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Erster Autokauf - neu vs. gebr - welche Ratschläge habt Ihr?

  • Tom Wantler
  • 22. Oktober 2013 um 15:28
  • Tom Wantler
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    • 22. Oktober 2013 um 15:28
    • #1

    Ein großes "Hallo" an alle hier im Forum 8)

    Es ist nun soweit und das erste eigene Auto steht an. Daher wollte ich Euch um einige Ratschläge und Tipps bitten.

    Folgende Situation ist derzeit eingetreten:
    Bisher habe ich den Kombi meiner Großeltern immer nutzen können. Einfach einen Hänger dran und alles war gut. Leider sieht es nun nach 13 Jahren rauer Straßen so aus, das die anfallenden Reparaturkosten den Gebrauchtwert des Wagens übersteigen. Da meine Großeltern sowieso fast ausschließlich nur noch die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, ist deren Entscheidung das Auto zu verkaufen auch gut nachvollziehbar.

    Sprich das Auto steht nun in der Werkstatt, soll verkauft werden und ich halte mich mit gemieteten Transportern über Wasser. Das kostet jedoch unmengen Geld und meine Einnahmen schwinden. Da ich sowieso schon sehr lang über ein eigenes Fahrzeug nachdenke, soll es nun soweit sein.

    Also kommt Ihr ins Spiel:
    Es gibt nun sehr viele Möglichkeiten, von Finanzierung zum Leasing bei Gebraucht- oder Neuwagen bis hin zur Barauszahlung. Leider ist die Barauszahlung nicht mehr möglich, weshalb nur noch Leasing oder die Finanzierung entscheidend sind.
    Was ist hier zu empfehlen? Ich höre immer wieder das Gewerbetreibende sich ein Auto leasen sollen, da man so sämtliche Kosten steuerlich absetzen kann. Es wird allerdings auch privat genutzt, weshalb ich hier noch sehr unschlüssig bin.
    Weiterhin ist nun auch die Frage ob Gebraucht kaufen und meinetwegen nur 1 Jahr abbezahlen oder sich gleich einen Neuwagen anzuschaffen??
    Wie sind denn hier eure Erfahrungen?

    Vom Auto her habe ich bereits mit einem Renault Kangoo geliebtäugelt, da er für kleine Veranstaltungen genügend Platz bietet und bei größeren Aktionen auch ein ordentlicher Hänger angehangen werden kann. Was Langlebigkeit angeht scheint er auch laut vieler Rezisionen im Internet sehr gut abgeschnitten zu haben. Verglichen wurde hierbei oft mit dem VW Caddy, dem Citroen Berlingo und dem Skoda Yeti.

    Was meint Ihr hierzu?? In bin gespannt :)

  • DJ-JAJA
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    • 22. Oktober 2013 um 16:38
    • #2

    die Frage ob Kauf oder Leasing kann man nicht so einfach beantworten.
    Da hängen noch ne Menge anderer Parameter dran. Laufleistung etc. Denke auch an díe Versteuerung der privaten Nutzung.

    Ich würde mich wegen dem brutalen Wertverlust in den ersten Jahren nie für ein neues Auto entscheiden. Ich persönlich glaube, dass ein Auto mit 5-7 Jahren Alter noch locker nutzbar ist, ohne ständig in der Werkstatt zu sein.

    Würde mich z.B. nach nem Transporter umschauen und den Privat anschaffen. Dann je gewerblichem KM Nutzung ansetzen. Könnte ein Geschäft sein, wenn das Auto wenig gekostet hat und lange ohne Rep läuft.
    Das würde ich nem Mercedes (bedingt) nem Ford oder nem VW zutrauen. Vielleicht noch nem Nissan Primstar. Sind aber nur Erfahrungen aus meinem Umfeld und nicht representativ.

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • else
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    • 22. Oktober 2013 um 19:04
    • #3

    Ein sehr komplexes Thema über welches sicherlich schon Doktorarbeiten verfasst wurden. Aus dem Bauch heraus würde ich auch einen gebrauchten empfehlen. Nachteil, keine Investitionszulage (kommt eh auch auf Bundesland an).
    Beim Leasing eines Neuwagens kommt meist ein mehr oder minder großes Erwachen bei der Bewertung des Restwertes am Ende der Leasinglaufzeit.
    Den gebrauchten dann über die Einprozentregel (immer von Neuwagenpreis aus berechnet) mit den privaten, sprich geldwerten Vorteil belegen und laut Afa Tabelle abschreiben.
    Welches Fahrueug du wählst, ist Geschmacks- und Raumbedarf- bedingt.
    Das natürlich ohne deine steuerliche Situation zu kennen.

    http://www.elseaudio.de

  • Reini
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    3.225
    • 22. Oktober 2013 um 19:42
    • #4

    man kann mal pauschal sagen

    Bremsen, Reifen, Öl und Sprit (Diesel) brauchen alle

    Kosten für Versicherung und Steuer könne sehr unterschiedlich ausfallen
    (Gebraucht hat den Vorteil, dass ich minimal eine Haftpflicht brauche; gegenüber einen Neukauf mit Ratenzahlung Leasing, Finanzierungskauf oder wie die Dinger auch immer nennen mag; da ist eine Vollkasko Pflicht)

    ein Neuwagen:
    Garantie, wieviel hängt vom Modell ab, somit die ersten Jahre keine zusätzlichen kosten
    ein Gebrauchtwagen:
    nichtvohersehbare Reparaturen....
    Beides können Vor und Nachteile sein!

    ich habe das so gemacht wie DJ-JaJa vorgeschlagen und mir einen gebrauchten Sprinter zugelegt;
    bis alles Instand ist kostet mich das Auto geplante ~120€ pro Monat Anschaffungskosten für die geplante Zeit; wenn der Sprinter diese Zeit überschreitet, dann werden die Anschaffungskosten natürlich im Schnitt geringer; bzw. dieses Geld nutzt man dann als Ansparabschreibung
    (und selbstverständlich bezahlt meine Firma an mich Privat die Nutzungskosten)


    egal welches Auto Du kaufst, nach einer Kollision mit einem Baum sindse alle gleich viel Wert ;)


    und bedenke bei Deiner Entscheidung auch welche Umweltplakete Du brauchst, da kann unter umständen der eine oder andere rausfallen....

    so nun dürfen die Anderen auch

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • else
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    • 22. Oktober 2013 um 19:53
    • #5
    Zitat von "Reini"

    man kann mal pauschal sagen

    Bremsen, Reifen, Öl und Sprit (Diesel) brauchen alle

    Kosten für Versicherung und Steuer könne sehr unterschiedlich ausfallen
    (Gebraucht hat den Vorteil, dass ich minimal eine Haftpflicht brauche; gegenüber einen Neukauf mit Ratenzahlung Leasing, Finanzierungskauf oder wie die Dinger auch immer nennen mag; da ist eine Vollkasko Pflicht)

    ein Neuwagen:
    Garantie, wieviel hängt vom Modell ab, somit die ersten Jahre keine zusätzlichen kosten
    ein Gebrauchtwagen:
    nichtvohersehbare Reparaturen....
    Beides können Vor und Nachteile sein!

    ich habe das so gemacht wie DJ-JaJa vorgeschlagen und mir einen gebrauchten Sprinter zugelegt;
    bis alles Instand ist kostet mich das Auto geplante ~120€ pro Monat Anschaffungskosten für die geplante Zeit; wenn der Sprinter diese Zeit überschreitet, dann werden die Anschaffungskosten natürlich im Schnitt geringer; bzw. dieses Geld nutzt man dann als Ansparabschreibung
    (und selbstverständlich bezahlt meine Firma an mich Privat die Nutzungskosten)


    egal welches Auto Du kaufst, nach einer Kollision mit einem Baum sindse alle gleich viel Wert ;)


    und bedenke bei Deiner Entscheidung auch welche Umweltplakete Du brauchst, da kann unter umständen der eine oder andere rausfallen....

    so nun dürfen die Anderen auch

    Alles anzeigen

    Das mit der Umweltplakette ist ein guter Tip. Daran hab ich z.b. überhaupt nicht gedacht.

    Noch was lieber Tom,
    ich hab mir grade ungefragt deine Webseite angeschaut. Deine Firmierung ist nicht eindeutig. Der inhaltlich Verantwortliche sagt nichts über die Rechtsform eines Gewerbes bzw. einer Firma aus. Stichwort "Firmenklarheit"... beachten. Ich mein ja nur.

    http://www.elseaudio.de

  • DJ-JAJA
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    • 22. Oktober 2013 um 20:21
    • #6

    Yes, die F...kein Feinstaubplakette war der Grund warum ich meinen geliebten MB310 verkaufen musste. Das war ein echtes Arbeitstier, bisher nichts Vergleichbares finden können.
    Hatte bis vor kurzem einen auf Gas umgerüsteten VW. das war wegen der 30¢ echt spannend. Aber Gasmotoren haben so ihre Schwierigkeiten bei VW.
    Jetzt ist es grad neun Vito. Würde ich mir aber nicht mehr kaufen. Rostet ohne Ende. Von wegen Mercedes. Ein Nachbar hat neun Hausmeisterdienst und 6 Nissan im Einsatz. Er ist zufrieden und ich Scham mich für die deutsche Rost- (nicht Wert-)Arbeit.

    Achso Gesamtgewicht ist wegen Fahrtenschreiber und LURZ noch zu beachten.

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  • waldschrad99
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    • 23. Oktober 2013 um 15:18
    • #7
    Zitat von "Tom Wantler"

    ........ Bisher habe ich den Kombi meiner Großeltern immer nutzen können. Einfach einen Hänger dran und alles war gut. Leider sieht es nun nach 13 Jahren rauer Straßen so aus, das die anfallenden Reparaturkosten den Gebrauchtwert des Wagens übersteigen.
    ... Auto steht nun in der Werkstatt, soll verkauft werden und ich halte mich mit gemieteten Transportern über Wasser. Das kostet jedoch unmengen Geld und meine Einnahmen schwinden.
    Es gibt nun sehr viele Möglichkeiten, von Finanzierung zum Leasing bei Gebraucht- oder Neuwagen bis hin zur Barauszahlung. Leider ist die Barauszahlung nicht mehr möglich, weshalb nur noch Leasing oder die Finanzierung entscheidend sind.
    ... Gewerbetreibende sich ein Auto leasen sollen, da man so sämtliche Kosten steuerlich absetzen kann. Es wird allerdings auch privat genutzt, ...
    Weiterhin ist nun auch die Frage ob Gebraucht kaufen und meinetwegen nur 1 Jahr abbezahlen oder sich gleich einen Neuwagen anzuschaffen??
    Renault Kangoo ... , VW Caddy ... Citroen Berlingo ... Skoda Yeti.


    Moin,
    Was denn für ne BarAUSzahlung ? Meinst Du Barzahlung beim Händler? Sind die großen bedruckten Papiere jetzt verboten ?
    Wenns um steuerliche Abbezahlerei geht, lass jemand Anderes einen Jahreswagen kaufen und zahle per Rate an ihn/sie ab.

    Die üblichen Verdächtigen Kleintransporter wurden schon genannt, und auch von NISSAN, HUNDAY und TOYOTA gibt es passende Büss'le mit anständigen Motoren.
    Wenn die 3 genannten Fahrzeuge gewisser Herkunft älter als 2 Jahre sind = mutmaßlich (noch) ohne strahlende Innenausstattung :idea:

    Aber glaubst Du wirklich, daß Ihr das alte Auto noch zu einem akzeptablen Preis noch losbekommt??
    Es herrscht nu wirklich absolut kein Mangel an Jahreswägen, ehemaligen Leasing-Fahrzeugen, Gebrauchtwagen verschiedener Altersklassen.
    Neukauf ist nun wirklich rausgeschmissenes Geld!! Der Wertverlust binnen kurzer Zeit übersteigt bei Weitem die ersten Standard-Reparaturen - die man bei einem 3-Jahreswagen hat.
    Gebrauchtwagenhändler gibt es auch genug in den Städten und auf dem Land.
    Wenn mehr Platz auf den Fernverkehrs-Straßen und Innenstädten entstehen und Parkplätze frei werden sollen, so müssten als wirksame Konsequenz die Autokonzerne mal eben 5 Jahre bestreikt werden. 8) Lediglich Ersatzteil-Produktion (vormals externe Firmen am Werkszaun) sollten weiterschaffen.

    :arrow: Es gibt mittlerweile immermehr Umrüst-Werkstätten, die bauen Dir einen Gas-Tank ein und machen die leichten Umbauten bei Kleintransportern + Lieferwägen bis zum Sprinter-Format.
    Betreff Verfügbarkeit ErdGas langfristig:
    Wie manche von uns wissen, sind die Gas-Reserven auf der Nord-Halbkugel und in Europa auch OHNE Fracking unschwer zu bebohren.
    Im Bereich der Tausende griechische Inseln liegen enorme Gas-Vorkommen und direkt vor der Küste des GAZA-Streifens liegen ebenfalls sehr große Gasfelder.
    Beide sind wohl noch un_angetastet.
    Erdgas aus Katar und Krieg gegen gewisse Länder im Nahen Osten, sowie umweltzerstörerisches Gas-Fracking, sowie das indirekte Verbrennen von Nahrung ("BioGas"-Anlagen mit Mais...) wäre un_nötig und die die seit Jahrzehnten betriebene Verteuerung von Resourcen ist also Wirtschaftsbetrug an uns Zahlemännern.
    Seit über 70 Jahren verzählt man uns was vom nahen Peak_Oil, und jedes Jahrzehnt wird die Erdölförderung vervielfacht.
    Nun, vielleicht sind die enormen Erdölreserven in quasi allen Erdteilen ja Überbleibsel früherer weltweiter Überbevölkerung und deren Plastikmüll Jahrtausende vor dem Bau der Pyramiden in Mittel/Südamerika + Naher Osten. Auf ein Neues! :roll:

    Betreff Leasing für Firmen:
    Wem nützt vor Allem eine solche Empfehlung?!
    Das ist letztlich auch wieder ein Neuwagen und am Ende der Leasingzeit nimmst Du wieder einen Haufen Geld indie Hand wenn Du das Dingens kaufen willst.
    Für Repräsentative Firmenfahrzeuge und Vertreter-Autos, sowie Miet-Wägen wird Leasing in diesem Fall tatsächlich empfohlen, in Massen-Medien und Presse.

    Betreff Elektro-Auto von GENERAL ...
    (diese Technologie wurde schon vor knapp Hundert Jahren und und dann nochmal 1996 trotz großen Widerstand seitens der Leasing-Nehmer eingestampft!)
    http://vimeo.com/12505220
    (die allerortens verzählte Storry mit CO² bitte selbst kritisch/realistisch & historisch durchdenken, aber ansonsten ist der Dokufilm wissenswert!)

  • Matthias Rommel
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    809
    • 26. Oktober 2013 um 12:06
    • #8

    Hi,

    Meiner Meinung kommt es ganz darauf an, ob du schrauben kannst / willst und ggf. auch die Möglichkeiten hast. Wir haben uns zum Beispiel einen alten T4 gekauft und zurecht gemacht. Billiger gehts nicht. :wink:

    LG

    http://www.jmrsoundlight.de

  • Tom Wantler
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    • 26. Oktober 2013 um 12:30
    • #9

    Vielen Dank erstmal für die zahlreichen Ratschläge!!

    Es wird wohl ein Gebrauchter werden, welcher allerdings nicht älter als 4 Jahre sein soll und in etwa nur 40.000-60.000km runter hat. Hier geibt es genügend bezahlbare Angebote.

    Auf die Umweltplakette hätte ich jetzt auch nicbht direkt geachtet, vielen Dank für den Tipp!

    @ Waldschrad:

    Zitat

    Aber glaubst Du wirklich, daß Ihr das alte Auto noch zu einem akzeptablen Preis noch losbekommt??


    Das Problem ist, das das Teil keinen TÜV bekommt wenn keine Reparaturen vorgenommen werden. Die Kosten hierfür übersteigen weit den aktuellen Gebrauchtpreis, daher soll das Auto weg.

    Ach und danke Dir für den Tip mit dem Elektroauto. Die Doku ist sehr kritisch den Erdölkonzernen gegenüber produziert worden, gefällt mir :)

    Zitat

    Meiner Meinung kommt es ganz darauf an, ob du schrauben kannst / willst und ggf. auch die Möglichkeiten hast. Wir haben uns zum Beispiel einen alten T4 gekauft und zurecht gemacht. Billiger gehts nicht. :wink:

    Wollen schon, mit einem Schraubenschlüssel kann ich auch umgehen. Nur ist das wieder ein völlig neues Gebiet. Da möchte ich nicht direkt frontal einsteigen, sondern lieber etwas "on the fly" lernen. Sprich sobald mal ein Schadensfall auftreten sollte kann ich loslegen. Direkt mir eine abgefrackte Karre günstig zu holen habe ich jetzt nicht vor.

  • Mechwerkandi
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    • 26. Oktober 2013 um 14:46
    • #10
    Zitat von "Tom Wantler"


    Es wird wohl ein Gebrauchter werden, welcher allerdings nicht älter als 4 Jahre sein soll und in etwa nur 40.000-60.000km runter hat. Hier geibt es genügend bezahlbare Angebote.


    Der Zustand, bzw. die Möglichkeit der Fortnutzung, hängt vor allem bei Nutzfahrzeugen in extremo vom Vornutzer ab.

    Ein 15 Jahre alter Transit kann, aus erster Hand, regelmässig gewartet und mit dem Besitzer als Fahrer, einwandfrei in Schuss sein und funktionieren.
    Das gleiche Fahrzeug als Leasingrückläufer aus einem Firmenfuhrpark mit ständig wechselnden Fahrern, deren Fahrstil offensichtlich den Schwerpunkt mehr auf "losfahren", weniger denn auf "ankommen" legt, kann nach nur drei Jahren völlig hinüber sein.

  • Tom Wantler
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    • 29. Oktober 2013 um 15:01
    • #11

    Haha, ja das stimmt. Von Firmenfahrzeugen hört man selten etwas gutes :)

    Jedenfals ist es in soweit nun bei mir entschieden, das es ein Gebrauchtwagen sein soll welcher direkt in Bar abbezahlt wird. Zwecks der Versicherung und Steuer muss ich mich nochmals schlau machen, was nun am günstigsten für mich wäre.

    Zum einen gibt es die Option alles über mich zu versichern. Allerdings ist es das erste eigene Auto, zusammen mit meinem Alter von 23 Jahren steige ich da in die Versicherung recht hoch ein. Günstiger wäre es dann über die Eltern als Zweitwagen laufen zu lassen.
    Nur kann ich dann auch die Nutzung via Fahrtenbuch steuerlich absetzen? Denn in dem Sinne gehört mir das Auto ja dann nicht, ich bin nur vorübergehender Nutzer.
    Was meint Ihr dazu?
    Macht es Sinn sich beim ADAC mal beraten zu lassen? Die wollen schließlich auch Ihr Geld daran verdienen, so habe ich Angst falsch beraten zu werden.

  • DJ-JAJA
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    • 29. Oktober 2013 um 16:12
    • #12
    Zitat

    Das Problem ist, das das Teil keinen TÜV bekommt wenn keine Reparaturen vorgenommen werden. Die Kosten hierfür übersteigen weit den aktuellen Gebrauchtpreis, daher soll das Auto weg.

    Sorry aber das ist ja wohl eine echte Irraussage.

    Ich z.B. fahre privat einen 23 Jahre alten 190er DB. Der ist im Grunde noch 400 Euro wert. Das heißt Bremsen und etwas Ölwechsel machen und ich verdopple den Wert.
    ABER: Ich habe jetzt grade frisch TüV drauf gemacht. Instandhaltungskosten waren 600 Euro incl USt. Ich weiß das das Auto in Ordnung ist.
    Also, warum sollte ich den austauschen. Die nächsten 2 Jahre kosten mich bisher 25 Euro pro Monat.
    Für den Betrag bekommt kein nirgends ein adäquates Fahrzeug. Auch eine neueres Auto hat Verschleiß.

    Deine Aussage ist die derjenigen, die ausblenden, dass der Gebrauchtpreis längst nicht mehr den Wert darstellt.

    Also würd ich erst mal schauen, was man in das Auto stecken muss, damit er TüV bekommt und sicher ist. Und dann schauen, ob man für dieses Geld wirklich etwas besseres bekommt. Es ist ein Nutzfahrzeug oder soll es ein Prestigeobjekt werden?

    Zur Versicherung: Frag mal nach. Ich hatte in meiner Jugend (lang ists her) z.B. die Prozente vom Opa übernommen. Ob das noch geht?
    Dann gabs mal so was wie Juniorversicherung. Als Vater und Kind bei der gleichen Versicherung.
    Ansonsten billigstes Auto, dann braucht man auch nicht wild versichern ;o)

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  • else
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    • 29. Oktober 2013 um 16:52
    • #13
    Zitat von "Tom Wantler"

    Haha, ja das stimmt. Von Firmenfahrzeugen hört man selten etwas gutes :)

    Jedenfals ist es in soweit nun bei mir entschieden, das es ein Gebrauchtwagen sein soll welcher direkt in Bar abbezahlt wird. Zwecks der Versicherung und Steuer muss ich mich nochmals schlau machen, was nun am günstigsten für mich wäre.

    Zum einen gibt es die Option alles über mich zu versichern. Allerdings ist es das erste eigene Auto, zusammen mit meinem Alter von 23 Jahren steige ich da in die Versicherung recht hoch ein. Günstiger wäre es dann über die Eltern als Zweitwagen laufen zu lassen.
    Nur kann ich dann auch die Nutzung via Fahrtenbuch steuerlich absetzen? Denn in dem Sinne gehört mir das Auto ja dann nicht, ich bin nur vorübergehender Nutzer.
    Was meint Ihr dazu?
    Macht es Sinn sich beim ADAC mal beraten zu lassen? Die wollen schließlich auch Ihr Geld daran verdienen, so habe ich Angst falsch beraten zu werden.

    Also es ist nicht entscheidend wo oder über wen das Fahrzeug versichert ist, deshalb kannst trotzdem du oder ein dritter Eigentümer sein. Auch wenn die Versicherung über deine Eltern läuft kannst du, mit entsprechenden Belegen, die Kosten über deine Firma laufen lassen.
    Du solltest dich weniger vom ADAC beraten lassen als von einem Steuerberater. Nichts für ungut!

    http://www.elseaudio.de

  • kai.mueller
    Gast
    • 29. Oktober 2013 um 20:29
    • #14

    Hier mal meine Erfahrungen mit französischen Kleintransportern im Langzeittest:

    Renault Kangoo (liefen bei mir 2 Stk. von 1998-2008)
    -- Motor lief stabil und sauber
    -- Rost: Nein
    -- Verarbeitung: nicht so toll
    -- Heckklappe ging gar nicht, da wäre eine Doppeltür empfehlenswert
    -- Preislich: sehr gut

    Citroen Berlingo first (1 Baujahr 2003, 1 Baujahr 2006-2009 zum Totalschaden, 1 gebrauchter BJ 2006, seit 2009 im Dienst)
    -- läuft mit 56PS Benziner schon 193500km
    -- 90PS Diesel rennt wie sau, sparsam ist er auch ~60000km / 4 Jahren
    -- einigermaßen gut verarbeitet (für NP: 9000€ / netto)
    -- Türen und Schlösser sind ein wenig problematisch, da die Seilzüge oft defekt sind
    -- irgendetwas blinkt oder klappert immer
    --> wenn mal nix blinkt oder klappert: Werkstatt aufsuchen :grin:
    -- Laderaum / Fassungsvermögen mit klappbarer Trennwand, die den Fahrer schützt: 2 HK PR:O18S, 2 HK PR:O15, Endstufe, DJ-Rack, 2 4er Bars PAR56, Stative & Kabel LADUNGSSICHERUNG BEACHTEN!!

    Citroen Nemo Baujahr 2008, 66000km
    -- Finger weg!
    -- Mehr in der Werkstatt wie aufm Hof
    -- Getriebe hakelt ohne Ende, Rückwärtsgang ohne Zahnradknirschen fast unmöglich
    -- Schaltgestänge schon 3 mal defekt
    -- Motorsteuerung ist besch... programmiert, da der Motor automatisch nochmal 1000U höher dreht, wenn man ohne Gas zu geben die Kupplung durchtritt
    -- die Federung ist so hart, dass wir nach der ersten Fahrt geprüft haben, ob noch Transportsicherungen an den Stoßdämpfern sind
    -- Kraftstoffverbrauch ohne Ende durch die komische Motorsteuerung
    -- Schlösser und Fensterkurbeln funktionieren genau anders herum wie bei anderen Citroen

    Im Januar 2014 gibt's nun einen Fiat Doblo Cargo Maxi mit AHK... wir werden sehen!

  • Nordemil
    Beiträge
    193
    • 29. Oktober 2013 um 20:52
    • #15

    Den Fiat Doblo Cargo Maxi mit AHK habe ich jetzt auch schon 2 Jahre und bin immer noch Super zufrieden. Der Wagen ist jetz 4 Jahre Alt und hat 99tKm gelaufen. Außer Service und Reifen hatte ich noch keine Probleme!

    Wenn man aber viel mit Anhänger fährt sollte man nicht so wie ich auf die 75PS Version setzen, der ist bei einem großen Anhänger doch etwas schwach auf der Brust. Da ich aber zu 95% quasi täglich leer zur Arbeit fahre war für mich der geringe Diesel Verbrauch ausschlaggebend.
    Unterhalt ist auch übersichtlich, ca. 120€ Steuern im Jahr (LKW) + Versicherung (400 - 700€ je nach VK,TK etc).

    Und hier sollte man auch keinen gebruchten kaufen der mal als Hermeslieferwagen gelaufen ist, denn die die ich mir damals angeschaut hatte waren bereits nach 3 Jahren komplett durchgeritten!


    Arne

  • Tom Wantler
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    619
    • 29. Oktober 2013 um 21:34
    • #16
    Zitat

    Deine Aussage ist die derjenigen, die ausblenden, dass der Gebrauchtpreis längst nicht mehr den Wert darstellt.

    Nun mal Klartext:
    Es ist und bleibt das Auto der Großeltern. Die nutzen es kaum und wegen meiner Wenigkeit da nochmal so viel Geld hinein zu stecken lohnt nicht. Für mich kommt es daher wie gerufen, das ich gleich in etwas eigenes Größeres investieren kann. Einen kleinen Transporter hätte ich mir spätestens im kommenden Jahr sowieso geholt. Der TÜV war nun aber das ausschlaggebende Kriterium.

    Wenn ich ein eigenes Auto mal fahren werde, so ist mir klar das man hier und da mal etwas hinein stecken muss. Solang kein Totalschaden auftritt ist doch alles gut :)

    Zum Thema Versicherung werde ich nochmal die zuständigen Einrichtungen aufsuchen und mich beraten lassen. Der Tipp die Prozente der Großeltern zu übernehmen klingt hierbei sehr gut!

    @kai.mueller:
    Ich werde beim Kangoo bleiben. Der wurde mir bereits von sehr vielen glücklichen Fahrern hinsichtlich seiner Langlebigkeit empfohlen.

    else:
    Du hast ja recht. Der Steuerberater weiß am besten Bescheid ;) Das werde ich mal in den Wintermonaten in Angriff nehmen wenn nicht so viel los ist. Aber sehe ich hier die Honorare wird mir schon wieder schlecht. Beruf verfehlt würde ich meinen :grin:

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