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Oszilloskop zur Strommessung

  • andreas grossmann
  • 22. Juni 2010 um 14:40
  • andreas grossmann
    Beiträge
    286
    • 22. Juni 2010 um 14:40
    • #1

    Hallo zusammen,

    meine Frage ist ein wenig VT-OffTopic. Jedoch weiß ich, dass hier einige Elektronik-Profis aktiv sind, die mir vielleicht weiter helfen können:

    Ein Oszilloskop misst nur Spannungen, und zeigt deren Verlauf über die Zeit an. Wenn ich ein 0-20mA Signal im Verlauf über die Zeit darstellen möchte, muss ich den Strom durch einen eingeschleiften Messwiderstand schicken. Den Spannungsfall des Widerstandes kann ich dann mit dem Oszilloskop darstellen.
    Sinn macht es, einen dekadischen Widerstand zu nehmen (1;10;100... Ohm), damit das Rechnen einfacher ist. Ich habe irgendwo gelesen, dass man einen möglichst kleinen Widerstand nehmen soll, damit die Verfälschung durch den Messwiderstand minimal ist. Die Stromquelle wird bei den Stromschleifen jedoch den Strom konstant halten, weshalb ich dann doch einen möglichst großen Widerstand nehmen sollte, um eine größere Genauigkeit zu erhalten. Oder irre ich mich da? 100 Ohm müssten ausreichend sein.

    100 Ohm ergäben bei 20mA eine Spannung von 2V. Wenn das Oszilloskop auf 2V Messbereich eingestellt ist, entsprechen dann 2V=20mA und 0V=0mA?

    Sind meine Überlegungen Richtig?
    Unter welcher Bezeichnung bekomme ich möglichst genaue Messwiderstände (max. 30V)?

    Ziel der Übung ist es, kostengünstig ein 0-20mA-Signal mit einer hohen Abtastrate loggen zu können.


    Ein weiterer Anwendungsbereich des Oszilloskopes soll der folgende sein:
    Ich möchte mit dem Oszi auch Wellenschwingungen darstellen können. Die Schwingung wird mit einem Spannungsverlauf über die Zeit dargestellt. (ca. 2-16V). Die schnellsten Wellen in meinem Anwendungsbereich drehen mit ca. 20000 1/min. Das sind 333 Hz. Wenn ich je Grad Drehung der Welle eine Messung erhalten möchte sind das 333Hz*360=119880 Messungen pro Sekunde. Ist es Richtig, dass es dann mindestens ein 1Mhz Oszi sein sollte?

    Da das Gerät mit mir reisen soll, bietet sich eine PC-Erweiterung an. Kann jemand hierfür eine kostengünstige Oszilloskoperweiterung für den Laptop empfehlen? 2 Kanäle - vielleicht noch mit einem 3. als Trigger.

    Gruß aus China
    grobi

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 22. Juni 2010 um 19:01
    • #2

    Habe bei einem Kollegen in der Werkstatt mal das Picoscope gesehen. Hat mich durchaus beeindruckt.

  • rockline
    Profi
    Reaktionen
    198
    Beiträge
    4.440
    • 25. Juni 2010 um 16:23
    • #3

    Der Spannungsabfall in einem 4-20mA Kreis kann gut mit einem 10 Ohm (Reihen)Widerstand abgegriffen werden. Als PC Erweiterung empfehle ich zb das Picoscope 3204. Das ist ein 2 Kanal Vorsatz.
    Ich arbeite jeden Tag damit, kann man in Verbindung mit der Software Picoscope 6 hervorragend verwenden. Die billigen Picotech USB Vorsätze sind GND Bezogen (vorsicht bei Stromschleifen und Prozessleitrechnern mit Isolationsverstärkern). Sehr gut ist zb der Picotech 3425, der 4 Differenzeingänge hat (GND frei).

  • TomyN
    Profi
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    2
    • 7. Juli 2010 um 12:49
    • #4

    Eine 0 (4) ... 20 mA Konstantstromquelle kann auch nur eine gewisse Spannung liefern, d.h. wird der Widerstand zu hoch, kann sie nicht mehr richtig funktionieren.
    Daher sollte man den Widerstand nicht zu hoch wählen.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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