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Endstufen parallel an Mixer-Summe

  • jake66
  • 30. März 2011 um 13:13
  • jake66
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    76
    • 30. März 2011 um 13:13
    • #1

    Moin,

    ich möchte 4 Endstufen mit dem Mastersignal aus einem Mixer ansteuern. Und zwar ohne das die Endstufen eigene parallel-Outs haben (wie z.b. bei div. Crown-Teilen) oder ich einen teures ZonePro oder ähnliches einbauen will. Theoretisch würde ich einfach das Signal parallel aus den XLR-Outputs abgreifen und auf die Eingänge verteilen. Gibt es Erfahrungen, kritische Probleme usw. die ihr mit einer solchen "Billig"-Lösung habt bzw. seht?

    Das Problem ist in diesem Fall leider nicht mit (viel) Geld zu lösen, dann wäre es relativ einfach (zonePro s.o.)

    Danke im Voraus für die Rückinfos ...

    Gruß

    Mikel

  • gylo
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    • 30. März 2011 um 13:29
    • #2

    Hallo,

    soweit ich weiss machen die Parallel-Outs der meisten Endstufen genau dasselbe wie das was du vorhast, nämlich stumpf passiv das Input-Signal wieder ausgeben.
    Ich denke nicht dass es da große Probleme gibt.
    Irgendwo in einem anderen Thread hat auch mal jemand mit typischen Ausgangs-Impedanzen von Mischpulten und typischen Eingangsimpedanzen von Endstufen vorgerechnet, dass das ganze auch elektrisch gar nicht so eine große Katastrophe ist wie man vielleicht im ersten Moment meint.

    gruß
    gylo

    ... kann man da nich was löten ? ;)

  • derautor
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    • 30. März 2011 um 13:40
    • #3
    Zitat

    soweit ich weiss machen die Parallel-Outs der meisten Endstufen genau dasselbe wie das was du vorhast, nämlich stumpf passiv das Input-Signal wieder ausgeben.

    Richtig!

    Bezüglich der parallelen Eingangsimpedanzen der Endstufen sollte das bei vier Eingängen noch kein Problem sein. Dafür liefern die Mixer i.d.R. genug Pegel.

    Einen "1 auf 4" XLR-Adapter zu löten ist allerdings eine ziemliche Frikelei. Vier Kabel in eine XLR-Kupplung zu quetschen geht nur mit ganz dünnem Material (wenn überhaupt!), da würde ich von Stecker zu Stecker anlöten.......

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • jake66
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    76
    • 30. März 2011 um 13:59
    • #4

    Vielen Dank für die schnelle Rückinfo :wink:

    So ähnlich ahtte ich mir das auch ausgerechnet. Wollte aber sicher gehen, da solche "Steinzeitlösungen" nicht wirklich zum Handwerk gehören.

    Bzgl. der Platzverhhältnisse im Stecker denke ich an ein paar Stücke aus einem alten Multicore oder "y"-Kabel kaskadiert.

    Nochmals Danke

    Gruß

    Mikel

  • Sebastian Giese
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    307
    • 31. März 2011 um 07:34
    • #5

    Anhand dieses Thread fällt mir gerade was ein was mich die Tage beschäftigt hat.
    Was passiert wenn man NF Signale z.B. mit CA-COM Splitboxen/Breakout Boxen/wie man die auch immer nennt/ splittet, sprich nach dem Multicore das von der Bühne kommt eine Splitbox einschleift und die Signale zwei mal abgreift, beispielsweiße für FOH-Pult und Recording. Von der Theorie müssten sich die Gains gegenseitig beinflussen, da die Splittung als Spannungsteiler wirkt, oder? Schaffen die Mikros es überhaupt, beide Pulteingänge ausreichend zu versorgen?

    Amtlich macht man das mit einem richtigen Splitter, schon klar, aber man wird ja mal tricksen dürfen... :)

  • Insomnia
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    463
    • 31. März 2011 um 10:10
    • #6

    Das ist ein ganz normaler Y-Splitt, weit verbreitet. Du solltest nur mit der Phantom Power aufpassen.
    Nur ein Pult darf die Phantom Power ausgeben.

    Gruß
    Insomnia

  • derautor
    Profi
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    • 31. März 2011 um 15:08
    • #7
    Zitat

    Von der Theorie müssten sich die Gains gegenseitig beinflussen, da die Splittung als Spannungsteiler wirkt, oder? Schaffen die Mikros es überhaupt, beide Pulteingänge ausreichend zu versorgen?

    Das kommt drauf an ob man einen passiven oder aktiven Splitter verwendet. Beim passiven hast Du tatsächlich Pegeldämpfungen an den Ausgängen des Übertragers und Rückwirkung auf die primärseitig angeschlossene Quelle bzw. das Mikrofon. Wieviel da "geht", hängt vom Quellpegel und auch von der Anzahl der Splitwege ab. I.d.R. ist ein simpler Y-Split (auch ohne Trafo direkt) aber noch nicht problematisch, das wird in tausenden altgedienter Stageboxen schon seit Jahrzehnten (und teilweise auch bei namhaften Companys, wo man das echt nicht vermuten würde :D ) so gemacht, ohne dass es einen wirklichen Praktiker je gestört hätte :D . Erst beim Aufteilen auf drei oder mehr Wege können die parallel geschalteten Eingangsimpedanzen eine zu große Last ergeben, so dass man dann lieber einen Aktivsplit verwenden sollte. Hier sorgt dann ein dem Trafo vorgeschalteter Verstärker/OP-Amp für die notwendige Entkopplung zwischen Primär- und Sekundärseiten und ggf. auch für Verstärkung.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

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