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Massensterben von Hochtönern

  • Discodeisli
  • 2. Juni 2009 um 11:47
  • mattias bost
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    • 4. Juni 2009 um 14:29
    • #21

    Hi,

    Zitat

    Sorry, aber aus nem Vorversterker kann auch ein DC Anteil mitm Musiksignal rauskommen.

    Jo, aber den fischt der Controller, den er ja hatte, raus (und die Endstufe täte es auch).

    Zitat

    Besonders bei 10kHz "sieht" man diesen.

    Nen Bild zu dem was du meinst? Ich vermute hier wird aneinander vorbei gesprochen.

    Also, so wie ich den Aufbau verstanden habe, gehts übern Controller => Endstufe => HT, vollaktiv (Triamping), oder? Nen Wackel in der Kabelzuführung Controller zum AMP kann dir schönste Probs machen, der AMPS selbst zicken oder der Controller wurde im Mid-Bereich so massiv ins Limit getrieben, daß die Frequenzgangdämpfung des HT-Bereichs nach unten ABSOLUT gesehen nicht mehr reichte und die Teile zuviel Pegel bei niegdrigen Frequenzen bekamen. Zu guter letzt bliebe ein (wegen Fehlers in der Limiterberechnung) übersteuerter AMP mit asymmetrischen Clippen (das macht dann DC-Komponenten).

    Grüße
    Mattias

  • ukw
    Verifiziert
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    • 4. Juni 2009 um 14:36
    • #22
    Zitat von "timotimo"

    Aber werden die Gleichspannungsanteile nicht am Endstufeneingang geblockt?


    mit Kondensatoren am Eingang z.B.

    Zitat von "timotimo"

    Aber das Rechtecksignal ist immer noch keine Gleichspannung, ausser man richtet es gleich indem man die untere Kurvenhälfte hochklappt :)
    Nix für ungut....


    aber ein Rechtecksignal wirkt- thermisch - wie ein Gleichstromsignal :idea:

    Zitat von "mattias bost"

    Zu guter letzt bliebe ein (wegen Fehlers in der Limiterberechnung) übersteuerter AMP mit asymmetrischen Clippen (das macht dann DC-Komponenten).

    Neinnnnnn :evil: da sind keine DC Komponenten

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • mattias bost
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    • 4. Juni 2009 um 15:29
    • #23

    Hi,

    Zitat

    Neinnnnnn da sind keine DC Komponenten

    Auch wenns noch so fett ist, das Nein, DOCH!

    Beispiel, stark vereinfacht, aber es geht drum wie ein DC trotz reinem Wechselsignal an einem übersteuerten AMPS entstehen kann:

    Dicker AMP, keine Übersteuerung:

    Rechtecksignal, für 20% der Periode +100V, für 80% - 25V => Mittelwert 0V (kein DC), effektiv 22,36V.

    Nun nehmen wir nen kleinen dummen AMP, der das nicht wiedergeben kann, da nur +-50V Output und somit asymmetrisch clippend:

    20% der Periode +50V, 80 % der Periode -25V => Mittelwert -10V (DAS IST DC-ANTEIL!), effektiv 14,14V.

    Klar, das ist ein extrem und stark vereinfachtes Beispiel, aber grundsätzlich treten im Musiksignal recht abenteuerliche Kurvenformen mit hohen z.T. asymmetrischen Verläufen auf. Und genau die machen dann heftige Probleme, gut bekannt von primitiv-Limitern in Billigendstufen, die eben diese DC-Anteile entstehen lassen.

    Grüße
    Mattias

  • Jens Droessler
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    • 4. Juni 2009 um 19:26
    • #24

    Gleichstromanteil bedeutet nichts anderes als Verschiebung des Nullpunktes. Das Signal schwingt dann nicht um 0V, sondern um eine Gleichspannung. Das passiert bei asymmetrischer Verstärkung bzw. asymmetrischem Clipping. Kein ordentlich gebautes PA-Gerät lässt den DC-Anteil durch den Eingang in die Schaltung. Es wird entkoppelt, und nur der AC-Teil bleibt übrig.

    Ein ideales Rechtecksignal entspricht in der Tat vom Energiegehalt einem Gleichstromsignal gleicher Spannungshöhe (Ueff = U^). Aber: Damit aus einem Musiksignal ein ideales Rechtecksignal wird, müsste man schon so extrem übersteuern, dass man vom ursprünglichen Inhalt schon lange nichts mehr hört. Sehr unwahrscheinlich.

    Wenn man kurz genug fenstert könnte man bei den sich bei Clipping bildenden "Plateaus" von Gleichspannung sprechen, aber es ist und bleibt eine abgeschnittene Wechselspannung. Allerdings, ein Hochtöner mit seiner geringen Masse könnte in der Tat in dem Moment die ganze Leistung verheizen, da er sich ja nicht bewegt. Im Normalfall, wenn man die spekatrale Energieverteilung beachtet und der Hochtöner "professionell" dimensioniert ist, hat er die nötigen thermischen Reserven, u dem standzuhalten, solange es sich im Rahmen des akustisch Akzeptablen befindet (mit anderen Worten: Wenns noch erträglich klingt, kann da nichts passieren!).

  • tonzwerg
    Profi
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    • 4. Juni 2009 um 21:09
    • #25

    tippe auf hf schwingen...irgendwo weit über 20 khz

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Jim
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    883
    • 4. Juni 2009 um 22:57
    • #26

    davon löst sich kein Schwingspulenträger. Die mechanische Belastung bei 20k ist zu gering, die elektrische dafür um so höher. Da kann höchstens die Spule verbrennen.

    Da ist eindeutig ein Verklebungsfehler in der Serie.

    so long Jim

  • david ludz
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    • 5. Juni 2009 um 17:14
    • #27

    Schließe mich an, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sind die Membranen recht warm geworden und der Kleber der Verbindung Spulenträger meistens Kapton und Diaphragma hat sich gelöst.Ist bei einem mir gut bekannten Italienischen Hersteller einige male aufgetreten ;) Allerdings sind die Dinger dann auch echt lange im Grenzbereich geprügelt worden... my 2 cents

    David

  • tufkawila
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    • 5. Juni 2009 um 18:59
    • #28

    Ich schliesse mich der Variante mit dem schlechten Kleber an.
    Habe das ebenfalls bei DE 900 und DE 750 in grossen Mengen gehabt.
    Habe damals sogar einen Teil der Kalotten auf Kulanz ersetzt bekommen,
    war wohl ein bekanntes Problem bei B&C.

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