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Olympia vorausscheid in leipzig-bühnentechnik

  • deltamax
  • 13. April 2003 um 19:09
  • deltamax
    Beiträge
    1.394
    • 13. April 2003 um 19:09
    • #1

    gestern lief in leipzig auf dem marktplatz mal wieder eine typische gross fernseh produktion über die bühne, die im mdr live übertragen wurde. es geht um die oben erwähnte beschallungssache für die olympia 2012 party aum marktplatz in lpz.
    als PA stand D&b würfel und b2 infras, ich habe nicht genau sehen können wie viele, weil molton ohne ende, jedenfalls warns glaube ne menge b2's. publikum waren 25000 leute, alle schreiender feiernder weise.
    bands waren typisch konservenmässig teeny gruppen die auf cds tanzen.

    Meine Wertung:
    sound war eine absolute katastrophe, es war wirklich NUR infrabass vorhanden, dröhn brumm wummer nicht wirklich klar defineirt.
    kickbass war gleich null und lautstärke EXTREM leise im MT/HT bereich. die moderationen waren selbst bei leisestem publikum direkt vor den wings nicht zu verstehen, geschweigedenn in einem pulk menschen in der mitte.in einer entfernung von 100m war von dert moderration schon garnichts mehr zu hören, obwohl es die leute schon intressiert hätte wer den zuschlag für olympia bekommen hat...
    musik wie gesagt nur infrabass, HT ningelte etwas vor sich hin, wenn neben einem jmd was gesagt hat, konnte man die stimme schon nicht mehr hören der sängerin/moderation
    ICH DACHTE IMMER DIE DB TEILE SIND SOOOOO TOLL ???das ist jetzt nach einander die 5. VA, inder mich die D&B mit absoluter mittendrucklosigkeit und mangelndem schalldruck negativ überzeugt haben.is die d&b wirklich ne reine hifi geschichte für rentner VA's, oder sind 9 tops pro seite und delay einfach nur viiiiiiieeeeeeeeellll zu wenig für soviele leute?eins weiss ich jedenfalls mit sicherheit: mit guten alten rock teilen alias commi880 oder longthrow hörnern richtung flashlight hätte man auch bei 9 stk pro seite durchgedrückt.
    schätz ich die d&b jetzt falsch ein, denn dirk wedell vom fachblatt schrieb einst, das sie geil sein solln??mich haben sie jedenfalls noch nie überzeugt so richtig, wie viel muss man davon packen bis es geht???
    wäre über meinungen dankbar, intressiert mich mal wirklich, will ja kein system verteufeln wenns nur falsch bedient wird.
    (achja gemacht haben die VA die leute mit dem & auf den boxen*ggg* wens intressiert)

  • Mister.Lange
    Verifiziert
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    1.574
    • 13. April 2003 um 19:28
    • #2

    Also ich habe letztes Jahr in Chemnitz ein D&B gehört, die etwas größer dimensioniert war. Und ich muss sagen nachdem die Band anfing (Linecheck) und der gute Mann am Pult noch ordentlich zu schrauben hatte, herrschte am FOH (ca. 40 - 50m) eine Lautstärke bei der ich Angst hatte dass mir gleich der Kopf platzt. Ich musste ernsthaft dort weggehen. Es war praktisch nicht zu ertragen.
    Allerdings habe ich schon viele über mangelndes Durchsetzungsvermögen und Lautstärke klagen hören.

  • alter ego
    Beiträge
    1.933
    • 13. April 2003 um 20:08
    • #3

    mit 9 Tops kommt man normalerweise schon sehr weit, wenn da 3x3 hing, warens aber wahrscheinlich max. 6 Tops, der Rest Bässe, vermutlich sogar noch weniger. Und das reicht definitiv nicht für Rock'n'Roll mit 25 kPersonen, aber für Sprachbeschallung sollte es dann schon reichen...

    aber man kann eigentlich mit jedem System Mist bauen, so auch mit d&b. Wer hat denn den Job gemacht? Vermutlich die "&" - Firma, und bei denen kommts ganz drauf an, wen sie dir schicken.

    laut statt hell!

  • mischling
    Beiträge
    123
    • 14. April 2003 um 08:01
    • #4

    moin kollegen,
    diese menge an tops halte ich für definitiv zu wenig (habe den marktplatz dort auch schon lautgemacht), 'ne delayline halte ich für absolut notwendig, zumal wenn man damit rechnen muss, dass 25.000 leute auch noch 'n bissel "krach" machen.....

    gruss

    manu

    "Wozu benötigt man eigentlich die vielen bunten Knöpfe ?"

  • Janko
    Profi
    Beiträge
    318
    • 15. April 2003 um 12:02
    • #5

    Ich muß zugeben, die schwarzen Schwaben sind meine Favoriten, aber ich versuche das mal objektiv zu formulieren:

    d&b ist absolut amtlich, genauso wie K&F, Meyer, Turbo, GAE, was weiss ich - amtlich eben

    für Fehlplanung (zu wenig Zeug) oder Operatorfehler ("falsch" gestackt/gehängt/gedreht) kann kein Material dieser schönen Welt etwas

    gegen Betriebswirtschaftler ("Warum soll das soviel kosten? Die Leute merken ja eh keinen Unterschied!" [denkste!]) ist auch noch kein Kraut gewachsen

    und nicht zuletzt doch noch ein bißchen subjektives: Wenn d&b wirklich so schlecht wäre, würde das Zeug bei den Preisen NIEMAND kaufen. Klangliche Unterschiede sind bei Material dieser Liga abgesehen vom Geld Geschmackssache, Kommentare wie "einfach zu leise" oder "nicht durchsetzungsfähig" halte ich - bei allem Respekt - bei egal welchem Material dieser Liga für nicht angemessen, das sollte dann wohl eher auf einen der oben angesprochenen Gründe zurückzuführen sein.

    "Lauter" ist nicht "besser"

  • Oliver Derks
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    3.316
    • 15. April 2003 um 16:46
    • #6

    @ Janko

    Daumen hoch! Endlich mal wieder jemand, der die Sache professionell sieht!

    Gruß Oliver

  • Janko
    Profi
    Beiträge
    318
    • 15. April 2003 um 18:48
    • #7

    Trotzdem geb ich jetzt mal unverhohlen zu, dass ich bei freier Auswahl doch lieber die schwarzen nehme... *g*

    Janko

    "Lauter" ist nicht "besser"

  • Benny
    Beiträge
    754
    • 15. April 2003 um 21:14
    • #8

    ist das wirklich so scheisse.....

    naja, schon der zweite thread heute (komme gerade vom bose thread)wo jemand absolut amtliches material in frage stellt. so langsam glaube ich an diese sensationslust... ich finde man kann ein system nur wirklich beurteilen, wenn man selbst damit gearbeitet hat. es spielen so viele faktoren eine rolle: genug material am start(wenn das ne kostnix va war, können auch einfach zuviele leute gekommen sein , das passiert), richtiges handling (stacking, directivity, mann am pult, ..) , wetter (gegenwind drückt den schall nach oben vom platz weg, regen iss immer scheiße, isses so warm steigt die luftfeuchtigkeit...) usw, usw.
    eine VA mit sovielen personen darf nicht einfach mit "08/15 ich stell meine 15" brüllwürfel zum horst in die kellerbar" verglichen werden. das ist doch etwas komplexer.
    eine kompanie wird es sich wie schon gesagt 3 mal überlegen ob sie jetzt ein reihenhaus in d&b oder anderes holz investiert.

    gruß benny , der am letzten wochenende mit 4 B2 und 8 602 arbeiten durfte ;)

    "...Wer den Durchfall hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen...!"

  • windischs
    Beiträge
    290
    • 16. April 2003 um 01:32
    • #9

    Hi.

    Ich war auch auf dem Marktplatz. Das war wirklich gruselig. Ich hab extra etwas weiter hinten gestanden. Es war echt nichts zu verstehen. Ich hatte gedacht, das Neumann & Müller das besser raus haben. Ist ne Dresdener Firma, die wohl die Technik gestellt hat. Nun weiss ich nicht, wer da hinter dem Pult sass. Einer von denen oder einer vom MDR. Jedenfalls war die Lautstärke erbärmlich. Der schönste Vergleich war folgender: Bläserensemble vom Gewandhausorchester spielt irgendsoeine Hymne, brüllende Menschen. Man hat die bläser, wohgemerkt unverstärkt, noch gehört. Dann Moderation, Umgebungspegel etwa gleich. War nix mehr von der Stimme zu hören.

    Das muss nun allerdings nicht am Material liegen. Vielleicht einfach 'ne Fehlplanung.

    Grüsse,
    Sven.

    Ps: ich weiss, ich bin ein bisschen OT aber ich wollte mal meinen frust loswerden :wink:

  • deltamax
    Beiträge
    1.394
    • 16. April 2003 um 07:41
    • #10

    definitiv, ich wollt übrigens nicht sensationsberichte schreiben oder was in frage stellen sondern nur mal wissen, weil ich denke das sie gehen müssten, warum sie so häufig nicht gehen.
    bose und oberamtliches material?!für zuhause...?!

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