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Funk Mikrofon Fragen und Kaufkreterien

  • Olaf-Head
  • 27. Februar 2011 um 18:17
  • Olaf-Head
    Verifiziert
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    • 27. Februar 2011 um 18:17
    • #1

    Hallo Forum,

    Wie im Titel schon steht habe ein Fragen zum Thema Funk Mikros.
    Ich habe mich schon durch 'sämmtliche' Themen im Internet gelesen und bei Ebay auch schon gut 2 Std verbracht und mir Mikros angeschaut.

    Ich suche nun ein Funkmikrofon mit dem ich ausschließlich Sprache übertragen will, nicht mehr und nicht weniger. Der Anwendungsbreich ist stet unterschiedlich mal im Freien mal in einer Halle mal Im Saal also ständig wechselnde Objekte.

    Ich habe z.Z. ein Mikro von Behringer mit dem ich alles andere als zufrieden bin (bei dem Billigplunder kein wunder). Ich habe schon beim großen T nachgeschaut und dort leider auch nicht das gefunden was ich suche.

    Es handelt sich beim Beschallungs System um das SIRUS SONIC V

    Nun meine Vorstellungen:

    Hohe Rückkopllungs Sicherheit (sollte man evtl einen Feedback Killer nehmen wenn ja welchen)
    Reichweite ca. 50-100 Meter (freie Sicht auf Sender und Empfänger)
    Hohes Sender Gewicht (habe mich an schwere Mics gewöhnt)
    Akkulaufzeit ca 8 Std
    19 Zoll Empfänger Rackeinbau (Rackmount)
    Antennen Vorderseitig
    Diversity-System

    Das Preissegment ist erst einmal unabhängig nur es sollte auch zum Anwendungszweck passen, ich will nochmals erwähnen das mic ist ausschließlich zur Sprachübertragung ( Ansagen, Presentation)

    Ich hoffe das hier einige Personen sind die evtl die gleichen Ansprüche hatten und es gelöst haben ;)


    Bitte kein Omnitronic Müll oder der gleichen...

    Ich bedanke mich schonmal im Voraus.

    Selbstbau FX-5 DMX USB Interface:
    Digital Enlightenment

  • simonstpauli
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    • 27. Februar 2011 um 18:39
    • #2

    Ich gehe mal zunächst allgemein auf einige der Anforderungen ein:

    Rückkopplungssicherheit:

    Das hängt zum Einen von der Kapsel und danach von sehr vielen anderen Faktoren ab.
    Allgemein ist eine Kaspel mit einer engeren Charakteristik (Hyper / Superniere) okay, falls die Sprecher halbwegs auf Achse einsprechen.
    Zweitens kommt die Qualität der Kapsel (Welligkeit im Frequenzgang) zum Tragen.

    Reichweite:

    Um 50-100 Meter zu erreichen würde ich schon Richtantennen vorsehen.

    Akkulaufzeit:

    Meinst Du wirklich Akkus? Das bedingt ein strenges Management der Akkus und ein gutes Ladegerät. 8 Stunden sind mit Akkus schon sehr eng, mit Batterien erreichbar.

    19" Einbau:

    Das können die meisten Empfänger, die 9,5" breit sind. Auf die Blende können dann auch Antennenbuchsen zum "nach vorne schleifen" der Antennenanschlüsse.

    Diversity:

    Ja, achte auf "True Diversity".

    Im Prinzip ist alles im Preisbereich 500 bis 1000 Euro für Sprache geeignet. Zuzüglich Antennen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Jens Droessler
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    • 27. Februar 2011 um 20:56
    • #3

    Wo liegen denn genau die Probleme mit dem Behringer-Mikro? Vielleicht liegt es weniger am Mikro als an den Geräten, die dahinter hängen, inklussive der Boxen. Was hängt denn zwischen Funkmikro und den Boxen?

  • Olaf-Head
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    • 28. Februar 2011 um 12:01
    • #4

    Hi Jens,

    Das Mic von Behringer ist/war Kabelgebunden. Es war knapp 2 Wochen an einem Allen Health Club Mixer, habe es seit 3 Monaten aus MIDI gründen an einem Behringer DDM4000 Laufen bei beiden Mixern gab/gibt es nur Probleme.

    Ich gehe mal davon aus das die Probleme vom Mic her rühren anders für mich nicht vorstellbar.

    Die Sound Ausgabe über die Sonic V sollte meiner Meinung nach keine Großen Probleme Darstellen.

    Die Probleme beim Behringer Mic liegen ausschließlich beim RÜCKKOPPELN und das VOKAL ist vom Klang her sehr schlecht.

    Selbstbau FX-5 DMX USB Interface:
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  • wora
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    • 28. Februar 2011 um 13:22
    • #5
    Zitat von "Olaf-Head"

    ...
    Die Probleme beim Behringer Mic liegen ausschließlich beim RÜCKKOPPELN und das VOKAL ist vom Klang her sehr schlecht.

    ohne das mikro jetzt zu kennen (du hast übrigens auch keinen typ genannt) hätte ich an dieser stelle mal die frage, ob du das auch mal mit einem anderen mikrofon getestet hast. denn nur dann wäre deine aussage, das es nur am mikrofon liegen kann, einwandfrei nachvollziehbar.

    die beschallungslautsprecher sind ja jetzt nicht unbedingt erste wahl, wenn es um reine sprachübertragung geht, denn dafür benötigt man eigentlich keine bässe - oder zumindest nur wenig, je nach dem was das topteil kann.
    hast du da auch mal etwas anderes, eventuell sogar hochwertiges, ausprobiert?

    noch ne frage:
    wie ist denn die sprecherposition im verhältnis zur boxenposition?
    befinden sich die lautsprecher eventuell hinter dem sprecher?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • yamaha4711
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    • 28. Februar 2011 um 14:04
    • #6

    Tacho!

    Zunächst wundere ich mich ob dieses Statements

    Zitat

    Bitte kein Omnitronic Müll oder der gleichen...


    in Bezug auf das verwendete Equipment

    Zitat

    Es handelt sich beim Beschallungs System um das SIRUS SONIC V

    Zunächst gilt es mal folgendes Abzuklären:
    1. Wo stehts du oder die Person mit dem Mikro, wenn gesprochen wird? Vor oder hinter dem Boxentürmelein?
    2. Wie ist das Boxentürmelein aufgestellt/ausgerichtet? Zielst du gerne auf schallharte Wände oder ähnliches?
    3. Zielst du gerne mit dem Mikro auf die Böxeleins?
    4. Welche Lautstärke soll denn erreicht werden?
    5. Hast du Grundkenntnisse in der Beschallungstechnik und weißt du wie man einpegelt und einen EQ am Pult bedient?

    Allein schon diese 5 Fragen und ihre dazugehörigen Lösungen erschlagen 90% der Feedbackanfälligkeit.

    Dass das Mikro nicht ganz der Bringer ist klar, aber ein Shure SM58 ist auch nicht viel besser. Zumindest nicht was die Auflösung angeht.
    Wozu braucht es im übrigen eine Funke? Damit wird man ein Feedback auch nicht los. Im Gegenteil - durch die höhere Mobilität steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Sprecher auch mal noch näher zu den Böxeleins gesellt oder ungünstig steht und dann piept es erst recht.

    Ich sehe das Problem in erster Linie in einer unzureichenden Signalkette und in einem begrenzten Wissen was man da überhaupt tut. Es wird nichts helfen das Behringer Mikro gegen ein Neumann zu tauschen. Das wird wohl genauso koppeln. Was die Sprachverständlichkeit angeht sollte man mal so ehrlich sein und das verwendete "Soundsystem" mit einem anderen vergleichen. Für eine reine Sprachbeschallung ist das das absolut falsche Tool. Da wäre man mit einer vernüftigen 12/1 Box deutlich besser unterwegs außer man macht doch einen auf Disco-DJ.

    Zu den Funkstrecken:
    Sennheiser EW100 mit 935er Kapsel gebraucht oder neu, je nach gusto. Spätestens ab 2015 damit rechnen, dass die Funke nicht mehr richtig funkt von wegen digitaler Dividende. Also auf das Richtige Band beim Kauf achten.

    Dasselbe gilt auch für:
    AKG WMS450 mit D5 Kapsel
    beyerdynamic Opus660 Set
    Shure PGX mit SM58 Kapsel

    Alle Funkstrecken lassen sich in einen 19" Rahmen einbauen und die Antennen kann man nach vorne bringen. Alle Systeme, bis auf das Shure PGX, sind True Diversity. Shure PGX hat ein Predictive Diviersity.

    Grüßle
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Olaf-Head
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    • 28. Februar 2011 um 18:50
    • #7

    zu 1.
    Meist steht Derjenige vor den Boxen.

    zu 2.
    Ja bei einigen VAs wird gegen Betonwände geschallt.

    zu 3.
    Nein

    zu 4.
    Lautstärke muss ca für 200 Personen ausreichend sein die ca 50 Meter von den Boxen entfernt stehen.

    zu 5.
    von Einpegelung hab ich keinen blassen schimmer.

    Wozu braucht es im übrigen eine Funke?
    Da bei einer Kommenden VA das EQ im 1sten Stock untergebracht ist und der Moderator auf der anderen Straßenseite steht erweist es sich als sehr schwierig dieses mit Kabeln zu lösen da die Wettkampfbahn gekreuzt werden muss.

    Das Soundsystem ist nicht optimal zur Spachbeschallung dieses ist mir bekannt deswegen auch das Thema hier ;)
    Alternative: Hätte ich noch ein Aktives KS System allerdings mit nem 18er bass


    ""Da wäre man mit einer vernüftigen 12/1 Box deutlich besser unterwegs außer man macht doch einen auf Disco-DJ""

    Das System wurde für Partys angeschafft und nicht für Moderationen, deswegen könnte man mir evtl auch tips zum Einstellen des Mics geben.

    Funkstrecken jetzt nur noch mit Bereich E zulegen oder was heißt das nun für mich?

    Selbstbau FX-5 DMX USB Interface:
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  • yamaha4711
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    • 28. Februar 2011 um 19:06
    • #8

    Wenn jemand (direkt) vor den Boxen (auf Achse) steht ist das meist nicht gut. Da braucht es schon eine gute PA, um nicht schiffbrauch zu erleiden. Dasselbe gilt für Betonwände. Da kommt sehr viel (zu viel) Schallerenergie zurück und das führt eben zu den Feedbacks.
    Wenn das ganze dann mit dieser Anlage auf 50m vernüftig tun sollte, dann hast du etwas ganz falsch verstanden. Dieser PA geht grob nach 20m die Puste aus. Schon mal an eine Delayline gedacht?

    Um es abzukürzen: da du "keinen blassen Schimmer" vom Einpegeln oder auch von der Materie hast würde ich dir empfehlen eine Person deines Vertrauens zu Rate zu ziehen, die sich damit auskennt. Alles andere endet wie du es schon kennst.

    Allein schon die Tatsache "... EQ (Equipment wohl) im 1. Stock ... und der Moderator auf der anderen Straßenseite ... Wettkampfbahn ..." hört sich für mich nach einer klassischen dezentralen Beschallung an. Also hilft dir ein zentrales Stack überhaupt nichts. Du musst mehrere Lautsprecher mehr oder weniger gut verteilen und diese dann einpegeln und evtl. in der Laufzeit anpassen. Hast du so etwas schon einmal gemacht???

    Da hilft es einfach nicht ein anderes Mikro dran zuklemmen. Auch der DJ Mischer ist für so etwas vollkommen ungeeignet. Fazit: das ganze Setup ist für einen solchen Job nicht geeignet!

    Grüßle
    michael

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  • Jens Droessler
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    • 28. Februar 2011 um 19:26
    • #9

    Unter diesen Bedingungen wird auch das teuerste Mikrofon kaum einen Vorteil bringen. Wenn du Lautstärken fahren musst, damit Leute in 50m Entfernung noch verstehen, was gesagt wird, hat es nun wirklich nichts mit dem Mikrofon zu tun, dass es Rückkopplungen gibt, wenn der Sprecher VOR den Boxen steht. Die Behringer Mikros klingen übrigens nicht mal so schlecht, auch die Rückkopplungsneigung ist nicht so übel, ihre Defizite liegen in anderen Bereichen.

    Tipps: Tops auf Höhe bringen. Mindestens 3m, dann kommst du mit weniger Lautstärke auf deine Entfernung und bläst den Leuten direkt vor den Boxen nicht die Ohren weg.
    Die Tops per EQ auf Sprache optimieren.
    Und ein vernünftiges Mischpult für solche Jobs, am Besten was mit zweimal halbparametrischen Mitten pro Kanal.

  • wora
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    • 28. Februar 2011 um 21:44
    • #10
    Zitat von "wora"

    ...
    noch ne frage:
    wie ist denn die sprecherposition im verhältnis zur boxenposition?
    befinden sich die lautsprecher eventuell hinter dem sprecher?


    da sich das hier leider bestätigt hat, darf man ruhig anmerken das hier das mikro mit sicherheit die kleinste schuld trifft.
    und da hilft auch kein "feedback-destroyer" oder sowas.

    und wenn die sprache tatsächlich 50m weit übertragen werden soll, wäre noch zu klären:
    mit welchem pegel?
    da du etwas von "wettkampfbahn" erwähntest, denke ich gleich mal an die nächste ungünstige anforderung:
    lautes publikum.
    falls dies ebenfalls zutrifft, solltest du dir ein besseres konzept ausdenken. du benötigst hier boxen mit möglichst guter sprachverständlichkeit, mit partyequimpment geht das nicht so gut.
    andere konzepte wurden schon genannt, der wichtigste grundsatz lautet dabei aber: das mikro so weit wie möglich von den lautsprechern weg - aber nicht zu weit, sonst macht das prechen keinen spass mehr (stichwort "schalllaufzeit").

    ich denke auch, das es am besten wäre, du würdest dich vor ort von einem fachmann beraten lassen. das kann überhaupt nix schaden (solange es kein quacksalber ist) ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • derautor
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    • 1. März 2011 um 04:49
    • #11
    Zitat

    Wozu braucht es im übrigen eine Funke?
    Da bei einer Kommenden VA das EQ im 1sten Stock untergebracht ist und der Moderator auf der anderen Straßenseite steht erweist es sich als sehr schwierig dieses mit Kabeln zu lösen da die Wettkampfbahn gekreuzt werden muss.

    Solche Geschichten funktionieren nur mit empfängerseitigen Richtantennen zuverlässig. Alles andere kann klappen, muss aber nicht!

    Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Lass' Dir von jemandem helfen, der sich da auskennt und lerne dabei! Auch wenn ein paar Euro Miete für brauchbares Material anfallen!

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • christian weith
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    • 1. März 2011 um 10:51
    • #12

    Bei 50m Entfernung glauebe ich nicht, dass Du mit den Tops, selbst geflogenn einen vernünftigen Pegel in den hinteren Reihen erreichst, ohne den Leuten vorne die Birne wegzufräsen oder die Dinger am Limit zu betreiben.
    Hast Du denn die Möglichkeit, eine oder zwei Delay Lines aufzubauen? Dann kannst Du das relativ entspannt mit kleineren Tops lösen, weiterhin kannst Du alles mit geringerem Pegel fahren und verringerst somit die Feedbackanfälligkeit der Systeme.

    Zu den Strecken:
    Wie meine Vorredner sagten:

    WMS 450: habe ich allerdings schlechte Erfahrungen mit Aufrauschen bei leerer Batterie oder ausgeschaltetem Sender gemacht.
    Shure PGX, SLX, UL oder besser:
    Auch ohne Richtantenne sollten ab SLX 50-100m bei freier Sicht problemlos funktionieren. Vorraussetzung: kein Funkmist in der Nähe und saubere Frequenzen.
    Sennheiser ew 100: ähnlich wie Shure

    Kapseln für Sprachverständlichkeit:
    Sennheiser 935: sehr klar, allerdings meiner Erfahrung etwas anfälliger für Feedback als:
    Shure Beta 87, auch hier klare Verständlichkeit, aber auch trotz Superniere nicht feedbackresistent (gibt es dieses Wort überhaupt?). Weitere Nachteil: Empfindlich für Poplaute. Abhilfe siehe unten
    Gegen Feedback der Klassiker: Beta 58, allerdings hier Abstriche in der Verständlichkeit.

    Wichtig für solche Geschichten:

    Kompressor sollte vorhanden sein, am besten zwei, der eine um zu komprimieren, der andere um Poplaute zu reduzieren.
    Dies ist vor allem beim 87er wichtig.
    Wenn möglich ein regelbarer Low Cut, den ruhig bis 200Hz und mehr setzen.
    Parametrischer EQ, aber das sollte selbstverständlich sein

    Wichtig: hier brauchst Du jemand am Pult, der sich auskennt, auch Delays vernünftig zu setzen braucht Erfahrung.
    Also wie die Vorredner schrieben: Buch Dir nen guten Tec und berate Dich vor Angebotserstellung mit dem.

    Gruß Chris

    shit in shit out

  • Olaf-Head
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    • 1. März 2011 um 11:13
    • #13

    Also Delays zu aufstellen ist nicht das Problem (KS system) aber mit der richtigen Verzögerungen einzustellen das wird nicht da einfach das EQ fehlt. kompressoren habe ich auch keine.

    Ich werde die ganze Geschichte aufbauen mit Fliegenden Tops (erstmal 3 Meter an höhe) und mal sehen in wie weit das gut geht.

    Ich hätte niemals gedacht das eine Sprachübertragung so schwierig sein kann, aus diesem Grund bin ich auch mit gutem Gefühl hier ins Forum gekommen, das Gefühl ist nun weg und die Probleme da. Ich weis in Zukunft das man Musik und Sprachübertragung nicht miteinander vergleichen kann.

    Danke bis hier her für eure guten Tipps ;)

    Selbstbau FX-5 DMX USB Interface:
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  • Jeremy
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    • 1. März 2011 um 12:43
    • #14

    ... und außerdem ist im ganzen Thread kein einziges Mal das Thema mit den Funkfrequenzen angesprochen worden ...

    Ist Dir die Problematik bewusst oder vielleicht sogar klar?

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • yamaha4711
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    • 1. März 2011 um 12:53
    • #15

    Wozu braucht es bitte um DELAY zu machen einen EQ?
    Mit dem EQ schraubst du vornehmlich am Frequenzgang und nicht an der Zeitachse.

    Kompressor würde ich nur dafür einsetzen, dass jemand mit einer lauten Stimme nicht zu laut wird, also als Pegelbegrenzer. Pegelaufholung bringt wiedere eine höhere Feedbackgefahr. Wenn man das ganze richtig einpegelt braucht es auch keinen Kompressor.

    Der Teufel steckt oftmals im Detail und eine gute Sprachübertragung OA auf einem größeren Areal ist schon ein wenig tricky.

    Wie groß ist denn das Areal und wieviele und welche Boxen stehen denn zur Verfügung?
    Wenn die Lautsprecher weit genug auseinander stehen bzw. gezielt gewisse Bereiche abdenken (dazu müssen die Teile eben auch eine gewisse Direktivität haben) braucht es auch nur wenig oder sogar gar kein Delay. Man kann da auch mit dem Pegel an sich tricksen.

    Ansonsten empfehle ich dir dennoch jemanden zu Rate zu ziehen, der sich wirklich damit auskennt. Es ist ja nicht mein Job, aber negative Publicity verbreitet sich schneller und bleibt länger in den Köpfen als gute.
    Falls du die Zeit hast: Probeaufbau eine Woche vorher und probieren, probieren, probieren. Dadurch lernst du am meisten.

    Zum Thema Funkfrequenzen:
    Es ist müsig darüber zu diskutieren, da man sich in den oberen Rängen eh nicht einig ist was denn da nun kommt. Ich würde sagen C-Band: 740 - 776 MHz. Leider ist das ganze dann Anmelde- und Gebührenpflichtig.
    Entfernung von 100m im freien Feld sind mit EW100 durchaus möglich. Zur Sicherheit eben eine Richtantenne dazu nehmen oder eben den Empfänger nah zum Sender stellen und den Rest per Leitung überbrücken.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Volker Holtmeyer
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    • 1. März 2011 um 13:41
    • #16
    Zitat von "yamaha4711"

    Zum Thema Funkfrequenzen:
    Es ist müsig darüber zu diskutieren, da man sich in den oberen Rängen eh nicht einig ist was denn da nun kommt.

    Verstehe ich nicht - was ist dir denn da noch unklar?

    740 - 776 MHz liegt im Bereich für professionelle Anwender bzw. Festinstallationen.

    Zitat von "christian weith"

    WMS 450: habe ich allerdings schlechte Erfahrungen mit Aufrauschen bei leerer Batterie oder ausgeschaltetem Sender gemacht.

    Klingt so, als wäre einfach nur der Squelch falsch eingestellt gewesen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

    Einmal editiert, zuletzt von Volker Holtmeyer (1. März 2011 um 13:43)

  • christian weith
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    • 1. März 2011 um 13:43
    • #17

    @yamaha:
    Den Kompressor finde ich persönlich bei Sprachübertragung nicht zwangsweise erforderlich, aber er macht vieles angenehmer.
    Wie du schon sagst gezielt eingesetzt als Begrenzer.
    Bei Köpfen wie dem Beta 87 oder dem 935 benötigt man den meiner Meinung nach auf jeden Fall, um die mit den Mikrofonen entstehenden Poplaute zu reduzieren/eliminieren.
    Zum Thema Delay: Du hast sicherlich recht, dass man bei entsprechender Aufstellung und dem richtigen Holz das ohne machen kann, aber wir sprechen hier von
    Sirus 12er Tops mit 300W. 50m und laute Umgebung? Niemals.


    Olaf, leih Dir für diesen Job ein kleines Digipult z.B. 01V96, dann hast Du Delays, Kompressoren und EQ und kannst deine Tops bequem mit der KS unterstützen .
    Im Verleih kosten die Dinger doch nichts mehr.

    shit in shit out

  • christian weith
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    • 1. März 2011 um 14:14
    • #18

    Volker: Kann durchaus sein, hier habe ich nur Erfahrung, da des Öfteren Musiker diese Strecken dabei hatten, ich habe sie selbst nicht im Bestand

    shit in shit out

  • Olaf-Head
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    • 1. März 2011 um 14:56
    • #19

    Frequenzband nehm ich wenn das E da es sicher sein soll als alle anderen


    Delay Lautsprecher aufstellen ist auch mit Kabelziehen verbunden sollte aber nun das kleinste übel sein...

    EQ- Equpiment nicht Equilazer ;) @ Yamaha

    um Delay Lautsprecher aufzustellen brauch ich doch so ein Digital Prozessoer der das dann alles auf die richtige verzögerung bringt usw. das ist mir zu aufwändig

    Jetzt aber nochmal zu den Lautsprechern,

    Jederzeit einsatz bereit sind:

    Sirus Sonic V
    Sirus XS mit 12er Bass Aktiv bisher nur als Monito verwendet
    KS System mittem 18er Bass

    Selbstbau FX-5 DMX USB Interface:
    Digital Enlightenment

  • yamaha4711
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    • 1. März 2011 um 16:02
    • #20

    olaf
    E-Band = 823 - 865 MHz = LTE Frequenzlücke = allgemein zugeteiltes Schmutzband
    Kauf es und werde glücklich. :roll:
    Dazu gibt es hier schon eine Diskussion: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=82303

    Für ein Delay gibt es auch dedizierte Geräte und die heißen komischerweise auch Delay. In einem Prozessor ist das eben eine Dreingabe. Wie Kollege Weith schon sagte: leih dir ein Digipult, in dem du auf den Ausgängen ein Delay legen kannst. Achtung: das Delay das wir hier meinen hat nichts mit dem FX-Delay zu tun!
    Du wirst so oder so ein entsprechendes Pult benötigen, da eine DJ-Kiste dafür das total falsche Werkzeug ist.

    Noch ein Tip, den andere auch schon sagten: lass die Bässe weg. Das bringt für Sprache gar nix. Was du brauchst sind potente und vor allem gerichtete Topteile.

    Volker
    Mir ist da gar nichts unklar... es ist eben so wie es ist und die Politik weiß nun mal nicht was sie will. Kannst du mir heute Garantieren, dass die Frequenzzuteilungen die nächsten sagen wir mal 8-10 Jahre stabil bleiben? Gerade auch weil das soeben offerierte E-Band bis 2021 begrenzt ist. Da nehm ich doch lieber das C-Band oder B-Band allein schon weil ich da eher von Wellensauerein verschont bleibe.

    Grüßle,
    michael

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    26. September 2026 um 20:14
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