Ich habe zur Zeit bei einer LS9 wo 3 Fader rumspinnen.
Trotz etliche Versuche mit der Faderkalibrierung bleiben immer diese 3 Fader auf Standby und das Pult
möchte immer die Kalibrierung neu starten......
Was könnte ich da machen ?
Es ist rein mechanisch, nicht elektrisch, der Motor spinnt rum.
Würde Kontaktspray da helfen ?
LS 9 Faderproblem
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Ich sehe gerade das man die neuen Fader Modelle bei Thomann bekommt, nur muss man dann wohl alle tauschen.
Hat das schon mal einer von Euch gemacht ? Ist das leicht zugänglich oder sollte man sowas doch besser in einer
Fachwerkstatt machen lassen ? -
Ich habs geahnt...meine Beobachtung das rundherum das große "LS-9-Sterben" anfängt täuscht mich scheinbar nicht...
Selbst top-gepflegte Pulte haben sogar innerhalb der Garantiezeit mehr und mehr Macken...Fader, Taster, etc... und die Potis an den Stereo-Inputs sind ja zum Glück ab Werk "defekt".Wenn du noch Garantie hast -> ab in den Service.
Wenn du keine Garantie aber Erfahrung hast -> wird machbar sein.
Wenn du keine Garantie und keine Erfahrung hast -> ab in den Service.Mein persönliches LS-9-Fazit: Bin froh keins gekauft zu haben. Die Software ist für Live-Anwendungen echt toll - die Hardware ist für die Tonne und das schlechteste was Yamaha je geliefert hat.
Grundsätzlich aber trotzdem: Lieber LS-9 als vergammelte Analogreste

[Analogreste bedeuten nicht: amtlicher Arbeitsplatz mit gepflegtem Pult!] -
Die Pulte sind OK, einzig das Fader Problem scheint wohl bekannt zu sein.
Mein 6 Jahre altes 01V96 läuft bisher tadellos, obwohl es schon so ziemlich alles mit gemacht hat.
Mein LS9 ist jetzt fast 3 Jahre alt, es war das allererste LS9 was damals rauskam. Ich habe auch immer
schön die Software Updates draufgespielt aber diese Fader wollen nicht so richtig mitspielen.
Lustigerweise ist die neue Faderserie billiger als die Alte die man ebenfalls noch bekommen kann, merkwürdig. -
Zitat von "mirkot"
Ich habs geahnt...meine Beobachtung das rundherum das große "LS-9-Sterben" anfängt täuscht mich scheinbar nicht...
Selbst top-gepflegte Pulte haben sogar innerhalb der Garantiezeit mehr und mehr Macken...Fader, Taster, etc... und die Potis an den Stereo-Inputs sind ja zum Glück ab Werk "defekt".Sorry, echt doofe und überflüssige Aussage
Ich arbeite oft mit LS9, aber das die Stereo In ab Werk defekt sind wär mir neu.Und so nebenbei:
Wenn Yamaha solche Probleme hätte, die bei anderen Pulten als "normal" abgetan werden, dann würde die Welt schon ziemlich über die Bude herziehen.Das mit den Fadern wurde schon im Forum erörtert.
Das passiert, wenn die Faderbahnen verschmutzt sind.
Da findet der motor den Wert nicht mehr, den er sucht und zickt rum.Im Prinzip kann man die selbst reinigen, vernünftiger aber, wenn man die tauschen läßt.
kostet auch nicht so viel. -
Zitat
Ich habs geahnt...
Entschuldigung, darf ich mal übersetzen? :roll:
Zitatmeine Beobachtung das rundherum das große "LS-9-Sterben" anfängt täuscht mich scheinbar nicht...
Meine Hoffnung dass rundherum das große "LS-9-Sterben" anfangen möge gebe ich so schnell nicht auf...
ZitatMein persönliches LS-9-Fazit: Bin froh keins gekauft zu haben.
... weil ich mich bis heute ärgere, nicht dabei zu sein.
Zitatund die Potis an den Stereo-Inputs sind ja zum Glück ab Werk "defekt".
Die „Potis“ an den Stereo – Inputs sind standard – Encoder, deren sofwareseitige Einbindung tatsächlich kein Yamaha – Ruhmesblatt darstellt.
ZitatWenn du noch Garantie hast -> ab in den Service.
Wenn du keine Garantie aber Erfahrung hast -> wird machbar sein.
Wenn du keine Garantie und keine Erfahrung hast -> ab in den Service.Richtig.
ZitatDie Software ist für Live-Anwendungen echt toll - die Hardware ist für die Tonne und das schlechteste was Yamaha je geliefert hat.
Die Software ist okay und ziemlich bugfrei (da einfach dem M7 - Baukasten entnommen), aber verbesserungswürdig – deshalb wird sie auch ständig verbessert. Die Yamaha – Hardware (Encoder/ Taster/ Steckverbinder) ist von 01V bis PM1 die gleiche; lediglich die Fader sind bei den ‚Großen‘ eine Nummer hochwertiger.
ZitatGrundsätzlich aber trotzdem: Lieber LS-9 als vergammelte Analogreste
Das ist wohl wahr.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
(der LS9 nicht liebt, die Dinger als Cashcow und simple Allround - Arbeitspferde aber zu schätzen weiß) -
Wie das beim LS9 ist kann ich nicht sagen, wohl aber beim 01V96. Ich vermute aber sehr ähnliche Verhältnisse.
Sofern der Fader inklusive Motor nicht die Fehlerursache ist geht es so weiter:
Zuerst einmal muss man wissen, dass die Fadermotoren über 4 Transistoren angesteuert werden. Hier liegt schon das erste Problem vor: die Kollektoranschlüsse der SMD Leistungstransistoren neigen zu Haarrissen in der Lötstellenkombination aus billiger Pertinaxpappe als Platine, und bleifreiem Lötzinn als Verbindungsmedium. Kann man mit dem Auge gut sehen...
Punkt zwei sind die Lötaugen bzw. deren Haltbarkeit auf dem Träger - hier sind Risse zwischen Leiterbahn und Lötauge möglich. Sollte in diesem Bereich absolut alles im grünen Bereich sein, dann wäre noch ein 33Ohm Widerstand zu checken, und zuletzt die OP-Amps rund um die Ansteuerung. Fehlersuche im Bereich Motorfader ist einfach - sofern man sattelfest im Umgang mit Halbbrücken und SMD Technik ist!Yamaha baut wirklich sehr gute Sachen. Da ist sowohl die Schaltung als auch die Kombination aus Technik und Software mehr als funktionell. Aber ein großes aber kann ich mir nicht verkneifen: die Platinen sind nicht so toll...Stichwort Pertinax!
Da wird in einiger Zeit immer wieder Diskussionsstoff in Form von Anfragen zu technischen Merkwürdigkeiten in Foren auftauchen. Leider sind die komplex aufgebauten Pulte nicht mehr von jedem Teilzeitlöter zu bändigen. Ich befürchte das es in absehbarer Zeit vermehrt faule Eier bei eBay geben wird, und das es mitunter bald Probleme gibt, die man im analogen Zeitalter noch garnicht kannte!PS: Austausch der Fader ist mit recht viel Schrauberei verbunden. Ich habe das schon mehrmals gemacht. Kann ich nur wirklich routinierten Leuten raten. Allein der Umgang mit Flachbandkabeln und deren Kontaktierung will beherrscht sein.....
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Das mit den Fadern ist wirklich ein bekanntes Problem, sind zu 99 % die Fader.
Ursache ist Schmutz auf den Bahnen.
Tritt hauptsächlich bei den Fadern von M7 und LS9 auf, wenn diese eben verschmutzt sind.Analoge Fader würden krachen, die zucken eben
.
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Pertinax? Bist Du sicher?
01V hatte ich noch nicht offen. LS9, M7, PM5 schon. Da grünte Epoxy, kein Pertinax.Kenne ich aber aus sonstigen älteren Yamaha - Geräten (Endstufen wie PC2002, EQs wie Q2031, alte SPXe).
Davon ab: was ist eigentlich der Nachteil von Phenolharz (wenns nicht gerade brennt, aber dann habe/ hatte ich sicher vorher irgendwo schon ein anderes kleines Primärproblemchen
)? Alterung? Ermüdung? Mechanische Belastbarkeit? Weiß ich tatsächlich nicht.Zusätzlich zu der von Klauston erwähnten generellen Verschmutzungsproblematik bei den einfachen (N-Serie) Alps - Motorfadern gab's zeitweise wohl aber auch mal komplette Chargen, die sich - aus welchen Gründen auch immer - einfach nicht vernünftig kalibrieren ließen. Einige LS9 sind bekanntermaßen damit gesegnet; dort fällt es sehr schnell durch die 31Bd - EQ - Funktion auf. Wurden/ werden von Yamaha aber auf Kulanz anstandslos ausgetauscht.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat von "billbo"
Zusätzlich zu der von Klauston erwähnten generellen Verschmutzungsproblematik bei den einfachen (N-Serie) Alps - Motorfadern gab's zeitweise wohl aber auch mal komplette Chargen, die sich - aus welchen Gründen auch immer - einfach nicht vernünftig kalibrieren ließen. Einige LS9 sind bekanntermaßen damit gesegnet; dort fällt es sehr schnell durch die 31Bd - EQ - Funktion auf. Wurden/ werden von Yamaha aber auf Kulanz anstandslos ausgetauscht.
jepp, korrekt.
Das merkt man aber sehr schnell, wenn eine größere Anzahl an Fadern zu zicken anfängt.Kann man auch einfach testen, indem man mal alle Fader mal als Päärchen verlinkt, wenn eine größere Anzahl dann spinnt und das Pult aus den ersten Chargen ist, dann sollte man sich vertrauensvoll an Yamaha wenden und mit denen reden.
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Das 01V hat die Fader und Bedienfeldplatine aus Pertinax. Netzteile, Eingangsverstärker und Mainboard sind Epoxyd. Warum hier unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen ist mir nicht klar.
Die Faderboards haben recht große Bohrungen um den Faderwechsel leichter zu machen. Das hat den Nachteil das die Lötstellen schneller zu Rissbildungen neigen. Ebenfalls gehen die Leiterbahnen allgemein sehr leicht vom Trägermaterial ab. Das sieht man schon mal in Form loser Lötaugen im Übergang zur Leiterbahn, oder zb der speziellen Befestigungsschiene im 01V96 - die an einem Ende mit der Platine an mehreren Stellen verlötet ist. Zum Fadertausch muss die unter anderem auch runter, und da erkennt man fast immer das die Lötstellen schon abgerissen sind.
Ist eigentlich alles halb so schlimm, man muss eben nur wissen das es diese Fehler gibt, und wie man die auch wieder in den Griff bekommt. Ich bin der festen Ansicht, dass ein 01V96 nach einer gründlichen Revision der Lötstellen (alle Boards nach ca. 3 Jahren) besser als im Neuzustand ist! Aber das ist nicht mal "eben so" gemacht.
Am Fader selber sehe ich eher den Antriebsgummi als Schwachstelle an. Die Rückmeldung erfolgt über den gleichen DC Wert wie für die Audio VCA - ich bin zu 99% sicher das es keine separate zweite Widerstandsbahn gibt! Wenn der Fader noch den VCA steuert (also laut und leise macht) dürfte der noch brauchbar sein.
ALPS Motorfader gibt es übrigens auch bei Reichelt, Typ RSAON für 20.-Der/Die Fader können natürlich wie von Klaus angeführt hinüber sein. Keine Frage.
Ich weiß nicht wie Yamaha da vorgeht, ich denke der Einfachheit halber haben die die Boards komplett getauscht! Dann würden auch alle Platinenfehler weggetauscht sein. Wie ich schon bemerkte habe ich diverse 01V96 auseinander gehabt, und erst einmal musste ich einen Fader wegen rutschendem Riemen tauschen. In den anderen Fällen waren das Fehler in der Ansteuerung. -
Ich weiß das Problem konkret vom Service, deswegen bin ich so sicher bei dem LS9.
Der Servicetyp hat mir anhand der Fader auch das Problem gezeigt.Es sind natürlich bei günstigen Pulten nicht die teuren und dichten Fader, deswegen gibt es ja das Schmutzproblem.
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Wurde denn ein reinigen der Fader das Problem beheben ? Selbst wenn es viel Arbeit ist, das ist es mir Wert.
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Ja, aber es wird vermutlich nach einiger Zeit wiederkommen
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@Klauston: Das Wort defekt stand in Anführungszeichen - ich kann mit diesen Encodern einfach überhaupt nicht arbeiten - und auch wenn ich jede Woche mindestens einen Job mit LS-9 mache werde ich mit den Stereo-Inputs nicht warm...bzw nutze sie halt nicht - gibt ja genug andere Fader.
billbo: Nein - ich ärgere mich nicht. Wirklich nicht. Ich bin dankbar für jedes LS-9 das den Platz von einem analogen 24-32CH Standard-Pult eingenommen hat.
Für die Jobs die ich mit eigenem Equipment mache habe ich ein 02R96 mit MLA-8ern als Erweiterung. Dazu BSS-EQs und fertig. Etwas mehr Ladevolumen, aber mein persönlicher Wohlfühlarbeitsplatz.Hätte nicht gedacht das etwas meckern über LS-9 hier gleich Wellen schlägt.
Aber ich hatte in der letzten Zeit halt auch einfach Ärger mit der Kiste:
Bsp1: Support für Bandtechniker mit wenig Digitalerfahrung. Pult erklärt, Kollege versteht...aber den Abend über immer wieder Stress weil er nen Knopf drückt, der nicht reagiert und er am falschen Kanal losschraubt.
Bsp2: Faderlink wird zur unerträglichen Ruckelpartie.
Bsp3: Jedem der keine oder wenig LS-9 Erfahrung hat erklären das die Wellenlinie im GEQ Nullstellung bedeutet.Wollte wirklich niemandem der ne LS-9 hat auf die Füße treten, bekomme ja selten was anderes als Arbeitsplatz gestellt und kann damit auch grundsätzlich prima leben. Aber 500€ für bessere Fader, Taster und Display hätte bestimmt auch noch jeder bezahlt.
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Ich habe gestern die halbe Nacht drangebastelt und habe mal wirklich alles mit der Lötpistole abgelötet und mal alle
Lötstellen neu gemacht, natürlich nur an den Sachen wo ich gut dran kam, an SMD lass ich die Finger von.
Es hat auf jeden Fall gewirkt, Mittlerweile lassen sich bis auf 4 Fader alle wieder kalibrieren. Die 4 die noch rumzucken werden heute auseinander gedoktort, ich werde dann mal versuchen die Schleifbahn zu reinigen, wenns dann immer noch nichts bringt dann bestelle ich halt nur die paar Fader und dann warte ich mal ab. Wenn das Problem später ausartet dann werde ich wohl die neuen Faderversionen einbauen, mal sehen.Hat zufällig niemand hier die alten Faderversionen auf Lager, ich bräuchte 4 Stück. Die Kiste muss morgen abend laufen daher ist das alles was stressig. Bis ich die Teile vom Support bekomme ist 1 Woche vergangen.
Wäre dankbar für jede Hilfe -
So, habe heute mit dem belgischen Vertrieb telefoniert, die Faderproblematik ist wohl bekannt,
nach etlichen Diskussionen habe ich dann doch die 33 Fader, sprich aktuelle Version mit Dustfilm
geschenkt bekommen, die Arbeit sollte ich mir wohl selbst antun
Egal, das war auf jeden Fall ne nette Geste, Fader liegen schon hier, heute abend wird gelötet.
Von anscheinender Treibersoftware wusste niemand was von nur das man die aktuelle Softwareversion
haben sollte, die Kalibrierung würde den Rest dann machen, bin mal gespannt. -
Hallo,
ich hatte das Problem mit den Fadern auch bei meinem LS9 32 nach ca. 20 Monaten Laufzeit. Die Faderproblematik ist bekannt und wird sehr kulant geregelt. Die kompletten Fader sind kostenlos und superschnell innerhalb von 3 Tagen getauscht worden, inkl. Einbau und wieder verschicken!
Ich fand das war ein Super-Service, denn es waren nur ein Teil der Fader betroffen. Alle sind aber gegen die neue staubgeschützte Version ausgetauscht worden.
Und mal ehrlich......wenn man sich nen Mercedes kauft, geht auch mal was kaputt.......wichtig ist nur, das es unkompliziert und ohne Aufwand gelöst wird!
Gruß,
Thorsten -
So, Fader sind alle drin, die Kalibrierung hat ziemlich lange gedauert aber alles im grünen Bereich,
läuft einwandfrei, jetzt sind auch zum ersten Mal die Fader auf der richtigen Position,
Die Fader sind nur viel Träger da die Staubschutzvorrichtung doch ziemlich den Motor bremst, ich hoffe
das die nicht frühzeitig den Geist aufgeben.
Software hat sofort alles erkannt, keine Fehlermeldung. -
Zitat von "willaudio"
Die Fader sind nur viel Träger da die Staubschutzvorrichtung doch ziemlich den Motor bremst, ich hoffedas die nicht frühzeitig den Geist aufgeben.
Oh,keine Bange, das ist so gewünscht und auch bestandteil des neusten Software-updates.Ich hatte unser Pult letztens auch bei Teqsas im Service wo alle Fader wegen mangelhafter Kalibrierung auf Kulanz getauscht wurden.
Ging einfach und ohne Diskusionen,auch ausserhalb der Garantie.Es fielen nur Arbeitsstunden an (2).also bezahlbar.Gruß Bjørn
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