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Vermietung über längere Zeit !!

  • soundeffekt
  • 26. November 2009 um 13:05
  • soundeffekt
    Beiträge
    89
    • 26. November 2009 um 13:05
    • #1

    :!:
    Hallo Zusammen,
    ich habe ein kleines kalkulatorisches Problem. Ich habe die Anfrage von einem Kunden (Musikcafe für ca. 100 Personen), dass er bis nach Neujahr eine Anlage (DJ-Pult mit Doppel-CD-Player und Mischpult, 2x Topteile, 3 Lichteffekte, 1x Nebelgerät ) von uns mieten möchte, da er an den folgenden Wochenenden immer eine VA hat.
    Wie kann man da den Mietpreis berechnen. Die komplette Anlage hat ca. einen EK-Netto-Wert von 1500,- Euro.
    Er behauptet natürlich, dass er die Anlage nur an den Wochenden braucht, aber wenn das Teil schon mal steht, wird das Teil die ganze Woche durchlaufen, das muss ich ja aufgrund der dann anfallenden Betriebsstunden auch irgendwie rechnen, oder ?
    Vielen Dank für Eure Hilfe
    Gruss Soundeffekt

  • tufkamar
    Gast
    • 26. November 2009 um 13:15
    • #2

    je nach Kunde und dessen "Verhältnis" zur Firma kenne ich da von "nur die off. Einsatztage" über "off. Einsatztage regulär und Zwischenzeit zu x%" bis zu "kompletter Mietzeitraum unabh. von den realen Einsatztagen" alles...

    Kommt auch drauf an, ob Du das Ding in der Zwischenzeit regulär vermieten könntest oder ob's eh nur im Lager stehen würde, was an "Verbrauchsmitteln" dabei ist (z.B. bei Par lohnt sich eine Betriebsstunden-Berechnung meist nicht, für Beamer, MH oder ähnliches evtl. schon), ...

    Wie immer also nicht einfach und Fingerspitzengefühl erfordert...

  • soundeffekt
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    89
    • 26. November 2009 um 13:23
    • #3

    Das ist absolut korrekt.
    Aber nur auf das Versprechen eines Kunden, auch in Zukunft bei Dir zu mieten, kannste Dir nix kaufen.
    Das ist die andere Seite.
    In der Zwischenzeit vermieten wäre bestimmt auch möglich, da es auf die ganzen Weihnachtsfeiern zugeht.
    Ich habe halt nur die Befürchtung, dass er 6 Wochen die Anlage durchlaufen lässt von morgens 8.00 bis nachts 2.00, somit im Durchschnitt ca. 16-18 Stunden pro Tag, mal 45 Tage sind das schon 700 - 800 Stunden Laufzeit.
    Wenn es dann dafür zu wenig Geld gibt, lohnt sich die evtl. Revision der CD-Player ja gar nicht.

    Gruss Soundeffekt

  • mringhoff
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    • 26. November 2009 um 15:01
    • #4

    Im Prinzip kannst ja machen, was Du willst. Berechne ihm doch offiziell die Wochenenden voll und sage ihm, daß er, weil er das Equipment ja so lange braucht, es dafür gratis unter der Woche nutzen darf.
    6 Wochenenden á 2 Tage = 12 Tage.

    Je nach Equipment dürfte doch dann fast der Einkaufspreis wieder drin sein oder?
    Zumindest kann Dir dann langsam die Laufzeit der Geräte in diesem Zeitraum wurscht sein...

    Oder Du rechnest anderstrum: Der VK-Preis, den Dein Kunde im Internet finden würde, liegt vielleicht dann bei 1.700,- EUR.
    Also mach doch z.B. eine Gesamtmiete von 1.200,- EUR - also für Dich bis auf 300,- EUR der EK.
    Für den Kunden lohnt es sich dann nicht, das selber zu kaufen.
    geteilt durch 12 Tage = 100,- EUR
    Also biete ihn an: 120,- EUR plus 20,- EUR Nachlass mit Faktor 12 bis Anfang/Mitte Januar und weil er so ein toller Kunde ist, darf er das Material zwischendrin auch noch nutzen.
    (was er wahrscheinlich auch tun wird, wennst Du es ihm nicht anbietest)

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  • yamaha4711
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    • 26. November 2009 um 16:27
    • #5

    Tacho!
    Meiner Meinung nach kann man hier zwei Wege gehen:
    1. Man nimmt seine normalen Mietpreise und rabattiert/faktorisiert das ganze auf die Nutzungsdauer (also 12 - 15 Tage).
    Für mich wäre das ein Faktor von 5 bei 12 Tagen. Sind also knapp 60% Rabatt.
    2. Man berechnet über die gesamte Mietzeit mit 1% des Neuwertes.

    Je nach Kundentyp würde man sich für die einen oder anderen Weg entscheiden.

    Für Verbrauchsmaterial wie z.B. das Nebelfluid würde ich dem Kunden evtl. auferlegen (Dienstleistungs/Wartungsvertrag über die gesamte Mietzeit), dass er das Fluid bei mir beziehen soll. Damit kann ich auch indirekt ja auch die Nutzung kontrollieren.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • skyper
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    • 26. November 2009 um 16:39
    • #6

    Mir persönlich wären zur Kalkulation folgende Fragen wichtig:
    - bekomme ich das Material in der gleichen Zeit woanders tatsächlich besser vermietet?
    - sind da Sachen dabei die mich in anderen Projekten ausbremsen (einziger DJ-CD-player für 6 Wochen geblockt etc.)
    - was geht erwartungsgemäß nach 6 Wochen hopps?


    Aus dem Bauch heraus würde ich bei den genannten Geräten (da ist ja bisschen was verschleißbehaftet)
    für 6 Wochen mal etwa 40-50% vom Neupreis ansetzen.

    Mehr glaube ich nicht dass der Markt hergibt, ich mag mich aber auch hoffentlich täuschen.

    Das ist für den Kunden gerade noch zu billig zum selber kaufen,
    und es bleibt für Dich auch noch was hängen.
    Bei derartigen Dauermieten ist im Regelfall auch der Mieter für Leuchtmittelwechsel zuständig -
    also von Deiner Seite einmalig Transport und Auf-/Abbau, der Rest kostet dann jedes Mal stumpf Anfahrt + Arbeitszeit.
    Einen Satz Leuchtmittel solltest Du wohl als Verbrauchsmaterial in Kauf nehmen* bzw. gleich vor Ort deponieren,
    und die Nebelsoße ab dem zweiten Kanister separat abrechnen.

    *nur wenn der Mieter die defekten LM vorweisen kann, sonst verkaufen...

    Sieh es anders herum:
    das Material wird von Dir nicht angefassst, leidet nicht beim Transport
    oder unsachgemäßem Auf/Abbau. Du musst nicht nach jedem Vermietvorgang alles aufmachen,
    Kabel zählen etc. - das sind ja erhebliche betriebswirtschaftliche Reibungsverluste...

    Manchmal ist auch ein ruhiger Nachmittag mehr wert als für ein paar Kröten das komplette Material mehrfach durch die Republik zu karren,
    weil man einen vermeintlich schlechten Dauer-Deal abgelehnt hat...

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • mringhoff
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    • 26. November 2009 um 17:17
    • #7
    Zitat von "yamaha4711"


    Für mich wäre das ein Faktor von 5 bei 12 Tagen. Sind also knapp 60% Rabatt.


    Diese Mehrtagesfaktoren, die viele verwenden, gelten aber im Allgemeinen nur dann, wenn die Einsatztage zusammenhängend, also ohne Unterbrechung sind.
    Von 27.11. bis 5.1. (mal beispielsweise angenommen - soundeffekt sprach von "bis nach Neujahr") sind es aber 40 Tage gesamt. Und davon vielleicht mind. 12 Einsatztage.
    Wenn man nach dem Faktoren-System vorgehen möchte, müsste man die vermeintlichen Nicht-Nutzungstage als Offdays oder Bautage verrechnen. Viele machen das mit einem halben Tag.
    Also: 12 Einsatztage und 28 Offdays(=14 Einsatztage) zusammen sind dann also 26 Einsatztage zu berechnen.

    Wir haben aber dafür keine Faktoren mehr, weil hier wie ich finde, der Job individueller betrachtet werden muss. Also: was ist das für ein Kunde, wieviel Arbeit macht das?, ist das ein Zeitraum, wo viel oder wenig los ist? Was kostet das neu (ist oft auch eine Kalkulationsgrundlage für den Kunden)? Wie ist das Zahlungsziel? etc.

    Hier kann man auch prima handeln. Wenn der Kunde weniger zahlen möchte, dann kann man z.B. im Gegenzug Vorauskasse verlangen (falls es die Bonität des Kunden nicht sowieso schon erfordert).

    Je nach Gerät und Mietzeitraum lohnt es sich vielleicht, das dafür extra neu anzuschaffen. Auch unter diesem Gesichtspunkt würde ich dann eher vom EK aus kalkulieren als mit Tagesfaktoren.

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  • billbo
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    • 26. November 2009 um 17:20
    • #8
    Zitat

    Also mach doch z.B. eine Gesamtmiete von 1.200,- EUR - also für Dich bis auf 300,- EUR der EK.


    1200 Euro? Wow, Deine Kunden möcht‘ ich haben. Mailst Du mir mal Deine Rechnungsadressenkartei? Ich versprech‘ Dir auch ganz bestimmt nicht zu baggern :roll:.

    Meine Kunden würden leider wissen: 1500 Euro Gesamtwert? Aha, also Kleinkram/ Billiggeraffel; deshalb max. 2% Tagessatz (statt 1 oder 1,5% für Profizeugs).
    Meine Kunden kennen die gängige Regel ‚Woche = 3 Tage, Monat = 3 Wochen‘.
    Meine Kunden würden bei ‚noch länger‘ noch mal anfangen zu feilschen.

    Also würden EUR 300,-, max. 350,- raus kommen; Verbrauchsmittel zu Lasten des Mieters.

    Felix Bavaria! :D

    Mit neidischem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • mringhoff
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    • 26. November 2009 um 17:33
    • #9
    Zitat von "billbo"


    Meine Kunden würden leider wissen: 1500 Euro Gesamtwert?


    Mooooment... Das ist der EK vom Vermieter. :)
    Wenn der Kunde fleissig ist und gut im www recherchiert, dann wird er das sicherlich nicht unter 1.700,-/1.800,- bekommen. Das ist der Ausgangswert für den Kunden.... Außerdem muss er sich dann auch noch um alles kümmern.

    Bei 1200,- EUR Miete spart sich der Kunde somit bis ca. 500,- EUR und die ganze Arbeit mit der Besorgung...

    Die 1.200 sind aber nur ein Beispiel. Wenn die Konkurrenz arg drückt oder der Kunde gut verhandeln kann, dann halt 100-200,- weniger...
    Aber für 300-350,- EUR für 1 1/2 Monate da muss ich hier in Felix Bavaria doch eher schmunzeln...
    (schliesslich müssen wir uns das Bier für rund 9,- EUR/l auch verdienen, mit Deinen Vermietpreisen würde das aber eine trockene Wies´n 2010 werden...)

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  • mringhoff
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    • 26. November 2009 um 17:43
    • #10
    Zitat von "billbo"

    Aha, also Kleinkram/ Billiggeraffel; deshalb max. 2% Tagessatz (statt 1 oder 1,5% für Profizeugs).
    Meine Kunden kennen die gängige Regel ‚Woche = 3 Tage, Monat = 3 Wochen‘.


    Kleinkram/Billigkram: 10% Tagessatz - das Zeug geht schneller kaputt
    Beispiel Chinalichteffekt: EK rund 50,- mit Lampe EUR - Vermietpreis 10,- EUR - macht sogar 20% :)
    Profizeug: ca. 2% - ganz teures Zeug vielleicht mal 1%
    Und die Faktoren hier in unserem Dunstkreis sind auch etwas höher: 1 Woche: 3,5 bis 3,8

    Aber daß die Vermietpreise in Ballungsräumen und in Deutschlands Süden doch um einiges höher sein können, ist ja bekannt....
    Aber hier sind die Biergläser ja auch größer :)

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  • soundeffekt
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    • 27. November 2009 um 12:31
    • #11

    Hallo vielen Dank für die vielen Tips.
    Ich war gestern nochmals dort und der Kunde stellt sich so 400,- Euro vor -:).
    Da gehts dann schon los !!
    So nach dem Motto, wenn Du zu teuer bist, dann nehm ich halt den nächsten
    Billigverleiher mit Chinazeugs.
    Somit werde ich Ihm wohl preislich nochmals auf den Zahn fühlen müssen.
    Scheissituation !!!

    Gruss soundeffekt

  • niko remy
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    • 27. November 2009 um 12:43
    • #12

    An dem Punkt würde ich entweder dem Kunden viel Spaß beim Chinafachhobbyprofi wünschen oder für den Betrag dem irgendwelche "Lagerstaubanzieher" hinstellen aber komplett ohne Service, der kostet dann jedesmal extra mit allen Punkten (Fahrtkosten, Fahrzeugkosten, Fachpersonalkosten, etc.).

    Der Auftrag wäre entspannt aber alles muss auch in einem realistischen Rahmen bleiben auch wenn es zur Zeit ca. fas 7 Milliarden Paralleluniversen gibt. Manche sind kompatibel und manche nicht oder bist du auf den Auftrag existenziell gebunden ;)

  • mringhoff
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    • 27. November 2009 um 17:24
    • #13
    Zitat von "soundeffekt"


    Ich war gestern nochmals dort und der Kunde stellt sich so 400,- Euro vor -:).


    Na, dann hat sich das doch erledigt oder?
    Auf zum nächsten Job...

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  • billbo
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    • 28. November 2009 um 01:27
    • #14

    Dein Kunde ist offensichtlich Realist. Viel mehr an Miete wird er in diesem Zeitraum für seinen gesamten Laden nicht zahlen müssen. Und der war bei der Anschaffung sicherlich teurer als EUR 1500,-.

    Zitat

    So nach dem Motto, wenn Du zu teuer bist, dann nehm ich halt den nächsten
    Billigverleiher mit Chinazeugs.

    Und er hat das Prinzip ‚Marktwirtschaft‘ verstanden.
    (Oder er liest hier mit :lol:)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • andy006
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    • 28. November 2009 um 08:40
    • #15

    Hallo Männer,
    was ist gegen 400,00EUR einzuwenden? Der Kunde zufrieden und der Verleiher auch! Dreht die ganze Geschichte doch mal um und Ihr müßt bezahlen. Was ist Euch denn das Ganze dann wert?? 400,00 würde ich auch bezahlen wollen. Bei höherer Vermietung zwingst Du den Kunden zum Selbstkauf. So kommt er vielleicht nächstes Jahr wieder??!! Und die Preise sind eh im Keller.
    Denk dran, wenn Du es nicht machst dann machts ein Anderer. Und wenn Du freien Herzen auf den Deal verzichten kannst dann laß es halt einen Anderen machen.

    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • mringhoff
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    • 28. November 2009 um 10:56
    • #16

    Ganz einfach, behalte das Zeug und vermiete es noch 2 mal in der Weihnachtsfeierzeit und einmal zu Silvester und Du hast mehr davon...
    Eventuell braucht man bei den Weihnachtsfeiern noch einen Techniker oder weitere Technik und schon "rentiert" sich das mehr, an mehrere einzelne Kunden zu vermieten als an einen einzigen.
    Und das mit dem "Kunde kommt nächstes Jahr wieder": um Himmels willen, lieber nicht! die ganze Sache nochmal von vorne.... Dann nächstes Jahr wieder lieber mit drei anderen Jobs wieder mehr verdienen...
    Außerdem hab ich lieber drei Kunden als einen....
    Und: wenn ein Kunde nur nach den billigsten Anbieter sucht, dann wird er das wohl auch das nächste Jahr tun...
    Vorweihnachtszeit ist die zweite Hochsaison neben dem Sommer, da kann man sich solche Clowns nicht leisten.
    Ne ne, billig überlass mal lieber anderen...

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  • Mechwerkandi
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    • 28. November 2009 um 11:21
    • #17
    Zitat von "mringhoff"


    Außerdem hab ich lieber drei Kunden als einen....


    *rofl*
    Es gibt genug, die würden sich schon freuen, wen sie man den einen hätten... :D

  • billbo
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    • 28. November 2009 um 12:56
    • #18
    Zitat

    Ganz einfach, behalte das Zeug und vermiete es noch 2 mal in der Weihnachtsfeierzeit und einmal zu Silvester und Du hast mehr davon...

    Dazu gibt es ganz sicher genau so viele verschiedene Betrachtungs – und Herangehensweisen wie Marktakteure.
    Ich bin froh über jede Kiste, die – egal zu welcher Jahreszeit – in Form irgendeiner Dauervermietung oder Festinstallation aushäusig lagert und sich dort gemütlich refinanziert (bzw. noch besser: längst refinanziert hat und seither regelmäßig Bonuserträge einspielt) anstatt sie tagtäglich vor Augen (im Lager, in der Werkstatt, auf der Ladefläche, beim Gewichtheben, ...) haben und mich mit ihr rumärgern zu müssen. Voraussetzung dafür ist selbstverständlich eine ehrliche und konsequente Unterscheidung zwischen ‚Gerätemiete‘ und ‚Personaldienstleistung‘; und zwar sowohl dem Kunden gegenüber (bei der Rechnungsstellung) als auch für sich selbst bei der internen Kalkulation.
    Bzgl. der Wichtigkeit von sich (egal aus welcher Arbeitsweise) u.U. ergebenden Synergieeffekten sind wir uns allerdings einig.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • mringhoff
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    • 28. November 2009 um 13:34
    • #19
    Zitat von "billbo"


    Ich bin froh über jede Kiste, die – egal zu welcher Jahreszeit – in Form irgendeiner Dauervermietung oder Festinstallation aushäusig lagert und sich dort gemütlich refinanziert


    Sicher, aber unter dem Strich kommt es auf den Ertrag und die Laufzeit und den Kunden an.

    Wenn ich eine DJ-Anlage in einer Gastronomie für 6 Wochen vermiete, die dort 2-3 mal in der Woche läuft und somit sich laufend den trinkenden/rauchenden DJs und Gastronomen stellen muss, ist es mir lieber, das Zeug wird während dieser Zeit nur dreimal vermietet und kommt zwischendrin brav wieder zurück zum checken und säubern.
    Deswegen steigen ja die Lagerkosten nicht und das regelmässige Warten erhält nur den Wert bzw. reduziert die Reparaturen. Ich glaube nicht, daß der Gastronom, der meine DJ-Anlage für billig Euros haben möchte, die Technik regelmässig säubert. Wenn dann was nicht mehr geht, ruft er an und sagt: "Dein Zeug geht nicht mehr, schau, daß Du uns funktionstüchtiges Material bringst, sonst zahl ich nix". Sämtliche Diskussionen, daß dieser Service zu zahlen ist, dürften in einem Streitgespräch enden...
    Gerade aus diesen Gründen (starker Gebrauch, meist unsauberer Einsatzbereich etc.) MUSS das Material in der Dauermiete mehr einbringen, als wenn ich selbes Zeug für die gleiche Dauer z.B. an eine Kunstgalerie vermiete. Nur verhalten sich die Geldbeutelinhalte der Kunden indirektproportional zum jeweils dann erforderlichen Mietpreis....:-(

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  • soundeffekt
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    • 30. November 2009 um 10:45
    • #20

    Ich glaube so langsam, dass das Thema auch div. andere Kollegen beschäftigt.
    Ich denke, ein weiterer Punkt ist, was für Material man dem Kunden wirklich
    hinstellen muss.
    Muss es umgedingt der Neuste Pion.... sein oder reicht auch ein z.B. normaler Denon.
    Es ist sowieso nur: CD rein Play, CD fertig -> andere rein, Play usw.
    Klar dass er kein Billigzeug krigt, das Teil soll ja auch funktionieren, aber wie
    schon gesagt er zahlt für einen teuren Player nicht mehr als für einen günstigen.

    Gruss soundeffekt

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