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Rammsteinstimme

  • tufkawila
  • 11. Oktober 2009 um 15:40
  • tufkawila
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    • 11. Oktober 2009 um 15:40
    • #1

    Meine Hausband würde gerne den " Pussy" Song in ihrem Repertoire enfügen.
    Wie bekomme ich die Stimme hingebogen das das ein wenig nach Original klingt ?
    Hat jemand eine Idee ob man mit dem Pitcher was anfangen kann vom Yammi Pult ?

  • audiobo
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    • 11. Oktober 2009 um 16:28
    • #2

    Ich habe zwar den Pitch-Effekt von Yamaha nicht ganz auf dem Schirm, gehe aber mal davon aus dass es sich um ein ganz normales Pitchshifting handelt. Für sowas bräuchte man eher einen Spezialisten, z.b. von T.C., der gezielt die Formanten beeinflusst.

    Aber ganz ehrlich, wenn mich der Sänger meiner Band sowas fragen würde, bekäme er als Antwort, dass er sich erst mal ganz dicke Eier wachsen lassen und dann vllt. vorm Gig 3 Schachteln Kippen rauchen sollte oder so... :evil:

  • binson
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    • 11. Oktober 2009 um 16:44
    • #3
    Zitat von "audiobo"

    Aber ganz ehrlich, wenn mich der Sänger meiner Band sowas fragen würde, bekäme er als Antwort, dass er sich erst mal ganz dicke Eier wachsen lassen und dann vllt. vorm Gig 3 Schachteln Kippen rauchen sollte oder so... :evil:

    Hoffentlich bezahlt er Dich nicht auch noch dafür... :?

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
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  • toadie
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    • 11. Oktober 2009 um 18:00
    • #4

    hm... kann mich nicht erinnern einen "pitchshifter" in den Rack von Rammstein gesehen zu haben... aber nichts ist unmöglich...

    Stand schon mal am pult (nicht an den reglern *g) beim Soundcheck Rammstein und die Stimme hat soweit ich das gesehen habe außer einen parametric EQ und einem Kompressor nicht viel im Weg gehabt... Die Stimme von dem ist so :D
    Was nicht heißt das das immer so ist.

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • tufkaklto
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    • 11. Oktober 2009 um 18:34
    • #5

    Ein Röhrenkompressor ist auf den Vocals, weiß aber nicht mehr welcher, und was im D5 abgeht, weiß man nicht, selbst wenn man danebensteht !!

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  • toadie
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    • 11. Oktober 2009 um 18:50
    • #6

    nene Klauston, war ne Analoge Midas...

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • tufkaklto
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    • 11. Oktober 2009 um 18:58
    • #7

    das muß aber schon lange her sein, denn ich denke, seit mindestens 2004 fährt er mit D5

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  • toadie
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    • 11. Oktober 2009 um 19:06
    • #8

    joa, aber war eh ein festival von daher nicht allgemeinverbindlich...

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • audiobo
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    • 12. Oktober 2009 um 19:18
    • #9

    binson: Es geht einfach darum, dass es einfach zu viele Coverbands gibt, die die Hälfte ihres Repertoires eigentlich wegschmeissen könnten, weil sie es eh nicht überzeugend rüberbringen. Oft sind es dann auch diese "bösen, harten" Rocknummern, die mit viel zu zarten Stimmchen präsentiert werden. Da machst du auch mit Effekten nix.

    P.S.: Allein vom hören her, würde ich sagen, der Typ hat ne entsprechende Stimme und nutzt halt in erster Linie die Möglichkeiten Kompressor und Nahbesprechungseffekt - nix mit Oktaver.

  • binson
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    • 12. Oktober 2009 um 19:42
    • #10

    Schon klar, ich kenne auch genügend Volksrocktruppen, wo der Sänger dann mit seiner Kastelruther-Stimme "Highway to Hell" und "Born to be Wild" intoniert. Bei Rammstein wird's ähnlich sein, die Stimme ist neben dem Gitarrensound eben ein Markenzeichen und lässt sich nicht mal eben so kopieren.

    Die Frage ist, ob man das seinem Kunden als Dienstleister so offen ins Gesicht sagt. :lol:

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  • tufkawila
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    • 12. Oktober 2009 um 19:47
    • #11

    Das Thema hier ist ja nicht die Coverband schlecht zu machen, sondern rein informativ.
    Die Band die ich betreue ist seid etlichen Jahren im Geschäft, super Musiker, kann sich echt
    hören lassen.
    Da die Band nunmal Up to Date sein möchte und der " Pussy " Song nunmal dazu gehört war meine
    Frage eigentlich nur ob man mit Tricks an dieser Stimme kommen kann.
    Hier im Forum hatte mal irgendeiner sowas ausprobiert und die Daten mit dem Pitcher aufgelistet, bzw.
    verschiedene Oktaven gemischt.
    Da ich sehr gerne mit Effekte rumspiele werde ich es einfach mal ausprobieren und rumtuffteln.

  • binson
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    • 12. Oktober 2009 um 20:53
    • #12

    Eventide?

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  • toadie
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    • 12. Oktober 2009 um 20:54
    • #13

    Ich würde versuchen die Stimme auf 2 oder 3 Channel zu routen und dann mit extremen parametrischen EQ´s arbeiten und entsprechend komprimieren und die Channel so mischen das es passt um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, das ist allemahl ehrlicher als ein Pitcher, zumahl man den unter Umständen sehr deutlich raushört...

    Aber du hast recht, probieren geht oft über studieren - try out und berichte :)

    Viele Grüße
    toadie

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  • simonstpauli
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    • 12. Oktober 2009 um 21:21
    • #14
    Zitat von "binson"

    Eventide?


    Klar, immer, wenn einer zur Hand ist. Ich habe wundervolle Momente mit dem H3000D/SE erlebt. Vor allem der "String Modelller" ist der Hammer, Resonatoren wie wenn man in ein Klavier reinsingt.

    Nur um eine Stimme für live anzufetten braucht man ihn inzwischen nicht mehr aber für speziellere Effekte ist er immer noch meine erste Wahl.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • binson
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    • 12. Oktober 2009 um 22:09
    • #15

    Ich glaube, so manche sehr bekannte Gruppe hätte ohne die Kiste sehr alt ausgesehen. :D

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  • tufkawila
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    • 13. Oktober 2009 um 07:33
    • #16

    Ich benutze schon 3 Kanäle jeweils für die beiden Sänger. Ist immer schwierig bei harten Sachen die Stimme nach vorne zu holen wenn man nicht gerade einen Avalon Kompressor und Konsorten hat, :( .
    Ich versetze sogar die einzelnen Kanäle minimal mit einem Delay, das gibt der Stimme das Kleine etwas dazu.....
    Ich werde das mit dem Pitcher einfach ausprobieren, Ziel ist es tief genug zu kommen das das ein wenig nach Böse klingt.
    Der Sänger hat eine gute Stimme aber viel zu weich für solche Sachen. :lol:

  • audiobo
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    • 13. Oktober 2009 um 10:04
    • #17
    Zitat von "binson"

    Die Frage ist, ob man das seinem Kunden als Dienstleister so offen ins Gesicht sagt. :lol:

    Ich bin dabei jetzt einfach mal von einer länger bestehenden, nicht auf reine Geld-Dienstleistung-Konversionen beschränkten Beziehung ausgegangen ;)

  • foh
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    • 13. Oktober 2009 um 11:40
    • #18

    Hallo !

    ich war 1 Jahr mit "Stahlzeit" Rammstein Tribute Band unterwegs.
    Meiner Meinung nach ist es ja nach Song ohne einen Pitch nicht wirklich möglich die Stimme wirklich authentisch hinzukriegen.
    Auch beim "original" wird immer wieder ein Pitch verwendet.
    Geht z.b. mit einem SPX 990 :)

    Wer genaueres wissen will bitte PN.

    Grüße
    Jürgen

    Haubssach der sound bassd

    P I A N O M A N N

    Music Management
    Jürgen Hauke
    0172 81 96 236
    Info@Pianomann-Music.de

    Zur Zeit tätig bei: http://www.BOM.tohttp://www.Moskitos.com

  • olli666
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    • 25. Oktober 2009 um 09:27
    • #19

    gelöscht

  • Frank Niemeyer
    Profi
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    • 28. Oktober 2009 um 21:41
    • #20

    Durfte Till Lindemann bei den Aufnahmen von "Asche zu Asche" in der Gesangkabine erleben... (muß so etwa 93 im Trixx-Studio gewesen sein)
    Jaaaa, die Stimme ist so...
    der Tip mit den mehreren Kanälen scheint mir der gangbare Weg zu sein.
    1. Kanal: 1 Oktave runter tunen, für die tiefe Stimme
    2. Kanal: Lowcut bei 1,5k, Anhebung zwischen 2 -3k, damit die Sprachverständlichkeit regeln
    3. Kanal: Untere Mitten behalten, den Rest mit Low- und HighCut wegschmeißen, totkomprimieren! für die Harmoniedefinition (das Gehör glaubt, die Stimme eine Oktave tiefer zu hören, durch Kanal 1)
    4. Kanal: normale Einstellung, für den Monitor, damit der Sänger nicht vor sich selbst wegrennt!

    Ansonsten soll der Sänger halt versuchen, so dicht wie möglich ans Original ranzukommen, und viel üben, damit er auf der Hälfte des Songs keinen Kotzanfall bekommt.

    "Blitzkrieg mit dem Fleischgewehr!"

    Frank Niemeyer
    Meister für Veranstaltungstechnik
    Ton-, Video- (&Licht-)Technik
    dV-DOSC-Operator, Systune-User

    Berlin

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