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Endstufenempfehlung für budgetorientierte Festinstallation

  • günter berthold
  • 4. Mai 2009 um 21:07
  • günter berthold
    Beiträge
    124
    • 4. Mai 2009 um 21:07
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich suche für eine budgetorientierte Festinstallation (für meine Gemeinde) eine Empfehlung für (zunächst) eine Endstufe.
    Ausgangsbedingungen:
    - Raumgröße (Länge, Breite, Höhe) ca. 12m x 5,5m x 2,5m, Teppichboden, Akustikelemente an der Decke
    - ca. 40 Sitzplätze (Besucher)
    - Lautsprecher z.Z. 20Jahre alte Kotec 15" 2Wege irgendwas (schwarz, groß, hässlich und Verfärbungen ohne Ende)
    - Programmaterial:
    Sprachbeschallung,
    Band mit (wahlweise) max. 3 Akustikgitarren, E-Piano, 2x Gesang,
    Musik- und Videoeinspielungen
    bei jeweils moderater Lautstärke,
    Reserven sollten aber vorhanden sein, da aus den Besuchern schnell mal Mitsänger werden, wo die Band immer noch drüber kommen sollte.

    Planung: Zunächst Austausch des jetzigen Verstärkers (Endstufe eine Powermxers) gegen eine Endstufe mit ca. 2x 200W/8Ohm für die 15"er.
    Danach Schritt 2: Austausch der LS gegen kleine 10"er oder 12", die danach noch mit Subs ergänzt werden sollen.

    Die Endstufe sollte möglichst leise sein (kein Fön als Lüfter), extrem wenig Verzerrungen in den Mitten und Höhen produzieren, und zuverlässig sein. Im Bassbereich sollte sie aber auch kein Versager sein, da ich die 15"er Kotec erst ca. Ende des Jahres austauschen will.

    Meine aktuellen "Kandidaten", spezielle Features habe ich mal dazugeschrieben:

    Yamaha P2500S - eingebauter 2Wege-XOver, rastende Potis
    MACKIE FRS-1300 - leiser Lüfter
    QSC RMX 850
    BEHRINGER A 500 - passiv gekühlt
    ART SLA-2 - 1HE, Frontblendenabdeckung
    CROWN XLS 202 D
    SAMSON SERVO 600
    PEAVEY PV 900

    Von der Papierform sind sie sich alle recht ähnlich. Ich favorisiere von den Daten her die Yamaha, die ART und die (passiv gekühlte) Behringer.
    Wer von Euch kann mir nun Tips aus der Praxis geben, welche Endstufe davon empfehlenswert ist, wo Schwachstellen sind, welche gar nichts taugen, verzerren usw.
    Alternativen bis max. 400€ sind auch willkommen.
    Wäre ein Blick in die Bucht empfehlenswert, und dort nach Yamaha, Dynacord oder KME bis ca. 200€ zu schauen?

    Wenn Ihr noch Informationen zur Entscheidungsfindung benötigt, bitte melden.

    Vielen Dank und Gruß

    Günter

  • tufkamar
    Gast
    • 4. Mai 2009 um 21:44
    • #2

    Ich kenne von den Amps nur die QSC - und würde behaupten, wenn alle in der Leisungsklasse sind würde ich eine weiter oben suchen - also z.B. die RMX 1450 oder gleich 2450. Ansonsten kenne ich die RMXen als zuverlässige Arbeitstiere (solange man sie nicht an 2 Ohm im Bass prügelt) - Peavey soll da ähnlich sein, kann ich aber nichts dazu sagen... Die Yammis sind auch ok, aber auch da würde ich eher ein paar Watt mehr drauflegen - Headroom hat noch nie geschadet...

    Evtl. wäre auch die QSC-GX einen Blick wert.

  • Oliver Derks
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    3.316
    • 4. Mai 2009 um 21:47
    • #3

    Wenn es schon billig Amps sein müssen, greife ich an dieser Stelle auf RAM Audio zurück.

    Nicht weil ich die Stufen der "Billo-Serie" für besser halte als die Ams der Konkurrenz.
    Vielmehr mag ich die 6 Jahre Garantie, die es derzeit auf R und S Serie gibt.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 5. Mai 2009 um 05:26
    • #4
    Zitat von "günter berthold"

    Die Endstufe sollte möglichst leise sein (kein Fön als Lüfter), extrem wenig Verzerrungen in den Mitten und Höhen produzieren, und zuverlässig sein. Im Bassbereich sollte sie aber auch kein Versager sein, da ich die 15"er Kotec erst ca. Ende des Jahres austauschen will.


    Somit fallen Crown XLS und Ohringer mal raus.
    Wenn auf die Name ein Wert gelegt wird, dann QSC, oder Peavey.
    Sonst könntes du mal neue TSA Serie von T. anschauen:
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=49&t=62185

  • günter berthold
    Beiträge
    124
    • 5. Mai 2009 um 17:06
    • #5
    Zitat von "Jonnytrance"

    Somit fallen Crown XLS und Ohringer mal raus.


    Warum?? Beide wegen der Zuverlässigkeit? Behringer (und Alesis) habe ich mit hineingenommen, da diese passiv gekühlt werden. Fehlende Zuverlässigkeit wäre natürlich das Killerargument.

    Wichtig ist mir, dass die Lüfter extrem leise sind bei geringen Lautstärken. Wenn natürlich Power gefordert wird ist die Lüfterlautstärke erstmal egal. Möglichst schnell runterregeln sollte der Lüfter danach schon.

    Zitat von "Jonnytrance"


    Wenn auf die Name ein Wert gelegt wird, dann QSC, oder Peavey.

    Name ist ebenso wie das Gewicht egal. Wenn allerdings Gewährleistungsansprüche auftreten, spielt der Name schon eine Rolle.

    Zitat von "Jonnytrance"


    Sonst könntes du mal neue TSA Serie von T. anschauen:
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=49&t=62185

    Ich habe mir den Beitrag angeschaut, war zunächst auch recht beeindruckt, auf Seite 4 bin ich dann über den Beitrag von deep-house gestolpert:

    Zitat

    Ich finde die Verarbeitung ist gar nicht mal schlecht, Einschaltverhalten ist ziemlich wie das Original Vorbild, die Lüfter laufen in der Grundstufe einen Tick lauter.

    Aber, es ist ein fiepen und Rauschen hörbar, fiepen ca. 1-1,5 kHz, geht mit Erwärmung höher. Das wird auf der Bühne keine Rolle spielen, aber....

    Das wars dann wohl mit der TSA.

    Wie schaut es mit Klangtreue/Verzerrungen im Mittel- und Hochtonbereich bei der Yamaha P2500 und bei QSC-Modellen (RMX und auch GX-3) aus? Hat jemand schon eine "ART" in den Händen gehabt und kann mir dazu etwas sagen?

    Gruß Günter

  • Jonnytrance
    Gast
    • 5. Mai 2009 um 21:27
    • #6
    Zitat von "günter berthold"

    Warum?? Beide wegen der Zuverlässigkeit? Behringer (und Alesis) habe ich mit hineingenommen, da diese passiv gekühlt werden. Fehlende Zuverlässigkeit wäre natürlich das Killerargument.


    Verzerren zu stark.

    Nur ein negativer Beitrag zu TSA und mehrere positive in sachen Klang und schon willst du nix davon hören?
    Evtl. kann ich dir Alto D Serie ans Herz legen (gibts auch gebraucht). Drinn werkeln Powersoft Module und Lüfter sind leise.

  • marcoboy
    Verifiziert
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    190
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    6.818
    Marktplatz Einträge
    3
    • 5. Mai 2009 um 22:26
    • #7

    Die RAM Audio R sind aus Erfahrung ganz ok. Für diesen Zweck genau richtig . Preislich passt es auch ganz gut. Bei der neuen RX gibt ja auch noch. Deutlich stabileres Gehäuse und mehr Leistung . Die 6 Jahre Garantie sind ein Argument gegen alle China Dinger.

    Von QSC RMX halte ich nichts, kaum Bass und die Endstufe klingt irrend wie schlecht.

  • günter berthold
    Beiträge
    124
    • 7. Mai 2009 um 21:34
    • #8

    Hallo zusammen,

    mischen wir die Karten neu:

    Herausgefallen sind: Behringer/Alesis, QSC RMX, Peavey, Crown.
    Nicht hin geschafft haben es TSA vom T., QSC GX, Alto D1.
    Neu hinzugekommen: RAM Audio R600.

    Somit bleiben:
    Yamaha P2500S
    ART SLA-2
    SAMSON SERVO 600
    RAM Audio R600

    Fest steht der Preisrahmen mit max. 400€ und die Gewichtung auf bestmöglichen Klang als Mittel-/Hochton-Endstufe und leisestes Lüftungssystem. Pluspunkte bekommen die Yamaha und die ART für die Frontblendenabdeckung der Lautstärkesteller.

    Wer kann mir noch helfen aus seinem Erfahrungsschatz und sagen welche der genannten Endstufen für den oben genannten Einsatzzweck das Optimum darstellt?

    Gruß Günter

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