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Neue Funkstrecken - welche Frequenzen?

  • maaatin
  • 8. Januar 2011 um 21:17
  • maaatin
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    • 8. Januar 2011 um 21:17
    • #1

    Hallo.
    Ich werde mir in den kommenden Wochen 4 neue Funkstrecken anschaffen.

    Entweder werden es die Shure SLX oder PGX. (Kommt noch auf die Konditionen an)

    Frage ist nun im welchem Frequenzband ich sie am besten kaufen sollte?

    Mein Standort ist vorwiegend NRW rund um Köln / Bonn / Düsseldorf.


    mfg Martin

    AULITEC Veranstaltungstechnik
    Martin Mauersberger

    Tel.: 02238 4784 078
    info@aulitec.de
    http://www.aulitec.de

    Neu in der Vermietung:

    L-Acoustics X-Series, ARCS-Series, Subwoofers and Amplified

    Shure QLXD digital Funkmikrofonsysteme

    MA dot.2 XL-F Lichtstellpult

    Pioneer DJM 900 NX2 - CDJ 2000 NX2

    Epson LCD - Laser Projektoren

  • simonstpauli
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    • 8. Januar 2011 um 21:33
    • #2

    Du hast grundsätzlich 2 Möglichkeiten:

    1. allgemein zugeteilt, in der Hoffnung, daß Du sie in urbanen Gebieten auch tatsächlich bis 2015 nutzen kannst.
    Also mit Verfallsdatum und quasi ohne Restwert, dafür gebührenfrei

    2. mit Lizenz im Bereich 710 bis 790, dann vorher mit der zuständigen Aussenstelle der Bundesnetzagentur die Frequenzen und die Gültigkeit der Lizenz (lokal oder bundesweit) abstimmen. Hier kannst Du länger nutzen und auf dem Gebrauchtmarkt noch etwas erzielen, wenn Du beispielsweise andere Strecken anschaffst.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • bemi
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    • 8. Januar 2011 um 21:35
    • #3

    3. allgemein zugeteilt im ISM Band 863-865 MHz


    einzig professionell und sinnvoll -> #2

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • simonstpauli
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    • 8. Januar 2011 um 21:39
    • #4

    Fast vergessen:

    1b: die Duplexlücke (821-832), mit Lizenz. Auch hier sollte man sich mit der BNetzA abstimmen. Ich persönlich halte es für verfrüht, hier Anschaffungen zu machen, bevor klar ist, wie viel Abstand man halten muß.

    Nachtrag zu 1: 790-814MHz + 838-862 MHz

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • slaytalix
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    • 9. Januar 2011 um 11:41
    • #5

    Du kannst auch zu FX nach der Digital Divende bei http://www.sennheiser.com gucken

    http://www.sennheiser.de/sennheiser/hom…itale-dividende

    Beim Quick Guide kannst Du auch die Standorte eingeben. Shure bietet dies wohl auch an

    ISM Band bleibt kostenfrei bestehen nach 2016 @ 863-865 MHZ.

    Sonst 130 € pro Registrierung, je Strecke je Jahr 9,10 €

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • Volker Holtmeyer
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    • 9. Januar 2011 um 14:08
    • #6

    Ich würde erstmal Nutzergruppe und Anwendungsfall klären. Vorher sind alle Ratschläge sinnlos.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • maaatin
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    • 10. Januar 2011 um 20:31
    • #7

    Hallo.
    Also Nutzergruppe ist queerbeet:
    Ab und zu Privatpersonen (Vermietung Geburtstag usw. - da wird das Mikro vorher eingestellt)

    Sonst kleine Konzerte für Stadtfeste usw. mit meist nur 3 Funken.

    Außerdem noch ab und zu Präsentationen.


    mfg Martin

    AULITEC Veranstaltungstechnik
    Martin Mauersberger

    Tel.: 02238 4784 078
    info@aulitec.de
    http://www.aulitec.de

    Neu in der Vermietung:

    L-Acoustics X-Series, ARCS-Series, Subwoofers and Amplified

    Shure QLXD digital Funkmikrofonsysteme

    MA dot.2 XL-F Lichtstellpult

    Pioneer DJM 900 NX2 - CDJ 2000 NX2

    Epson LCD - Laser Projektoren

  • simonstpauli
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    • 10. Januar 2011 um 20:36
    • #8
    Zitat von "maaatin"

    Hallo.
    Also Nutzergruppe ist queerbeet:
    Ab und zu Privatpersonen (Vermietung Geburtstag usw. - da wird das Mikro vorher eingestellt)

    Sonst kleine Konzerte für Stadtfeste usw. mit meist nur 3 Funken.

    Außerdem noch ab und zu Präsentationen.


    mfg Martin


    Bei Privatparty-Nutzung ohne Betreuung im ländlichen Gebiet würde ich von der Allgemeinzuteilung abraten. Sowohl Digitale Dividende als auch ISM.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • günter berthold
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    • 10. Januar 2011 um 21:54
    • #9

    Von Mipro gibt es eine Serie (ACT700) im Frequenzbereich von 774 bis 798MHz. Nutzbar jetzt anmeldefrei im oberen Frequenzbereich ab 790MHz. Wenn LTE dann zuschlägt dann unterhalb von 790MHz. Was ist davon zu halten?

    Gruß Günter

  • simonstpauli
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    • 10. Januar 2011 um 22:24
    • #10
    Zitat von "günter berthold"

    Von Mipro gibt es eine Serie (ACT700) im Frequenzbereich von 774 bis 798MHz. Nutzbar jetzt anmeldefrei im oberen Frequenzbereich ab 790MHz. Wenn LTE dann zuschlägt dann unterhalb von 790MHz. Was ist davon zu halten?

    Gruß Günter


    Grundsätzlich viel. Man kann allein durch Lizensierung, ohne Hardware-Wechsel, in das neue Band kommen.

    Solche Überschneidungen gibt es ja auch bei Sennheiser eW, in diesem Fall 786-790MHz. Oder eben hoch in die Duplexlücke (wobei da noch Einiges vorher zu klären ist, technisch und regulatorisch).

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Volker Holtmeyer
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    • 11. Januar 2011 um 13:08
    • #11
    Zitat von "maaatin"

    Hallo.
    Also Nutzergruppe ist queerbeet:
    Ab und zu Privatpersonen (Vermietung Geburtstag usw. - da wird das Mikro vorher eingestellt)

    Sonst kleine Konzerte für Stadtfeste usw. mit meist nur 3 Funken.

    Außerdem noch ab und zu Präsentationen.


    mfg Martin

    Wennn ich das richtig verstehe, ist die Nutzergruppe "professioneller Verleiher" und die Anwendung "alles", inkl. "alle Stecken einzeln vermieten".

    Das würde im Bereich 710 - 790 MHz bedeuten, dass 4x (130, EUR + 9,10 EUR), fällig sind - sprich jede Strecke als einzelne "Funkstelle" angemeldet werden muss.

    Ich würde mich für ISM entscheiden und darauf achten, dass die Kanäle an den Geräten einfach (also ggf. auch von Laien) umgeschaltet werden können.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • simonstpauli
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    • 11. Januar 2011 um 14:24
    • #12
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Wennn ich das richtig verstehe, ist die Nutzergruppe "professioneller Verleiher" und die Anwendung "alles", inkl. "alle Stecken einzeln vermieten".

    Das würde im Bereich 710 - 790 MHz bedeuten, dass 4x (130, EUR + 9,10 EUR), fällig sind - sprich jede Strecke als einzelne "Funkstelle" angemeldet werden muss.

    Ich würde mich für ISM entscheiden und darauf achten, dass die Kanäle an den Geräten einfach (also ggf. auch von Laien) umgeschaltet werden können.


    Wie kommst Du auf das ISM-Band? Ich sehe das kritisch:
    1. Dort 4 Strecken unterzubringen ist schon nicht einfach, wenn niemand anderes dort sendet. Und die erlaubten Anwendungen für ISM sind vielfältig.
    2. Ich habe bis jetzt noch keine ISM-Funkstrecke gehört, die über das gefühlte Billigniveau hinausreichte.

    Ich würde die 130 Euro für die Urkunde als Teil der Investition sehen. Man könnte z.B. bei 4 Strecken 3 Urkunden ausfertigen lassen, zwei Einzelstrecken, eine Doppelstrecke.
    So kann man zwar nur 3 Einzelstrecken auf ein Mal vermieten, der Betrag sinkt aber auf unter 100 Euro pro Strecke.
    Die 9,10 Euro sind übrigens variabel, je nach Verwaltungsaufwand und werden regelmäßig neu festgelegt.

    Was andersherum wieder sinnvoll sein kann:
    Allgemein zugeteiltes Band und als Notreserve ISM-Band nutzen, also einen Frequenzbereich von unter 862 bis mindestens 865. Das sollte beim Kauf in diesem Frequenzbereich (oberes allgemein zugeteiltes Band) absolute Pflicht sein.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • Volker Holtmeyer
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    • 11. Januar 2011 um 17:30
    • #13
    Zitat von "simonstpauli"

    Wie kommst Du auf das ISM-Band? Ich sehe das kritisch:
    1. Dort 4 Strecken unterzubringen ist schon nicht einfach, wenn niemand anderes dort sendet. Und die erlaubten Anwendungen für ISM sind vielfältig.


    Ohne "Fremdsender" sind vier Strecken kein Problem. Und die Anforderung von Martin sind ja auch nur drei. Es besteht also eine gewisse Sicherheit.

    Zitat von "simonstpauli"

    2. Ich habe bis jetzt noch keine ISM-Funkstrecke gehört, die über das gefühlte Billigniveau hinausreichte.

    Versteh ich nicht. Was hat die Trägerfrequenz mit der Qualität der Anlage zu tun? Fürs ISM-Band gibt es doch Anlagen in jeder Preisklasse.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • simonstpauli
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    • 11. Januar 2011 um 19:51
    • #14
    Zitat von "Volker Holtmeyer"


    Ohne "Fremdsender" sind vier Strecken kein Problem. Und die Anforderung von Martin sind ja auch nur drei. Es besteht also eine gewisse Sicherheit.


    Das kommt auf das System an, nicht alle schaffen mehr als 2 oder 3 Strecken. Und das auch nur, wenn sonst niemand auf diesem Band stört. Und da gibt es viel Potential für Störsender. Teilweise ist es dort okay, teilweise das nackte Grauen (sehr schön auf meinen Scans zu sehen).
    Also hat man keinerlei Betriebssicherheit, es sei denn, man möchte nur eine Strecke betreiben.

    Zitat

    Versteh ich nicht. Was hat die Trägerfrequenz mit der Qualität der Anlage zu tun? Fürs ISM-Band gibt es doch Anlagen in jeder Preisklasse.


    Ich denke aber auch, das liegt hauptsächlich daran, daß ich bis jetzt nur die ganz billigen (in jeglicher Hinsicht) ISM-Strecken gehört habe.
    Natürlich hat die Trägerfrequenz keinen Einfluss, sondern der Markt.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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