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Entstörtransformator 19"?

  • norbert jersch
  • 19. Dezember 2009 um 18:18
  • norbert jersch
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    518
    • 19. Dezember 2009 um 18:18
    • #1

    Ich hoffe, einige ortsbedingte Netzprobleme (Rauschen, Brummen...) durch einen Entstörtransformator eliminieren zu können. Damit hätte ich eine vollständige Entkopplung vom lokalen Stromnetz. Ich habe hier im Forum und mit Suchmaschinen nach einer 19" Racklösung gesucht, aber nichts gefunden. Gibt es sowas und ist es "finanzierbar"?

    Norbert Jersch

  • david kammerer
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    • 19. Dezember 2009 um 18:20
    • #2

    Hallo,

    such mal nach USV/ online USV,da wirst du eher was finden.

    Viele Grüße

    David Kammerer

  • timotimo
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    • 19. Dezember 2009 um 20:29
    • #3

    Was soll denn dieser "Entstörtransformator" machen? Eine galvanische Trennung vom Netz (ein Trenntransformator, die besseren USVs machen das evtl. gleich mit), oder eine galvanische Trennung des Audiosignals (Line-Transformator)?

  • norbert jersch
    Verifiziert
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    • 19. Dezember 2009 um 20:33
    • #4

    ...ich dachte an eine Art Stromverteiler: 230-250V in - galvanische Trennung - 230+ Volt out, evtl. mit einigen Schukodosen, an die alle Sound-Komponenten angeschlossen werden können. Also im Prinzip eine Rackschukoverteilung mit galvanisch getrenntem Eingang. Zusätzlich zum schon schweren Trafo wollte ich nicht noch einige kg Blei aus einer USV mit mir rumschleppen.

  • timotimo
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    • 19. Dezember 2009 um 21:08
    • #5

    Hallo,

    bei einem Trenntransformator vor der Anlage handelt es sich nicht um ein Bauteil, das bei Problemen mit der Funktionserde eingesetzt wird, sondern um Bauelement zum Aufbau der Schutzmaßnahme "Schutztrennung". Hierbei ist einiges zu beachten, z.B. müssen alle Geräte auf der Sekundärseite mit einem Erdfreien Potentialausgleich miteinander verbunden werden, kein Gerät darf an einem anderen Stromkreis hängen. Zudem ist der Einsatz dieser Schutzmaßnahme nur noch Elektrofachkräften und Elektrotechnisch unteriwesenen Personen gestattet. Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Schutztrennung

    Ich empfehle: versuche es mit einem Netzfilter, z.B. von Furman, oder eben mit Trennung um Audiopfad.

  • Audiowerk
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    • 20. Dezember 2009 um 00:28
    • #6

    Ich verstehe gerade nicht, was das soll...? Ist das jetzt das Mittel der Wahl, um ein Brummproblem in den Griff zu kriegen? Warum werden nicht Ursachen beseitigt, anstatt das große Gebastel anzufangen? Am Ende landet der ganze Gruscht dann doch wieder in der Tonne, und außer teuer war nichts... :roll:

  • norbert jersch
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    • 20. Dezember 2009 um 10:51
    • #7

    Wenn alles andere abgeschaltet ist, nur der LS (Aktivbox!) am Netz hängt und NUR an diesem Ort die Geräusche von sich gibt, ist m.E. die Ursache im Netz (altes, großes Hotel) zu suchen und zu beseitigen.

  • timotimo
    Profi
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    • 20. Dezember 2009 um 11:16
    • #8

    Was macht denn der Lautsprecher? Surren, Brummen? Ohne eingesteckten Eingang? Mal einen anderen Lautsprecher/eine andere Anlage (z.B. mit abgesetzten Endstufen) getestet? Um welchen Lautsprecher handelt es sich denn? Hat er einen Groundlift?

    Manchmal sind es auch Einstreuungen direkt in die Schaltung, bei unzureichender Abschirmung der Elektronik. Dann wird auch ein Trenntransformator nichts helfen.

  • norbert jersch
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    518
    • 20. Dezember 2009 um 12:05
    • #9

    LS: RCF 322A, höherfrequentes Surren/Zischen. Ob noch das Übertragungskabel (XLR) dran steckte, weiß ich nicht mehr. Problem trat mit beiden Boxen auf. Es war kein anderes Material zum Testen verfügbar. Das Signal kam dann über den Mischer und die Palmer Line Isolation Box an die ART. Groundlifteinstellung hat nichts geändert, auch Test mit abgeklemmter Masse nicht. Egal was angeschlossen war oder nicht- Störung war immer gleich.

  • chw
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    839
    • 20. Dezember 2009 um 12:07
    • #10

    Ob es am Netz liegt oder nicht lässt sich mit einem Oszilloskop + passendem Zubehör herausfinden.
    Sind da Störungen drauf kann man diese so erkennen.

    Netzfilter gibt es auch - das sind meistens HF Filter. Die Filtern aber die "230V Sinus".
    Alles über einen Trafo laufen zu lassen macht denke ich nur Sinn wenn die Spannung nicht stimmt (110V Geräte).
    Ob sich die "Entstörung" der Stromversorgung durch solch einen Trafo bei einer Endstufe bemerkbar macht bezweifle ich mal - viele haben einen Trafo eingebaut der prinzipiell auch nichts anderes macht als das was Du vor hast. Sind das AC Signale dann bringt der Trafo nicht eh nicht so viel.

    Sind es Probleme mit den Potential unterschieden (PE) - und nur da würde eine galvansiche Trennung einen Sinn ergeben -
    dann gilt wie bereits geschrieben erst mal Ursache suchen und diese beheben.
    Geht das nicht ist es einfacher und gefahrloser die "Groundpotentiale" von Audio und Strom zu trennen. Aber bitte auf der Audio Seite.

    Bringt das auch nichts versuchen die Quelle der Einstreuungen zu suchen.

  • akustik-line
    Beiträge
    19
    • 9. Februar 2010 um 23:32
    • #11
    Zitat von "norbert jersch"

    Ich hoffe, einige ortsbedingte Netzprobleme (Rauschen, Brummen...) durch einen Entstörtransformator eliminieren zu können.

    Ich denke du meinst Entsörkondensatoren. Sie leiten Störungssignale gegen die Masse ab und bewirken somit die verminderung der elektromagnetischen Störung. In fast jeder Leuchtstofflampen sind solch Kondensatoren verbaut. Probleme gibt es eventuell mit einer oder mehreren zusätzlich höheren netzfrequenzen. Heutzutage wir ja auch viel über Hausinternes netz geschickt. Telegramme für zb. powernet, "lan aus der Steckdose" usw. Dagegen helfen hochpassfilter, sie filtern die unerwinscht Frequenzen. Über die normale netzleitung können frequenzen bis ca. 16khz geschickt werden, die andere "Teilnehmer" im netz beeinflussen können. Leider kommen die Störungen im netz, Brummschleifen usw nicht immer von einem selber :?

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