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Und der Preis.... sinkt! (oder: t.bone MM1 begrabbelt)

  • F.A.Bi.A.N.
  • 11. September 2009 um 13:01
  • F.A.Bi.A.N.
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    • 11. September 2009 um 13:01
    • #1

    Thomann bietet mittlerweile ein vorpolarisiertes 1/4"-Messmikrofon in bekannter Machart an. Es kostet dort fünfunddreißig (!) Euro. Was kann man dafür noch erwarten?
    Ein Kunde hat es mir gestern mitgebracht. Das Anfassgefühl ist nicht das schlechteste und - man höre und staune - es lag sogar ein Frequenzgangschrieb bei. Dieser sah allerdings recht "interessant" aus...

    Die meisten Anwender würden so ein Mikrofon wohl nur zum "schnell-und-dreckig-einmessen" vor Ort verwenden. Grundrauschen und die nichtlinearen Verzerrungen sind dabei weniger wichtig. Aber selbst für diese Anwendung ist der F-Gang laut beigelegtem Schrieb deutlich zu unruhig.
    Schnell habe ich mittels eines MTG-Referenzmikrofons eine Vergleichsmessung mit einem 1"-Hochtontreiber gemacht. Die Messung ist bis ca. 800Hz aussagekräftig (ich habe mich auch primär für den Bereich >1kHz interessiert - Abweichungen <1kHz wären schon sehr ungewöhnlich!).

    Man erkennt eine entfernte Ähnlichkeit mit dem beiliegenden Schrieb. Ob sie wirklich individuell gemessen werden, kann ich nicht sagen. Vermutlich macht aber eine individuelle F-Gangkorrektur Sinn, so wie bei allen weiteren dieser "ähnlich aussehenden" Modelle mit anderen Labels.

  • wora
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    • 12. September 2009 um 01:06
    • #2

    nun ja, immerhin hast du keinen handgemalten "beispiel-frequenzschrieb" bekommen... :lol:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • monomensch
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    • 12. September 2009 um 08:31
    • #3

    Nun, anscheinend sie die Schriebe tatsächlich einzeln gemessen, helfen tut es allerdings nicht viel... (zu meiner Ehrenrettung, das Ding war in einem Bundle mit dem Ohr-Controller welcher bei realistischen Ansprüchen daran ja gar nicht so übel ist ;-).

  • wora
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    • 12. September 2009 um 10:42
    • #4

    keine ausreden, bitte... :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 12. September 2009 um 14:52
    • #5

    also, für den fall dass sie wirklich individuell sind, kann man damit schon einiges anfangen.
    es gibt eine sehr brauchbare software für die erfassung derartiger schriebe:
    http://www.pvconsultants.com/audio/utility/spl.htm

  • sabbelbacke
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    • 1. Oktober 2009 um 13:04
    • #6

    Vielen Dank für den Link, das sieht interessant aus.

    hornresp

  • Jonnytrance
    Gast
    • 26. Januar 2010 um 19:22
    • #7

    Habe diese Posts mehrmals durchgelesen, nun weiss ich nicht wie ich es bewerten soll... Positiv/Negativ/Neutral...
    Gut, gegen Reference Mic kann MM-1 von T. sicherlich nicht mithalten. Wie ist es gegen Ohringer ECM8000? Evtl. gegen Beyer MM-1 und dbx RTA-M?

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 26. Januar 2010 um 21:52
    • #8

    ich würde dir diesbezüglich empfehlen, die artikelserie von swen müller in production partner zu lesen. die erwähnten mikrofone kommen dort allesamt zur sprache.

    da du nach behringer gefragst - mein ECM8000 misst sich in relation zu referenzkapsel so:

    es ist jedoch die serienstreuung zu beachten, siehe:

    Zitat

    -> leichte "Bassanhebung" mit relativ steilem Abfall
    -> kontinuierlicher Höhenanstieg von im Mittel ca. 5 dB bei 20 kHz

    quelle: http://diylautsprecher.de/index.php?option=com_content&view=article&id=138:200-mikrofonkalibrierungen-eine-ersicht&catid=36:software--messtechnik&Itemid=66

    wer genau messen will, besorgt sich
    a.) hochwertige, extern polarisierte kapseln oder
    b.) lässt sich seine günstigen messmikrofone bei "profis" kalibrieren.

  • MikeMcFluke
    Beiträge
    1.285
    • 9. Februar 2010 um 07:59
    • #9

    Man sollte bei der Frage nach einem Messmikrofon aber nicht außer Acht lassen, dass jede Frequenzgangänderung auch eine Phasenänderung zur Folge hat. Das Klirrverhalten wurde ja schon angesprochen. Hier sind massive defizite zu erwarten.

    Bei einer Anwendung als Feedback-Finder oder zum Einmessen, okay... Aber sonst: nein danke!

    MIKE

    Laut statt hell...

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