze auch durchrechnen kann.

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • PMN-Concepts
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    • 11. Februar 2009 um 19:20
    • #5

    dass man mit einem größeren Lift besser dran wäre, ist mir klar. wir haben die fantek allerdings angeschafft, weil sie auch von einzelpersonen gut zu handeln sind (unter 35 kg eigengewicht, der t-105 immerhin stolze 90kg) und außerdem nicht zu auffällig sind. habe nämlich von der optik her probleme damit, nen lift aufzustellen, der so aussieht als würde er das ganze gebäude tragen und nicht nur ne truss mit 3 kleinen wackelköpfen.

    selbst im test des härtefalls (habe das ganze konstrukt in eine harmonische schwingung versetzt) beginnt das system nicht zu kippen, lediglich das schwingen wirkt beunruhigend. frage an sich wäre daher ob man sich einfach sagt "solls halt ein wenig schaukeln" oder ob man den ganzen aufbau der art unterlassen sollte... das schwingen kommt wie gesagt nur durch die elastizität im lift und durch die reibung

  • Mechwerkandi
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    • 12. Februar 2009 um 08:13
    • #6

    Da gibt's mehrere Ansätze:
    Entweder die Resonanzfrequenz des Systems in Bereiche verschieben, in denen sie nicht mehr stört. >> Ballast
    Oder die Nachgiebigkeit des Systems verrringern, das geht eher in Richtung abspannen.

    Wegen solcher Schwingungseffekte sind schon Brücken eingestürzt, ich bin aber der Meinung, das man hier durchaus mal einen gesunden Menschenverstand walten lassen kann.

  • mirkot
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    • 12. Februar 2009 um 10:42
    • #7

    Also grundsätzlich sollte man ja davon ausgehen können das ein Lift der für eine gewisse Belastung vorgesehen ist, und noch dazu BGVC1 geprüft ist, die vom Hersteller vorgegebenen Lasten auch trägt. Solange man alle Vorgaben einhält sollte man da auf der sicheren Seite sein...korrigiert mich wenn ich schief liege.

    Ballastieren ist wohl bei einem Lift mit gerade mal 100kg Auflast kein sinnvoller Ansatz...dann kommen 50kg Ballast dran und die leere Truss oder wie soll das aussehen?

    Abspannen? Ist vielleicht auch nicht unkritisch...es gibt doch auch Systeme die ihre Belastbarkeit über eine gewisse Elastizität überhaupt erst erreichen. Abgesehen davon ist das ein großer Aufwand...

    Ich kann das Argument mit dem Transport und Handling der "Mini-Lifte" zwar nachvollziehen, aber ich habe für mich entschieden das dieses Geschaukel keinen Wert hat. Ich baue für ne Backtruss nichts mehr auf Lifte mit weniger als 200kg Auflast und ordentlichem Mast.

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • PMN-Concepts
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    • 12. Februar 2009 um 15:45
    • #8

    So, ich habe eben mal direkt mit Fantek Spanien telefoniert, die sagen es ist völlig normal, dass sich die Lifte aufschaukeln, ein Kippen oder Materialversagen schließen sie allerdings aus, sofern man sich an die 100 kg Maximallast je Lift hält.

    Telefonisch wurde mir zugesichert, dass ein Amplitude von bis zu 10% der Lifthöhe im Normbereich liegt. Dies finde ich schon recht heftig! Möglichkeit das zu dämpfen wäre wohl am besten ein Abspannen der Liftspitze gegen die Fuß-Ausleger

  • mirkot
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    • 12. Februar 2009 um 16:28
    • #9

    Mhhhh...also die Ausleger sind noch keine 2m lang. Der Lift ist bis zu 5m hoch. Ich glaube nicht das aus dem Winkel viel sinnvolles passiert. Außerdem entsteht durch das steil nach unten spannen eine zusätzliche Auflast...lass den Lift doch wie er ist oder kauf einen der nicht schaukelt.

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

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    • 12. Februar 2009 um 17:39
    • #10
    Zitat von "PMN-Concepts"

    Möglichkeit das zu dämpfen wäre wohl am besten ein Abspannen der Liftspitze gegen die Fuß-Ausleger

    Obacht, da entstehen schnell sehr hohe Kräfte, die zu einem Versagen des Liftes führen können.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

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