die lösung, mit einem bottom-mikro nachzuhelfen, ist ja nicht gerade neu.
der grosse vorteil daran ist, das man hier den einfluss der hihat nahezu komplett ausblenden kann, das heisst man kann das top-mikro deutlich stumpfer mischen, somit wird auch der einfluss der HH geringer. die fehlende brillanz holt man sich dann mehr von unten.
der nachvollziehbare nachteil: man benötigt ein zweites mikro und einen weiteren kanal.
Zuviel HiHat auf Snare-Mic - SM57 Ersatz?
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Hm, also eigentlich kommt man um ein Bottom-Mic nicht drumherum wenn man den Snare-Sound richtig "fett" übertragen will und eigentlich wusste ich das ja auch... Aber irgendwie war der Sound auch so ok, aber es hat eben was gefehlt

Bessere Mics sind zweifelsohne der nächste Ansatz, aber in meinem konkreten Anwendungsfall lohnt sich das eher nicht...
Ja, das Signalprocessing bereitet mir auch noch etwas Kopfschmerzen. Mir fehlt da grad je ein Kanal DS-201 und Transient-Designer
Und ja, man muss sich ernsthaft überlegen, wie man beide Mikrofonsignale dynamisch koppelt.Beste Grüße, Chris
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ich schicke beide Snaremikros über ne gemeinsame Subgruppe und Komprimiere dort (gate bei Bedarf im Kanal).
Bei viel verschiedenen Instrumenten auf der Bühne (d.h. wenn viel auf der Bühne los ist und ich viele Kompressoren und Subgruppen für anderes brauche) schicke ich auch noch die BD-Mikros über die Gleiche Subgruppe (wenn BD-Komprimieren Sinnvoll), Klangformung über den Komp geht dann zwar nicht mehr wirklich, Dynamik eingrenzen ohne Probleme (und ich benutze den Komp eher wenig zur Klangformung, verwende meistens den SPL Dynamaxx) -
ich komprimiere das bottom mikro normalerweise weniger als das topmikro, um den teppich besser raus zu bekommen.
aber ich sage auch "normalerweise", denn es kommt ja immer auf die musik, die anlage und natürlich auf die snare an. -