In der kommenden Saison soll ich mit einer kleinen Produktion einen Abstecher nach Österreich machen. Nun habe ich leider pauschal keinerlei Plan von den dort anzuwendenden Regeln und einzuhaltenden Vorschriften. Besonders baurechtliche Sachen wären interessant, da wir mit eine dicken Mobilkran und einigen Absperrungen etc. anreisen würden. Möglicherweise ist ja die Einhaltung unserer deutschen Vorschriften und Normen schon weitgehend ausreichend. Aber manchmal steckt der Teufel ja im Detail. Bin dankbar für alle Hinweise...
GA!
Ralf
Mahlzeit allerseits und besonders nach Österreich...
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Unsere Vorschriften sind an Eure sehr angelehnt.
Was DU normalerweise benötigst, das ist ein statisches Gutachten, wenn Du was mit Truss oder Kran usw aufbaust.
Dafür gibt es Zivilingenieursbüros.
Kann Dir gerne Namen zukommen lassen, je nachdem, wo es ist.Bei öffentlichen Veranstaltungen mußt Du bei uns auch mit einer Komissionierung rechnen, eine Bauabnahme, wo vom Elektriker bis Statiker, Polizei, Amtsarzt usw alles dabei sein kann. je nach Bundesland und Größe der Veranstaltung.
Wenn Du sagst, wo DU unterwegs bist, kann Dir geholfen werden. -
Hallo Ralf,
schau doch mal auf der Seite der http://www.oethg.at Das ist der Österreichische Fachverband.
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Naja, eigentlich wären es auch die:
http://www.bbt.at/Aber die tun eh nix anderes, als sich ihre Pfründe sichern und man kann getrost sein, man bekommt nicht mal Antwort auf Fragen, wenn man mal welche hat.
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Die kannte ich noch nicht.
Trotzdem kann ich es bald nicht mehr hören: die bösen Verbände! Wenn in der Veranstaltungswelt ein P... quer hängt, der hunderttausendste Dumper um die Ecke kommt oder schon wieder "der Politiker" irgendwas beschliesst schreien alle: "Jetz muss MAN was machen" oder "JEMAND müsste mal was machen". Man und jemand gibt es schon. das sind so Leute wie ich und ganz viele andere, die nicht nur moppern, sondern Mitglied in einem Verband (DTHG, VPLT, EVVC, FAMAB, VDT, BVB, FFS, USW) sind UND sich auch noch ehrenamtlich engagieren. In der Welt funktioniert Teilhabe am und Einfluss auf das öffentliche Leben nur über Organisationen, egal ob Verein, Verband oder Partei. alles andere fällt hinten runter. Ist zwar doof, ist aber so!
Verbandsarbeit ist manchmal mühsam, manchmal frustierend aber es bringt was. Natürlich ist es so, dass durch die Arbeit im Verband auch der eine oder andere Auftrag hängen bleibt, denn man lernt sich kennen und schätzen. So ist das aber im Leben. "Von nix kommt nix" oder "Et jibt nüscht jutet außer man tut et" Und alle, aber auch alle in den Verbänden, die sich den A... aufreißen, arbeiten ehrenamtlich. Egal, wie der Verband heisst und haben deshalb auch noch einen normalen Job. Ich beantworte nebenher auch Fragen von Mitgliedern zu den Themen die ich besetze ohne Berechnung. Egal ob freier Techniker oder Geschäftsführer eines großen Herstellers. Wir sitzen letztendlich alle im selben Boot. Und da ist es egal, wie der Verband heißt. Häufig ist der VPLT der Buhmann (die da in Hannover mit den fetten Hersteller- und Vermieterinteressen...). Das ist in allen Verbänden gleich.
Ihr wollt etwas ändern? Fein, dann sucht euch einen Verband aus und werdet dort Mitglied und vor allem arbeitet so intensiv mit, wie ihr hier schreibt. So, und nur so können sich Dinge ändern.
Ich behaupte auch, wenn nur die Hälfte aller PA-Forum Aktivisten Mitglied in einem Verband gewesen wären, wäre das Thema Funkfrequenzen anders gelaufen. Aber es ist ja super, dass wieder so ein paar Deppen aus einem Verband einen Extra-Verein namens APWPT gegründet haben, der jetzt massiv Front macht.
Dasselbe in der Politik. Wenn nur 10 Prozent aller Bürger sich mit einem Problem direkt an den jeweils zuständigen Politiker (Stadt, Land, Bund) wenden würden, würde die Politik in unseren Landen anders laufen.
So, jetzt setze ich die Hasskappe ab und gehe ins Bett.
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Meine Herren!
Vielen Dank für die gegebenen Hinweise! Ich bin äußerst dankbar. Auch wenn ich der Auslöser war, die Ursache für Falcos Statement bin ich wohl nicht (obwohl ich persönlich natürlich konkret vom VPLT und seinen "Ablegern" gegen beachtliche Entgelte profitiert habe und noch profitiere). Klaus, Dir schreibe ich mal noch eine PN zum konkreten Fall, wenn's recht ist.
GA!
Ralf -
...da nehme aber'n Ösi's; respektive dem Tonklaus mal 'ne anständige Flasche Bier mit...

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Hallo Ralf,
Du warst nicht der Auslöser und auf Klaus bin ich auch nicht sauer. So wie er pauschal Verbandsarbeit dargestellt hat, musste ich mich pauschal zu dem Thema ausko...
Und auch ich trinke gerne mit Klaus mal ein (oder zwei) Bier, wenn wir uns mal begegnen sollten. Aber bitte kein Zipfer...
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Würde das gerne mal auch klarstellen.
Ich bin nicht gegen Verbände, sondern ich sehe einen Sinn dahinter und würde mich freuen,. wenn es auch für uns Beschaller einen sinnvollen gibt.
Beim VPLT sehe ich persönlich die Firmen ( Verleiher usw ) vertreten, und deswegen fühle ich mich persönlich von diesem Verband nicht als Arbeitnehmer ( was ich ja trotz Gewerbeschein eigentlich bin ) vertreten.
Weil ich da einen Interessenskonflikt sehe.Das hat aber nichts damit zu tun, das ich den Verein schlecht finde, nur eben als Arbeitgeberverband, der auch die Interessen der Firmen vertreten muß.
Beim Beschaller und Beleuchter / bzw Veranstaltungstechniker der Wirschaftskammer Österreich bin ich deswegen sauer, weil die nichts für uns tun.
man muß nur zwangsweise einzahlen und erhält alle Zeiten dann die Zeitschrift der Elektrikerinnung, das war es aber auch.Ich habe denen mehrmals emails geschrieben, mit der Bitte, doch mal anzukündigen, wenn es Informationen gibt, Veranstaltungen oider sonstwas.
Ich habe Eingaben zum Thema Sicherheit gemacht und gebeten, dazu mal Infos zu bekommen.
Speziell zum Thema Arbeitssicherheit durch lange Arbeitsstunden.Nicht einmal eine Antwort kommt von dem verein.
Der dient nur einigen Mitgliedern, seine Plätze in der Wirtschaftskammer zu sichern, sonst nichts.
Deswegen meine Meldung.
Bin übrigens Mitglied im VDT, wo ich mich eher zugehörig fühle