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Welcher Switcher, welcher Mixer?

  • AMLB
  • 6. Juni 2010 um 16:27
  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 6. Juni 2010 um 16:27
    • #1

    Für folgende Anwendung wird ein Pult gebraucht:

    2 x Kamera Canon XM 2 (FBAS)
    1 x DVD-Player (FBAS oder S-VIDEO)
    1 x Laptop (VGA)

    Zu 80 % werden Livebilder auf einen Projektor (Leinwand: 2,4 x 1,8m) und 2 TFTs (32") übertragen, die restliche Zeit wird eine PP-Präsentation übertragen. Die Kameraübertragungen sollen mitgeschnitten werden.

    Bisher haben wir einen Extron ISS 408 eingesetzt, der vollständig zufriedenstellende Ergebnisse lieferte. Allerdings war ein Mitschnitt auf einem HD-Recorder (FBAS, S-VIDEO) nicht möglich (VGA-Output des Extron).

    Ist es möglich, das Signal über einen Konverter zu FBAS oder S-VIDEO "kleinzumachen" und trotzdem eine ausreichende Qualität beim Mitschnitt zu gewährleisten? Dass es entsprechende Konverter gibt, ist selbstverständlich bekannt!!!

    Oder sollen zuerst über einen Edirol V4/V8 oder Datavideo S500 die Kamerasignale gemischt werden und die Summe zum Mitschnitt (FBAS, S-VIDEO) und zum Einspeisen in den ISS genutzt werden?

    Alternativ könnte ja auch der Extron weichen und ein Edirol V8 zum Einsatz kommen. Er konvertiert ja einen VGA-Eingang auf FBAS bzw. S-VIDEO. Ist die Qualität des Laptop-Signals deutlich schlechter als mit unserem ISS?

    Welche sinnvollen Alternativen gibt es sonst?

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • niggles
    Profi
    Reaktionen
    843
    Beiträge
    4.312
    • 6. Juni 2010 um 17:05
    • #2
    Zitat von "AMLB"

    Für folgende Anwendung wird ein Pult gebraucht:

    2 x Kamera Canon XM 2 (FBAS)
    1 x DVD-Player (FBAS oder S-VIDEO)
    1 x Laptop (VGA)

    Zu 80 % werden Livebilder auf einen Projektor (Leinwand: 2,4 x 1,8m) und 2 TFTs (32") übertragen, die restliche Zeit wird eine PP-Präsentation übertragen. Die Kameraübertragungen sollen mitgeschnitten werden.


    Oder sollen zuerst über einen Edirol V4/V8 oder Datavideo S500 die Kamerasignale gemischt werden und die Summe zum Mitschnitt (FBAS, S-VIDEO) und zum Einspeisen in den ISS genutzt werden?


    Das ist der übliche und einfachste Weg. Hat nebenbei den Vorteil daß der Versatz zwischen Ton und Bild auf der Aufzeichnung so gering bleibt daß es keiner weiteren Maßnahmen (Delay, nachträgliches Anlegen) bedarf. Bei 2 Skalierungen hintereinander klappt das meistens nicht mehr. Außerdem leidet dann die (aufgezeichnete) Bildqualität noch mehr - FBAS ist eh schon schlimm genug :?

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Hitower
    Verifiziert
    Beiträge
    1.457
    • 7. Juni 2010 um 10:11
    • #3

    Hi

    Ich würde auch vormischen! Also das Kamerasignal soll permanent aufgezeichnet werden?

    Überlegung wäre auch: 2mal mitschneiden, da man es ja sicherlich eh nochmal durch Software jagt..

    Das Delay bis jetzt fällt sicherlich nicht auf. Schlimmer wird es diverse male A/D gewandelt wird...

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • sorbenalex
    Beiträge
    44
    • 9. Juni 2010 um 08:27
    • #4

    Hi,

    ich weiss leider nicht ob die Kameras fähig sind, den Composite und S-Video Ausgang gleichzeitig zu beschicken. Dann könntest du doch direkt am S-Video Ausgang der Kameras mitschneiden, mit 2 HD Recordern...

  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 9. Juni 2010 um 11:56
    • #5

    Infos zum Mitschneiden:

    Im Rahmen einer Schulungsveranstaltung in einem Hotel schalten wir per Kamera in die Küche und in die Cafebar. Diese Bilder übertragen wir - live - in den Hotelsaal.
    Dort werden auch Referenten mit PP-Präsentationen Vorträge halten.

    Nach der Schulung soll ein kurzer Zusammenschnitt auf DVD gebrannt werden. Dazu brauche ich ausschließlich die Kameraszenen (PP liegt ja eh vor).

    Bisher haben wir in den Kameras mitgeschnitten, hinterher dann per PC die Zusammenschnitte fertiggestellt. Allerdings mussten wir für ein ordentliches Tonsignal immer die Mischpultsumme (die Köche und Barrista tragen Headsets) an die Kamera funken, da die eingebauten Mikrofone zuviel Umgebungsgeräusche aufnahmen (Canon XL 2).

    Um diese Hin-Her-Funkerei zu den Kameras zu sparen (wir arbeiten bereits mit 8 Headsets und 4 Handsendern), suche ich Alternativen zum Mitschneiden direkt auf Festplatte. Der vorhandene Brenner hat Composite und Component-Eingänge.


    Momentaner Stand: Ich gehe mit den beiden (evtl. 3) Kameras in den Datavideo S 500, von dort erstens in den Brenner und zweitens in den Extron ISS 408, von dort per RGB zum Projektor und zu den TFTs.

    Vielleicht geht es ja noch einfacher?

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • Hitower
    Verifiziert
    Beiträge
    1.457
    • 12. Juni 2010 um 12:38
    • #6

    Hi

    1. Gedanke: Kabel legen...(wenn möglich)
    Kamerabild kommt ja eh per Kabel, oder?

    Ich hab zuletzt auch eine Kamera direkt angeschlossen (mit Mischpultton+Internes Mik wegen Atmo) plus eine komplett "lose" mit Empfänger dran! Das geht auch mit 12 anderen Funk-Strecken im Raum...
    Ich hab sogar Interviews im Nebenraum empfangen und an die Kamera wieder zurücksenden können!

    Wie wäre es Mischpulton und Kamerasignal nochmal mitzuschneiden im Saal? Dann braucht ihr nicht 2mal funken und habt es Syncron!
    Vielleicht auch gleich aufm Rechner...

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 12. Juni 2010 um 16:27
    • #7

    Wir werden das wohl folgendermaßen lösen:

    In beiden Kameras wird mitgeschnitten, den Ton dazu schicken wir vom Mixer per XLR-Leitung zu den Kameras. Außerdem schneiden wir hinter dem Extron ISS mittels eines HD-Recorders mit. Das Mitschnitt-Signal des Extron (RGBHV) wird mittels Converter zu S-Video heruntergemacht.

    Das Vormischen entfällt, da kein eigener Mischer (Edirol V8 o.ä.) verfügbar!

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

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