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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Sub´s zahnlücken Aufbau

  • oliver jäger
  • 23. Mai 2009 um 13:42
  • Kracky
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    • 26. Mai 2009 um 11:49
    • #21

    Sind das 5 Wege aktiv?

    treibsand, wo bitte ist genau definiert wie eine Zahnlücke auszusehen hat? Das Hauptkriterium einer Zahnlückenanordnung ist doch die oberste Trennferquenz und mein Abstand zwischen den akustischen Zentren der Bässe muß eben kleiner sein als Lamda/2. Bei 150Hz eben diese bekannten 1,14m, bei 70Hz darf es sogar 2,45m Abstand sein, muß aber nicht.

    Ich kann nur den Kollegen hier beipflichten, bei 5 Wege aktiv sollte man sein Material sehr gut kenne, man sollte über messen und evtl. auch manuelle Korrektur der Aufstellung Delay und Phasenverschiebungen in der Griff bekommen. Wenn das funktioniert kann sowas richtig geil abgehen, aber bis das so ist steckt da sehr viel Arbeit und Wissen dahinter. Nicht umsonst ist man von dieser Arbeitsweise im Pro Sektor abgekommen und gibt sich nun halt mit 2 und 3 Wege Beschallungen die man doch noch recht gut handeln kann zufrieden.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • treibsand
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    1
    • 26. Mai 2009 um 12:49
    • #22
    Zitat von "Kracky"

    Sind das 5 Wege aktiv?

    treibsand, wo bitte ist genau definiert wie eine Zahnlücke auszusehen hat? Das Hauptkriterium einer Zahnlückenanordnung ist doch die oberste Trennferquenz und mein Abstand zwischen den akustischen Zentren der Bässe muß eben kleiner sein als Lamda/2. Bei 150Hz eben diese bekannten 1,14m, bei 70Hz darf es sogar 2,45m Abstand sein, muß aber nicht.


    Hmm. Da gibt's bestimmt eine BGV Zahnlücke oder eine VDE Subaufstellung oder so...

    Natürlich ist die Aufstellung nicht eindeutig und absolut richtig definiert. Aber normalerweise denkt sich der geneigte Systech ja auch was beim Aufstellen und versucht nicht, irgendwie hingewürfelt ein Ergebnis zu orakeln. Das Bild lässt aber auf andere Aufstellungskriterien schliessen (8 Subs auf Hängerbreite gestellt).
    Spasseshalber könnte man ja mal simulieren, was da so passiert. Ich vermute aber mal, dass das Erbegnis eher enttäuschend ist und nicht eine optimale Richtwirkung bzw. Verteilung auf der zu beschallenden Fläche erzielt wird. Was dann der Hänger durch Reflektion noch draus macht, steht auf einem anderen Blatt...

    Ausreichend Amp & Controllerwege waren ja sogar vorhanden - da hätte dann sogar mit viel Zeit & Geduld & KnoffHoff was draus werden können. Der Ansatz ist ja durchaus interessant und begrüssungswert.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • mattias bost
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    • 26. Mai 2009 um 17:43
    • #23

    Hi,

    hmm, ich simuliere derweil ne ganze Menge im Bassbereich, hab da ne Idee, warums dir so "wenig" vorkam (mögl. Fehler mal außen vor). Dein liegendes Array ist ja sehr kurz, das führt dazu, daß "unmittelbar" davor vergleichsweise viel Pegel anliegt, aber wegen der unzureichenden Länge der Pegel schon früh mit 6dB abfällt. Was ist anders als bei Stereuaufbau? Dort stehen die Kisten neben der Bühne, zur Mitte hin liegt bereits ein erster merklicher Abfall allein aufgrund der Distanz Bassboxen zur Bühnenmitte hin vor (das sind schon mal leicht mehr als 10 dB Schwund). So, betrachtet man nun den Pegel auf der Mittenachse bei dieser Anordnung, fällt der nach 10m nur um 3 bis 6dB ab, weil die Distanz zu den Boxen bezogen auf die Mitte vor der Bühne eben nicht mehr so gewaltig zunimmt.

    Ne LA-Anordnung in den Tiefen macht nur Sinn bei wirklich großen effektiven Längen (>20m), sonst wirft das einfach nicht. Der Pegel in der Mitte vor und auf der Bühne geht dabei eigentlich immer höher als bei Stereoanordnung, das macht u.a. deine "Probleme".

    Grüße
    Mattias

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 26. Mai 2009 um 18:16
    • #24

    ... wenn ich mich richtig erinnere, dann wäre es doch von Vorteil, statt der ganzen Delay's im Bass; die Bässe im "Halbkreis/Bogenartig" vor der Bühne aufzustellen?

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • simonstpauli
    Profi
    Reaktionen
    767
    Beiträge
    6.590
    • 26. Mai 2009 um 19:00
    • #25
    Zitat von "Reini"

    ... wenn ich mich richtig erinnere, dann wäre es doch von Vorteil, statt der ganzen Delay's im Bass; die Bässe im "Halbkreis/Bogenartig" vor der Bühne aufzustellen?


    Es kommt immer darauf an, was für eine Richtwirkung man erreichen möchte.

    Ein Excel-Sheet von db audio rechnet sogar mal Delay-Zeiten für verschiedene Öffnungswinkel aus, plus die Nahfeld-Entfernung. Das wäre dann schon mal ein Ansatz. Man braucht pro 2 Subs einen Amp-Weg und einen Controller-Weg.
    Alternativ kann man die Subs entsprechend versetzt aufstellen wenn man den Platz hat und erreicht nach vorne ein änhliches Ergebnis.

    Mit einem Sub-Array kann man ganz schmale Keulen bauen, breite Keulen, wenn man verschiedene Cardoid-Varianten baut auch verschieden breite Nieren (frequenzabhängig).

    Wie auch immer, das war auch der Grund meiner Frage weiter oben:
    "Was wolltest Du mit der Aufstellung erreichen"?

    Subs links und rechts gestapelt ergeben z.B. eine "power alley" in der Mitte (volle Addition) mit Bereichen von Auslöschungen zwischen der Mitte und den Seiten (Interferenzmuster).

    Subs in der Mitte vor der Bühne hochgestapelt ergibt ein Sub-Array in der anderen Dimension, also vertikal schmal, horizontal breit. Das ist leider aus optischen Gründen verpönt ;)

    Das ist Outdoor sogar recht gut mit Freeware (MAPP online, Y-S3 etc.) simulierbar.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

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