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ungemein hohes Störsignal auf der Aufnahme

  • tobias jäckel
  • 21. August 2010 um 01:18
  • tobias jäckel
    Beiträge
    227
    • 21. August 2010 um 01:18
    • #1

    Hallo Gemeinde
    Ich brauch mal ein paar ganz fixe Gedanken zu folgender Problemstellung:

    Lichtanlage mit Arena Dimmern und Botex 610-II
    zig Lakas Richtung Bühne

    Tonmulticore kreuzen einmal im 90 Grad Winkel die Lakas
    Nun hab ich Aufnahmen machen wollen von ner Band und dem Gesang dazu.
    7 Strecken Sennheiser EW 100, zusammengefasst mit Splittern, und abgesetzt mit Paddels (Abstand der beiden: 1m)
    schon wenn ich die Funken noch gemutet hab, hab ich Störgeräusche auf der Aufnahme (LS9 per OmniOut in ein Macbook)

    Wenn jetzt Lampen hochgedimmt werden hör ich quasi die Dimmerkurve. Das Brummen wird allgemein lauter.
    Mach ich nun die Headsets auf, wird es arg laut dieses Brumm/surr/rausch.

    Wo fang ich da an zu suchen?
    Ton-FoH-Strom kommt vom Amprack.
    Licht FoH bezieht von der Dimmerverteilung.

    Was mir grad einfällt:
    Ich habe ein Kommunikationsmikro von der Bühne auf ein kleines Pult am Licht gesteckt. Das läuft auch über den Licht-Strom. von dem kleinen Pult kommt dann eine Leitung mit eben diesem Signal und einem weiteren Kommunikationsmic in mein LS9.
    Falls das wichtig werden sollte.

    Ich möchte möglichst schnell saubere Aufnahmen. Bitte !

    Danke euch

    Manchmal frag ich mich was ich hier tue....
    Kost doch nur nen Haufen Kohle und Nerven

    ;)

  • Campfire
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    1.356
    • 21. August 2010 um 10:33
    • #2

    ist das Störsignal nur auf der Aufnahme oder auch auf der PA?
    Wo ist der Laptop eingesteckt?

    das Signal das auf dem Lichtstrom hängt und mit dem LS9 verbunden ist würde ich einfach mal abziehen, was passiert?

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • LC2412
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    • 21. August 2010 um 11:07
    • #3

    Laptop auf Akku oder Bühnenmikro-Pult abziehen wäre auch mein erster Ansatz. Irgendwo eine Brummschleife. Trenne doch mal nach und nach die Eingänge. Empfänger z.B. "Lichtstrom" und durch XLR-Anbindung Brummschleife?

    HTH
    Carsten

  • test
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    • 21. August 2010 um 11:22
    • #4

    was als schnell lösung geht, vergiss das dimmen. du wirst vermutlich den höchsten brumm pegel haben, wenn du die dimmer auf 50% hast. wenn du nur switcht, dann sollte das brummen deutlich leiser sein. das gibt dann luft für die suche nach der eigentlichen ursache

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • monithor
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    1
    • 21. August 2010 um 11:40
    • #5
    Zitat

    Was mir grad einfällt:
    Ich habe ein Kommunikationsmikro von der Bühne auf ein kleines Pult am Licht gesteckt. Das läuft auch über den Licht-Strom. von dem kleinen Pult kommt dann eine Leitung mit eben diesem Signal und einem weiteren Kommunikationsmic in mein LS9.
    Falls das wichtig werden sollte.

    ich denke genau das könnte es sein. da führst du licht und ton masse zusammen. einfach mal abziehen.

    ich bin mir sicher - früher war alles besser!

  • tobias jäckel
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    227
    • 22. August 2010 um 11:45
    • #6

    So.
    Problem gefunden und behoben.
    Die OmniOuts des LS9 sind ja bekanntermaßen Symetrisch.
    Direkte Adapter auf Monoklinke bringen die Probleme. Komischerweise.
    Meine Signalkette ist jetzt:
    Omni Out -> XLRFM-Klinke Male -> DI-Box (Groundlift) -> XLRFM-Klinkebuchse -> Y-Kabel -> PC
    Läuft :D

    Masseschleifen vom Licht auf Tonstrom ect waren nicht das Problem, da alle Eingangs-Signal über Kopfhörer und PA sauber waren.

    Manchmal frag ich mich was ich hier tue....
    Kost doch nur nen Haufen Kohle und Nerven

    ;)

  • LC2412
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    71
    Beiträge
    1.186
    • 22. August 2010 um 14:02
    • #7
    Zitat von "tobias jäckel"

    So.
    Problem gefunden und behoben.
    Die OmniOuts des LS9 sind ja bekanntermaßen Symetrisch.
    Direkte Adapter auf Monoklinke bringen die Probleme. Komischerweise.


    So komischerweise ist das gar nicht. Symmetrisches Signal kann differenziell ohne Masse auskommen, daher auch keine Gefahr der Brummschleifen (Ground follows Signal, Masse nur beim "Sender" aufgelegt, getrennt beim "Empfänger"). Wenn Du nun adaptierst auf Mono, brückst Du meist Masse (1) mit Cold (-). Und schon hat der Ausgang einen Bezug zu Deiner Laptopmasse (und die irgendwie, und wenns über die Y-Kondensatoren des Schaltnetzteils ist, einen Bezug zum Schutzleiter). Ich verwende für Laptops immer einen billigst Mantelstromfilter, eigentlich nichts anderes als einen 1:1 Übertrager. Das bisschen Unlinearität kann ich ertragen und Masseschleifen haben keine Chance mehr.
    Gruß,
    Carsten

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