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geflogenes Center-Bass-Array hinter Projektion

  • chris216
  • 4. November 2010 um 10:11
  • chris216
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    • 4. November 2010 um 10:11
    • #1

    Hallo Gemeinde,

    ich plane gerade den Ton für eine nette Centerbühne. 5000er Halle, ~150m² Bühne in der Mitte. zwei kürzere Seiten, die mit Fills abgedeckt werden, und zwei lange Seiten, die mit Linearray beschallt werden. im Bass Bereich würd ich am liebsten einige Subs als Linie über der Bühnenmite fliegen, als Kugelstrahler, und so verzögert, dass ich die Bühne bassarm bekomme.

    Das wäresoweit noch kein Problem, wenn da nicht ebenfalls über der Bühnenmitte die HD-Livebild-Projektion auf vier Screens a 5m x 2,80m wäre. Die Screens als Pyramidenstumpf angeordnet, unten aneinander, oben etwas eöffnet. Neigung zum Publikum.

    Über diese PA soll neben (im Basbereich unkritischen) Vorträgen mehrere Konzerte laufen. Nicht mit Hörschaden-Pegel, aber schon solide.

    Hat sowas schonmal jemand gemacht? Ich vermute, man bringt die Screens mit dem Basssignal zum Pulsieren, oder?

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • freeze
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    • 4. November 2010 um 10:32
    • #2

    Was für Leinwände sind das denn? Sind die perforiert?
    Im Kino stehen sowohl Bässe als auch Horn-Tops hinter der Leinwand.

  • chris216
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    • 4. November 2010 um 10:35
    • #3

    Steht noch nicht fest, die VA ist im Mai 2011. Aber stimmt, im Kino geht das auch...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • fabio hermann
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    • 4. November 2010 um 16:18
    • #4

    TM Array würde sich anbieten, Platz genug sollte zwischen den Leinwänden ja sein. Wie siehts denn mit den Dachlasten aus?

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • chris216
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    • 4. November 2010 um 17:16
    • #5

    Direkt über der Mitte läuft ein Träger, da gibts mehrere 25kN Punkte dran. Dachlast dürfte hier nicht das Problem werden.

    Im Gegensatz zum Kino hab ich hier alle vier Seiten mit Leinwand zu, die Luft kann nirgends hin weg.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • tufkamar
    Gast
    • 4. November 2010 um 18:04
    • #6

    die Luft will ja auch nicht weg - die wackelt nu ein wenig.

    Im sclimmsten Fall hast Du einfach nur eine Passivmembran, die dir ein wenig reinspuckt...

  • chris216
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    • 4. November 2010 um 18:30
    • #7

    Aber auf ner Passivmembran ist schlecht Fernsehn...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • fabio hermann
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    • 4. November 2010 um 23:41
    • #8

    Das ganze müsste man natürlich ausprobieren, weobei ich mir beim TM Array nicht sicher bin ob du damit überhaupt Problem bekommst.
    Wie gesagt, schau dir das Konzept an

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • chris216
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    • 5. November 2010 um 07:09
    • #9

    Das TM-Array an sich kenn ich. Nur ist meine VA hier gut 10dB_pax kleiner...

    Funktioniert das Prinzip auch mit "nur" 4*4 Bässen? Oder mit einer Linie von, sagen wir, 12 Stück? Wie skalierbar ist das ganze? Muss wohl mal simulieren gehen...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • skyworker
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    • 5. November 2010 um 12:06
    • #10

    Morgen -

    Zitat

    Funktioniert das Prinzip auch mit "nur" 4*4 Bässen?

    . Leider nein. Wie so oft im Leben macht es auch hier die Länge...

    Bei 150 Quadratmetern Bühne hast du eine Länge mal Breite von rund 12 Metern, richtig? Das hilft aber erst mal nicht weiter, weil essentiell wichtig ist ja der Platz "zwischen den Screens", oder? Welcher Raum ist da denn vohanden? Ganz gleich, wie du das Array bauen willst, es muss ja da rein passen. Oder hast du über den Screens Platz?

    Was ist denn mit unter der Bühne? Ist da Platz? Muss ja nicht immer alles fliegen ^^#

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • chris216
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    • 5. November 2010 um 13:40
    • #11

    Screens sind 2,80m hoch, 5m breit (siehe erstes Posting... ;) ) Auf welcher Höhe die hängen werden, steht noch nicht fest. UK Rigg ist auf 12m. Ein komplettes TM Array aus 40 Bässen bauen ist quatsch, viel zu heftig. 5000 Mann passen in die Halle, Wurfweite für den Bass ist ~35m.

    Was, wenn ich nicht vier Bananen aus Subs hänge, sondern nur eine? Die Auslöschung nach unten entsteht ja durch die Laufzeitunterschiede in der Vertikalen, oder? 10 Nexo RS15 machen immerhin auch ~5m Zeilenlänge...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • K-Ulrich
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    • 9. November 2010 um 18:02
    • #12

    Völlig richtig, die Länge machts (das TM Array hatte ursprüglich auch eine Länge von 12 Bässen, aber die Höhe und die Last...)
    Es ist ganz einfach, je länger das Array, desto mehr nähert sich die Richtwirkung den unteren Frequenzen. Mit 5m kommst Du immerhin runter
    bis 68 Hz, wenn ich nicht mal wieder totalen Blödsinn gerechnet habe 8)

    mfg

    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • Jueof
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    • 9. November 2010 um 23:41
    • #13
    Zitat von "K-Ulrich"

    Völlig richtig, die Länge machts (das TM Array hatte ursprüglich auch eine Länge von 12 Bässen, aber die Höhe und die Last...)
    Es ist ganz einfach, je länger das Array, desto mehr nähert sich die Richtwirkung den unteren Frequenzen. Mit 5m kommst Du immerhin runter
    bis 68 Hz, wenn ich nicht mal wieder totalen Blödsinn gerechnet habe 8)

    mfg

    Kai

    Wo ist der volker oder gar prof. dr. görtz :P

  • skyworker
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    • 9. November 2010 um 23:59
    • #14

    Warum - das TM-Array hat doch einen ganz Anderen zum "Vater"...

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • chris216
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    • 10. November 2010 um 11:59
    • #15

    Ich werd mich wohl demnächst mal mit meinem Video-Menschen in seinem Lager treffen, zwei Screens an ne Wand stellen, einen Haufen Q-Sub in den Mittelpunkt, und mal Gas geben. Ist dann quasi worst case, mit ner Sub-Banane über die gesamte Screen-Höhe...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • K-Ulrich
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    • 10. November 2010 um 12:03
    • #16

    Dann müsstest Du Dich aber auf die ganzen Subs draufstellen, um die Auslöschung zu kontrollieren 8) Oder wenigstens ein Messmikrofon oben
    positionieren....

    mfg

    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • chris216
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    • 10. November 2010 um 12:16
    • #17

    Ne, hier gehts erstmal darum, was der Bass bei hohem Pegel mit den Screens anstellt. Die Auslöschungen einer langen Linie würde ich entweder horizontal testen (Subs in langer Reihe auf den Boden, Messmikro auf ~5m Abstand in der gleichen Linie) oder mich gleich auf die MAPP-Simulation verlassen.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • K-Ulrich
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    • 10. November 2010 um 12:25
    • #18

    mapp online ist sehhhr ehrlich

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • Hitower
    Verifiziert
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    • 17. November 2010 um 12:37
    • #19

    Hi

    Ich meine so eine Straff gezogende Fläche so zum schwingen anzuregen, das es sichtbare Konsequenzen hat ist schwer!
    Da die Anordnung oben und unten und seitlich Offen ist sollte es doch gehen

    Aber Versuch macht Kluch :)


    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • Volker Holtmeyer
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    • 22. November 2010 um 18:50
    • #20

    Die Absorption einer nicht perforierten, frei hängenden Bildwand würde ich im Bassbereich auf deutlich unter 0,2 schätzen. Absorption bedeutet hier aber eigentlich fast vollständig Transmission. Damit gehen weit mehr als 80% ungehindert durch. Der Rest geistert dann zwar zwischen den Bildwänden hin und her, durch deren Neigung wird der Schall aber nach oben gelenkt und nicht Richtung Bühne.

    Zitat von "chris216"

    Ich werd mich wohl demnächst mal mit meinem Video-Menschen in seinem Lager treffen, zwei Screens an ne Wand stellen, einen Haufen Q-Sub in den Mittelpunkt, und mal Gas geben. Ist dann quasi worst case, mit ner Sub-Banane über die gesamte Screen-Höhe...

    Die Subs dann aber unbedingt so nah wie möglich an die Wand, sonst gibt's böse Überraschungen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

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