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Australian Monitor

  • mischling
  • 28. März 2003 um 16:37
  • mischling
    Beiträge
    123
    • 28. März 2003 um 16:37
    • #1

    Hallo Mitleser,
    neulich wurden mir gebrauchte Amps (AM 1600 + K7) dieses Herstellers angeboten.
    Nun geniesst diese Firma zwar einen durchaus akzeptalen Ruf, doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch der Schatten nicht weit.
    Fühlt sich hier jemand in der Lage, vielleicht eigene, Erfahrungen preiszugeben ?

    Grüße

    Manu

    "Wozu benötigt man eigentlich die vielen bunten Knöpfe ?"

  • wora
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    • 31. März 2003 um 02:56
    • #2

    hallo manu,

    ich kenne die amps und kann dir sagen, das vor allem die 1600er hervorragend klingt.
    wir haben die mal gegen crown MA-2400 getestet (blindvergleich!) und die AM1600 hat deutlich gewonnen. leistungsmäßig sind diese amps vergleichbar.

    es sind wirklich fast unverwüstliche amps, was sich leider auch im gewicht niederschlägt... 36kg für eine 2x800W endstufe...
    diese amps lassen einfach alles mit sich machen, egal ob 40grad mit 90% luftfeuchtigkeit oder minusgrade, sie stecken das einfach ohne zu klagen weg.
    zur not auch tagelang...
    ich hatte mal gelegenheit mich mit dem entwickler zu unterhalten.
    er sagte mir, im australischen klima gehen "normale" amps zu oft kaputt, deshalb hat man sich bei australian monitor (das ist eine große beschallungsfirma dort) dann irgendwann entschlossen, eigene amps zu bauen die das aushalten.

    du musst nur bei einer sache aufpassen:
    wenn prozessoren mit "sense" leitungen eingesetzt werden, dürfen die amps nicht im brückenbetrieb laufen, sonst sterben die eingangsverstärker.
    die signalmasse von ein- und ausgang darf nicht zusammengebracht werden.
    das gilt aber nur für den brückenbetrieb...

    bass mögen sie übrigens nicht so gerne machen, es sind alles mosfet-transistoren.
    im mittel/hochton aber sehr fein...

    die AM1600 hat übrigens 3HE, die K7 hat 2HE und ist "etwas" leichter.

    hoffe dir geholfen zu haben.


    PS:
    sind die amps aus der gegend von karlsruhe?
    ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mischling
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    • 2. April 2003 um 08:20
    • #3

    hallo wolfgang,
    vielen dank für deine info's, hatte eigentlich die hoffnung, dass einer dieser amps gerade im bassbereich ernstzunehmen ist......weil ich demnächst bedarf dafür hätte.....schade..
    mir ist übrigens bekannt, dass wonneklang diese teile geused hat (und ich glaube sogar, vertrieben hat). dies war auch der grund, weshalb ich dort nicht direkt angerufen habe, weil ich eine oder mehrere meinungen von "nurbesitzern" bekommen wollte.
    woher die gebrauchtamps stammen, weiss ich nicht, weil dies mündlich über die eine oder andere ecke ging und mich die herkunft in diesem stadium noch nicht so brennend interessiert hat.

    grüsse

    manu

    "Wozu benötigt man eigentlich die vielen bunten Knöpfe ?"

  • wora
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    • 2. April 2003 um 15:02
    • #4

    stimmt, die firma wonneklang hat die teile mal vertrieben.
    ich weiss nicht, ob sie das noch tun, hab keinen kontakt mehr zu ihnen.

    na ja, es ist ja nicht so, das die amps gar keinen bass können.
    mit der 1600er haben wir bei wonneklang immer die 18"er angetrieben.

    aber amps mit bipolaren transistoren machen das in der regel schöner.
    ausserdem gibt es mittlerweile amps, die deutlich mehr leistung haben, was ja für bass bekanntlich nie schlecht ist ;)

    aber die K7 kann diesen bereich wirklich nicht gut.
    das ist ein toller topteil-amp, auch für monitor sehr brauchbar.

    jedenfalls sind diese teile absolut robust und zuverlässig.
    das ist ja auch ein wichtiges argument...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkajck
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    • 2. April 2003 um 20:13
    • #5

    wora
    Wo hast du denn Masse am Ausgang bei Brücke??

  • wora
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    • 4. April 2003 um 00:14
    • #6

    wenn die "sense leitung" eines controllers das eingangs- mit dem ausgangssignal vergleicht wird in diesem gerät möglicherweise die signalmasse beider signale verbunden... dann macht´s "buff" :o

    oder wenn man eine leistungsmessung macht und an ein und ausgang je einen kanal eines oszi´s hängt... dann wird eine massebrücke über das oszi gemacht.
    und wieder: "buff" :D

    aber wie gesagt, dieses problem besteht nur bei "bridge"...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkajck
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    • 4. April 2003 um 11:00
    • #7

    Aber bei Bridge hängt der Lautsprecher zwischen den beiden Plusen der Endstufe, wobei eines invertiert arbeitet. Nix Masse am Ausgang.

  • wora
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    • 4. April 2003 um 15:09
    • #8

    hallo jack,
    genau das ist das "problem" dieser endstufen:
    wenn doch (wie beschrieben) eine masseverbindung vom eingang auf den "hoch" liegenden ausgang gebracht wird, macht es "buff" und die eingangsschaltungen sterben jämmerlich...

    es hat auch schon ausgangstransistoren gekostet bis wir damals drauf gekommen sind, warum man amps mit dem oszi durchtestet und sie danach nicht mehr funktionieren... :lol:

    oder eben den amp für ein drumfill brücken will und dann einen controller mit senseleitung anschliesst und feststellt, das der amp gleich nach dem einschalten kaputt ist...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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