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Oh je: Tonaussetzer beim RTL-Boxen...

  • Hitower
  • 20. Juni 2009 um 23:05
  • nojunk
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    • 22. Juni 2009 um 12:23
    • #21
    Zitat von "derautor"

    Einfacher (und sicherer :D ) ist es, dann ein zweites Mikros anzustecken.


    es grüßt

    derautor


    :?: ist es wirklich notwendig, so etwas (feste position!) mit (erheblichem) FUNK (-aufwand) zu machen???
    ich weiss, schaut cool aus, aber ein kabel ist ein kabel ist ein kabel!

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • hias.h
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    • 22. Juni 2009 um 17:37
    • #22

    Vor allem sah man das Kabel vom Mic zum Bodypack ja auch. Optische Gründe werdens also auch nicht gewesen sein. Quer durch die Arena ein Kabel zu legen ist auch nicht das sicherste.

    Gegen schwache Batterien spricht imho, dass es gegen Ende wieder ging, wenn auch mit erheblichem rauschen. Ich geh mal davon aus, dass in der Kurzen Zeit, in der Klitschko statt dem Trompeter zu sehen war kein Batterienwechsel stattfinden konnte.
    Oder hat jemand was derartiges gesehen?

  • Kracky
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    • 22. Juni 2009 um 20:01
    • #23

    Wenn die Spannung der Batterie sinkt dann tut sie das ja nicht schlagartig sondern allmählich und die Reichweite wird kleiner. Da in einer solchen Situation wohl mit entsprechenden Antennen gearbeitet wird gehe ich davon aus das weder jemand die Batterie getauscht hat noch das der Trompeter näher zum Empfänger bzw. dessen Antenne gebracht wurde, vielmehr denke ich wurde eben diese in der Not näher zum Sender geführt, soweit das wohl möglich war. Und gut vorstellbar wäre das schon, ich kenne solche Künstler, die erhalten ihren Bodypack wohlmöglich schon weit vorher und weil man Angst hat etwas falsch zu machen läuft den der Sender dann schon Stundenweise vorher und im entscheidenden Moment stirbt diese dann eben gemäß Murphys Gesetz.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • medimax
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    • 22. Juni 2009 um 21:16
    • #24
    Zitat von "Kracky"

    Aber mal ehrlich, ist dieser kleine Fehler wirklich die Diskussion wert?

    Naja, ich sehe es mal so - es löst zumindest eine Diskussion in die richtige Richtung aus. Wenn wir hier nur einem angehenden Tontechniker erklären konnten, dass ein wirklich relevanter Part in einer Veranstaltung ausfallsicher gestaltet werden sollte, dann haben wir doch schon was gekonnt, oder? :D
    Ich meine, es sind bei Fußballspielen schon Tore umgefallen - da wäre ich jetzt auch nicht drauf gekommen eins auf Spare hinzustellen. Aber bei einem Mikro an dem 2 Minuten die gesamte Veranstaltung hängt? Selbst ich habe bei Popel-Karnevalsveranstaltungen beim Moderator ein Kabelmikro liegen - erscheint mir einfach sinnvoll.

    Viele Grüße

    Sebastian

  • andy006
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    • 22. Juni 2009 um 22:41
    • #25

    Hi Sebastian,
    dieses Sparekabelmic sichert Dir die volle Funktion der Funkstrecke. Lässt Du aus Faulheit diese Kabelsicherung weg dann wird eins passieren .................. ?! Genau - Murphys Gesetz Nr. 5!

    Das Argument wo der Musiker den Sender schon Stunden vorher einschaltet, lasse ich nicht gelten. Dafür steht man halt am Pult und sieht den einegeschaltenen Sender (wenn das nicht geht) hört man zur Kontrolle in den Kanal - die Taste heißt meist pfl/solo. An dem Job des Trompeters hing zuviel. Ich denke auch das ich dort Spare gelagert hätte.

    Aber ich denke wir lassens gut sein - es ist der wahnsinnige Anspruch an unseren Job. Erst werden Tonnen an Material bewegt und dann gehts nur noch um Millivolt.

    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • andy006
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    • 22. Juni 2009 um 22:48
    • #26
    Zitat von "ADMIN"

    Wer trifft die Entscheidung, wer in die Halle darf und wer nicht? Der Tontechniker?

    Genehmigte Frequenzen sind etwas Schönes, bis da jemand unberechtigt sendet. Oder blendet dann die Regie den Untertitel ein: "Für diese Tonstörung kann der Tontechniker jetzt nichts, da sendet jemand unberechtigt auf seinen Frequenzen"? quote]

    Nein der Tontechniker nicht aber zur rechten Zeit - die richtige Formulierung - an der richtigen Stelle - erspart mögliche Mängelrügen seitens des Auftraggebers. Ich hatte es mal erlebt das jedes Fernsehteam zum FOH geführt wurde als diese die Halle betreten wollten. Aber die absolute Ausnahme.

    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • warwick
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    238
    • 23. Juni 2009 um 00:51
    • #27
    Zitat von "medimax"


    Ich meine, es sind bei Fußballspielen schon Tore umgefallen - da wäre ich jetzt auch nicht drauf gekommen eins auf Spare hinzustellen.


    Genau das, nämlich 2 Spare-Tore vorzuhalten, ist in der ersten und zweiten Bundesliga den Vereinen vorgeschrieben. ;)

    Gruss
    Christian

  • binson
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    • 23. Juni 2009 um 08:57
    • #28

    Zum Glück war das damals die Champions League... :D

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • schallereignissortierer
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    • 23. Juni 2009 um 10:36
    • #29
    Zitat

    Dafür steht man halt am Pult und sieht den einegeschaltenen Sender (wenn das nicht geht) hört man zur Kontrolle in den Kanal - die Taste heißt meist pfl/solo.


    Wobei das Problem sein dürfte, das man den Trompeter (in diesem Fall) nicht empfangen wird, wenn der in den Katakomben der Halle ist, sondern eben erst dann, wenn er sich in Richtung Bühne bewegt.
    Selbst dann hätte er beim Reinhören ja das noch :roll: funktionierende Mikro gehört.

    Das ist einfach Pech und dumm gelaufen -und überall Kabelmikros für jedes! Funkmikro als Spare in unmittelbarer Umgebung bereit und installiert zu haben, führt ja wohl Funkmikros als solche ad absurdum. Dann braucht man einfach keine....

    Ich hatte auch schon eine Charge an 9V Batterien, die teilweise defekt waren und sich nach runden 60 Minuten verabschiedet hatten. Von den 10 Stück in der Packung waren es drei, die einfach ausstiegen, und nein es gab keine Verwechselung mit gebrauchten.

    Wenn jetzt der werte Kollege, der die Sender betreut, auch so eine erwischt hat, ist das Schicksal. Was wollte er auch tun? Die Batterie Anzeige an den Receivern zeigt noch voll an und Minuten später fällt die ins Bodenlose, natürlich genau dann, wenn der Musikant Luft holt für seine ersten Einsatz. Ob der Radiomann denn unbedingt bei solchen Events seinen Platz verlassen sollte, um mit Ersatzbatterien sofort auf die Bühne springen zu können, na ich weiß nicht. Vielleicht hätte es einen Radioassi geben sollen, der für sowas neben der Bühne steht, aber auch das hätte kaum was gerettet:

    Trompeter Kanal ist gemutet...Du kannst jetzt die Batterien wechseln...

    Jetzt? JA JETZT!!

    Derweil spielt der Trompeter sein jetzt garantiert unhörbares Solo und der ame Assi darf unter den Blicken von Millionen die Batterien tauschen.

    So Batterien sind drin...

    Alles klar kanal entmutet

    Das Solo bzw. die Hymne ist jetzt zwar zuende, aber dafür läuft der Sender wieder. Ob das nun besser gewesen wäre??

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • Tobias Zw.
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    • 23. Juni 2009 um 10:46
    • #30

    Tjaja. Da geht's einem dann wie mir am letzten Donnerstag: Elf Funkstrecken, die taco laufen, ausprobiert, mit rumgelaufen, frische Batterien - und dann ein Redner, der sich in ein Empfangsloch stellt und die Hände um die Antenne faltet. Da gab's halt Dropouts... Klar, wenn's eine längere Ansprache gewesen wäre, hätte man agieren müssen, aber so wurden es halt die längsten drei Minuten der Veranstaltung. Jedenfalls für mich.

    Es wird mir immer klarer: HF im Allgemeinen und Funkmikrofone im Speziellen sind und bleiben Voodoo und können funktionieren - müssen aber nicht.

    MfG Tobias Zw.
    - Dropoutkönig der Saison -

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • tufkamar
    Gast
    • 23. Juni 2009 um 11:06
    • #31

    also, dann fassen wir mal zusammen:

    (1) Fehler passieren
    (1.1) manche Fehler fallen allen auf
    (1.1.1) manche nicht

    (2) man kann Dinge unternehmen, um die Wahrscheinlichkeit, daß Fehler passieren, zu minimieren
    (2.1) die Wahrscheinlichkeit, daß Fehler passieren läßt sich nicht auf 0 senken

    (3) Es ist ein Fehler passiert
    (3.1) man hätte ihn evtl. vermeiden können (-> 2.1)
    (3.1.1) viele Leute wissen das und vor allem wie

    (4) was und warum wirklich passiert ist weiß nur derjenige, der vor Ort war
    (4.1.) alles andere ist Spekulation


    ... und die Welt ist deswegen nicht untergegangen. Wow. Hatten wir noch mal Glück. Was war eigentlich wichtiger? Der Boxkampf oder die Trompete?

  • Kracky
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    • 23. Juni 2009 um 11:23
    • #32
    Zitat von "Tobias Zw."

    Tjaja. Da geht's einem dann wie mir am letzten Donnerstag: Elf Funkstrecken, die taco laufen, ausprobiert, mit rumgelaufen, frische Batterien - und dann ein Redner, der sich in ein Empfangsloch stellt und die Hände um die Antenne faltet. Da gab's halt Dropouts... Klar, wenn's eine längere Ansprache gewesen wäre, hätte man agieren müssen, aber so wurden es halt die längsten drei Minuten der Veranstaltung. Jedenfalls für mich.

    Es wird mir immer klarer: HF im Allgemeinen und Funkmikrofone im Speziellen sind und bleiben Voodoo und können funktionieren - müssen aber nicht.

    MfG Tobias Zw.
    - Dropoutkönig der Saison -

    Wo wir dann wieder beim Thema wären, ein Kabel, ist ein Kabel, ist ein Kabel! Die Verlockung ist schon groß weil es einfacher ist zu funken, aber die beste Funkverbindung ist dann doch immer wieder das Kabel und wo es möglich ist, ist es wohl immer noch die sinnvollste Lösung.

    Zitat von "marce"

    ... und die Welt ist deswegen nicht untergegangen. Wow. Hatten wir noch mal Glück. Was war eigentlich wichtiger? Der Boxkampf oder die Trompete?

    Was für eine Frage? War ja wohl im vorraus klar das Dr.Steelhammer Klitschko, Ruslan auf die Bretter schickt, von dem her war ganz klar der Trompeter ein Highlight, zumindest wenn man die Stimmen des Publikums im Stadion gehört hat, immer wieder Hey und ohhhh!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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    André Ruhnau
    Rosenstr.6
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  • bounce
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    • 23. Juni 2009 um 12:52
    • #33
    Zitat von "andy006"


    Nein der Tontechniker nicht aber zur rechten Zeit - die richtige Formulierung - an der richtigen Stelle - erspart mögliche Mängelrügen seitens des Auftraggebers.
    Grüße der Andy

    Ja nee is klar. Vor allem, wenn besagtes Kamerateam vom Auftraggeber selber kommt, aber sämtliche Kollegen vor Ort nix davon wissen.
    Das wurde im Sender geklärt und die kommen fertig akkreditiert an. Da hat dann die Redaktion Boulevardmagazine bei der HA Sport angefragt.

    Zitat von "andy006"


    Ich hatte es mal erlebt das jedes Fernsehteam zum FOH geführt wurde als diese die Halle betreten wollten. Aber die absolute Ausnahme.
    Grüße der Andy

    Echt? Weihnachten und Ostern an einem Tag.
    Wer soll die denn bitte bei einer 60.000 Pax-Veranstaltung abfangen?
    Die kommen mit einer Akkreditierung um den Hals an einen Eingang und der Securitymensch (meist dumm, stark und wasserdicht, aber uni[n]formiert) winkt sie durch.
    Die sind ja vom Fernsee.
    Zum Glück kommen viele EB-Teams sich am Ü-Wagen den Timecode abholen, da kann man dann gleich auch Frequenzen abklären.

    Wir müssen heute 14-Jährige unterhalten, die zwangsläufig keinerlei 
Lebenserfahrung haben,
    keine Bildung und keinen Geschmack - die aber 
heute die wichtigste Zielgruppe bilden. (John Cleese, Spiegel 49/2002)

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