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welches mikrofon und woher? bitte bitte um viel hilfe!

  • christoph schrefl
  • 30. November 2009 um 23:24
  • tufkaklto
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    • 2. Dezember 2009 um 00:27
    • #21

    naja, wollte nicht demotivieren sondern nur klarmachen, was da noch weitergeht, wenn man mal anfängt.

    Wenn man sich dessen nicht bewußt ist, dann demotiviert man sich schnell selbst.

    Eine Akademische Ausbildung ist sicher kein Nachteil, ich würd gern selber noch die Zeit haben um nebenbei den Tonmeister zu studieren, weil es da interessantes im Klassikbereich zu lernen gibt, hab die Zeit nur nicht.

    Wenn so Posten allerdings ausgeschrieben werden, ohne das die Bewerber Praxis haben, dann sind das oft die, die mir in meiner praktischen Arbeit leider viel zu oft über den Weg laufen und die dann gerne gute Tipps auf Lager haben.

    Also, das allein ist definitiv kein Grund, jemandem Qualifikation zu unterstellen.

    Aber geh das mal Schritt für Schritt an, sonst überholst Du dich mit Deinen Zielen selber und kommst nicht vom Fleck.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • audiobo
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    • 2. Dezember 2009 um 12:12
    • #22

    Schraub mal bitte einen Gang zurück, Christoph.

    Ich muss meinen Kollegen beipflichten, dir - zumindest für die Anfangszeit, und wenn es nur die ersten 2-3 Gigs/Proben sind - professionelle Unterstützung zu holen. Einfach als Sicherheit.

    Ich kenne auch die Situation ein wenig - auch ich durfte mit 20/21 an einer Sony Oxford, SSL 9000, Neve"irgendwas" usw. rumschrauben, habe nebenbei ein paar kleine Sachen in der Praxis gemacht und mich ganz toll und zu allem in der Lage gefühlt. Aber die letzten 9 Jahre Erfahrung haben mich gelehrt, dass ich auch viel unnötigen Quatsch fabriziert habe, weil ich mich halt noch nicht mit Sachen wie den verschiedenen Mikrofonen, Abstrahl- und Klirrverhalten von Lautsprechern und, ganz wichtig, Instrumentenkunde praktisch auskannte, obwohl ich die ganze Theorie damals (mehr als heute) in der Birne hatte. Und es gibt noch verdammt viel zu lernen...

    Und im übrigen noch mal auf deine Frage zurückzukommen, welche Anschaffungsvorgehensweise sinnvoll ist: Was nutzt mir das beste, hochauflösenste Mikrofon, wenn z.B. die Anlage matscht und zerrt oder einfach nicht in die akustische Umgebung passt? Da zauber ich dir selbst mit SM57 an allen Instrumenten noch etwas ähnlich "brauchbares" raus wie mit Neumann, Schoeps und MKH. Ähnlich verhält es sich, wenn der Bühnensound noch recht stark beim Publikum ankommt (kleine Gigs) - auch dann ist es mit der Transparenz erst mal nicht weit her und wird eher durch gezielte Pultführung erreicht.

    In der Hinsicht fehlt mir noch die von euch angestrebte Grössenordnung - vllt. habe ich das auch nur überlesen.

    Eine wirklich sinnvolle Abarbeitungs- bzw. Anschaffungsliste wird dir hier keiner geben können, dafür müsste man sich das Ganze mal vor Ort anhören/ansehen. Aber mikrofontechnisch gesehen behaupte ich mal, dass ihr mit einer gesunden Mittelklasse-Auswahl sehr gut bedient seid, der Rest ist Geschmackssache. Da sind mir schon viel schlimmere Mikrohaufen (verranzte 58er für Bläser und Kesselpauken, Superlux-Condenser für Streicher usw.) untergekommen, die trotzdem funktioniert haben.

  • wora
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    • 2. Dezember 2009 um 15:27
    • #23
    Zitat von "christoph schrefl"

    ...
    Drum (setzt sich bei uns aus 2 Kickdrums, 5 TomToms, 1 HiHat, 1 Snare und 5 Becken zusammen):...


    da würde ich als erstes ansetzen.
    wenn man eh schon so viele instrumente auf der bühne hat (vor allem auch streicher!), ist ein dermassen grosses schlagzeug völlig fehl am platz.
    hier empfehlen sich kleine drumsets (bd-sn-hh-tom-oh-fertig) ... und der drummer muss möglichst wenig spielen!
    dann kann man übrigens gleich mal einiges an geld für die erforderliche mikrofonierung sparen und dieses geld wieder in die problematischen zonen stecken (z.b. streicher)

    PS:
    übrigens: cello schreibt man ohne "h" und "pfählen" ist eine sehr, sehr schmerzhafte angelegenheit ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • nojunk
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    • 2. Dezember 2009 um 16:26
    • #24
    Zitat von "wora"

    übrigens: cello schreibt man ohne "h" und "pfählen" ist eine sehr, sehr schmerzhafte angelegenheit ;)

    matura ist grundvoraussetzung für das studium? tu felix austria, wie tief bist du gesunken :twisted:

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • mringhoff
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    • 2. Dezember 2009 um 17:06
    • #25
    Zitat von "christoph schrefl"

    dass ich nicht bis 40 hinterm mischpult stehen will auch. deshalb FH und nicht Lehrberuf.


    kommt immer drauf an, wer *vor* dem Mischpult steht :)

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  • tobias kammerer
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    • 4. Dezember 2009 um 20:18
    • #26

    Hallo Christoph,

    Du erlebst hier den üblichen PA-Forum Wahnsinn. Das werde ich auch nie verstehen, warum das so sein muß. Ich hoffe Du bekommst noch ein paar sinnvolle Infos. Bemi hat auf jeden Fall schon ein paar gute Ideen eingebracht. Ich gebe jetzt auch zu ein paar Stellen meinen Senf dazu:

    An Toms bewähren sich z.B. auch sehr die Sennheiser E-604 oder 904. Der hauptsächliche Preisvorteil liegt in der bereits mitgelieferten, sehr guten Klemme (spart Dir das Stativ). Gleichzeitig sind die Dinger riderfest (also auch zukunftssicher) und sehr stabil. Deine SM-57 sind auch gut und günstig, heutzutage aber an Toms irgendwie nicht mehr so populär. Wahrscheinlich liegt das aber eben nur an der Bauform und nicht am Mikrofon selbst, denn das klingt nach wie vor sehr gut.
    Als Overhead presst sich regelrecht das Rode NT-5 auf. Das loben hier im Forum sehr viele sehr stark. Ich mag es allgemein persönlich nicht so sehr, da es in meinen Ohren den Sound irgendwie weichklopft. Speziell bei Becken finden das aber fast alle Leute gut. Es hat auch eine sehr breit ausgeprägte Niere und neigt dadurch zum Übersprechen, klingt aber eben deswegen sehr räumlich. Bei Soloinstrumenten würde ich es live nicht einsetzen (tun aber viele Kollegen), da ist es mir zu Rückkopplungsanfällig und zu breit. Mein persönlicher Geheimtip: MBHO MBC-201 (kennt keine Sau, findest Du nicht im Netz). Das klingt akkurater und ist enger und somit feedbackfester. Das wäre so ein Teil für die Streicher. (Kostet ca 350,- bis 300,- Euro) oder auch mal für Konzertgitarre, Klarinette, Flöte... Bis jetzt war auch jeder Fremdtechniker davon sehr angetan.

    Den Bass würde ich um Geld zu sparen nur mit D/I abnehmen. Reicht normalerweise vollkommen aus.

    Das Cello macht in der Praxis viel Ärger, denn die oberfläche spiegelt den Schall umliegender Instrumente. Gerade ein Mikro wie das U-87 kann dann bei der Abnahme den totalen Horror bewirken (Übersprechen vom Feinsten). Oft fährt man in so einem zusammenhang deutlich besser mit einem Tonabnehmer, oder einem Clipmikrofon, da man das z.B. direkt unter die Saiten biegen kann und dann den kopf z.B. nicht auf den Korpus zeigen lässt. Das klingt zwar unnatürlicher führt aber im Gemisch oft zum besseren Ergebnis. Clipmikrofon Geheimtip ist das JTS-CX508. Das kostet nur ca 60,- EUro und ist eine rotzfreche Kopie der alten AKG Mikromic Serie. Die war immerhin jahrelang Platzhirsch. Das JTS klingt in meinen Ohren eher besser. Solltest Du doch normal mikrofonieren wollen, dann reicht auch hier z.B. leicht das MDHO (und schon wieder viel Geld gespart).

    An der Trompete klingt auch ein SM-58 durchaus amtlich. Es ist immer noch von vielen Jazzern die erste Wahl!!! (so paradox das klingt). Spart viel Geld und ist immer zu gebrauchen.

    Sax wie gesagt evtl. auch MBHO, wobei Deine Auswahl durchaus gute Dienste leistet, das AKG ist ja auch noch bezahlbar und durchaus ein Standard.
    Die SM-58 für den Gesang sind sicher auch kein Fehler.

    Bis hier hin würde ich sagen, ist das alles zukunftssicher und gut und doch schon etwas günstiger. Der nächste Step nach unten wäre dann schon ein rigoroserer Sparkurs, bei dem Du sicher bei dem ein oder anderen Techniker oder musiker anecken würdest. Z.B. gibt es nahezu jede Art Mikrofon in durchaus überraschender Qualität von JTS. Das Einzige, was ich von denen noch nicht in gut gehört habe, ist ein Gesangsmikrofon. Billigmikros haben aber oft auch komische Macken, die sich erst bei genauerer Betrachtung zeigen, wie z.B. höheres Eigenrauschen, schlechtere Entkopplung (Wind, Poppen, Rumpeln)...

    Ich denke aber, daß Du garnicht tiefer greifen willst.

    Für Funkvorschläge würde ich an Deiner Stelle einen eigenen Thread aufmachen. Vorher aber unbedingt mal klären, ob es Headsets oder Handsender werden sollen. Wenn Dir das auch nicht klar ist, dann ruhig dazu auch einen Thread eröffnen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer
    Dipl. Dingsda... viel Spass und Erfolg bei Deiner Ausbildung Sie wird Dir sicher einiges im Berufsleben helfen, aber leider nicht im Forum (Hier hausen die wahren Götter!)

  • wora
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    • 5. Dezember 2009 um 10:29
    • #27
    Zitat von "tobias kammerer"

    ...Deine SM-57 sind auch gut und günstig, heutzutage aber an Toms irgendwie nicht mehr so populär. Wahrscheinlich liegt das aber eben nur an der Bauform und nicht am Mikrofon selbst, denn das klingt nach wie vor sehr gut....


    ...nicht mehr so populär... das hast du aber nett ausgedrückt ;)
    das problem des 57er ist seine hellhörigkeit gegenüber anderen instrumenten, hier also gegenüber snare und anderen toms sowie der becken. da gibt es mittlerweile wirklich genug alternativen, vor allem an den toms!
    das von dir genannte 604 ist hier wirklich gut brauchbar.

    dennoch würde ich mal mit dem drummer reden, da dieses drumset viel zu gross für den zweck ist.

    Zitat von "tobias kammerer"

    Dipl. Dingsda... viel Spass und Erfolg bei Deiner Ausbildung Sie wird Dir sicher einiges im Berufsleben helfen, aber leider nicht im Forum (Hier hausen die wahren Götter!)


    sorry, aber das ist quatsch.
    ich finde nicht, das du göttlich bist.

    und was die erfahrungen, z.b. mit ausgebildeten "audio engineers", angehen: die sind keineswags immer zwingend positiv ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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    • 5. Dezember 2009 um 10:59
    • #28
    Zitat von "christoph schrefl"


    komisch dass dann immer noch leute gibt, die toningenieur oder sonst was studieren um geld zu verdienen. und warum gibts es dann technische leiter und sonstige?
    (...)
    und weiters komisch, dass viele dieser stellenangebote in einer leitenden funktion eine akkademische ausbildung voraussetzen!

    Technische Leiter auf Produktionen sind Leute, die nach einigen Jahren der Praxis die Erfahrung und auch das Wissen haben, Produktionen zu leiten. Daneben ist auch eine gewisse Sozialkompetenz, Engagement und Flexibilität sowie Teamfähigkeit von Nöten. Natürlich müssen solche Leute auch Ahnung von der Theorie haben, aber das ist eben nicht alles.
    Technische Leiter sind also nicht immer die Ingenieure (oder welcher Titel auch immer eine Privatuni kreiert hat) und die Ingenieure nicht zwangsläufig in führenden Positionen.
    Das mit den Stellenangeboten findet man höchstens in staatlichen Einrichtungen, weil hier auch noch ein festes Gehaltsschema vorgegeben ist. Wer da hin will, sollte in der Tat zusehen, Titel zu bekommen.

    Nun, es kann ja jeder nach seiner Facon glücklich werden und entsprechende Studiengänge auswählen, wie die Zukunft danach aussieht, hängt dann wiederum von jedem selbst ab, was er daraus macht. Ein Abschluss einer Bildungseinrichtung - und sei er noch so teuer, ist in der Veranstaltungstechnik noch lange kein Garant für tolle Jobs oder gar hohe Gehälter.
    Ebenso wissen die Firmenchefs, daß allein ein Titel einer Bildungseinrichtung über die wirkliche Qualifikation des Bewerbers gar nichts aussagt.

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  • nojunk
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    • 5. Dezember 2009 um 12:24
    • #29
    Zitat von "wora"

    sorry, aber das ist quatsch.
    ich finde nicht, das du göttlich bist.

    :lol:
    +1

    Zitat

    und was die erfahrungen, z.b. mit ausgebildeten "audio engineers", angehen: die sind keineswegs immer zwingend positiv ;)

    was sich meist in der PRAXIS bewahrheitet :roll:

    No, it's not too loud. You're just too old!
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  • mringhoff
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    • 5. Dezember 2009 um 14:37
    • #30
    Zitat von "tobias kammerer"


    Du erlebst hier den üblichen PA-Forum Wahnsinn. Das werde ich auch nie verstehen, warum das so sein muß. Ich hoffe Du bekommst noch ein paar sinnvolle Infos.


    Das ist wie mit dem Wald, in dem man hineinschreit.
    Wenn halt diverse Aussagen / Behauptungen kommen, dann lassen halt einige sie nicht unkommentiert stehen. Auch wenn die hier (wie meine ganzen Beiträge in diesem Thread) offtopic sind.

    Und warum soll ich jemanden, der das Rumpoltern anfängt, nur weil einige Leute etwas kritischer hinterfragen, dann noch eine fachliche Antwort geben?

    Zitat von "christoph schrefl"


    (...)
    sehr professionell sind diese antworten nicht gerade.
    (...)
    bin zB in den nächsten wochen im Ronacher Theater wo ich die möglichkeit bekomm auf einem AURUS etwas zu schnuppern. möcht mal wissen, wie viel von euch oder besser gesagt ob du lieber bwaack schon mal ein AURUS oder ein Vi6 angreifen durftest.
    (...)
    an genau so manchen wie hier scheitert es dass ich noch nicht praxiserprobter bin. weil sie nur heraushängen lassen, wie toll sie sind und dass das die aufgabe von profis ist und man da sonst nichts zu melden hat bzw die fragen ja eh blöd und unprofessionell sind
    (...)
    das is ja wohl die volle frechheit! ich hab glaub ich erklärt warum und weshalb. und ich glaub die selbe einstellung haben mir schon kompetentere leute gesagt als du... wenn du so ein toller techniker und schwerverdiener bin dann würd ich ja gern mal wissen, was du so im monat verdienst, ob du familie hast und wie dein leben sonst so is...

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    Sorry, aber bei mir macht auch der Ton die Musik....

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  • andy006
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    • 8. Dezember 2009 um 22:18
    • #31
    Zitat von "nojunk"

    matura ist grundvoraussetzung für das studium? tu felix austria, wie tief bist du gesunken :twisted:

    1+ --setzen

    Mein Beifall - weil sicher mit fredschließender Eigenschaft

    Grüße der Andy

    (wehe was auf uns zukommt)

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

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