Vor dem Hintergrund der schweren Unfälle beim Aufbau für das Madonna-Konzert in Marseille und beim Countrymusic-Festival in Edmonton (Kanada), weist die Deutsche Prüfstelle für Veranstaltungstechnik (DPVT) auf die besonderen Gefahren bei Veranstaltungen hin. Bei beiden Konzerten gab es Tote und Verletzte bei Technikern und Publikum. Auch die deutsche Band „Scorpions“ entging vor kurzem nur knapp einem Unglück, als ihre Bühne in Nowosibirsk (Sibirien) nur wenige Stunden vor einem „Monster-of Rock“-Konzert unter der Last des Equipments zusammenbrach.
Prüfstelle mahnt Veranstaltungssicherheit an
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was sollen die auch sonst machen? die wollen ja geld mit ihrem zertifikat verdienen. ich verwette meinen kopf, das firmen mit certifikat auch nicht vor unfällen gefeit sind. das was da in amerika passiert ist, hätte jedem passieren können.
dagegen kann man sich nur schützen, indem man sowas nicht baut
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Sie sollen Vorschläge machen, wie man es besser macht.
Aufzeigen alleine und einmahnen ist leicht und das kann jeder.
Aber dann sollte man auch gute ( und sinnvolle ) Ideen haben, das besser zu machen.Dazu gehört für mich auch, keine Techniker mehr 18 Stunden übermüdet arbeiten zu lassen mit viel zu wenig Ruhezeit dazwischen .
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Völlig richtig, Klaus.
In SR6.0 wird ja das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) erwähnt, ich gehe davon aus, daß zertifizierte Firmen dieses stringent einhalten sollten. Die Frage ist wie das im laufenden Betrieb ständig kontrolliert werden soll.
Ansonsten finde ich es einerseits gut, auf Arbeitssicherheit hinzuweisen, anderseits geschmacklos, damit Werbung in dem Stil:
Den Guten, zertifizierten, Firmen passiert sowas nicht.
zu machen. -
Zitat von "test"
was sollen die auch sonst machen? die wollen ja geld mit ihrem zertifikat verdienen. ich verwette meinen kopf, das firmen mit certifikat auch nicht vor unfällen gefeit sind. das was da in amerika passiert ist, hätte jedem passieren können.
dagegen kann man sich nur schützen, indem man sowas nicht baut
Jein.
Theoretisch könnte man auch Bühnen orkansicher bauen.
Praktisch hätte man in dieser Situation mit allem, was als fliegender Bau gerechnet ist (selbst ohne Betriebseinstellungsklausel), verloren gehabt.
Und nach dem, was ich gelesen habe, haben die auch in 2 oder 3 Minuten nach dem Anruf vom Nachbarort schon den Künstler vond er Bühne geholt, ich möchte mal die Veranstaltung hierzulande - selbst mit DPVT-geprüfter Firma - sehen, die das so zügig geschafft hätte. Da sehe ich auch kein Indiz für "schlecht organisiert".
Kurz: Bei diesem Unglück stelle selbst ich mich nicht hin und sage, das hätte man besser machen können/sollen/müssen.
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Ich finde es allerdings auch etwas unglücklich, dass diese Mahnung wohl hauptsächlich als Zugpferd für das Zertifikat missbraucht wird. Für mich hat beides ehrlich gesagt nicht direkt was miteinander zu tun. :?