Zitat von "hms"Die Technik vieler Schulen lebt heute noch davon das es damals kein Chinamaterial gab.
D.H. man musste einfach viel Geld in die Hand nehmen, darum funktioniert vieles heute noch.
"Chinamaterial" hat in Schulen längst Einzug gehalten (mit allen Begleiterscheinungen wie herausgebrochenen Buchsen, defekten/abgerauchten Steckernetzteilen, kratzenden Schiebereglern ...) - zumal: Auch die Ausbildung zum Musiklehrer mit 1. und 2. Staatsexamen qualifiziert nicht zwingend zur Fachkraft für Tontechnik.
1. Eine Schule mit wenigstens EINEM Musiklehrer, der sich z.B. in Bands (d.h. außerhalb seiner Lehrtätigkeit !) jahrelang intensiv mit PA & Licht beschäftigt hat, kann ggf. viel Geld einsparen (= Steuergelder !) und Ärger vermeiden. :wink:
2. Viele Musiklehrer (insbesondere die "Klassikfraktion") können nicht einmal ein Mischpult bedienen und präferieren daher die Anschaffung vieler Kofferamps mit jeweils 4 Eingangskanälen (bloß nix dazulernen). In vielen Schulen steht ungenutztes Equipment herum, welches "irgendwann mal" von "irgendwen" aus "irgendwelchen Gründen" angeschaft wurde. Manche engagierte (zumeist jüngere) Lehrer bringen sogar eigenes Equipment für ihren Unterricht mit !!!
3. Das Material ist im Unterricht und in Projektgruppen oft schlimmeren Bedingungen (da wird an Leitungen gezogen, Stecker abgebrochen ...) ausgesetzt als das von Coverbands.
4. Elektrische Sicherheit (Steckerleisten, Netzteile ...) ist auch noch so ein Thema. Nach meinem Kenntnisstand werden nicht in jeder Schule die Geräte regelmässig überprüft. :?