Hallo,
hab eine Frage zu dem 1850 Horn von speakerplans.com:
Mal les ich "das einzige Horn, das Single einsetzbar ist" und mal "unter zwei pro Seite geht garnichts". Was nun? Laut der Messung auf der Seite geht die Kiste Single runter bis ~45Hz/-2dB.
Sollte das für Konservenmukke nicht reichen?
Gruß,
Matthias
1850 Hörner
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Für ein Horn ist das schon ein guter Wert. Bei AJ Horn in der Simulation habe ich f -3dB 45 Hz und f -8 dB 40 Hz.
Da gibt es BR Boxen die schaffen das nicht. Ob Dir das ausreicht ist geschmackssache. Der Vorteil dieses Horns ist ja der hohe Wirkungsgrad mit nur einem Treiber.
Wenn man allerdings das Transportvolumen der 1850 berücksichtigt, kannst Du locker 2 BR Boxen nehmen. Zwei BR's sind bestimmt so laut wie ein 1850, variabler in der Anwendung, leichter zu transportieren und leichter zu bauen.
Ich hab mir auch mal eins gebaut. Fand den Klang super, aber mir war die Schlepperei dann zu mühsam. -
Was wiegt so ein 1850 aus MPX denn ugf.?
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Ich hab das Ding noch nie gewogen, aber allein kannst Du das nicht tragen. Ich hab hinten Bockrollen angebracht und versenkte Griffe in den Deckel für den Bass gebaut. Damit kann man das Horn wie einen Sackkarren bewegen.
Aber wie gesagt, Du musst zum Beladen immer zu zweit sein oder einen großen Transporter haben wo Du über eine Laderampe das Horn "hochrollen" kannst. -
Rog Mogale, der Entwickler dieser Kisten sagt selbst, dass das Horn eher für größere Geschichten gedacht ist. Kleine Anwendungen, wo wenige Hörner zum Einsatz kommen, wären besser mit dem 186 abgedeckt, oder HD15 plus X1, wenns tiefreichend sein muss.
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Zitat
HD15 plus X1Ich Idiot hab erstmal 5 Minuten gegoogelt und mich gewundert, warum ich nichts zu einem "HD15 plus X1" Subwoofer finde

Nach jahrelangem Mitlesen in der Selbstbau-Szene hab ich meinen Traumsub leider immer noch nicht gefunden, also wird es wohl auf HD15+X1 rauslaufen.
Ist ein X1 liegend auf zwei HD15 als Centerstack eine sinnvolle Kombination für kleine Geschichten mit ~200 Mann?
Gruß,
Matthias -
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Zitat von "matthias falke"
Hallo.
Ich kann Dir das MB115 mit dem 15S430 von BMS empfehlen.Du meinst diesen Visaton Bauvorschlag?
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Wird der Treiber bei dem kleinen Rückvolumen nicht ziehmlich heiß? Bei 1,2 KW für den BMS ist dies sicherlich nicht zu unterschätzen. Dieses Problem bei den Frontloaded Hörner wurde hier im Forum schon einige male diskutiert. Genaue Messungen gab es aber dazu nicht. Vor 20 Jahren, als noch mehr Hörner verwendet wurden, war das sicherlich nicht so ein Problem. Da haben die Treiber auch nur 500 Watt vertragen. Aber heute, halten die Treiber teilweise mehrere KW aus.
Manche machen den Servicedeckel aus Alu, um die Hitze besser abzuleiten. Ob das was bringt weiß ich nicht.
Für das Lab-Horn habe ich mal eine interessante Variante gefunden. Da wird eine Alu Rohr angefertigt, welches genau in die Polkernbohrung passt. Dieses Rohr wird mit der Serviceklappe verbunden, welche aus Alu ist. Damit die Luft zirkulieren kann, erhält das Rohr noch ein paar Löcher. Der Servicedeckel ist natürlich genau parallel zum Treiber montiert.
Hier kann man genaueres darüber erfahren: http://www.pispeakers.com/Hornsub.html -
Zitat von "marcus höcht"
Wird der Treiber bei dem kleinen Rückvolumen nicht ziehmlich heiß?
Bei mir laufen je zwei Hörner an einem Kanal von einer DXP 3600, und auch länger Zeit unter Volllast. Bisher gab es noch keine Probleme. Low Cut 38Hz.
http://www.nv-nova.com/pdf/2009/2/DXP_AMPLIFIERS_2009.pdf -
Zitat von "marcus höcht"
Da wird eine Alu Rohr angefertigt, welches genau in die Polkernbohrung passt. Dieses Rohr wird mit der Serviceklappe verbunden, welche aus Alu ist. Damit die Luft zirkulieren kann, erhält das Rohr noch ein paar Löcher.
Sollte man aber aufpassen wegen den unterschiedlichen drücken nicht das die Kalotte wegfliegt, Föön macht das bei den F2 / F3 auch so mit den 15net Mitten. Ob das jetzt innem Basshorn viel bringt, besteht ja auch das Risiko das Deckt reinkommt ?! .. Bei meinen 15" (15b450) haben die ca 28 liter, bekommt jeder bei anschlag ca 650-700 W, wenn dann keiner den Limiter ausmacht oder nen Amp der komische sachen raus gibt, war in den ganzen jahren auch bei 3 Tage dauerexess nix passiert.
Dabei werden die Serviceklappen schon ziehmlich warm.
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Hey, da haben mir die Pispeakers-Leute doch tatsächlich meine Idee gelakut!
Allerdings habe ich die Sache bei meinen Hörnern nur teilweise implementiert (auch wenns komplett so angedacht war): Die Serviceklappe ist aus Alu und liegt im Hornmund, wird also von der sich bewegenden Luft noch etwas gekühlt. Die Verbindung zur Polkernbohrung fehlt, aber sie ist auch nicht nötig, da der Lautsprecher in seiner geschlossenen 25l-Kammer thermisch auch bei 1500W Amping noch keine Probleme macht (auch die Klappe wird so nichtmal handwarm). Mechanisch allerdings schon, wenn auch nicht die Schwingeinheit. -
Einer der limitierenden Faktoren für größere Lautstärken ist die termische Belastbarkeit der Schwingspule (xmax natürlich auch). Wird die Schwingspule zu heiß, löst sich der Kleber oder der Draht brennt durch. Die Hersteller haben in diesen Bereichen ja schon einiges bewegt (bessere Materialien, bessere Kühlung). Einerseits steigt die Belastbarkeit und andererseits sinkt die Power Compression und schon kann man einige dB mehr an akustischer Leistung aus dem System herausholen.
Wenn ich mich nicht irre, benötigt man für +3dB die doppelte Vertärkerleistung, aber erst +10 dB werden vom menschlichen Gehör als eine Verdoppelung der Lautstärke empfunden.
Es ist daher umso wichtiger, das Gesamtsystem "Lautsrecher" zu optimieren. Hier ein dB mehr und dort ein dB mehr, erbringen unterm Strich einen deutlichen Performancegewinn.
Ob das dem Hobbybastler mit einem Simulationsprogramm für 150 € gelingt ist fraglich. Nicht umsonst klingen die Systeme namhafter Hersteller i.d.R. auch sehr gut. Die Schützen dann Ihre Entwicklungsarbeit, indem sie OEM Chassis einbauen die es am Markt nicht zu kaufen gibt. Sonst könnte man sich ja sein Wunschsystem übers Wochenende ausleichen und 1:1 abkupfern. Aber mit der Hilfe des gesammelten Wissens aus dem Forum, kommt man auch als Selbstbauer sehr weit, bzw. kann sich mit geringem Budget (und viel Arbeit) ein ordentliches System bauen.