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Bassproblem!

  • maaatin
  • 12. Oktober 2009 um 20:30
  • maaatin
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    • 12. Oktober 2009 um 20:30
    • #1

    Hallo!
    Habe gerade ne VA in nem Kirmeszelt Musik von CD.
    Montag Abend also nicht viel los.

    Zu "beschallen" ca. 20 x (knapp) 25 Meter - Holzboden usw. Zelt halt.

    Naja PA ist:

    2x Mackie SRM 450 (USA) (vollkommen ausreichend!)
    2x d&b C7 Bass mit D12 Amping
    dazu noch eq

    Je ein Top links / rechts auf Stativ
    beide Bässe in der mitte zusammen liegend - auf Boden.

    Probem nach gut 15 Metern ist vom Bass kaum noch was zu spüren.

    Was könnte man noch ausprobieren, dass mehr kommt?

    Hatte schon verschiede Bässe für so kleine Sachen mit den Mackies laufen - jedoch waren die Bässe immer total überfordert (bei 2 Stück).

    Was könnte man noch für Bässe ausprobieren die mit 2 Mackies beihalten.
    Es kommt nur 1xBass / 1x Top in Frage.
    Aus Platzgründen können es auch nur single 15", singne18" oder max doppel 15" sein.

    Hatte schonaml an B30 gedacht.

    Wär das was was vllt beihäl?

    Um andere Vorschläge wäre ich sehr Dankbar - ob aktiv oder passiv ist mitlerweile egal!

    gruß Martin

    AULITEC Veranstaltungstechnik
    Martin Mauersberger

    Tel.: 02238 4784 078
    info@aulitec.de
    http://www.aulitec.de

    Neu in der Vermietung:

    L-Acoustics X-Series, ARCS-Series, Subwoofers and Amplified

    Shure QLXD digital Funkmikrofonsysteme

    MA dot.2 XL-F Lichtstellpult

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  • yamaha4711
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    • 12. Oktober 2009 um 20:55
    • #2

    Tacho!

    Es kommt immer darauf an, was man haben möchte (ausgeglichen und doch satt aber eben mit dem wissen, dass nach 15m eben nicht mehr viel ankommt), wie man es selbst einschätzt (also 6x Doppel18" pro Seite sind da noch zu wenig), was der Kunde verlangt (die Hosen müssen schon noch in 10m Entfernung flattern) und wieviel es kosten darf (na max. 200€, mehr ist nicht). Letztendlich sind es immer Kompromisse.

    Ich würde es mal mit den üblich verdächtigen Doppel 15" mittig versuchen, z.B.
    2x d&b B1
    2x K&F SW215
    2x Meyer 600-HP
    ....
    dazu gehört auch TW B30/S30 - sicher nicht ganz verkehrt der Gedanke.
    Echte Hornkonstrukte im Zelt... ich weiß nicht so ganz, außer wenn's ein 2.5kPAX Zelt ist.
    Frag dich auch mal, ob es wirklich unbedingt sein muss soviel Bass in die hinteren Reihen zu bringen und ob sich der Aufwand lohnt.

    Grüßle
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • maaatin
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    • 12. Oktober 2009 um 21:17
    • #3

    Ja wie du schon sagst: Es darf halt möglichst nichts kosten!

    Problem ist wir haben bei dem Kunden schon mit bedeutend anderen PA´s gearbeitet.
    Zelt ein wenig länger und dann auch recht voll.
    6x Limmer 215
    2x Limmer 308
    Infill

    da geht dann natürlich schon was.
    So jetzt geht er natürlich davon aus das das wieder in die richtung geht. Aber bei vllt. 250 Personen und 2 drittel weniger Geld (für Technik) fahr ich das bestimmt nicht auf!

    Leider harmonieren die Limmer nicht mit den Tops - vorallem wenn man nur einen pro Seite nimmt.
    Deswegen suche ich eher etwas in Richtung Hybrid - wie halt z.B. TW B/S 30

    Aber trotzdem vielen Dank für deine Vorschläge! - Werde mir die Subs mal anschauen.

    gruß Martin

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  • oton
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    • 12. Oktober 2009 um 22:40
    • #4

    wenig Geld = wenig Bass ... was ist daran schwer zu erklären ... :wink: :wink:

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • yamaha4711
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    • 12. Oktober 2009 um 23:09
    • #5

    Wie oton schon sagt....
    Wir haben keinen Basar und für entsprechend Kohle gibts entsprechend Holz. Ganz einfach. Wen dein Kunde den Geldbeutel nicht aufmacht, dann mach dir deswegen keinen Stress und lass dann auch das Lager zu. Soll sich doch ein anderer die Finger einklemmen. Das ist zumindest meine Devise.

    Nur mal wieder einen Schwank aus dem Leben....
    Waschmaschine kaputt. Riemen von der Trommel. Eigentlich bekommt man das selbst repariert; denkste. Die Maschine ist von hinten nicht zugänglich, das Gehäuse ist ringsherum massiv und man kommt nur von oben dran. Da brech ich mir nicht die Finger dran. Da haben sich hoch bezahlte Ing.'s sich den Kopf zerbrochen wie man das am besten zusammenschraubt, damit ja keiner was selbst machen kann.

    Also Monteur kommen lassen. Ersatzteil knapp 30€, Personal 120€ für 15min Arbeit. Was sagste nun?!
    Hier wird auch nicht verhandelt und es ist auch nicht verhandelbar. Festpreis von wegen faire Entlohnung der arbeit blabla. Ist ja auch korrekt. Warum geht das in unserem Gewerbe nicht? Aber das ist ja eine andere Baustelle.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Jens Droessler
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    • 12. Oktober 2009 um 23:30
    • #6

    Auf dem schwingenden Holzboden bekommst du nur mit richtig viel Material druckvollen Sound hin...

  • maaatin
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    • 13. Oktober 2009 um 00:08
    • #7

    da bin ich ja beruigt.
    Naja werde trotzdem noch potente bässe testen.
    Irgend etwas passendes zu den mackie brauche ich noch. Leider kann man ja die neuen serien vergessen.

    Aber eins steht fest: "preis-dumping" Ohne mich!!!
    Das sollten sich viel mehr in der branche zu herzen nehmen!

    AULITEC Veranstaltungstechnik
    Martin Mauersberger

    Tel.: 02238 4784 078
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  • billbo
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    • 13. Oktober 2009 um 00:16
    • #8

    Zeltwände sind schalldurchlässig für tiefe Frequenzen und werden mehr und mehr zu Schallreflektoren, je höher es geht. Deshalb braucht man dort immer unverhältnismäßig mehr ‚Low End‘ für ein subjektiv ausgewogenes Klangempfinden als in der Halle oder Open Air.
    Mit schwingenden Holzböden :wink: hat das Ganze nix zu tun.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Clark
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    • 13. Oktober 2009 um 00:32
    • #9

    Billbo, muss ich das verstehen? Ich beschalle die Leute, nicht die Zeltwände. Ein bisschen sollte man die Boxen schon ausrichten.
    Das Problem scheint hier wirklich zu sein, dass die Boxen oder die Endstufe - oder beides - einfach grundsätzlich falsch dimensioniert sind.

    Für die Qualität der künstlerischen Darbietung auf der Bühne übernimmt die Tontechnik keinerlei Verantwortung.

  • billbo
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    • 13. Oktober 2009 um 00:56
    • #10

    Viel Spaß beim Ausrichten einer einzelnen Bassbox (sofern die nicht eine Hornöffnug von 10m² aufwärts besitzt) :). Und noch mal überlegen; ist schon spät.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Clark
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    • 13. Oktober 2009 um 01:03
    • #11
    Zitat von "billbo"

    Viel Spaß beim Ausrichten einer einzelnen Bassbox (sofern die nicht eine Hornöffnug von 10m² aufwärts besitzt) :). Und noch mal überlegen; ist schon spät.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    Ich bezog mich auf diesen Satz: und werden mehr und mehr zu Schallreflektoren, je höher es geht.
    Ich dachte, damit wären die Tops gemeint.

    Für die Qualität der künstlerischen Darbietung auf der Bühne übernimmt die Tontechnik keinerlei Verantwortung.

  • yamaha4711
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    • 13. Oktober 2009 um 01:26
    • #12

    Was billbo meint ist, dass die Zeltwand quasi eine passive Membran für tieffrequente Anteile darstellt, nicht aber für höhere Frequenzen. Liegt wohl irgendwie an der Massenträgheit der Zeltwand und der Energieverteilung im Frequenzspektrum.
    Die Schallschnelle des Basses durchläuft die Menge und wird durch die Zeltwand schön nach außen abgegeben. Man erinnere sich an das Impulsgesetz in der Mechanik - das Spielzeug mit den 4-5 Metallkugeln. Schuckste eine (oder auch 2, 3, viele) Kugel an, fliegt auf der anderen Seite eine (2, 3, viele) weg und wenn sich nicht wieder zurück kommt bleibt die Erregerkugel (oder Erregerkugeln) ruhig liegen. In 20-30m Entfernung hat man dafür wieder Bass - Frag mal die Nachbarschaft. Aber das ist eine andere Geschichte. ;)
    Zu hohen Frequenzen hin werden die Schallanteile aber zurück reflektiert und erhöhen das Lautstärkeempfinden durch eben diese Reflexionen, Echos und Interferenzen (die ja auch mal positiv ausfallen können). Schwubdich ist mehr Hochton als Bass da.

    Des weiteren muss bedacht werden,dass die Energie ja mit 1/r^2, die Schallschnelle aber mit 1/r abnimmt.
    Was das Ohr registriert ist die Energie die dahinter steckt... alldieweil unser Trommelfell eben auch eine Masse hat und deswegen eine Kraft zur Auslenkung benötig. Da kann das Teilchen noch so schnell hin und herzappeln wenn nicht genügend Wums dahinter steckt.

    In der einer Halle mit mehr oder minder schallharten Begrenzungsflächen sieht es anders aus... da werden je nach Raummoden tiefe Frequenzen begünstigt und bei hohen Frequnzen hat man einen wunderschönen Kammfilter. Jeder kennt das unliebsame Dröhnen und Wummern. Hier ist manchmal weniger Bass mehr bzw. es sind entsprechende Frequenzen zu ziehen.

    Das eigentlich neutrale Klangempfinden erhält man im freien Schallfeld, wobei das OpenAir mit weit entfernten Begrenzungen dem sehr nahe kommt, Bodenkopplung mal vernachlässigt.

    Hmm... ich hoffe das stimmt so.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Jens Droessler
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    • 13. Oktober 2009 um 03:41
    • #13

    Und ob es was mit den schwingenden Zeltböden zu tun hat! Da pumpt man jede Menge Energie rein, die ist dann als Schallenergie weg. Auf der ersten Platte, wo die Subs draufstehen, hat man wenn man draufsteht noch eine Menge Körperschall. Sobald man diese Platte verlässt und sich auf die nächste stellt, die bei weitem nicht mehr so schwingt, ist der Bass so gut wie weg, wenn man nicht wirklich einen Haufen Material da stehen hat. Bei Sporthallen mit schwingendem Boden (zugunsten der Füße der Sportler) ist das ähnlich. Das Impulsverhalten leidet ebenfalls. Aber wenn ihr lieber physikalisch wollt: Berechnet doch mal, wieviel Schallenergie von den recht schweren Böden absorbiert wird, wenn sie bis zu 1cm im Zentrum schwingen...

    Zudem hat Clark recht, zumindest mit geflogenen Horntops sollte es recht gut möglich sein, den Schall auf die Menge auszurichten, damit er nicht über die Maßen von den Zeltwänden reflektiert wird. Ich zumindest stelle wenn ich im gut gefüllten Zelt in der Menge stehe bei gut ausgerichteten Tops keine großen Unterschied gegenüber Open Air fest, bei ziemlich gleichen Setups.

  • matthias falke
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    • 13. Oktober 2009 um 07:58
    • #14

    Hallo.
    Mit den schwingenden Holzfußboden kann ich bestätigen. Wir haben hier einen Saal der zwecks Hochwasserschutz auf Pfählen
    gebaut ist. Das ganze ist eine Holzkonstruktion,welche mit Parkett belegt ist. Man merkt schon beim laufen, wie der Boden mitschwingt. Es ist schon enorm was dort an Bass aufgefahren werden muss, um wenigstens einigermaßen Pegel zu haben.
    Trotz allem Aufwand, ist das Ergebnis dort immer etwas eigenartig. Körperschall ist glaube ich eine gute Beschreibung dafür.
    Etwas besser wurden es, nachdem ich die Woofer vom Boden entkoppelt habe. Einfach Schubkarrenreifen aufpumpen, Holzplatte drauflegen, und darauf die Bässe.
    Gruß Matthias

  • fschleif
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    950
    • 13. Oktober 2009 um 15:34
    • #15

    Bei kleinem Budegt in Zelten hatten wir früher recht gute Ergebnisse mit Doppel 15 W-Bins gemacht. Die bekommt man für wirklich kleines Geld und mit aktuellen Speakern, Amps und Controllern ausgestattet kommt da auch ganz vernüftig was heraus. Sind halt nicht ganz klein... :D

  • Clark
    Verifiziert
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    145
    • 13. Oktober 2009 um 15:44
    • #16
    Zitat von "fschleif"

    Bei kleinem Budegt in Zelten hatten wir früher recht gute Ergebnisse mit Doppel 15 W-Bins gemacht. Die bekommt man für wirklich kleines Geld und mit aktuellen Speakern, Amps und Controllern ausgestattet kommt da auch ganz vernüftig was heraus. Sind halt nicht ganz klein... :D

    Joa. Ein gutes Doppel W Bin mit zwei JBJ drin senkrecht mit nem guten Topteil drauf, an die Zeiten kann ich mich auch noch erinnern.
    Kam gut, aber nach ungefähr 20 m war auch da kein Bass mehr.
    Aber zwei flach übereinander, das drückte.

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