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TC Reverb4000 oder Lexicon PCM91 als Live-Reverb ?

  • krups200
  • 9. April 2010 um 20:44
  • krups200
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    56
    • 13. April 2010 um 22:28
    • #21

    Hallo,

    christopher
    Vielen Dank für deine detaillierten Ausführungen. Ein "Lustkauf" (schönes Wort 8) ) ist es bei mir ja auch, denn weder Band noch Publikum hat sich je über die Effekte beschwert.
    Es ist einfach so, daß ich mit den Geräten der "Budget"-Liga bisher einfach nicht meine Vorstellungen von gutem Hall realisieren konnte (ich hatte zeitweise sogar für jeden einzelnen Song ein eigenes Preset erstellt).
    In meiner "Karriere" als Bandtech habe ich schon ziemlich viele günstige Reverbs besessen, angefangen bei Alesis Nano-Verb über Behringer :oops: , Yamahas (REV & SPXe), diverse Lexicon (Alex bis MX400) bis TC M1XL, wobei mir im Nachhinein (z.Zt. gräme ich mich mit dem MX400) das TC noch am besten gefallen hat.
    Sporadisch hatte ich auch mit PCM80/81 zu tun, die mir zwar auch gefallen haben, deren ganzes Potential aufgrund der kryptischen Bedienung jedoch verborgen geblieben ist und die Yamahas gefallen mir überhaupt nicht (auch SPX900/990).
    Somit ist für mich, zumindest im güstigen Sektor ,TC vom Klang her vorne.

    -Aber- ich musste leider auch feststellen (wie Chris in seinem Beitrag geschriebe hat), daß sich der TC-Hall nur bei einer entsprechend fein auflösenden PA richtig durchsetzten kann und deren Qualität schwankt in meinem Fall beträchtlich (je nach Verleiher/Veranstalter von gruseligem Selbstbau bis amlichem Material von KF,d&b oder Turbosound).
    Somit stehe ich vor dem Dilemma entweder "TC-Wunschhall" der sich evtl. nicht durchsetzt oder auf Nummer sicher und ein Lexicon. Wobei ich dann mittlerweile das PCM92 präferieren würde, da es sich einfacher Bedienen lässt.

    Daher müsste ich eigentlich Fragen, ob eines ( oder auch beide :?: ) sich soweit anpassen/programmieren lassen, daß es sich entweder der Klarheit/Natürlichkeit des TC bzw. Durchsetzungsfähigkeit des Lexicon weitestgehend annähern können.

    Ist also der Reverb-4 Algorithmus des TC näher am Lexicon als irgendein Algorithmus des Lexicon PCM92 am TC ?

    Chris & christopher
    Mein Geld reicht leider nur fur 3 Pfund Bricasti :cry:

    Vielen Dank, für die Zeit die ihr euch für mich nehmt.

    Grüße
    Andreas

    Si tacuisses ...

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 14. April 2010 um 00:30
    • #22

    Hi Andreas,

    bin in einer ähnlichen Situation wie du. Wöchentlich wechselnde PA's. Heute haben wir mal irgendeine horngeladene PA mit 12"/2" Top. Bei den TC's inklusive M5000: Hm, wo ist denn nur mein Hall? Der Lexicon kommt da wesentlich eher im Mix zur Geltung. Auf wirklich hochwertigen PA's oder Line-Arrays mit entsprechend detailierter Hochtonwiedergabe ist das weniger problematisch.
    Wenn du dich mit einem PCM90/91 etwas auseinandersetzt dann ist die Bedienung machbar. Ich weiß nicht, warum das als so dramatisch dargestellt wird. Ist es imho nicht. Außerdem hast du die Möglichkeit, dir über eine Midi-Faderbank eine Fernbedienung für die wichtigsten Parameter zu bauen. Das ist dann richtig komfortabel.
    Übrigens habe ich den meinem Empfinden nach bisher "schönsten" Gesangshall (abgesehen von PCM90 aufwärts) einem Yamaha REV5 enlocken können und ich bin wirklich am Überlegen, mit wieder eins zuzulegen...

    Beste Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • wora
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    • 14. April 2010 um 09:54
    • #23

    eben, wie ich eingangs auch schon schrieb ist das PCM durchaus bedienbar. ich habe kein problem damit.
    voraussetzung: man hat zeit, das handbuch zu lesen und ein bisschen damit zu experimentieren.
    das man sich auf einem gig "mal schnell nebenher" richtig reinarbeiten kann, halte ich für ausgeschlossen... vermutlich kommt es daher, das viele darum eher einen bogen machen würden.
    aber immerhin ist es eines der anerkanntesten geräte bei verleihbuden und deutlich öfter in racks zu finden als das 4000er.

    es gibt übrigens nach wie vor viele anlagen auf dem markt, bei denen der unterschied von günstigen hallgeräten zum PCM oder dem 4000er TC kaum hörbar ist. das sind dann die berühmten "perlen vor die säue"...
    aber wenn man mal eine richtig gute anlage vor der nase hat und die entsprechende musik darüber mischen kann, ist es ein genuss.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • krups200
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    • 14. April 2010 um 10:57
    • #24

    Hallo,
    hat denn schon jemand Erfahrungen mit dem PCM92 sammeln können, speziell ob es Reverbs hat, die eher in Richtung Raum-Simulation (bzw. TC)gehen ?


    wora
    Hallo Wolfgang, ich denke auch, daß das PCM91 durchaus bedienbar ist. Ich komme aus der IT und eine UTM-Appliance ist mit Sicherheit komplizierter zu konfigurieren. Aber wie schon gesagt, es ist ein "Lustkauf" und da will ich mich einfach nicht mit dem Bedienkonzept rumärgern. Daher würde ich, wenn dann zum PCM92 greifen.
    Mit dem "Perlen vor die Säue" (egal von TC oder Lexicon) hast du wohl recht, aber die Gigs, wo es dann passt und man so richtig schön im sound suhlen :D kann, wären es mir Wert.

    - Mist, dann müsste ich ja auch noch den Threat umbenennen :oops: -

    Grüße
    Andreas

    Si tacuisses ...

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