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Ultracurve

  • Anonymous
  • 1. Juli 2002 um 13:53
  • Anonymous
    Gast
    • 1. Juli 2002 um 13:53
    • #1

    Grüsze!

    Jaja, ich weiß, aber bei €265,- für's Neugerät hab' ich nicht widerstehen können ...

    Es wird ja immer wieder mal geschrieben das der verzerrt u.s.w., hab' bei einem ersten, schnellen Test nichts bemerken können.
    Darum würde mich eine genauere Beschreibung des Phänomens interessieren, WAS muß man machen damit er zu verzerren beginnt? Tritt das auch bei den parametrischen Filtern auf?
    Verzerrt er auch bei starker Absenkung der Filter?

    Möchte gerne im Vorhinein die Grenzen des Geräts wissen.
    Ach ja, es geht natürlich um den 8024, also nicht das alte 16Bit Gerät.

    mfg
    JF

  • Jip
    Beiträge
    687
    • 1. Juli 2002 um 15:10
    • #2

    Hi JF,

    die Parametrischen Filter haben bei mir bis jetzt nicht so extrem verzerrt, aber beim benutzen der "Fader Regler" auf dem Display muß man etwas vorsichtig sein.

    Wenn man z.B. eine Frequenz im Bassbereich stärker SENKT (mehr als 4/5 dB) und benachbarte Frequenzen dann ANHEBT, kommt es schnell zu Verzerrungen, besonders, wenn man noch mehr Frequenzen gegenseitig verändert.
    Diese hörst Du am besten, wenn Du einen reinen Bass Ton über den Ultracurve schickst, der klingt dann ganz merkwürdig (die Verzerrungen treten im Bassbereich auf),
    bei komplexem Musikmaterial fällt es evt. auch nicht so auf.

    Versuch auch mal eine Einstellung, bei der es etwas verzerrt zu speichern, und dann den UC aus und wieder ein zu schalten um dann das Programm wieder aufzurufen. Es könnte sein, das er auch dann nicht mehr so stark verzerrt, komische Kiste,...

    Am besten die groben Eingriffe mit den 6 Parametrischen EQs machen, und die Feinheiten mit den 31 Terz Bändern, aber nicht mehr als 3dB, dann kann es schon ganz gut gehen. Gruß Jip.

    Gruß Jens

  • Jip
    Beiträge
    687
    • 1. Juli 2002 um 15:15
    • #3

    Ach ja, deswegen benutze ich auch den Behringer Feedback Kliller als EQ, damit kann man wunderschön eine Frequenz um 16dB anheben und eine Nachbarfrequenz um 16dB absenken OHNE dass das was verzerrt; das liegt laut Behringer an einer ganz anderen Arbeitsweise des Feedback Killers. Jip.

    Gruß Jens

  • Detlef
    Profi
    Beiträge
    611
    • 1. Juli 2002 um 15:48
    • #4
    Zitat


    ... Behringer Feedback Killer als EQ, damit kann man wunderschön eine Frequenz ... um 16dB absenken OHNE dass das was verzerrt.


    Hallo,
    mein Feedback-Destroyer zerrt aber in genau der von Dir für den Ultra-Curve beschriebenen Weise im Bass, auch schon wenn man nur stark absenkt.
    Wahrscheinlich gibt es da höchst unterschiedliche Versionen. Oder ist das die oft zitierte Behringer-Exemplarstreuung?
    Dieses letzte Behringer-Teil in meinem Bestand wird sowieso baldig ersetzt. Schluss damit. Der Ärger mit einem unzulänglichen Gerät dauert halt länger an als die Freude über den geringen Preis.

    Viele Grüsse

    Detlef

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 1. Juli 2002 um 16:04
    • #5

    Also ich hab mir auch nen DSP 8024 gekauft, aber eigentlich nur mit Meßmikrofon um meine Anlagen auszumessen, den dafür ist er einfach klasse, aber um die Anlagen abzustimmen kommt er mir nicht ins Rack, da bleib ich beim guten alten 2x31 EQ. Und wenn die Anlage soweit linear ist, dann brauchts doch wirklich nicht viel um den Rest anzupassen. Vielleicht bastel ich den Curve ins Siderack, aber ob ich ihn dann zu mehr als zum messen benutze wird sich weißen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Jip
    Beiträge
    687
    • 1. Juli 2002 um 18:01
    • #6
    Zitat


    Hallo,
    mein Feedback-Destroyer zerrt aber in genau der von Dir für den Ultra-Curve beschriebenen Weise im Bass, auch schon wenn man nur stark absenkt.
    Wahrscheinlich gibt es da höchst unterschiedliche Versionen. Oder ist das die oft zitierte Behringer-Exemplarstreuung?

    Hi, ich habe beide Feedback Destroyer, den alten "DSP1100" und den neuen "DSP1124", und beide zerren eigentlich nicht, aber ich kann natürlich nur aus der Erfahrung mit diesen 2 Geräten schreiben. Vielleicht ist Deiner auch kaputt? Gruß Jip.

    Gruß Jens

  • moser7
    Beiträge
    914
    • 2. Juli 2002 um 12:50
    • #7

    Moin!

    Wir haben vor ca. 2 Jahren einen 8024 gekauft, aber noch für 1000DM :evil:
    Aber ich muss sagen, der funktioniert eigentlich ganz gut. Verzerrungen konnte ich keine feststellen, und eine mit dem Messmikro eingerauschte Anlage klingt irgendwie gut, aber ist leider nicht wirklich lautstärkefähig. (Quietsch)

    Nichts ist auch mal ganz erfrischend.

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 2. Juli 2002 um 14:23
    • #8

    moser7, genau das ist der Grund warum ich ihn nur als Meßgerät benutzen mag, einmal die Anlage richtig linear stellen, schwächen mit 2x 31 EQ anheben, Resonanzen killen usw. wenn das passiert ist, sagt das Gehör was weiter geht, ne Automatische Halleneinmessung mit UltraCurve ist schon ok, aber ohne klanglich nachzustellen kanns es vergessen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Detlef
    Profi
    Beiträge
    611
    • 2. Juli 2002 um 17:32
    • #9

    Linear nach RTA eingestellt klingts wahrscheinlich nur sehr selten gut. Man muss eigentlich immer nach Gehör korrigieren. Sonst könnte ja schliesslich auch jeder einen guten Sound in die Hütte bringen, so aber brauchen die uns. :smile:)

    Gruss

    Detlef

  • Anonymous
    Gast
    • 2. Juli 2002 um 22:02
    • #10

    Grüsze!

    Hab' gerade einen Härtetest mit dem Ultracurve durchgeführt und das Ergebniss:
    *Trommelwirbel*
    Er verzerrt! Sogar recht ordentlich wenn man ihn richtig vergewaltigt!

    Das Ganze ist Lautstärkeabhängig, sprich man bekommt nur Probleme wenn man ihn auch voll ausfährt (ich hab' den Limmitter aud 0dB gestellt, interne Verstärkung voll auf und mit 6dBV rein, das er gut anspricht). Wenn man dann im BASSBERECIH einen Fader ca. 9dB runternimmt kommt der DSP nicht mehr mit und es gibt einen Overflow, der auch brav durch die rot flackernde LED angezeigt wird.
    Oder man hebt 6dB an und den nächsten Fader senkt man um 6dB, dann bekommt man auch Probleme.

    Das ganze hört man sehr deutlich! Unmöglich zu überhören! Und es gibt auch schon leichte Störungen BEVOR die Led (die über IN/OUT) rot flackert!

    Kein Problem gibt's bei niedrigerer Aussteuerung, da macht er das brav mit. Je leiser desto extremer kann man die Fader stellen, auch +-15dB gehen dann (ist aber wohl nicht der Praxisfall, wenn dann steuere ich auch ordentlich aus).
    Auch kein Problem ist es ab 40Hz in 6dB Schritten runterzugehen (und nicht mehr rauf!), das werd' ich mit meinen Woofern machen. Und ab einigen 100Hz ist er auch nicht mehr recht empfindlich, +-15dB würd' ich aber trotzdem nicht machen ...

    Die parametrischen hab' ich jetzt nicht getestet, die machen aber angeblich eh keine Probleme?

    Alles in allem sollte man ihn schlicht und ergreifend ganz normal bedienen, dann gibt's wohl auch keine Probleme :wink:
    Und wenn mal was extremes gefragt ist mit niedrigerem Pegel (ich bin ihn ja voll ausgefahren) betreiben (Limitter runter setzen, 5sec).
    Aber vor allem im Bass muß man schon ein wenig aufpassen und zur Raumentzerrung die parametrischen nehmen!

    Würd' also jedem empfehlen mal die Grenzen zu checken, wenn diese Störungen mal live auftreten, na gute Nacht!

    mfg
    JF

  • Detlef
    Profi
    Beiträge
    611
    • 2. Juli 2002 um 22:30
    • #11

    Danke für den Test, JF!
    Deine Ergebnisse auf den Punkt gebracht: Der Ultracurve ist für Audioanwendungen nahezu unbrauchbar!
    Als Briefbeschwerer aufm Schreibtissch ist er ja recht gross, vielleicht lässt er sich als Türstopper gebrauchen.
    Will jetzt nicht schon wieder den "Ruskin" zitieren, teuer halt mit 265 Euro.

    Grüsse

    Detlef

  • Anonymous
    Gast
    • 2. Juli 2002 um 23:42
    • #12

    Hallo?
    Öhm das hat JF aber nicht gesagt...
    P.s. wer braucht denn +-15 db?
    also so ne beschissene Anlage hatte ich äußerst selten.

  • ADMIN
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    1
    • 3. Juli 2002 um 01:46
    • #13
    Zitat

    Linear nach RTA eingestellt klingts wahrscheinlich nur sehr selten gut.


    Nun ja, man braucht auch ein wenig Erfahrung für den RTA:

    1.) Verlange über den EQ keiner Anlage etwas ab, was sie eigentlich nicht kann (tiefe Bässe oder hohe Höhen), das klingt meist schrecklich.

    2.) Wenn irgendwo eine Frequenz reingeschoben wird, weil dort ein Loch ist, und der Pegel ändert sich beim Reinschieben nicht entsprechend, dann hat man dort eine Interferenz (Auslöschung), da macht es keinen Sinn, dort besonders viel Leistung zu verbraten, diese Frequenz lieber wieder raus.

    3.) Mehrere Mic-Standorte sind nie verkehrt.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Jip
    Beiträge
    687
    • 3. Juli 2002 um 07:05
    • #14
    Zitat


    Anonymous schrieb am 2002-07-02 22:02 :
    Das Ganze ist Lautstärkeabhängig, sprich man bekommt nur Probleme wenn man ihn auch voll ausfährt (ich hab' den Limmitter aud 0dB gestellt, interne Verstärkung voll auf und mit 6dBV rein, das er gut anspricht). Wenn man dann im BASSBERECIH einen Fader ca. 9dB runternimmt kommt der DSP nicht mehr mit und es gibt einen Overflow, der auch brav durch die rot flackernde LED angezeigt wird.

    Hi, das ist natürlich jetzt etwas unfair dem UC gegenüber: Den Eingang darf man natürlich nicht übersteuern, was die rote In/Out LED anzeigt. Gerade bei Digitalen Geräten sind kleine Übersteuerungen zu vermeiden.

    Ich hatte die Verzerrungen auch bei ganz leiser Ansteuerung, war bei mir also nicht Lautstärke abhänging. Ich kann nur jedem raten, die groben Einstellungen mit den param. EQs zu machen und an den Fadern keine wilden Extremkurven zu programmieren, dann gehts schon.

    Besser ist natürlich das Teil wie ich nur als RTA zu nehmen und alles mit einem (speicherbaren) zweiten 2x31 Band oder param. EQ einzustellen.

    Grüsse Jip.

    Gruß Jens

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 3. Juli 2002 um 07:34
    • #15

    Also ien Ultracurve verzerrt definitiv.

    sei es serie eins oder zwei.

    ich hatte beide und immer , wenn er im signal weg war klang es komisch.


    als RTA durch aus sinnvoll wobei ich das nur in soweit nutze, um Feedbacks zu sehen.


    und um mich "wichtig" zu fühlen.

    Von mit rauschen PA ein messen und am RTA einen linearen Frequenzgang einzustellen halte ich nicht sehr viel.


    ich stelle immer ein Mic auf die Bühne und stelle den Gain auf 12uhr dann lass ichs kopppeln .

    nehme aus der Front sowie dem Monitor die drei Stärksten störer raus und gut.


    dann noch bei stimme Bässe raus und Hochpas rein und gut.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Anonymous
    Gast
    • 3. Juli 2002 um 19:27
    • #16

    Also, ich hab hier meine alten T.C. 1128er, mit denen bin ich klanglich mehr zufrieden als mit dem ultracurve. für delays etc. gibts ja eh was gscheiteres...

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