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Mischen und Playback via Laptop

  • Freakpedda
  • 5. August 2010 um 11:09
  • Freakpedda
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    • 5. August 2010 um 11:09
    • #1

    Moin Kollegen,
    folgende Problemstellung :
    Ich möchte ein System für Halbplayback und Gesang zusammenstellen, womit man die
    Discotingelei möglichst einfach bewältigt.
    Laptop, Soundkarte, Player, Monitoring, Mic-eingang.
    Ich habe mit der Künstlerin teilweise 3 Jobs an einem Abend..verschiedene Orte.
    Möchte jetzt ganz gerne da Aufschlagen, Rack aufklappen,dem DJ die Summe geben und gut is.
    Das heisst ich benötige einen Player ( Sequenzer ) wo ich mit dem Micro rein, bearbeiten mit FX,
    Playback läuft, das alles möglichst Latenzfrei und incl. Monitoring. Funkstrecken ( Mic + In-ear )
    sind vorhanden.

    Wer kann mir da empfehlungen geben womit das safe läuft.
    Laptop, Soundkarte usw. werden dafür dann extra angeschafft.
    Das ganze wird dann in ein Rack eingebaut incl. Patchfeld mit xlr

    Vl. wisst ihr ja auch jemanden der das zusammen stellt und baut.

    cheers
    Freakpedda

    Über eigene Fehler zu lachen, kann das Leben verlängern. Über die Fehler anderer zu lachen, kann es verkürzen.

    Cullen Hightower

  • cheesy
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    • 5. August 2010 um 11:19
    • #2

    Also ich würde da aus dem Bauch raus sagen "Ableton Live".

    Da kann man Audio-Files und Audio-Eingänge bearbeiten und auf Cues abfahren.
    So könntest du mit dem Starten des Playbacks den passenden Effekt rein fahren.
    Bei den Moderationen zwischen den Songs vielleicht alle Effekte raus etc...

    Mit einem Midi-Faderboard (Behringer Control oder so)kannst du dann auch die "Spuren" in der Lautstärke regeln.

    Dann bräuchtest du ein Rack mit FireWire-Interface, Mikro-Empfänger und InEar Sender.
    Alles über Firewire mit dem Laptop verbinden, starten und los gehts...

    Gruß
    Cheesy

  • erik
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    • 5. August 2010 um 11:34
    • #3

    schau mal im SAC Thema nach Firewire Interfaces mit denen eine geringe Latenz möglich ist. Ansonsten eignen sich dafür eigentlich viele Sequencer, ich schmeiß hier mal meinen persönlichen Favoriten ins Rennen: REAPER

    Gruß, Erik

  • djvomght
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    • 5. August 2010 um 11:35
    • #4

    Hallo,

    da würde ich meine Lieblingssoftware als Player verwenden und für dem Mix, FX usw. ein 01V96 oder so verwenden. Hier ist eine Beschreibung einer etwas größeren Anwendung dieser Art.

    HTH Jörg

  • Freakpedda
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    • 5. August 2010 um 11:51
    • #5

    Hallo cheesy, genau an sowas in der Richtung habe ich gedacht, speziel auch mit den Cues.
    Ableton kenne ich noch nicht , werd es mal auprobieren.

    erik, vielen Dank, werd das mal durchblättern.

    djvomght, nen Pult eben genau nicht !!
    soll so kompackt wie möglich sein.

    Über eigene Fehler zu lachen, kann das Leben verlängern. Über die Fehler anderer zu lachen, kann es verkürzen.

    Cullen Hightower

  • simonstpauli
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    • 5. August 2010 um 15:07
    • #6

    Beim Monitoring ist die Latenz ziemlich entscheidend. Allermaximalst 5msec bei In-Ear. Bei geringer Latenz wird aber das Rechnersystem hoch belastet. Ich bezweifele sogar, daß man ohne große Verrenkungen auf Gesamtlatenzen (In + Bearbeitung + Out) unter 5ms.
    Hier wird das z.B. für SAC diskutiert, im Posting 12 mit Messungen.
    Ich würde auf eine etwas höhere Latenz setzen, um das System maximal stabil zu bekommen.

    Wenn Mono-In-Ear okay ist kann man mit einem direkten Link von Mikrofonempfänger auf den In-Ear-Sender arbeiten, dazu einen Musik- und Effektmix auf dem anderen Eingangskanal.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Freakpedda
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    • 5. August 2010 um 18:45
    • #7

    simonstpauli,
    viele Soundkarten bieten doch direktmonitoring an.
    Ich muss die FX ja nicht auf dem In-ear haben.
    Wer kann denn passende Soundkarten empfehlen, theoretisch 1 Mic- IN
    und 3 out, 2 x Summe und 1 x In-ear.

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    Cullen Hightower

  • Christian Engel
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    • 5. August 2010 um 20:00
    • #8

    Hiho,

    was hältst du hiervon:

    http://www.roland.com/products/en/M-16DX/

    Wäre mir imho wesentlich lieber, als eine reine Laptoplösung. Da kann ja immer mal was sein... Möglicherweise eine Frage der persönlichen Philosophie, aber reine Hardware erscheint mir zuverlässiger. Dazu ein geeignetes Gerät für's Playback (das kann ja durchaus auch ein Ipod sein) und fertig. Geht mit Funkmic und Inear-System in ein Toolcase und erspart meines Erachtens nach nervige Softwarelösungen.

    Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • simonstpauli
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    • 5. August 2010 um 20:12
    • #9
    Zitat von "Freakpedda"

    simonstpauli,
    viele Soundkarten bieten doch direktmonitoring an.
    Ich muss die FX ja nicht auf dem In-ear haben.
    Wer kann denn passende Soundkarten empfehlen, theoretisch 1 Mic- IN
    und 3 out, 2 x Summe und 1 x In-ear.


    Wie geschrieben, Du kannst das Signal vom Mikrofon-Empfänger direkt analog zum In-Ear-Sender durchschleifen.
    Benötigt werden trotzdem natürlich 3 Ausgänge.
    Was gut läuft sind RME-Karten, z.B. die Fireface 400 (darauf achten, daß der Rechner einen TI-Chipsatz für Firewire hat).

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Freakpedda
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    • 5. August 2010 um 20:43
    • #10

    Christian Engel,
    der Roland ist nicht ganz das richtige.
    Favorisiere die Lösung mit Ableton bis jetzt.Marker setzen für FX usw..
    Geht auch darum, wenn ich mal nicht dabei bin, das es auch der Tourmanager bedienen kann.(ja ja...ich weiß )Jemand der so :shock: schaut, wenn man ihm sagt er soll doch mal den Threshold zurücknehmen
    Am besten : läppi starten, Ableton im Autostart...Summe rausgeben für die Hausanlage, Play drücken und los. Das ganze mit Playlist ähnlich einer Protools session.
    Dafür wird dann auch ein Läppi angeschafft der für nix anderes da ist. Keine Spiele, kein I-net..you know ?
    Dann sollte das eigentlich stabil laufen.
    Das ganze incl. Patchbay in ein vernünftiges Shock-mountet Case..dann sollte das doch gehen.

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    Cullen Hightower

  • janos buttgereit
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    412
    • 21. August 2010 um 16:05
    • #11

    Ich würde auch zu ner rme Karte greifen, da mit dem integrierten Soundkartemixer (ich meine der heist multimix) den Monitorsound zusammenschieben, dann kannst du zwar keinen EQ auf das Mikro geben, aber wenn du ein gutes Mikro als Quelle nimmst kann es ja auch schon ganz gut so klingen. Da hst du auf jeden fall die geringst mögliche Latenz weil das Signal dafür nur durch den Soundkarten DSP geht, der auch keine andere Aufgabe hat. Das teil behält seine Einstellungen auch nach nem Neustart.
    Den Rest kann man dann mit einem der schon genannten Programme und evtl. einem Midi Faderboard seiner Wahl so machen wie es einem am besten gefällt.

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • diemusik
    Beiträge
    85
    • 21. September 2010 um 12:25
    • #12

    ESS Matrix One = Komplette, kompakte Hardware-Lösung OHNE separates Laptop:

    http://www.essound.de/3.html

    Sollte alles drin sein was Du beschreibst, haben wir selbst im Einsatz!

    Grüßle, Karsten

  • Freakpedda
    Verifiziert
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    120
    Beiträge
    555
    • 24. September 2010 um 13:52
    • #13

    @ diemusik,
    danke das sieht mal sehr interessant aus.

    Über eigene Fehler zu lachen, kann das Leben verlängern. Über die Fehler anderer zu lachen, kann es verkürzen.

    Cullen Hightower

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