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Klark Teknik DN320

  • wurzlsound
  • 30. März 2010 um 21:42
  • wurzlsound
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    • 30. März 2010 um 21:42
    • #1

    AHoi

    Habe letztens bei Ebay einen Klark Teknik DN320 EQ erworben.

    Leider rauscht das Teil auf beiden Kanälen gleichmäßig sehr laut.

    Der EQ funktioniert eigentlich, das Nutzsignal ist nicht verzerrt, es brummt auch nichts,

    nur das Rauschen ist unerträglich laut. In der Bypasseinstellung ist das Rauschen zwar

    etwas leiser aber trotzdem noch viel zu viel. Bin selbst Elektroniker aber das kann ich mir

    nicht erklären. Die Filter arbeiten und verändern die Klangfarbe des Rauschens.

    Vielleicht ist das ja ein bekanntes Problem... was kann das sein...?

    Gruß Tom http://www.wurzlsound.de

    Tom Pawlowski
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  • bwaack
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    • 30. März 2010 um 23:07
    • #2

    Dat Dingen hat einen Hardwire-Bypass.

    Rauscht da ein Wasserhahn? :lol:

    Grüße an den Elektroniker..
    B.

  • wurzlsound
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    • 30. März 2010 um 23:21
    • #3

    Danke für den Tip du Oberschlauberger.

    Wenn das Netzkabel raus ist, ist die Kiste auch im Hardwire-Bypass und

    es rauscht nichts....!!!! (alles schon probiert)

    Bevor Du hier so einen Kappes schreibst, sag mir lieber wo der Fehler im Gerät ist

    oder sag lieber gar nichts... :twisted: :twisted: :twisted:

    Falls jemand noch ne Idee hat... dann bitte.

    Gruß Tom

    Tom Pawlowski
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  • bwaack
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    • 31. März 2010 um 00:00
    • #4

    tschuldigung. :roll: ich sag schon nix mehr.

    Außer vielleicht: dass mir schon angeschossene Opamps untergekommen sind, die im Prinzip funktionieren, aber eben rauschen wie blöd. Kann auch eine kalte Lötstellle sein, die plötzlich hochohmig geworden ist....

    Also hier und da mal drücken, Kältespray, Sockel prüfen, muss ja verhältnismäßig weit vorne sein ...

    Aber jetzt halte ich wirklich den Mund.

  • wurzlsound
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    • 31. März 2010 um 00:50
    • #5

    AHoi bwaack

    Du sollst ja was dazu sagen....! ...nur nicht: "Grüße an den Elektroniker.."

    Kalte Lötstellen benehmen sich anders als wie gleichmäßiges Rauschen auf beiden Kanälen.

    Im DN320 sind keine Sockel verbaut sondern alles ist sehr sauber eingelötet.

    Fehlersuchstrategie: ..."hier mal drücken"... gilt für Aussetzer und ähnlichem.

    Fehlersuchstrategie: "Kältespray" ...gilt für Fehler die eine Wärmeentwicklung voraussetzen,

    welche eine gewisse Erwärmungszeit benötigen.

    Rauschende Opamps sind doch im Hardwire-Bypass nicht aktiv...! (im eingeschalteten Zustand des EQs)

    ...na ja... werde morgen das Gerät mal mit Pressluft reinigen und den Staub entfernen.

    Was mich so recht stutzig macht ist die Gleichmäßigkeit des Fehlers...

    ...warscheinlich eine von den Klarkeigenschaften: "genau, gleichmäßig und konstant"

    Gruß Tom http://www.wurzlsound.de

    Tom Pawlowski
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  • wora
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    • 31. März 2010 um 12:10
    • #6

    darf ich mal fragen, was vor und nach dem EQ angeschlossen wurde und mit welchen pegeln das gerät betrieben wird?
    vielleicht liegt es ja gar nicht am gerät, sondern an der anpassung. man muss ja erstmal alle fehlerquellen ausschliessen.

    das sich die klangfarbe des rauschens ändert wenn die klangsteller bewegt werden lässt mich vermuten, das das rauschen schon ins gerät gesendet wird oder zumindest im eingangsbereich entsteht.

    gruß, ein ehemaliger elektroniker... :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wurzlsound
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    • 31. März 2010 um 14:51
    • #7

    AHoi wora

    Vor dem EQ ist ein 5J altes Soundcraft GB4 und danach eine Zeck CCR24

    mit 2 Camco Vortex6. Ich habe diverse EQs von Rane, einen Zeck EQ und

    selbst einen uralten Behringer DSP8000 von einem Bekannten ausprobiert.

    Wahlweise im Masterinsert oder nach dem Masteroutput vor der Weiche.

    Alle funktionieren einwandfrei mit gaaaaanz wenig Rauschen. Lediglich der

    Klark rauscht wie ein Wasserfall... werde ihn gleich nochmals öffnen

    und bei Tageslicht unter die Lupe nehmen bzw. zunächst gründlich reinigen.

    Er ist recht verstaubt im inneren.

    Gruß Tom http://www.wurzlsound.de

    Tom Pawlowski
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  • bwaack
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    • 31. März 2010 um 15:16
    • #8
    Zitat

    Kalte Lötstellen benehmen sich anders als wie gleichmäßiges Rauschen auf beiden Kanälen.

    Ja das ist in der Tat verdächtig. Mal das berühmte Bypassrelais messen... vielleicht kein ordentlicher Durchgang mehr. Der Eingang soll elektronisch symmetriert sein, ist das Signal dahinter noch in Ordnung? Versorgungsspannungen mitm Oszi angucken, Regler defekt?


    Zitat

    Fehlersuchstrategie: ..."hier mal drücken"... gilt für Aussetzer und ähnlichem.

    und kann hilfreich sein bei verotteten Relais und kalten Lötstellen.

    Zitat

    Fehlersuchstrategie: "Kältespray" ...gilt für Fehler die eine Wärmeentwicklung voraussetzen,

    welche eine gewisse Erwärmungszeit benötigen.

    Glaub ich nicht. Alles verhält sich anders, wenn es 30 Grad kälter ist, auch Du.


    Zitat

    Rauschende Opamps sind doch im Hardwire-Bypass nicht aktiv...! (im eingeschalteten Zustand des EQs)


    aber Du sagst ja, den gibts nur bei Stecker raus....

    Grüße
    B.

  • tufkaklto
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    • 31. März 2010 um 16:37
    • #9

    Die alten Klarks sind doch alle unsymetrisch, oder??

    Und viele davon sind auch noch 2 und 3 gedreht.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • bwaack
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    • 31. März 2010 um 17:14
    • #10
    Zitat

    Die alten Klarks sind doch alle unsymetrisch, oder??

    nee, der nicht. War auch mein Gedanke. Manual sagt electronical balanced und auf 2 heiß..
    Aber Manual sagt ja auch "Hardwirebypass". Villeicht ist der DN320 auf 3 umgejumpert worden...? Wenn man den Jumpern kann....
    Und das GB4 ist nur impedanzsymmetrisch und auch auf 2 heiß.

    Die Zeck ist jedenfalls laut Servicemanual am Eingang ehrlich vollsymmetrisch.

    Aber wie wärs mit dem Standardfehler: Kabel zwischen GB4 und DN320 auf Pin2 platt?
    ... würde aber einem Elektroniker bestimmt nicht passieren....

    :D

    okay, ich halt wieder den Mund...

    edith sagt: Dann dürfte der Hardwirebypass ja auch nicht funktionieren - Vielleicht sind die Eingänge vom Eq auch nur impedanzsymmetirert und das Kabel hat einen Dreher? Jedenfalls sollte man auch mal Pin 2 und 3 tauschen....ein guter Tip

  • wurzlsound
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    • 31. März 2010 um 20:07
    • #11

    So...

    Alle Kabel sind durchgemessen und der Fehler tritt nur mit dem Klark auf.

    Hier sind mal Bilder davon:

    http://www.wurzlsound.de/images/rausch-o-mat.jpg

    Es sind auch Jumper drinnen:

    http://www.wurzlsound.de/images/rausch-o-mat-jumper.jpg

    Vielleicht kann mir jemand was dazu sagen.

    Auf der Seite von Klark finde ich nur das Owners Manual.

    Hat jemand einen Schaltplan???

    Gruß Tom http://www.wurzlsound.de

    Tom Pawlowski
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  • wurzlsound
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    • 31. März 2010 um 21:53
    • #12

    Alles Easy...

    Der Netzteilelko war der Bösewicht. :D Gewechselt und Ruhe im Boot.

    Der Klark hat einen 24V DC Eingang über Bananenbuchsen,

    also auch nur einen Netzelko... :D

    Gruß Tom http://www.wurzlsound.de

    Tom Pawlowski
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  • bwaack
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    • 31. März 2010 um 21:55
    • #13

    Na, denn kann ich mir das ja sparen....


    Code
    sieht von weitem ja doch nach einem ernsthaft symmetrischen Eingang aus.
    
    
    
    
    Die meisten Klarks kann man zwischen 2 und 3 heiß am Eingang wie am Ausgang umjumpern. Früher war das auch mal besser beschriftet....
    Auf jeden Fall kannste die Jumper mal ziehen und wieder stecken - vielleicht ist was oxidiert - auch mal auf die CMR-Trimmer drücken und dem Gerät dabei zuhören.
    
    
    
    
    So ein altes Schaltnetzteil ist auch für einen Fehler gut. Der große Elko sind schon ein bischen Scheiße aus, den kannste gleich mal neu machen. Am besten alle Kondensatoren im Netzteil mal durchmessen.
    
    
    
    
    und dann kannste natürlch die Outputpins der 5532 am Eingang mal reinhören, ob da noch alles gut.
    Grüße
    B.
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