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Erfahrungsbericht digitale Amps

  • soundworks
  • 14. Februar 2009 um 16:15
  • bcm
    Verifiziert
    Beiträge
    232
    • 19. Oktober 2009 um 13:33
    • #61
    Zitat von "Jonnytrance"

    Hat schon jemand E90 getestet?

    Würde mich auch interessieren, Preis - Leistungsverhältnis ist ja sehr gut...

    Wo wir sind klappt nichts, aber wir können nicht überall sein...

  • klangcharakter
    Beiträge
    644
    • 19. Oktober 2009 um 13:59
    • #62
    Zitat von "krzysztof schwierz"

    Hallo,
    kann jemand bitte schreiben, was der der Unterschied zwischen Powersoft D und LD ist?

    Die "D" Serie hat ein Netzteil mit PFC und ist mit 2Ohm Lasten vertraut.
    Die "LD" Serie ist abgespeckt, hat kein PFC und kein 2Ohm Betrieb.

  • soundworks
    Beiträge
    105
    • 8. November 2009 um 01:50
    • #63

    hi klangcharakter,

    hatte die E90 & E45 letzt mal zum testen. leider fehlte wie üblich die zeit um es richtig ausgiebig zu machen. Also ne Dynacord V 28 PWH je kanal an die E90 ran an und gas geben. An der E45 waren 2x PWH17 je Kanal.

    nicht ganz repräsentativ, aber ne ehrliche meinung von mir.

    war nicht schlecht was die endstufe machte. was mich aber verwunderte das bei der leistung die teile so oft im roten war und lauter oder fetter wars auch wieder nicht, obwohl ich eigentlich die doppelte verstärkerleistung am start hatte.

    irgend wie kommt mir bei den schaltnetzteilen es immer so vor das die doppelte leistung brauchst als zur analogen und das ganze etwas dünner klingt.

    Als vergleich crown vz 5000 empfinde ich als lauter und fetter im bassbereich mit zumindest bei mir deutlich mehr luftbewegung. bin mir sicher das die analoge hier deutlich tiefer und druckvoller spielte, nach meinem empfinden.

    wenn ich mir die leistungsangaben gegenüberstelle sind das zwar nur 3 db und hört man ja nicht unbedingt extrem raus, aber die speaker haben einiges mehr an leistung zu verkraften was ja auch nicht zu verachten ist.

    ich erkaufe mir hier eigentlich einen größeren verschleiß ohne das es untenrum vorteile bringt und ich mit halber leistung stressfreier analog fahren kann um nach meiner auffassung das gleiche oder bessere ergebnis erziehle.

    zumindest bleiben die eisenschweine bei mir noch ne ganze zeit am laufen. zumal das preisverhältnis bei den schaltnetzteilen nicht wirklich schön ist, "warum sind die eigentlich so teuer, ist ja teilweise kaum was drin" und wegen paar kilo stehts in keinem verhältnis, wenn nicht gerade 20-30 stück brauchst ;-).

    gruß
    thorsten

    Licht & Tontechnik aus Baden Baden.
    http://www.soundworks-pa-shop.de
    http://www.soundworks-events.de

    2 Mal editiert, zuletzt von soundworks (8. November 2009 um 02:25)

  • Kracky
    Profi
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    2
    Beiträge
    12.055
    • 8. November 2009 um 02:10
    • #64

    Es ist weitaus sinnvoller zwei Pappen an einer Endstufe mit der halben Leistung zu fahren als eine an einer Endstufe mit der doppelten. Was bringt den schon groß die doppelte Leistung wenn wir uns am Ende der Skala bewegen, ich sag mal so gut wie nichts.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • soundworks
    Beiträge
    105
    • 8. November 2009 um 02:19
    • #65

    daher war auch bei mir der entschluss, weiter etwas schwerer tragen und stressfreier "materialschonender" weiterhin die eisenschweine zu bewegen.

    limit ist schlecht und kostet geld, reserven sparen dafür einiges an geld ;)

    Licht & Tontechnik aus Baden Baden.
    http://www.soundworks-pa-shop.de
    http://www.soundworks-events.de

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 8. November 2009 um 05:25
    • #66

    Ähem... ich weise mal darauf hin, dass die genannten Dynacord-Subs den EVX180 verwenden, der 1kW abkann, mit viel Vorsicht auch 1,2kW. Warum hörst du aber keinen Unterschied? Ganz einfach: Die überschüssige Leistung wird über den eingebauten Schutz abgeführt. Und was du bei der MA5000VZ als "fetter" heraushörst, ist der viele Klirr, den der Amp schon ein wenig vor dem Ende von sich gibt.

  • soundworks
    Beiträge
    105
    • 8. November 2009 um 05:49
    • #67

    war auch etwas verwundert das die so viel ausgehalten haben. keine ahnung ob die mit dem schutz ausgestattet waren, wurden von nem kollegen zugemietet. denke aber die waren nicht verbastelt oder modifiziert. so kann das schon sein, doch ne lichtorgel hatte ich darin nicht gesehen. soll ja drinnen sein ;)

    leider hatte ich keine möglichkeit zu vergleichen oder mal an die eigentliche anlage dran zu gehen, da die auf nem andren job war.

    normal hängen da kmt bzw, zeus infras dran und die spielen anderst. wenn der klirr aber das macht was spaß macht geht es doch auch. mehr wums mit weniger leistung ist auch nicht schlecht.

    über klang kann man ja streiten zb. infras, doch für disco zeugs und spaßfraktion passt die kombi schon. und solange es den spaßfaktor hebt ist der zweck erfüllt und dr kunde samt puplikum zufrieden.

    bin keiner der hier nen super cleanen sound braucht. nicht falsch verstehen soll schon vernünftig klingen, doch eher zählt der funfaktor und der passt gut mit der vz. warum nicht etwas klirr wenn er spaß macht. zumindest besser wie so ein gerade gebügeltes system das kalt oder klingt. musik soll ja in den ohren und auf dem körper spaß machen und nicht einem messgerät.

    gruß
    thorsten

    Licht & Tontechnik aus Baden Baden.
    http://www.soundworks-pa-shop.de
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  • blitzfritz
    Beiträge
    247
    • 8. November 2009 um 14:11
    • #68

    Haben vor ca. 2 Jahren einen Amp Vergleich mit folgenden Modellen durchgeführt - QSC PL9.0, Asid Delta 7.2.2, EV TG7 (baugleich mit Dynacord H5000), LAB FP+10000Q und FP3400. Hintergrund des Tests war, daß neue Amps angeschafft werden mußten, da die Ausfälle bei den QSCs (PL4.0/6.0/9.0) immer häufiger wurden...
    Die FP3400 fallen ziemlich aus dem Testfeld heraus, da sie nicht gerade zu den stärksten und auch nicht zu den modernsten Endstufen zählen - wir haben sie aber mit in den Vergleich einbezogen, da einige dieser Modelle seit längerem sehr zuverlässig ihre Dienste im Verleihbetrieb versehen.
    QSC PL9.0 kam ebenfalls aus dem eigenen Bestand - sozusagen als Urmeter mit den FP3400 - Delta, EV und LaB FP+ neu von den jeweiligen Vertrieben.
    Zwei Kriterien waren für mich bei der schlußendlichen Kaufentscheidung besonders wichtig: Erstens die klangliche Performance und zweitens die uneingeschränkte Zuverlässigkeit.
    Zum Test: Getestet wurde an Kling&Freitag CA1515 und SW115 mit CD44 Controller sowie an CA1215 ohne Controller und mit Controller - es wurde nicht gemessen, sondern "nur" gehört - allerdings natürlich von mehreren Kollegen - der Test war also sehr subjektiv und die Ergebnisse spiegeln unsere selbst gemachten Höreindrücke wieder. Weiters wurde nur bis 4Ohm getestet und dem Maximalpegel wurde keine allzu große Betdeutung beigemessen.
    Meine Vorliebe am Beginn des Tests ging eindeutig in Richtung TG7 - die einstellbarkeit des Amps (z.B. die Stärke des Sicherungsautomaten einzugeben, damit dieser nicht überlastet wird), das informative Display (aktueller Stromverbrauch) und die Nachrüstbarkeit mit dem RC26Modul für etwaige spätere Erweiterungen des Verleihs auf die nicht uninteressante LineArray Prduktreihe von EV sprachen eindeutig für die Amps aus dem Hause Dynacord. Weiters habe ich mit den Endstufen der S und LP Serie von Dynacord (bis auf das Gewicht) ausschließlich sehr gute Erfahrungen mit diesem Hersteller gemacht.
    Asid war interessant, weil damals der Hype um dieses Produkt gerade am Zenit war, und wir einfach neugierig auf die Performance dieses Außenseiters waren.
    Die LAB FP+ Serie interessierte uns auf Grund der guten Erfahrungen mit den FP3400ern - stellte am Anfang aber eher eine Art Vernunftversuch dar, eben auch dieses Produkt mit in den Test einzubeziehen - kein sexy Display und kein Wunderwaffenstatus.... :wink:
    Zum Höreindruck:
    QSC PL9.0 kling sehr ähnlich wie FP3400 - wo die FP3400 ganz klar schwächelt ist im Bassbereich - beide Amps an Hoch und Mittelton sehr sauber.
    EV TG7: War im Bassbereich überragend - allerdings waren die Mitten nicht sauber - vor allem die Tiefmitten waren ein relativ undifferenzierter Mischmasch.
    Asid Delta: Alles glasklar - fast steril, im Bass wirklich sehr sauber, aber auch nicht mehr als TG7, in den Höhen sehr fein auflösend - alles klang sehr sauber.
    LAB FP+: Das war die größte Überraschung des Tages - in den Höhen warm und sauber, im Mittenbereich sehr klar und trotzdem ordentlicher Schub im Bass.
    Somit war schnell klar, daß die Entscheidung zwischen LAB und Asid fallen würde...
    Bei ausgiebigem A/B zwischen den beiden Modellen wurde der Sound der Asid unserer Meinung nach immer anstrengender und der der LAB immer gefälliger - zu scharf, zu steril klang die Asid bei Streichern und Bläsern, bei Frauen- und vor allem Männerstimmen fehlte die Wärme wie überhaupt der Bereich der Tiefmitten ein wenig unterbetont erschien, wohingegen die LAB das gesamte Musikspektrum ungeschönt und unserer Meinung nach am lienarsten abbildete und dabei immer sehr sehr gut klang.
    Fazit: Keiner der Amps klang wirklich schlecht, aber wie groß die klanglichen Unterschiede der einzelnen Produkte tatsächlich waren, hätten wir im Vorfeld des Tests niemals gedacht - die Hersteller scheinen die Amps nicht linear sondern "klingend" abzustimmen - dieser Eindruck entstand vor allem bei TG7 und Asid Delta.
    Schlußendlich fiel die Entscheidung also zu gunsten der LaB FP+Serie aus, was wir bisher nicht bereut haben. Die Amps laufen seit zwei Jahren ohne Fehl und Tadel, die alten FP3400 haben auch noch immer keinen Ausfall hinter sich. Die FP+ Serie klingt hervorragend, ist zuverlässig, Ridertechnisch immer gern gesehen und sehr flexibel einsetzbar. Zu guter letzt war es dann eben auch eine Sicherheitsentscheidung mit LAB zu gehen und nicht auf einen Außenseiter zu setzen.
    Wie gesagt - unser Test beschreibt nur die subjektiv gemachten Höreindrücke und berücksichtigt nicht eine eventuelle Überlegenheit der Delta an 2Ohm gegenüber der Konkurrenz (wenngleich an 4Ohm kein Unterschied zwischen FP+ und Delta zu hören war).
    Positiv zu erwähnen ist noch die überaus freundliche Art von Udo Höllstern, uns bei diesem Test unterstützt zu haben und Rede und Antwort zu seinen Produkten zu stehen - so einen Anpsprechpartner kann man sich nur wünschen!

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

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