Für einen Stereomonitor benötige ich 2 Hörner für 3/4 Zoll oder 1 Zoll HT-Treiber, die dummerweise nur 30 cm Abstand zueinander haben. Auslöschungen sind somit bei der Verwendung normaler Hörnern vorprogrammiert. Frage: Gibt es Hörner, bei denen der Schall auf einer Seite gerade herausgeführt wird? Oder hättet ihr ne andere Idee, wie sich die beiden Hörner möglichst wenig in die Quere kommen?
Horn für Stereomonitor?
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Wieso sollten die sich nicht in die Quere kommen dürfen? Für ein Stereobild ist das doch unabdingbar ...
Außerdem, beim gemeinen Ghetto-Blaster sind die Lautsprecher ja auch selten weiter auseinander als 30 cm.
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Im Prinzip hast du ja auch Recht, aber beim Stacking von Topteilen achtet man ja auch drauf, dass sich die Speaker nicht in die Quere kommen. Auslöschungen genau zwischen den beiden Hochtönern klingen nunmal unschön.
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Was Volker meinte: beim Stack bekommen alle Hörner das gleiche Signal und es besteht die Gefahr von Auslöschungen, wenn nicht sinnvoll geclustert/ausgerichtet/etc. wird. In deinem Fall ist das anders, weil beide Hörner mit unterschiedlichen Signalen angesteuert werden (von Monoanteilen im Mix mal abgesehen). Was soll da interferieren?
Gruß FF
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Zum größten Teil werden ja Monosignale wiedergegeben, da das eine Art Gitarrenverstärker als Floorvariante wird. Und meistens ist die Gitarre mono. Wenn Effekte drauf sind (Harmonizer, Modulation ...), wird´s aber auch mal stereo. :?
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:shock: Ein horngeladener Gitarrenverstärker?!
Wenn's denn so sein soll ... Aber dann ist Phasing zwischen den beiden Quellen ja auch kein Problem - der Gitarren-Amp ist ja quasi Teil des Instruments und dann ist das eben so.
Andernfalls müsste man halt reine Mono-Sounds nur über eines der Hörner laufen lassen.
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Zitat von "Volker Holtmeyer"
:shock: Ein horngeladener Gitarrenverstärker?!
Genau. Quasi eine Box mit Verstärkung drin, welche breitbandig und ziemlich linear wiedergibt und auch noch laut kann. Für Modelingpreamps halt. Guckst du hier: http://www.blueamps.de :wink:
Also gut. Dann mach ich ganz normale Hörner rein. Ich dachte halt nur, ich kann ein physikalisches Problem gleich im Keim ersticken. :roll: -
"Stereo Monitor" bedeutet eine fixe/statische/festgelegte Abhörposition. Also nix wechselndes oder ein breiteren Sweet Spot.
Je nach Raum ein schmales Horn (hochkant?) oder ein normales Horn 75/90°
Auslöschungen gibt es in dem Sweet-Spot nicht - Du darfst Dich halt nicht da rausbewegen.
Sonst: Mono in die Mitte und Stereo Re und Stereo Li deutlich ausserhalb aufbauen - gibt sehr guten Sound.
siehe auch Trinaural => http://www.exciting-audio.de/d_trinaural.htm
Den hoffnungslos überteuerten Prozessor ... kaufst Du natürlich nicht, da Du ein Profi bist und weisst wie Du mit etwas Hirnschmalz und einem Mischpult den gleichen Effekt erzielst :wink: -
Danke für die Anregung! 3 Kanäle werden mir leider zu heftig, aber die Sache mit einem schmalen Horn wäre noch ne Idee, über die ich mal nachgrübeln muss.
Ist meine Problematik der Grund, warum es keine Stereomonitore gibt? :lol: -
Meinst Du Studiomonitor oder Bühnenmonitor?
Auf der Bühne braucht man das nicht
und für's Studio gibt es Monitore:shock: Westlake :arrow: http://www.westlakeaudio.com/Speakers/Profe…eries/sm-1.html
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schaut doch mal seinen Link an.....
er will nen stereo-Amp bauen für Keyboard, A-Gitarre und E-Gitarre mit Floorboard....
im Grunde genommen nen normalen Gitarrencombo.....
ich würde allerdings nen Wedge-Gehäuse machen (und dann wäre auch ne "Normale" Aktivbox ne Überlegung.......) -
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Einen Tod wirst Du sterben müssen, wenn die Box als Bühnenmonitor dienen soll und sowohl Stereo- als auch Mono-Signale wiedergeben soll.
Sicherlich kann man die Hörner so anordnen, daß es möglichst wenig Interferenzen gibt und asymmetische Hörner nehmen.
Dann kann man nur direkt auf der Achse wirklich Stereo hören, zu den Seiten wird nur die jeweilige Seite wirklich zu hören sein und die andere leiser bzw. als Reflexion von eventuellen Wänden und Bühnenaufbauten. Ein Kompromiß der aus Gitarristensicht okay sein kann.
In der Mono-Anwendung verhält sich das Ganze dann wie eine normale Stacking-Anordnung von Topteilen, also breiteres Abstrahlverhalten als mit nur einem HT, in der Mitte ein paar Interferenzen. Auch das ist in meinen Augen ein vertretbarer Kompromiss...Echte Stereophonie gibt es ja sowieso fast nie in der Beschallungstechnik. Das wird meist nur Stereo genannt, wenn 2 Stacks oder Bananen neben der Bühne stehen oder hängen.
Ich verweise da gerne auf ein Script, welches ich hier und auf meinem Blog verlinkt habe.Grüße in den SLK, war neulich dort meine Eltern besuchen und Senf und Tomatensauce bunkern. Gibt ja nicht alle leckeren Sachen hier im Westen...
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Danke dir, Christian! Wenigstens ist einer mal aus dem Loch hier rausgekommen.
Grüß deinen Dad! :wink: