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kleine leistungsfähige Lichtkonsole

  • jaan2204
  • 28. Oktober 2009 um 16:18
  • jaan2204
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    • 28. Oktober 2009 um 16:18
    • #1

    Hallo!

    Ich suche für ein temporäres Projekt eine kleine, handliche Lichtkonsole. Damit soll eine vorübergehende Installation für elektronische Musik für folgendes Material so einfach (wechselnde LJ), aber so kreative wie möglich bedient werden können:

    1 x Matrix aus 6x10 PAR 64 LED (ohne eigenen Dimmerkanal, 3-Kanalmodus RGB)
    1 x Matrix aus 4x 5 Moving Head 250ig
    8 x Moving Head VS7
    2 x Videoprojektion mit Arkaos im VJ-Livebetrieb

    Ob die Videosteuerung mit an das Pult gekoppelt werden soll, ist noch nicht direkt klar, da diese im "Live-Kreativmodus" laufen sollen und somit die Bedienmöglichkeiten über Lichtpulte immer etwas beschränkt sind. Aber es wäre halt schön, wenn man auch mal Video und Matrix synchron anfahren könnten, so dass sie mal szenegenau aufeinander abgestimmt laufen. (z.B. farblich etc.)

    Die Konsole sollte relative einfach in der Programmierung gestrickt und schnell erfassbar sein. Es wird ein Grundkonzept vorprogrammiert, allerdings sollen die wechselnden LJ (keinen High-Endprofis - nur umfangreiche Grundkenntnisse) nach kurzer Einweisung immer noch selber kreative Sachen machen können. Daher liegt auch ein Schwerpunkt auf relative einfache, aber effektvolle Erstellung von LED-Matrixgeschichten und simple, aber schöne Programmierung von Moving Heads. Dabei ist die obige Anzahl schon das absolute maximale an Moving Heads, was diese Konsole jemals sehen wird.

    Somit scheidet ein potentiell sicherlich sehr guter Kanditat, die GrandMA Light aus, da ersten das Budget nicht so hoch ist, zweites die Funktionsvielfalt dafür einfach zu umfangreich (man verliert sich im Detail) und für schnelle Einarbeitung ungeeigente, wenn man nicht jeden Tag mit der Konsole zu tun hat.

    Was könnte ihr mir empfehlen???
    Brauche viele Tips und Hinweise zu möglichen Kandidaten auf dem Markt.

    mfg
    andré

  • Basti_B
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    • 28. Oktober 2009 um 18:02
    • #2

    Naja so viele Kandidaten unter dem Budget einer GrandMA Light mit der Kanalanzahl und Videoeinbindung fallen mir da nicht ein. Wie wäre es mit Grand MA on PC und 2 Port Node. Da könnten ihr dann evtl auch alte Steuergeräte falls vorhanden mit einbinden, habt geringere Kosten als bei ner Grand MA Konsole und praktisch die gleichen Möglichkeiten wie auf der Grand MA Light. Problem is hald da auch das programmieren und die vielen Möglichkeiten die das Arbeiten wieder komplexer machen. Standen bei uns auch schon vor diesem Problem als es darum ging neue Steuerung ja oder nein. Geräteanzahl und Video war bei uns ähnlich. Bei uns war dann allerdings für die PC Lösung auch kein Geld da aber wir hätten uns dann jemand erfahrenen als Programmierer bzw Programmierhelfer gesucht und dann glaub ich kann das schon gut gehen. Man sollte da hald am Anfang ne gute Struktur reinbringen und die LJ dürfen hald dann nur dran arbeiten können und nicht auch noch Sachen umprogrammieren können. Sonst gibts schnell ein Chaos.

  • marcoboy
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    • 28. Oktober 2009 um 18:10
    • #3

    Da ja Konsole steht ist eine PC Steuerung unerwünscht. Ansonsten E:cue . Schade das die GrandMA zu teuer ist. Aber die Anforderung ist schon etwas umfangreich da wird es mit einen billigen Steuerung schon schwierig. Vorallen wird ein Universum nicht reichen.

  • simonstpauli
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    • 28. Oktober 2009 um 18:19
    • #4

    Mir fällt da z.B. eine Chamsys-Lösung vorstellen.
    Welche genau müssen Spezialisten sagen, ich weiß nur, daß da Einiges geht, als Konsole oder PC-Lösung mit Wing (damit es bedienbar wird), Arkaos-Steuerung wohl auch.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Holti
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    • 28. Oktober 2009 um 18:44
    • #5

    Günstigste Lösung dürfte da eine Licon 1X sein. In ähnlicher Art hab ich das seit Jahren am laufen. Nicht 28 Mover sondern nur 16 und Arkaos mit 6 Layern.

    LED Kannen über die Par Sektion.
    Die 28 Moving Heads über die Fixture Sektion und Arkaos mit vier Layern ne Kombi aus beiden (PAR Sektion für die Dimmer in Arkaos und Fixture Sektion für Effekte etc.)

    Sonst als Top Lösung wenn das Budget es zu lässt, würde ich eine Roadhog von High End empfehlen.

    mfg Holti

  • 4Art
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    • 28. Oktober 2009 um 20:37
    • #6

    Zero88 Frog 2

  • jaan2204
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    • 28. Oktober 2009 um 21:09
    • #7

    Welche Version von Arkaos hast du mit der Licon genutzt?

    An eine Chamsys-Lösung hatten wir auch schon gedacht, allerdings wie bewährt sich diese mittlerweile in der Praxis und wie ist die Akzeptanz in der Technikerszene?? Kann diese vor allem leicht und schnell Matrixsystem bespielen, wie z.B. die GrandMA mit ihren MATricks und Bitmapoptionen. Grundproblem an der GrandMA finde ich, dass diese nicht so schnell erfassbar und selbsterklärlich ist, sonderen man schon sehr viel Hintergrundwissen zum Gerät selber benötigt, um damit effektiv arbeiten zu können. Darüberhinaus muss man mit dem Gerät regelmäßig arbeiten, um am Ball zu bleiben und nicht immer die Hälfte wieder zu vergessen. Das war bei einer Licon z.B. bessern, weil wenn man diese einmal beherrscht hat, ist das wie mit dem Fahrrad fahren - man verlernt es nicht mehr. Die Roadhog spielt doch fast in der Liga, wie die grandma oder verwechselt ich das jetzt mit der Wholehog II/III.

    Die Chamsys-Lösung klingt nicht schlecht, allerdings kenne ich von ihr das Konzept nicht und weiß nicht, ob dies schneller erfassbar ist, als das der GrandMA (auch ohne Lehrgang). Vielleicht kann hier mal jemand einen Vergleich anstellen. Gut finde ich die Touchscreenmöglichkeit (find ich auch bei der GrandMA super) und ein dickes Plus bei Chamsys die volle Kompatibilität zu Arkaos.

  • simonstpauli
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    • 28. Oktober 2009 um 21:23
    • #8

    Ich hab mal bei Gunnar die MagiQ-Software gesehen, er setzt das System ja seit Längerem ein.
    Die Software habe ich mir mal angeschaut und fand sie spontan (als Tonmann) intuitiver als die GrandMA on PC. Sicherlich ist das auch Geschmackssache. Probieren kostet nichts, weil man die Software einfach runterladen kann:

    http://www.chamsys.co.uk/default.asp?p=downloads.asp

    Die Plattform ist auch frei wählbar, Windows, MacOS (Intel/PPC) und Linux als Betriebssystemauswahl finde ich gut und offen genug.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • jaan2204
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    • 28. Oktober 2009 um 21:48
    • #9

    Danke für die Info, werde ich mir mal anschauen. Ich habe es auch schon gelesen, dass die Chamsys im Aufbau u. Programmierung intuitiver und selbsterklärlicher als die grandma sein soll. Aber wie sieht es z.B. bei der Programmierung von Matrixeffekten aus. Lässt diese dann auch einfach und schnell gute umfangreiche Effekt mit z.B. 60 LED-Kannen zu???

    Vielleicht können hier noch ein paar Anwender posten, die z.B. auch schon auf GrandMA und Chamsys arbeiten durften. (Preislich ist die MQ100 allerdings auch nicht mehr soweit von der GrandMA light/Ultralight entfernt - oder)

  • tufkaleho
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    • 28. Oktober 2009 um 21:54
    • #10

    Mal abgesehen davon dass es von Chamsys eine günstige Konsole gibt, die MQ50.
    Langsam aber sicher ist Chamsys bekannt geworden und wird von vielen Kollegen durchaus akzteptiert.
    Letztendlich entscheidet jeder Operator für sich womit er am besten umgehen kann.

  • jaan2204
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    • 28. Oktober 2009 um 22:01
    • #11

    Danke für die Info, aber mit vergleichbaren Werten und integrierten Touch, muss ich doch mind. auf die MQ100 zurückgreifen und da bin ich dann auch bei ca. 13.000, wo auch eine Ultralite neu drin ist....

    Wie ist aber die Frage der intuitiven und schnell erfassbaren Programmierung sowie der einfachen Erstellung von umfangreicheren Matrixeffekt bzw. Effekten auf LED-PANEL..../LED-Matrix.... (ähnlich Bitmap/MATRICKS von GrandMA)

  • GunnarLoose
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    • 28. Oktober 2009 um 23:18
    • #12

    Hallo,
    ich bin seit ca. 4,5Jahren ChamSysanwender.
    Ich hab am Anfang einen PC-Maxiwing gehabt. Später (seit ca. 2Jahren) eine MQ100, bzw. aktuell eine MQ100Pro.
    Kurz zu meinem Arbeitsumfeld:
    Ich bin als LD und Operator mit Bands und Künstlern unterwegs.
    Touren von kleinen Clubs und grossen Hallen, Festivals von 500-60000 Kap. hab ich alles schon mit den ChamSys-Produkten
    abgearbeitet.
    Ich persönlich bin in den Anfängen mit der guten alten Scanco-Lightco-Kombi großgezogen worden.
    Danach kam dann die HOG2.
    Mit der GrandMA konnte und kann ich mich nicht so richtig anfreunden, was nicht aussagen soll das ich keine Existensberechtigung für das Pult sehe.
    Ich denke es ist wichtig das der Operator am Pult sich wohl fühlt und seine Show entspannt drücken kann.
    Ob das dann auf einer GrandMA, ChamSys, Hog, Avolite, Scanco, Licon oder weiss der Geier wat ist, ist total egal.
    Ich mag das unfassbar gute Zeitmanagement an den ChamSys-Konsolen. Es ist unfassbar wie schnell man Dinge und Sachen machen kann.
    Es ist wie ich finde das intuitv beste Pult von der Bedienbarkeit her. Wobei ich mit Sicherheit nicht jedes auf dem Markt befindliche Pult bis in die
    letzen Züge kenne und beherrsche.

    Das Pult ist noch ein Exot, wird aber grade durch die günstigen PC-USB-Wings doch immer mehr verbreitet.
    Pulte gibts bei AED im DryHire zu leihen. Ich merke schon das in den letzten 2 Jahren sich einiges getan hat.
    Bei Anwendern, aber vor allem auch in Funktionsumfang und Software.
    Als bühnenanweisungfest (grade im professionellen Bereich) würde ich es noch nicht bezeichnen. Bin aber sicher das auch dieses
    sich ändern wird.
    Es gibt da schon einige größere, auch internationale, Produktionen die mit dem ChamSys-Kram touren.

    Hier mal kurz zu den geforderten Funktionen:
    1 x Matrix aus 6x10 PAR 64 LED (ohne eigenen Dimmerkanal, 3-Kanalmodus RGB)
    - Die ChamSys bietet die Möglichkeit RGB Fixures in ein Grid zu patchen.
    Auf diesem Grid sind dann folgende Aktionen möglich:
    1. Bitmaps zu zeigen (können selber auch in die Software eingepflegt werden).
    2. Texte zu schreiben
    3. Bitmap FX laufen zu lassen
    4. Filme laufen zu lassen.
    5. Live-Feeds via Kamera auf die Matrix zu werfen (wobei das glaube ich noch Betastadium hat, bin mir da grade nicht sooo sicher)
    Die ChamSys-Software hat dafür ein extra Mediafenster.
    Für die RGBs kannst Du Dir ein Pixelmap anlegen. Damit hat die ChamSys dann einen eigenen internen Medienserver laufen.

    1 x Matrix aus 4x 5 Moving Head 250ig
    - Das ist kein Problem.

    8 x Moving Head VS7
    - Das ist kein Problem

    2 x Videoprojektion mit Arkaos im VJ-Livebetrieb
    - Ähnlich wie bei dem ChamSys-internen Pixelmapper ist es natürlich möglich jeden herkömmlichen Medienserver mit ChamSys zu steuern.
    Hab ich mit ArKaos VJ 3.6 und dem Hippotizer auf Tour schon ausreichend gemacht.
    Arkaos dann natürlich via Artnet und im Fixuremode.
    Dann haste in dem Mediafenster auch einen Thumbnailpreview, sprich Du siehst den Content des Arkaosrechners auf dem Screen.
    Es sind dann alle Effekte von Arkaos auch auf der Konsole verfügbar.

    Das alles einfach und leicht zu bedienen ist hängt wirklich davon ab wie sowas programmiert worden ist, und wie "fit" die Leute sind die es bedienen sollen.
    Die ChamSys hat (ähnlich wie das Actionpad bei E:Cue) einen frei definierbaren Bildschirm, nennt sich ExecuterWindow. Davon gibt es 11Stück.
    Von daher ist es möglich viele Sachen dahin aus zu lagern. Wem das nicht gefällt kommt um den Kauf von Hardware (Faderwings) nicht rum.
    Aber das ist bei der GrandMA ja auch nicht anders.

    Soweit,
    ich hoffe ich konnte helfen.
    N paar Infos zu den LED Funktionen und Mediaservern mit ChamSys gibt es auch noch hier zu finden.
    ArKaos und Mediafunktion: http://chamsys.co.uk/pdfdown.asp?dl=24
    LED Grids: http://chamsys.co.uk/pdfdown.asp?dl=19

    Gruss Gunnar

  • jaan2204
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    • 29. Oktober 2009 um 09:16
    • #13

    Hallo Gunnar,

    danke für deine Ausführungen - das klingt vielversprechend, so dass ich gestern auch noch einmal etwas im Netz gesurft habe. Allerdings war meine erste Erkenntnis, und da kann ich mich jetzt aber auch kräftig irren, dass man bei einer gewissen Konfigurationsstufe immer preislich in der Summe bei einer GrandMA light oder ultralight rauskommt. Und dann frage ich mich natürlich, warum nicht gleich dieses absolut riderfeste Brett nehmen.

    Werde mich aber am Wochenende mal intensiver belesen....

    mfg
    a.

  • Holti
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    • 29. Oktober 2009 um 10:21
    • #14
    Zitat von "jaan2204"

    Welche Version von Arkaos hast du mit der Licon genutzt?


    Seid ca. einem Jahr die Arkaos Beta Version. Müsste die 3.6.4 Beta sein. Läuft absolut stabil, zusätzlich haben wir noch zwei HD-SDI Karten für Live Kamera und eine DVI Capture Karte im System integriert und bis dato alles Top.

    Mfg Holti

  • guessi
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    • 30. Oktober 2009 um 02:00
    • #15

    um noch einen anderen Kandidaten ins Rennen zu schicken: für die JandsVista ist eine V2 angekündigt, die dann auch Matrix und MediaServer können soll. k.A., wann und ob das was taugt.

    Zumindest habe ich noch kein intuitiveres Lichtsteuerkonzept gesehen, durch die grafische Timeline-Programmierung auch für Quereinsteiger geeignet. Hat ab einer gewissen Ausbaustufe aber auch seinen Preis.

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