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PPT für Grundlagenschulung gesucht

  • LC2412
  • 28. Februar 2011 um 21:36
  • LC2412
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    • 28. Februar 2011 um 21:36
    • #1

    Hallo, die Herren (und Damen),

    meinereiner wird nicht umhin kommen, div. Jugendlichen eine Grundlagenschulung und dann eine weitere Schulung bezogen auf unsere Anlage geben zu können/dürfen.

    Nun bin ich faul und gebe das auch gerne zu. Daher hier einfach die schüchterne Frage, ob es denn einen gibt, dessen PPT man als Grundlage für eine Schulung verwenden kann (natürlich mit Quellenangabe).

    Meiner Ansicht nach muss in der Grundlagenschulung folgendes drin sein.

    1. Akkustikgrundlagen, kurzer Abriss zum Ohr, Hörkurve, dB(c)
    2. Wandler (Mikrofon, Lautsprecher, DI-Box)
    3. Signalbearbeitung und -verarbeitung (Gain, Equalizer, Gruppen, Mute, Auxe [pre und post] in der Theorie)
    4. Strom, Hochrechnung des Bedarfs, Brummschleife, PE
    5. Aufbau einer PA, Positionierung, wie man mit Boxenstativen, Mikrostativen, Kabeln, Kabelmatten, Multicore umgeht

    6. Vertiefung Mikrofonierung: Positionierung und Richtcharakteristika
    7. Vertiefung Akkustik/Technik: Feedback, Brummschleife (symmetrische Übertragung)
    8. Ablauf Konzert vom Aufbau, Linecheck, Soundcheck, Konzert bis zum Abbau

    Gibt es da von irgend jemandem irgend etwas vorgearbeitetes, das dieser auch gerne zur Verfügung stellen würde?
    Oder würde es Sinn machen, sowas mal als eine Grundlagenschulung zusammenzutackern und hier zu pinnen?

    Über Verriss und weitere Regungen würde ich mich freuen,
    Grüße,
    Carsten

  • oton
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    • 28. Februar 2011 um 22:27
    • #2

    wenn ich mir die genannten Punkte so ansehe ... wie lange soll die Schulung denn gehen ?

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • lambda-halbe
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    • 28. Februar 2011 um 23:11
    • #3

    3 Jahre :D

    und die, die dann wirklich Interesse zeigen dürfen später auch mal an einen Männertisch

  • Sebastian Giese
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    • 1. März 2011 um 07:56
    • #4
    Zitat von "lambda-halbe"

    3 Jahre :D

    und die, die dann wirklich Interesse zeigen dürfen später auch mal an einen Männertisch

    Goil :)
    Also ich hab ne ganze Sammlung an Dokumenten, Referaten, Abschlussarbeiten, Scripten, Aufschrieben und auch ein paar PPTs, ca. 8GB PDFs. Da ist genau das drin was du oben aufzählst, nennt sich aber Ausbildung und geht meistens 3 Jahre.
    Schick mir mal deine Mailadresse, ich hab da ein gutes Script, da ist alles zum Thema Ton drin, allerdings tiefer ins Detail als du wahrscheinlich für die Jugendlichen gehen willst. Also am besten daraus das wichtigste rauspicken und selbst eine PPT machen. :) Und diese dann natürlich hier posten :)

  • LC2412
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    • 1. März 2011 um 09:25
    • #5

    Die Schulung soll einen Tag gehen, grobe Grundlagen vermitteln und Möglichkeit geben, darauf aufbauend eine weitere Schulung anzubieten.
    Hintergrund ist eine Jugendeinrichtung, die eine eigene Anlage angeschafft hat und darauf eingelernt werden soll. Damit sich Schulungen aber rentieren, sollen da noch ein paar mehr dazu eingeladen werden.

    Ich weiß, dass sich bei manchen nun die Fußnägel nach oben biegen. Aber es soll auch hier nicht um 1000 pax-Veranstaltungen gehen.
    Sind wir doch mal ehrlich. Bei den meisten Veranstaltungen hat man doch schon gewonnen, wenn
    - das Mikro den Signalweg zum Pult gefunden hat
    - Pult und Amp an der gleichen Erde hängen und richtig verkabelt sind.
    - Die Boxen vor dem Mikrofon stehen statt umgekehrt
    - man dem Redner abgewöhnt hat, in das Mikro zu pusten oder darauf zu klopfen

    Das kann man in einem Tag vermitteln. Somit wären die Leute brauchbare Helfer beim Auf- und Abbau und haben darüber hinaus so viel Hintergrundwissen, als dass sie o.g. Szenario alleine bewältigen können.

    Und: NEIN, ich habe nicht vor, 3jährige Ausbildungen in einem Tag abzudecken.

  • Kai Pirinja
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    • 1. März 2011 um 09:27
    • #6

    Und immer schön Fußnoten setzen!

    Ich denke, also bin ich hier falsch. 

  • yamaha4711
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    • 1. März 2011 um 10:18
    • #7

    Tacho!

    Kleiner Tip von mir....
    Das ganze hat nur Sinn, wenn auch ein didaktisches Konzept (Lehr- und Lernmehtoden, Problematisierung, Motivation) dahinter steht. Allein nur Fachwissen aufzurufen bringt da nix.
    Da es sich um eine Jugendeinrichtung handelt würde ich das auch wirklich nur mit den interessierten Jugendlichen machen. Weitere Teilnehmer von außen würden die Gruppe nur stören. Du wirst auch schnell feststellen, dass die Jugendlichen erst mal Feuer und Flamme sind, doch bald schon - spätestens wenn sie merken, dass das doch arbeit ist - recht schnell sich mit anderen Dingen beschäfftigen und dich ignorieren.
    Das was du da machen willst ist für einen Tag viel zu viel. Da würde ich das ganze eher an einem Wochenende (Freitag abend bis Sonntag abend) machen. Lieber langsam und Schritt für Schritt. Das Langzeitgedächtnis braucht eben Zeit.

    Hast du ein paar interessante Versuche zu den Themen?
    Kennst du den Wissensstand der Teilnehmer?
    Welche örtlichen Voraussetzungen gibt es?

    Das nächste Thema ist eben JUGENDEINRICHTUNG!
    In der Regel ist das Material nach 2-3 Jahren im Eimer. Zudem wechseln die User ständig und damit bist du nur am Schulen. Was sagt denn die Einrichtung selbst dazu? Hier würde ich mit dem Konzept erstmal anfangen, bevor ich mir überhaupt Gedanken über den inhaltlichen Teil mache, der im übrigen so weit ganz gut aussieht. Aber eben nicht für einen Tag.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • LC2412
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    • 1. März 2011 um 12:19
    • #8

    yamaha4711: Vielen Dank für Deine mehr als berechtigten Einwände. Aber nun komme ich nicht umher, einige Geheimnisse zu lüften.
    Ich bin engagiert in der Evangelischen Bezirksjugend. Da arbeite ich seit ~20 Jahren mit. Seitdem habe ich in div. Bands gespielt, div. kleine Beschallungsgeschichten gemacht und bei einem Verleiher als Freelancer (davon mal 2 Jahre voll) gearbeitet.
    Will heißen, ich kenne sowohl die pädagogische Komponente als dass ich auch ein wenig Fachwissen vorweisen kann. Es ist nicht die erste Schulung, aber eben die erste zu dem Thema. Die ist eigentlich schon lange überfällig, eben auch für weitere Personen, bei denen ich teilweise schon benötigt werde, wenn an eine Aktivbox ein Mikro angeschlossen werden soll. Aber woher soll mans auch wissen, wenns einem keiner sinnvoll erklärt. Daher nun die Schulung in 2 Phasen.

    Wenn man div. Nachlesemöglichkeiten mitgibt, halte ich den Umfang nicht für übertrieben. Ich lerne am einfachsten, wenn mir jemand was erklärt und das dann auch nochmal vormacht. Dafür soll eben auch Zeit sein. Wie sich dann eine Hyperniere von einer Kugel unterscheidet, kann ich auch daheim dann nochmal nachlesen, wenn ich es nicht verstanden habe.

    Örtliche Voraussetzungen richten sich nach dem Inhalt und Größe der geplanten Gruppe. Ich bin bisher von 15 Personen ausgegangen.

    Das Material soll in 2-3 Jahren nicht im Eimer sein. Dafür muss ich aber einfach manchen auch erklären, warum man z.B. die Kabel nicht über den Arm wickelt, die Schrauben der Lichtstative immer wieder ganz reindreht und dass die Mikros als erste weggepackt werden. Ich sehe mich da also mit verantwortlich. Und habe das erfolgreich mit einer kleinen Lichtanlage, die ohne Personal unterwegs ist, schon gemacht.

    Danke für die konstruktive Kritik,
    Carsten

  • oton
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    • 1. März 2011 um 16:02
    • #9

    Hallo Carsten,

    ich an deiner Stelle würde mir die benötigten Unterlagen aus dem Internet zusammensuchen, alles was du brauchst gibt es hier in Hülle und Fülle, aber dann wirklich für deinen speziellen Bereich/Schulung aufarbeiten. Du kennst wahrscheinlich die Klientel der Schulung am besten und kannst das am besten einschätzen.

    Ausserdem würde ich mindestens 50% wenn nicht mehr Praxisübungen einbauen, und mich wirklich auf die allernötigsten Grundlagen beschränken, alles Andere sprengt imho den Rahmen, wer sich weiterbilden will kann ja dann immer noch selber Google anschmeissen.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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