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Installation und Lautsprecherschutz

  • Christian Engel
  • 18. Februar 2009 um 01:40
  • Christian Engel
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    • 18. Februar 2009 um 01:40
    • #1

    Hallo liebe Leute,

    aus einer "Installation" habe ich gerade 4x JBL Control 28 auf der Werkbank. Allesamt mit verkohlter Weiche und durchgebranntem Tieftöner. Glücklicherweise ist nur ein Hochtöner hinüber.
    Interne Schutzfunktion der Control 28 sind eine 2A Picofuse (flink) und 2 Sofitten. Beides in Reihe zum Eingang.
    Zwar war die 2A Sicherung bei allen Boxen hinüber, wenn ich aber den Schaden betrachte ist dies keine sinnvolle Absicherung.
    Hinzu kommt, dass seitens des "Installateurs" keinerlei Schutzmechanismen vorgesehen wurden. Kein Limiter, nichts.
    Zudem ist die Endstufe, mit der die 4 Control 28 betrieben werden, unterdimensioniert (QSC RMX850 -> 2x 300W an 4Ohm; eine Control28 hat 175W an 8Ohm).

    Nun wurde ich zur Schadensbeseitigung herbeigeholt.

    Die Control28 sind soweit kein Problem. Jedoch würde ich nebst Austausch der Endstufe und Einbau eines nicht zugänglichen Limiters die 2A Picofuses der Control28 gern gegen PTC Elemente tauschen.
    Dazu bräuchte ich mal Meinungen ob es ausreichend wäre, mit einem PTC in Reihe zum Eingang (also quasi als Sicherungsersatz) abzusichern, oder je HT- & TT-Zweig einzeln?
    Ich würde erste Variante als ausreichend betrachten.

    Beste Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Mechwerkandi
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    • 18. Februar 2009 um 09:04
    • #2

    Ich versteh' die Intention noch nicht so ganz:
    Du willst eine aktive Leistungsbeschränkung (Limiter) und eine passive (PTC) obendrein.

    Wozu? Traust Du dem Limiter nicht?

    Die PTC Geschichte ist meiner Ansicht nach als Ht-Schutz völlig ungeeignet, weil viel zu träge, und Hf Geschichten nicht ausgefiltert werden.
    Die vorhandene Endstufe ist auch nicht unterdimensioniert, lediglich wurde das Ganze falsch bedient.

    Wenn Du eine wirklich funktionierende Limitierung willst, installierst Du eine 100V Anlage.

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 18. Februar 2009 um 12:13
    • #3

    Hallo,

    ich halte die Endstufe schon für unterdimensioniert, da so das Leistungspotential der Lautsprecher nicht voll genutzt werden kann. Auch wenn es "nur" 25W je Box sind... Ok, da müssen wir jetzt nicht weiter drüber diskutieren.
    genausowenig wie über die Fehlbedienung. Klarer Fall.

    Der PTC deshalb, weil ich den ursprünglichen Zustand der Boxen weitestgehend wiederherstellen möchte. Und da halte ich einen PTC für eleganter als eine Picofuse. Was weiß ich denn, was mit den Boxen später mal passiert...

    Bzgl. 100V Anlage: ich denke anhand der beschriebenen Komponenten ist klar, dass das Budget nicht vorhanden ist :roll:

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • yamaha4711
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    • 18. Februar 2009 um 12:43
    • #4

    Tacho!

    Ich bin der Meinung, dass ein vernüftiger Limiter vollaus reicht. Die Stufe ist auch OK und die 25W "Fehlanpassung" hört man nicht. Kommt mir jetzt nicht mit "aber da fehlt Headroom" -> FESTINSTALLATION wohl im Thekenkellerbereich!

    Dann zu dem Umbau:

    Zitat

    Der PTC deshalb, weil ich den ursprünglichen Zustand der Boxen weitestgehend wiederherstellen möchte.


    Warum stellst du nicht einfach den Urzustand wieder her? Reicht doch.

    Das Problem liegt doch ganz wo anders: CU-Fehler
    Wenn das Personal alle roten Lampen blinken sehen möchte, dann hilft da gar nix und ich denke, dass es genau so war nach dieser Schadensbeschreibung. Im Vollsuff alle Regler auf Rechtsanschlag bis die Box kotzt. Diesen Rechteck am Ausgang kriegt auch der beste Limiter nicht weg.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • PeterG
    Verifiziert
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    • 18. Februar 2009 um 13:48
    • #5

    Hallo cen-musik,

    schau Dir mal das an:


    ok etwas verwirrend weil alte Technik, aber durchaus wirkungsvoll. Die F-Weiche unten wegdenken und oben ist ein OPV sicher auch einfacher zu beschalten. Die Schaltung hat einfach die Speaker abgeschaltet, wenn die eingestellten Pegel zuviel waren.

    Da dies ne max. 50W-Box war sollten die paar abgezapften Promille nicht stören bei Deinen Boxen und von aussen siehts auch keiner....

    MfG
    Peter

  • mi acoustics
    Profi
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    142
    • 19. Februar 2009 um 13:44
    • #6

    Hi,

    weil gar nicht so weit weg, regelbar und für mich an verschiedenen Stellen hoch bewährt, wenn komplette Kleinlautsprecher vor kompetenten Usern geschützt werden müssen:
    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&L=0&artid=2209&spr=DE&typ=full

    Der größte Nachteil (in der Profi-Hand) ist der größte Vorteil (in der Kneipe):
    Bei Übersteuerung / Je nach Übersteuerung der variabel zu wählenden Grenzpegel fällt die Box sehr kurzzeitig wirklich aus, also typischerweise im Bassrythmus. DAS überhört als deutliches "Genug"-Signal auch die aufgeputschteste Tresenkraft nicht...darunter ist keine relevante Klangbeeinflussung auszumachen.
    In jedem Fall bleibt die Box heil. (Zwei Control parallel an ein Modul sollte kein Problem sein.)

    Mit besten Grüßen vom MONACOR INTERNATIONAL-Team
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik

    Björn Westphal
    Media-Referent bei MONACOR INTERNATIONAL
    der Vertrieb für die Marken MONACOR - IMG STAGELINE - JTS

  • HKL
    Beiträge
    379
    • 19. Februar 2009 um 20:04
    • #7

    Das ist ein cooles Teil. Kannte ich noch garnicht :oops:

    Werde ich mir merken. Danke für den Tip.

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