Also wenn ich mich nicht täusche und 4Stück 8ohm Bässe parallel betreibe komme ich doch auf ca. 2 ohm?!
Neues System, aber welches?
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8 Ohm ist nur der so genannte Nennwiederstand. Der tatsächliche wiederstand hängt unter anderem von der Frequenz des Signals ab.
Im genutzten Frequenzbereich eines Subwoofers liegt der Wiederstand meist im Bereich zwischen 6 und 7 Ohm.Wenn du einen Verstärker im Bassbereich mit knappen 2 ohm betreiben möchtest dann ist das schwerstarbeit für den Amp und du solltest einen sehr großzügig dimensionierten Headroom kalkulieren. Eine Last unter 2 Ohm ist nahe am Kurzschluss. ein Peak Signal oder ein Feedback kann hierbei sowohl die Endstufe als auch die Spulen der Speaker zerstören.
Ich würde im Bass nie 2 Ohm fahren, wenn es irgendeine alternative gibt.Gruß
toadie -
Zitat von "christian liedmann"
Also wenn ich mich nicht täusche und 4Stück 8ohm Bässe parallel betreibe komme ich doch auf ca. 2 ohm?!
Du hast schon recht. Es ging mir um die vorher gestellte Frage, ob man die Subs von 4 auf 8 Ohm umschalten kann, was natürlich nicht geht.Allerdings würde ich auch nicht unbedingt auf 2 Ohm-Betrieb der Amps setzen, grad im Bass nicht. Sowohl klanglich alsauch leistungsmäßig alsauch aus Sicherheitsgründen würde ich auf zwei (kräftige) Endstufen setzen. Angegeben sind die Subs ja mit 1600W program pro Stück, im Idealfall würde man sie so ampen. Das würde natürlich tatsächlich Endstufen der Größenordnung Crown I-Tech8000, DigAm K10/K20, LAB PLM14000, Studio R X12 oder MC2 E90 voraussetzen. Ich denke, ab 1kW pro Sub bist du im grünen Bereich. Für das Top dürfen es dann auch ruhig 800W pro Top sein. Grade hier schadet es bei "artgerechter Haltung" nicht, viel Headroom zu haben.
Willst du flexibel sein, auch mal zwei PAs aufstellen können, brauchst du zwei vollständige Ampracks, also zwei Controller, zwei Top-Endstufen mit ca. 800W pro Kanal an 8 Ohm und zwei Bass-Endstufen mit 2kW an 4 Ohm aufwärts. Kommen zwei PAs eh nicht in Frage, mach dir ein Rack mit einer Endstufe für Tops um die 1600W an 4 Ohm pro Kanal, dem Controller und einer Bassendstufe wie gehabt ab 2kW pro Kanal an 4 Ohm aufwärts fertig, wo dann nochmal zwei XLR-Outs für eine zweite, identische Bassendstufe vorhanden sind.@ toadie: Ich wüsste nicht, dass die Gefahr an 2 Ohm die Spulen durch Feedback oder Peaks zu zerstören höher ist als an 4 Ohm. Das sehe ich eher umgekehrt, es sei denn, die Endstufe wäre an und für sich instabil an 2 Ohm und würde seltsame Sachen machen.
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@ Jens
da gebe ich dir bedingt recht, solange wir von 2 Ohm reden.
4 x 8 Ohm Subs an Endstufe ist aber definitiv unter 2 Ohm - also im Grenzbereich.
Die Wahrscheinlichkeit das auf kurz über lang irgendwas hops geht ist also deutlich größer als wenn man sich innerhalb der Parameter bewegt. wo sich Spule und Endstufe wohl fühlen
Gruß
toadie -
Zitat von "toadie"
Wenn du einen Verstärker im Bassbereich mit knappen 2 ohm betreiben möchtest dann ist das schwerstarbeit für den Amp und du solltest einen sehr großzügig dimensionierten Headroom kalkulieren.
Ich würde im Bass nie 2 Ohm fahren, wenn es irgendeine alternative gibt.
Wir machen das seit etwa 20 Jahren mit 2 Ohm an den Bässen. Und das ohne irgendwelche Probleme. Für was unnötigerweise die doppelte Zahl an Endstufen auf den Job mitschleppen?Eine grosse I-Tech oder etwas gleichwertiges nehmen und dann passt das.
Gruss, Andi
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Îhr betreibt wirklich 4 Bässe an einem Endstufenkanal ? bei 3 würde ich mir auch keine Gedanken machen, aber 4 ???
Mir hat bisher jeder davon abgeraten...Gruß
toadie -
Hallo toadie,
das machen wir auch. Im Prinzip auch ohne größere Probleme. Unsere Bässe gehen beim Impedanzverlauf sogar etwas unter 8 Ohm, was dann die Endstufe doch etwas schwitzen läßt. Aber solange 2 Ohm nicht unterschritten werden, sehe ich auch kein (technisches) Problem.
Grüße
David Kammerer
Ach ja und bei uns sind es RAM DQX7.0 bzw. auch mal eine gute alte QSC USA1300
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@ toadie: Wenn ein Amphersteller von "2 Ohm-Fähigkeit" redet, gehe ich davon aus, dass damit 2 Ohm nominell gemeint ist und nicht nur 2 Ohm reeller Widerstand. Ja, es gibt genügend schwarze Schafe, wo der Amp nichtmal annähernd für 4 8 Ohm-Lautsprecher geeignet ist, und ein Großteil der Amps klingt an 2 Ohm nicht mehr so gut wie an 4 Ohm, trotzdem hatte ich noch nie kaputte Lautsprecher durch 2 Ohm-Betrieb...
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an Macrotech 5000 sind wir regelmässig auch mal 3 Stück doppel 18" pro Kanal! gefahren. Sind nominell etwa 1,4 Ohm. Dies nächtelang am Clip und ohne je Probleme mit den Endstufen gehabt zu haben. Klar nimmt die Leistung nicht mehr zu gegenüber 2 Ohm und klar ist die thermische Belastung für die Endstufe etwas höher. Aber grundlegend geht das mit gutem Material.
Wenn Crown für die Itech als erlaubte Lastimpedanz auch 1 Ohm! angibt dann wird die das auch problemlos ab können.
Es gibt keinen vernünftigen Grund (ausgenommen Aufallsicherheit bei kleineren Anlagen) die doppelte Anzahl an Endstufen zu kaufen, zu transportieren, zu warten und (vor allem) abzuschreiben.
Gruss, Andi
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na dann...
dann will ich mal nichts gegenteiliges behaupten, wenn ihr über diese Erfahrung verfügt und das mit ruhigem Gewissen vertreten könnt, warum nicht.
Ich würde das dennoch nicht machen, es sei denn es muss sein...
Ich leiste mir den Luxus von 2 Amps für 8 Subs und fahre gut damit.Gruß
toadie -
Ich rate auch nicht zu 2 Ohm-Betrieb. Aber nicht, weil es eine Gefahr für Schwingspulen und Amps ist, sondern wegen der Betriebssicherheit (Bei zwei Amps kann einer ausfallen, man steckt dann eben einen auf 2 Ohm um) und in vielen Fällen auch wegen des Klanges.
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1. geht die dämpfung gewaltig in die knie und 2. braucht man um dem entgegenzuwirken (und um nich zuviel leistung im kabel zu verlieren) echt große querschnitte. ich würde bassendstufen nicht unter 4 ohm betreiben. klar, gute amps gehen nicht kaputt, aber klanglich ist das nicht die offenbarung. und der leistungszugewinn beim betrieb an 2 ohm ist auch bei weitem nicht ene verdopplung. insofern grad mal 2db oder sowas.
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