1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Signalquellen

Liveaufnahme Theater

  • databass.ch
  • 18. August 2009 um 22:18
  • databass.ch
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.197
    • 18. August 2009 um 22:18
    • #1

    Hallo Forum,

    eine befreundete Theatergruppe möchte eine Liveaufnahme ihres aktuellen Projektes. Ich mache zwar sehr viel für Theater aber eine Liveaufnahme habe ich noch nie gemacht, darum würde ich gerne eure Meinung hören.
    Die Schauspieler haben Beta 53 Headsets mit SLX-Sender. Die Stimmen sollten also damit klar und trocken rüber kommen.
    Dann gibts noch ein E-Piano oder Klavier (muss ich noch abklären).
    Was mich jetzt vorallem beschäftigt, ist die Raummikrofonierung. Wie soll ich die Mikros positionieren, damit das ganze am Schluss ein homogenes Klangbild ergibt. Reicht ein Stereopärchen gegenüber der Bühne in XY Anordnung um sowohl Bühnenton wie auch Publikumsreaktionen einzufangen. Oder würdet Ihr 2 Pärchen nehmen, eins von der Bühne Richtung Publikum (ganz links/rechts) und eins nahe an der Bühne Richtung Schauspieler um den trockenen Headsetspuren etwas leben einzuhauchen. Oder Grenzflächen an der Bühnenkante?
    Aufgenommen wird in jedem Fall Mehrspur um bei der Bearbeitung möglichst frei zu sein. Die Mikrofonierung muss aber natürlich sitzen.

    Vielen Dank schon mal.

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 18. August 2009 um 22:43
    • #2

    Ich habe mit meiner derzeitigen Band verschiedene Experimente durchgeführt und die besten Ergebnisse mit einem quasi eigenen "Monitormix" in stereo für die Aufnahmen erziehlt. Hierzu habe ich zwei Mikrofone am FOH positioniert, die hauptsächlich für etwas natürlichen Raumanteil und das Publikum zuständig sind. Diese haben eigene Kanäle im Pult, gehen aber natürlich nur pre-Fader auf den Aufnahmen-Aux. Die eigentlichen Signalquellen mischt man mittels Kopfhörer ordentlich zusammen und checkt ab und zu während der Aufführung das Ergebnis. Natürlich braucht man ein Pult mit entsprechend vielen Auxen. Nachteil: Bewegungen am Kanalfader gehen nicht in die Aufnahmen ein.

    Vorherige Experimente verwendeten ein Mehrspurverfahren aus Pultsound und Atmos. Vorteil: Pegelveränderungen per Kanalfader (z.B. für Soli) gingen in den Mix ein. Nachteil: Bei kleinen Locations hat der Pultsound wenig mit dem tatsächlichen Sound im Saal zu tun, insbesondere die Drums sind teilweise nur recht sparsam verstärkt. Um diese in den Aufnahmen hörbar zu machen muss der Atmo-Anteil so stark erhöht werden, dass auch der natürliche Hallanteil sehr hoch ist und die Aufnahmen etwas verwaschen klingen (erinnert dann etwas an alte Bootlegs :D).

    Hoffe etwas geholfen zu haben.

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • simonstpauli
    Profi
    Reaktionen
    767
    Beiträge
    6.590
    • 18. August 2009 um 22:51
    • #3

    Ich nehme für die Atmo gerne Nieren auf Höhe der PA, die muß ich nur in der Polarität drehen und beimischen und es ist das drauf, was ich brauche: Publikum.

    Ein zweites Pärchen kann am FOH stehen, wenn man es übrig hat, gerne sehr hoch.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 20. August 2009 um 23:25
    • #4

    Ich mache das so wie Simon. Mikros auf/neben PA. Keine Laufzeitprobleme zur Bühne, großer räumlicher Eindruck durch Groß-AB, bevorzugt übrigens mit Kugeln(!). Das gelingt mit X/Y so nicht.
    Polarität muss dabei nicht unbedingt gedreht werden.
    Das so erzielte Signal ist als Ambience-Zugabe beim Remix generell sehr gut, nicht nur für Publikum, abhängig natürlich von der Qualität der Raumakustik.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • databass.ch
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.197
    • 24. August 2009 um 00:25
    • #5

    Hallo zusammen,

    Zitat von "christopher hafer"

    Ich mache das so wie Simon. Mikros auf/neben PA. Keine Laufzeitprobleme zur Bühne, großer räumlicher Eindruck durch Groß-AB, bevorzugt übrigens mit Kugeln(!). Das gelingt mit X/Y so nicht.

    An XY habe ich eigentlich genau aus dem Grund gedacht um eben kein zu breites (und vor allem Monokompatibles) Stereobild zu bekommen. Wobei ich vermutlich bei so weit auseinaderstehenden Mikros die Stereobreite verringern kann, ohne Kammfiltereffekte befürchten zu müssen. Werde ich wohl so machen.
    Im Gegensatz zu RnR Liveaufnahmen möchte ich auch den O-Ton von der Bühne aufnehmen (für alle Geräusche, die eben nicht durch nah Mikrofonierung (headsets) aufgenommen werden). Damit die Aufnahme nachher nicht zu steril wirkt. Zwei Grenzflächen auf der Bühne fände ich dafür interessant (vorallem weil das optisch unauffällig wäre - direkt vor der Bühne machen sich Stative nicht so gut :wink: ). Meinungen oder andere Vorschläge?

  • fabio hermann
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    1.084
    • 24. August 2009 um 00:35
    • #6

    Trittschall: überleg genau was und auch was du nicht willst und wie du das am besten erreichst, dann kann es je nach Location auch schnell passieren, dass die Grenzflächen vom Bühneboden an die Decke wandern.

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • databass.ch
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.197
    • 24. August 2009 um 00:49
    • #7
    Zitat von "fabio hermann"

    Trittschall

    ja, das hab ich mir auch überlegt. Zur Not gibts noch Lowcut und/oder Automatisation. Gut wäre halt eine probe Aufnahme. Mal schauen...
    Gegen Vorschlag?

    Zitat

    dann kann es je nach Location auch schnell passieren, dass die Grenzflächen vom Bühneboden an die Decke wandern.

    :?: versteh ich nicht...?

  • fabio hermann
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    1.084
    • 24. August 2009 um 01:28
    • #8

    statt die Grenzfläche auf den Bühneboden zu legen könnte man sie auch an der Decke befestigen, um eben das Trittschall Problem zu umgehen, aber trotzdem Trittgeräusche weiterhin zu haben

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 24. August 2009 um 02:05
    • #9
    Zitat

    statt die Grenzfläche auf den Bühneboden zu legen könnte man sie auch an der Decke befestigen


    An der Decke befestigt sind die GF-Mikros dann u.U. viele Meter weit - zu weit! - vom Geschehen entfernt.
    Auch abgesehen davon würde ich keine Grenzflächen verwenden - das klingt nie wirklich besonders toll.
    Drehe ein A/B Pärchen Nieren von L/R der Bühne Richtung Bühnenraum. Bei sehr breiten Bühnen ist evt. noch eine Stütze in der Mitte (bzw von oben abgehängt, als "LCR-Vorhang") sinnvoll. Alternativ wäre nur ein von oben abgehängtes ORTF-Pärchen auf ST-Schiene vielleicht die beste Wahl.

    Zitat

    ...und vor allem Monokompatibles...


    Ich kenne keine Anwendung mehr, die echte Monokompatiblität benötigt - es sei denn Du produziert hauptsächlich für Vinyl.
    Das Wort huscht andauernd durch die Foren, aber niemand macht sich Gedanken was er damit erreichen will.
    Ein guter räumlicher Eindruck kann überhaupt nicht Monokompatibel sein! Mit der "Monokompatiblen" X/Y bzw. M/S - Pegeldifferenzstereofonie entsteht einfach kein schönes räumliches Klangbild, mit Laufzeitstereofonie (= AB-Stereofonie) oder wenigstens Äquivalenzstereofonie (ORTF oder NOS) gelingt dies deutlich besser.

    Ich hoffe das hat weitergeholfen.

    MfG,

    Christopher

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • Online
    Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    646
    Beiträge
    4.623
    • 24. August 2009 um 07:42
    • #10

    "Ich mache das so wie Simon. Mikros auf/neben PA. Keine Laufzeitprobleme zur Bühne, großer räumlicher Eindruck durch Groß-AB, bevorzugt übrigens mit Kugeln(!)"

    Interessant! Ich hab immer nur mit Nieren gearbeitet und Kugeln nie probiert. Hast Du da nicht zu viel Übersprechen von der Bühne bzw. Band im Signal?

    Viele Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • fabio hermann
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    1.084
    • 24. August 2009 um 14:00
    • #11
    Zitat von "christopher hafer"


    An der Decke befestigt sind die GF-Mikros dann u.U. viele Meter weit - zu weit! - vom Geschehen

    Mein Fehler, ich ging irgendwie von einen ziemlich kleinen Bühne mit niedriger Deckenhöhe aus, hab aber im Thread jetzt grade nichts dazu gefunden, hatte das irgendwie in Erinnerung

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • databass.ch
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.197
    • 24. August 2009 um 14:33
    • #12

    Vielen Dank für eure Vorschläge.

    Zitat von "christopher hafer"

    Ich kenne keine Anwendung mehr, die echte Monokompatiblität benötigt - es sei denn Du produziert hauptsächlich für Vinyl.

    Ich kenne noch eine zweite: Radio :wink: Und ich halte es für durchaus möglich, dass Ausschnitte aus der Aufnahme dafür verwendet werden. Und ausserdem, wieviele Leute haben schon eine Abhörsituation die eine wirkliche Stereowiedergabe ermöglicht (noch schlimmer ist bei Surround). Meistens werden die Lautsprecher doch eher nach optischen oder praktischen Gesichtspunken im Wohnzimmer positioniert.

    Zitat

    Das Wort huscht andauernd durch die Foren, aber niemand macht sich Gedanken was er damit erreichen will.

    Ich mache mir schon Gedanken.

    Zitat

    Ein guter räumlicher Eindruck kann überhaupt nicht Monokompatibel sein!

    Da hast du sicher recht. Aber eben, wieviele Hörer werden den überhaupt wahrnehmen können. Gibts da eigentlich Statistiken drüber?

    Zitat von "fabio hermann"

    Mein Fehler, ich ging irgendwie von einen ziemlich kleinen Bühne mit niedriger Deckenhöhe aus, hab aber im Thread jetzt grade nichts dazu gefunden, hatte das irgendwie in Erinnerung

    Ich kenne den Raum noch nicht, kann dazu noch nichts sagen. Aber ich glaube er ist schon eher klein.

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 25. August 2009 um 02:19
    • #13

    Wurst Werner

    Zitat

    Interessant! Ich hab immer nur mit Nieren gearbeitet und Kugeln nie probiert. Hast Du da nicht zu viel Übersprechen von der Bühne bzw. Band im Signal?


    Die Frage ist natürlich wo man hin will. Wenn ich ohnehin nur Applaus möchte, dann stört Übersprechen der Band weniger, weil die dann meist eh nicht spielt. Für diesen Zweck funktioniert daher im Prinzip alles, von der Kugel bis zur Keule.
    Mein Einsatzgebiet für diese Mikros ist eher auch "Ambience", da ich auch regelmäßig in einer gut klingenden Location Aufnehme. Was da über die Kugeln rüber kommt klingt dann in etwa so wie ein "480L-Ambience-Programm" - heißt es wird zentraler Bestandteil des Remixes (den ich meistens auch selbst mache) - natürlich vollkommen abhängig vom Programm-Material. Sänger mit Flügel-Begleitung verträgt natürlich deutlich mehr als Rockband. :wink:

    @databass

    Zitat

    Ich kenne noch eine zweite: Radio


    Genau da muss ich einhaken: Anders als beim Vinylschnitt gibt es keine Einschränkungen beim FM-Radio, da springt jedenfalls keine Nadel aus der Rille :)
    Aber noch mal ernsthaft: Ich verstehe den Wunsch, bei Monoradio-Empfang noch ein ordentliches Klangbild zu erzielen.
    Aber wer hört denn in guter Qualität Radiosender in Mono? Das sind doch meistens ohnehin stark Kompromiss-behaftete Geräte/Situationen.
    Der Punkt ist einfach der: Du erkaufst Dir die sog. Mono-Kompatibilität mit Einschränkungen des Stereobildes.
    Ganz Plakativ gesagt: Was nützt es Dir, wenn der Klangunterschied zwischen Mono + Stereo (beim Test während des Mixens) subjektiv gering ausfällt, dafür aber auch kein ausgeprägter (bzw. räumlicher!) Stereo-Effekt stattfindet?
    (Genau das meinte ich übrigens mit "Gedanken machen".)

    Zur weiteren Info: Klassikaufnahmen wurden schon zu den kritischen Vinylzeiten fast immer mit AB-Stereophonie gemacht (eine wichtige Variation ist hier der "Decca-Tree").

    Auf dieser Seite kannst Du Dir selbst die grundsätzlichen Klangattribute der unterschiedlichen Stereo-Mikrofonanordnungen
    ansehen:
    ---> http://www.sengpielaudio.com/Stereo-Mikrofo…asKlangbild.pdf

    Zitat

    Und ausserdem, wieviele Leute haben schon eine Abhörsituation die eine wirkliche Stereowiedergabe ermöglicht


    Das ist sicher nicht abwegig, ist aber überhaupt kein Grund Monokompatibel sein zu müssen, denn auch hier ginge das dann zu Lasten derer, die an der "richtigen" Position abhören. Etwas anderes ist das natürlich bei FOH-Sound, aber aus vollkommen anderen Gründen...

    Kleine Anmerkung zum Mono-tauglichen Mixdown:
    Wenn Du mit Programmen wie Wavelab (o.v.a.) arbeitest, kennst Du ja den Korrelationsgradmesser ("Stereo-Sichtgerät")
    ---> http://de.wikipedia.org/wiki/Korrelationsgradmesser.
    Solange das zwischen "0" und "+1" steht (wie fast immer), brauchst Du Dir generell keine Sorgen zu machen.

    Grüße,
    Christopher

    "Just because you believe something doesn't make it true."

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  2. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  3. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  4. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  5. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  6. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  7. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  8. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  9. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  10. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™