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Projektionsverhältnis - 4:3 oder 16:9?

  • 4Art
  • 13. Oktober 2009 um 08:33
  • 4Art
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    • 13. Oktober 2009 um 08:33
    • #1

    Guten Tag

    In letzter Zeit kommen ja immer mehr auch LCD-Beamer (ich mag kein DLP) auf den Markt, welche native W-XGA-Auflösungen bieten (zum Beispiel Sanyo PLV-WF20).

    Ich frage mich, ob das in der Veranstaltungstechnik wirklich Sinn macht? Welche Vorteile bieten diese Pannel - ausser, dass die Dinger sich dann vielleicht etwas besser auf die native Auflösung eines Notebooks eintriggern können? -> Nur: Da gibt es ja auch wieder XY-verschieden W-XGA/U-XGA und was weiss ich was für Auflösungen.

    Konkret: Wenn ihr heute Beamer in der 7.5 Kilo-Lumen-Klasse kaufen müsstet: Welches native Aspektverhältnis würd's werden?

  • simonstpauli
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    • 13. Oktober 2009 um 09:23
    • #2

    Mit den 1400 x 1050 (4:3) eines R6 (ist DLP, taugt mir trotzdem als Beispiel) komme ich für die meisten Präsentation z.B. sehr gut klar. Wenn ich 16:9 brauche kann ich jederzeit 1366x800 darstellen (Abzüge in der B-Note für den Schwarzwert), ansonsten geht im 4:3-Bereich einiges, wenn die Quelle diese Auflösung fahren kann.

    als sinnvolle nächste Stufe sehe ich 1920 x 1080 (HD, 16:9), Beispiel Sanyo PLV-HD150, Barco iCon H600. Präsentationen kann man auf Präsentationsrechnern auf der nativen Auflösung fahren und Video-Inhalte, die in HD vorliegen sehen auch gut aus.

    Die 1366x800 des Sanyo PLV-WF20 halte ich für eine Zwischenstufe. Gut, der Preis ist auch deutlich niedriger.

    Es hängt letztlich stark von den bespielten Leinwänden und den Quellen / Switchern und den Kundenanforderungen ab.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • niggles
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    • 13. Oktober 2009 um 22:53
    • #3
    Zitat von "4Art"

    Guten Tag

    (ich mag kein DLP)


    Darf ich fragen warum? 1-Chip DLP ist Mist, klar, aber vernünftige 3-Chip-Geräte sind den LCD-Mühlen sowohl in Punkto Haltbarkeit als auch Bildqualität inzwischen meilenweit überlegen...

    Zitat

    auf den Markt, welche native W-XGA-Auflösungen bieten (zum Beispiel Sanyo PLV-WF20).
    Ich frage mich, ob das in der Veranstaltungstechnik wirklich Sinn macht?


    Das kommt drauf an was man damit macht. Wenn Plasmas als "Delay"-Schirme oder zur Übertragung in andere Räume eingesetzt werden und nicht nur Powerpointfolien, sondern auch Kamerabilder oder Filmeinspieler drauf müssen kommst du praktisch kaum mehr um 16:9 herum. Für Panorama ist 4:3 ohnehin nicht zu gebrauchen, das ist schon mit den 16:10 von den größeren Panasonic DLP-Kisten (PT-DZ....) mühsam genug.

    Zitat

    Welche Vorteile bieten diese Pannel - ausser, dass die Dinger sich dann vielleicht etwas besser auf die native Auflösung eines Notebooks eintriggern können? -> Nur: Da gibt es ja auch wieder XY-verschieden W-XGA/U-XGA und was weiss ich was für Auflösungen.

    Ganz ehrlich: ohne externen Scaler/Switcher geht das heutzutage leider nicht mehr seriös. Der eine kommt mit nem uralten PC-Notebook, der nächste hat nen 17"-Macbook Pro mit Präsentationen in 16:9 und im Keynote eingebetteten Animationen in Full HD dabei (doof daß der Projektor heute aus Budgetgründen nur 1024x768 kann...) und wieder ein anderer hat 2 DVD-Einspieler - einen in 4:3, einen in 16:9. Da machst du im Projektor selber gar nix mehr, ohne DCS-100 oder besser -200 wachsen dir da graue Haare :(

    Zitat

    Konkret: Wenn ihr heute Beamer in der 7.5 Kilo-Lumen-Klasse kaufen müsstet: Welches native Aspektverhältnis würd's werden?

    Auf jeden Fall 16:9, Auflösung nativ mindestens 1366x768. Auf 4:3 umschalten kann man dann immer noch. Um den Verlust an Lichtstärke auszugleichen dann halt das Gerät mit der nächstgrößeren Lampenklasse anschaffen.
    Ansonsten warte ich immer noch auf einen Barco R8HD: 3-Chip DLP, 1920x1080 Auflösung und mindestens 8500 Lumen...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • 4Art
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    • 14. Oktober 2009 um 07:49
    • #4

    Ich mag kein DLP, weil wir praktisch jeden DLP-Beamer, den wir verkauft hatten, irgendwann kurz nach Ablauf der Garantiezeit in der Rep landete. Die meisten Probleme lagen bei defekten Farbrädern und und vor allem überproportional schnell abnehmender Lichtleistung. Wahrscheinlich sind das in der 10 Kiloeuro+-Klasse nicht wirklich stichhaltige Argumente - aber "Mann" wird halt durch solche Erfahrungen eher negativ gepolt.

    Ich hoffe, dass wir Anfang nächstes Jahr mal die Zeit aufbringen, parallel DLP und LCD-Beamer der neuesten Generation gegeneinander zu vergleichen.

  • masterprof
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    • 16. Oktober 2009 um 09:40
    • #5

    Da muss ich 4Art einfach recht geben, 1 Chip DLP Geräte sind eine grausame erfindung. Die Farbdarstellung ist eine Zumutung in der Grundeinstellung. Falls man diese Optimiert verliert man eine menge Helligkeit. Die Sache mit der Haltbarkeit ist aber einfach logisch was sich bewegt kann schneller Kaputt gehen, wenn etwas Kaputt geht bei einen 1 Chip DLP Gerät ist meist etwas bewegliches oder der Lichtkanal. Bei LCD haben die Interen Farbfilter einfach eine Begrenztehaltbar.
    Aber die 3 Chip DLP Geräte sind in den Größeren Versionen mit Xenon Lampe aber auch nicht zu Unterschätzen, bei einem Lampenplatzer muss das Gerät auch erst zum Service es kann aber auch sein das dass Gerät danach Schrott ist (schon öfters vergekommen). Diese Xenon Lampen kosten mehere Tausend Euro und halten maximal 1000 Std.

    Für kleinere Events ist 4:3 immer noch sehr alltäglich. Weil die meissten Power Points sind einfach in 4:3 einmal erstellt und so werden diese weiter benutzt Jahr für Jahr.
    Dies wird aber Wahrschein durch 16:10 (1280x800) abgelöst, dies ist jedenfalls im Moment die Auflösung die Projektorenhersteller oftmals in neuen Geräten verwenden.

    Bei größeren Events ist 16:9 fasst Standard geworden. Das heisst aber noch lange nicht das die Inhalte auch 16:9 sind. Oftmals werden die Inhalt in einem Pip dargestellt, um so die alten Power Points ein wenig zu kaschieren.

  • niggles
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    • 17. Oktober 2009 um 19:43
    • #6
    Zitat von "masterprof"

    Aber die 3 Chip DLP Geräte sind in den Größeren Versionen mit Xenon Lampe aber auch nicht zu Unterschätzen, bei einem Lampenplatzer muss das Gerät auch erst zum Service es kann aber auch sein das dass Gerät danach Schrott ist (schon öfters vergekommen). Diese Xenon Lampen kosten mehere Tausend Euro und halten maximal 1000 Std.

    Xenon-Projektorlampen platzen nicht "einfach so". Wenn man die Geräte ordnungsgemäß betreibt (Nachkühlzeit einhalten, Filter regelmäßig säubern, keine Stöße und unnötigen Vibrationen bei gezündeter Lampe, zulässige Betriebslage beachten, Transport in einem ordentlich gepolsterten Case) und das Leuchtmittel bei Erreichen der Lebensdauergrenze wechselt ist eine Explosion so gut wie ausgeschlossen. Ich selbst habs noch nie erlebt, und ich hatte schon einige größere Projektoren in der Werkstatt die "hochgegangen" sind. In allen Fällen lagen ganz klar Bedienerfehler vor; meist wurde schlicht die Lampe nie getauscht, weil sie ja so teuer ist...

    Zitat


    Für kleinere Events ist 4:3 immer noch sehr alltäglich. Weil die meissten Power Points sind einfach in 4:3 einmal erstellt und so werden diese weiter benutzt Jahr für Jahr.
    Dies wird aber Wahrschein durch 16:10 (1280x800) abgelöst, dies ist jedenfalls im Moment die Auflösung die Projektorenhersteller oftmals in neuen Geräten verwenden.
    Bei größeren Events ist 16:9 fasst Standard geworden. Das heisst aber noch lange nicht das die Inhalte auch 16:9 sind. Oftmals werden die Inhalt in einem Pip dargestellt, um so die alten Power Points ein wenig zu kaschieren.

    Seit sich Keynote immer mehr durchsetzt herrscht da totales Chaos. Die Zukunft heißt aber ganz klar 16:9, schlicht und einfach weil die meisten Notebooks gar nicht mehr in 4:3 erhältlich sind. 16:10 ist mMn eine ziemlich unglückliche Zwischenlösung weil es mit keinem üblichen Kamerabild- und Filmformat übereinstimmt und sich auch kaum jemand Leinwände in diesem Format auf Lager legt. Deswegen wird im Moment jede etwas größere Vortragsveranstaltung zu einer ziemlichen Skalierungsorgie wenn die Kreise rund bleiben sollen ohne daß man irgendwo was abschneidet...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • andy006
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    • 17. Oktober 2009 um 21:16
    • #7

    Ganz klar 16.9 - alles andere ist nicht mehr zeitgemäß. Allerdings würde ich auf eine höhere Leistungsklasse springen. :wink:

    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • 4Art
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    • 17. Oktober 2009 um 22:34
    • #8
    Zitat von "andy006"

    Ganz klar 16.9 - alles andere ist nicht mehr zeitgemäß. Allerdings würde ich auf eine höhere Leistungsklasse springen. :wink:

    Grüße der Andy

    Die dann wer bezahlt :roll:

  • andy006
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    • 17. Oktober 2009 um 23:53
    • #9

    Hi 4Art,

    nun der Kunde. Ich habe nicht die Kundschaft das ein Kauf sich wirtschaftlich lohnen würde. Deshalb gibt es doch ein gut funtionierendes dry hire. Aber ich würde als Kaufempfehlung, das war ja die Eingangsfrage, immer eine höhere Leistungsklasse nehmen als mein persönlicher Geiz zulässt. Damit bin ich bisher immer gut gefahren. Erst schauen was ich als Firma wirtschaftlich will und dann eine Nummer größer drauflegen. Der Kunde will "schneller-höher-weiter". Deshalb nehme ich sehr gutes Material aus dry hire zum Selsbstkostenpreis und verkaufe für den Akt dann meist noch Licht/Ton und verdiene in diesem Bereich.
    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • Hitower
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    • 19. Oktober 2009 um 21:30
    • #10

    Hi

    Wir setzen unsere HD Projektoren auch für 4:3 Projektionen ein! Geht ja Native und auch Full High! So ist man flexibler mit den Optiken/Abständen zur Projektion :)

    Zuletzt hab ich bei uns frühe Modelle der HD-Serie von Christie gesehen.
    Schön leichte kleine Kisten wieder!
    Finde ich ganz gut. Welches Modell es genau war weiß ich nicht! Halt so ein eckiges (nicht das design der aktuellen HD12K und auch nicht wie die kleineren HD8K).
    Zu Preisen weiß ich da leider auch nix... Ich bau sie ja nur auf :D

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

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