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  5. Licht

LED Stick - hohe Blendwirkung wenig Licht

  • jaan2204
  • 18. Mai 2011 um 13:30
  • jaan2204
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    • 18. Mai 2011 um 13:30
    • #1

    Auch im mittleren VA-Sektor verbreitet sich die LED Technik zunehmend. Daher würde ich mal gern ein paar Erfahrungen im Umgang mit dieser erfragen. Es geht mir eigentlich darum, dass bis dato immer die Feststellung bei vergangener LED-Technik vorhanden war, dass die Geräte (PARs, LED-Bars etc.) zwar eine sehr hohe Blendwirkung haben, was man immer schön an den „sachdienlichen Hinweisen“ älterer Besucher feststellen konnte, aber sozusagen ein gewisser „Lichtdruck“ fehlte. Sprich, die Bühne wurden bei der Farbe blau, halt nicht blau, wie bei PAR-Kannen obwohl in Richtung der LED-Einheiten der Blick schon deftig war.

    Da man bei uns aber aktuell aber dennoch an die Anschaffung von 8-10Stück LED-Sticks mit Multichiptechnologie/Tricolour/3in1 aufgrund des mittlerweile guten Preis-Effektverhältnis denken, wollte ich vor einem Fehlkauf erst einmal auf ein paar Erfahrung in der praktischen Arbeit abstellen. (bei späterer Erweiterung kann ich mir da aber auch jetzt schön sehr schöne Matrix- und Farbverlaufseffekte vorstellen)

    Gerade bei billigen geliehen Bars musste man oft feststellen, dass die Dinger z.B. in einer aufrechten Anordnung zwar saumäßig blenden können, aber eine richtig rot oder blaue Bühne war es dennoch nicht. (liegt es eventuell an einem Beleuchtungsfehler von mir?)
    Neige ich die Dinger soweit ein, dass sich nicht mehr zum Publikum blenden, geht teilweise die Farb- und vor allem Streifenverlaufswirkung verloren und auch der Wasserfalleffekt sieht nicht mehr so schön aus, wie bei einer aufrechten Anordnung.

    Daher würde mich grundlegend bei Einsatz von Bars interessieren, wie ich diese perfekter Weise so einsetzen kann, dass ich einen schöne Backtruss-/Trussteheranordnung hinbekommen, die auf der einen Seiten meine Bühne in schönes kräftiges farbiges Licht taucht und die schönen Streifenlauflichter rüberbringt sowie man zum anderen nicht immer das Publikum mehr als nötig blendet, außer man will es bei einer speziellen Songszene als Blinderwirkung mal mit 100% weiß provozieren. Frostfilter war mal ein erster Gedanke dazu, allerdings kann man die Leuchtkraft dann gleich einsargen und eine kurzzeitig gewollte Blendwirkung ist dann auch im Ars…. Ich hoffe, dass es dafür eine praktische Lösung gibt und sich hohe Leuchtkraft und Blendfreiheit bei LED-Bareinsatz nicht gegenseitig zwingend ausschließen.

    Hintergrund ist auch der,dass man gern für ein paar Bühnensachen LED-Bars (anfänglich ca. 10Stück) zusammen mit 8 x Moving Head P6 in der Backtruss/Trussteher einsetzen möchte.
    Die LED-Bars sollen dabei den beleuchtungstechnischen Gegenpart zu den Moving Heads bilden, PARs ersetzen und sozusagen das Rot auf die Bühnen bringen, wenn die MHs blau sind etc. Allerdings wäre auch eine senkrechte Anordnung wünschenswert, um die ganzen „Lauflicht-/Wasserfalleffekt“ und auch ab und zu einen weißen Blendeffekt mit nutzen zu können. Da die maximale Bühnengröße dafür bei 10x8m liegt, aber meist deutlich drunter, sollen die Sticks die Farbe aus einer Linsen mischen, sowie auch im unteren gedimmten Level nicht in der Farbmischung vollkommen auseinander laufen. Da man sich hier aber „nur“ im kleinen bis mittleren VA-Bereich befindet, setzt der Budget wie immer leider Grenzen, womit eine film- und fernsehtreue Farbwiedergabe in den Hintergrund tritt. Die Farben müssen nur brauchbar und vor allen kräftig und weiß darf dann auch mit Blendwirkung sein. Somit scheiden Geräte über 1000€ leider zumindest in größeren Stückzahlen aus. Frontlicht bleibt konventionell mit Fresnel und Profilern.

    Ist daher das Vorhaben aus beleuchtungstechnischer Sicht mit Sticks realsierbar, wenn ja wie bzw. mit welchen Kniffen und welche Geräte würden sich dafür anbieten?
    Oder ist das mit Sticks als alleiniger Gegenpart zu Mhs nicht machbar und man muss mit anderen Geräte umdenken?

    Für eure Hinweise und Tips bedanke ich mich im voraus.

    Beste Grüße
    André

  • tobias kammerer
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    • 18. Mai 2011 um 20:39
    • #2

    Hallo,

    also:
    1.: Die meißten LED Bars, die Du bisher angeschaut hast, hatten wohl einfach zu wenig Leistung.
    Grober Daumenwert: LED Watt * 10 = Halogen Vergleichswert.
    Also braucht man schon ca 100 Watt LED um gegen eine 1000 Watt Kanne anstinken zu können. Dann wird auch die Bühne schön rot oder blau

    2.: Bei den Abstrahlwinkeln und Ausleuchtungen gibt es leider noch riesige Unterschiede bei verschiedenen Herstellern. Auch ist eine LED Strahl in der Regel wenig bis nicht diffuss. Daher dann dieser Blendeindruck und oft auch komische Beams im Nebel.

    3.: Bei Parkannen, insbesondere noch ohne Multichip LED-s gibt es eine deutlich größere und günstigere Produktauswahl als bei Sticks/ Tubes... Hier kann man je nach Abstrahlwinkel einige schöne und auch günstige Dinger empfehlen. Wenn man sehr engabstrahlende besorgt (da gibt es wenig), kann man auch mit einem Diffusfilter davor den Strahl noch verschönern. Bei breiten Systemen führt das zu Fluteffekten ohne Beam.

    Beispiele:
    Showlite LED Par 64 108 Watt (ca 40 Grad)
    Ultralite LED-Par 64 mit 72 Watt (ca 15 Grad)
    Diverse Eurolite Parkannen
    Natürlich dann auch Ignition, Litecraft u.v.a.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • julian-k
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    • 18. Mai 2011 um 23:40
    • #3

    Schaue dich mal bei Expolite um. Die haben ein paar nette Sachen im Programm.
    Die sind Preislich auf einem sehr angenehmen Niveau und können richtig was.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • andi.bt
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    • 19. Mai 2011 um 00:56
    • #4

    wenn es Low-Budget sein soll: Ich hab hier 8 von den Varytec PAR 56 18*1 Watt.. Die haben nen sau genialen Beam, sind schweine hell und die Farbmischung fasziniert mich immer wieder (zumindest wenn man sich den Preis dazu anschaut).

    Einziger Nachteil: Zicken rum wie sau wenn man sie ohne Endwiderstand betreibt und haben die üblichen Low-Budget-Krankheiten (also immer paar auf Spare dabei haben sonst wirste ned glücklich damit..)

  • andi.bt
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    • 19. Mai 2011 um 01:03
    • #5

    hab da gerade was neues gefunden was interessant klingt..

    http://varytec-germany.de/LED-Technik/LE…RYTEC::489.html

    Kosten: ca. 400 EUR / Stck.

  • jaan2204
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    • 19. Mai 2011 um 08:12
    • #6

    Vielen Dank für die ersten Meinungen. Gewünscht werden für den Beleuchtungszweck der Bühne aber LED-Sticks oder soll ich das so verstehen, dass dafür LED-PARS die eindeutig besser Wahl sind. Eine Sinn sehe ich natürlich bei einer 5m hohen Backtruss (Bühne 10x8), dass sie durch die Lichtbündelung einfach mehr "Druck" bis zum Bühnenboden machen. Wir haben hier im Lager noch 20 Stk. Protech MK II da dastehen (452 LED), an den ich aber leider deutlich merken mußte, wie die Zeit und mittlerweile schon jede billige 1W LED Kanne vorbeigezogen ist. Das ist eigentlich auch das, was mich persönlich an der LED-Technik bissl stört. Die Entwicklung ist so schnell, dass heute gekäuft - morgen schon veraltet ist und zum gleichen Geld wesentlich besser Sachen zu bekommen sind bzw. deutlich billiger. Das macht es echt schwer, eine einigermaßen richtige Wahl zu treffen. Zurück zum Thema...

    Die Expoliteprodukte, wie auch Litecraftprodukte habe ich mir schon mal angeschaut. Ich gebe es ehrlich zu, ich habe mir auch schon billige Sachen angeschaut. Eine echte 5Watt Lampe würde mir natürlich besser gefallen, aber statt 6x5Watt auf der Bühne 12 x 3 Watt zu bringen, sieht für den Kunden nach mehr aus und bringt dann die gleiche Helligkeitswirkung.

    In der Hoffnung jetzt hier nicht rauszufliegen, wollte ich aber mal rein technisch Fragen: Wo und wie erkennt man den Unterschied der Qualität der Mischung sowie der Helligkeit der LED. Nehme ich z.B. Expolite, Litecraft - jetzt wird es härter - American DJ Tri Bar, Involight 400, Lightmaxx, Eurolite Pix 16 TLC und co. dann arbeiten die alle mit bis zu 24 Tri LED/3in1 TEchnik und haben in der Summe pro Einheit 3 Watt LED Leistung. Aber ich denke doch, dass es in Sachen Farbmischung und vor allem Helligkeit zwischen Expolite/Litecraft und Eurolite einen Unterschied gibt. Doch laut TEchnik und LED-Leistung dürfte es rein nach den Eckdaten wiederum gleich sein. Da stellt sich natürlich die Frage, dass ich für 5 Expoliteteile auch 10 American DJ bekomme und los geht die Show.

    Was macht da jetzt in Sachen Helligkeit also den Unterschied und wie kann ich, außer natürlich direkte A-B Vergleich, diese schon vorher recherchieren?????

    mfg
    andré

  • jaan2204
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    • 19. Mai 2011 um 08:58
    • #7

    [quote="jaan2204"]Vielen Dank für die ersten Meinungen. Gewünscht werden für den Beleuchtungszweck der Bühne aber LED-Sticks oder soll ich das so verstehen, dass dafür LED-PARS die eindeutig besser Wahl sind. Eine Sinn sehe ich natürlich bei einer 5m hohen Backtruss (Bühne 10x8), dass sie durch die Lichtbündelung einfach mehr "Druck" bis zum Bühnenboden machen. Wir haben hier im Lager noch 20 Stk. Protech MK II da dastehen (452 LED), an den ich aber leider deutlich merken mußte, wie die Zeit und mittlerweile schon jede billige 1W LED Kanne vorbeigezogen ist. Das ist eigentlich auch das, was mich persönlich an der LED-Technik bissl stört. Die Entwicklung ist so schnell, dass heute gekäuft - morgen schon veraltet ist und zum gleichen Geld wesentlich besser Sachen zu bekommen sind bzw. deutlich billiger. Das macht es echt schwer, eine einigermaßen richtige Wahl zu treffen. Zurück zum Thema...

    Die Expoliteprodukte, wie auch Litecraftprodukte habe ich mir schon mal angeschaut. Ich gebe es ehrlich zu, ich habe mir auch schon billige Sachen angeschaut. Eine echte 5Watt Lampe würde mir natürlich besser gefallen, aber statt 6 Stück x 10x5Watt LED Stück auf der Bühne 12 Stück x 24x3Watt LED Stick zu bringen, sieht für den Kunden nach mehr aus und bringt dann die gleiche Helligkeitswirkung - oder :?

    In der Hoffnung jetzt hier nicht rauszufliegen, wollte ich aber mal rein technisch Fragen: Wo und wie erkennt man den Unterschied der Qualität und Helligkeit/Lichtdruck der Farbmischung. Nehme ich z.B. Expolite, Litecraft - jetzt wird es etwas härter - American DJ Tri Bar, Involight 400, Lightmaxx, Eurolite Pix 16 TLC und co. dann arbeiten die alle mit bis zu 24 Tri LED/3in1 TEchnik und haben in der Summe pro Einheit 3 Watt LED Leistung. Aber ich denke doch, dass es in Sachen Farbmischung und vor allem Helligkeit zwischen Expolite/Litecraft und Eurolite einen Unterschied gibt. Doch laut Technik und LED-Leistung dürfte es rein nach den Eckdaten wiederum gleich sein. Oftmals haben die billigen Teile noch ein paar 3Watt Chips mehr drin, was eigentlich ja wieder mehr Helligkeit bedeuten könnte. Da stellt sich natürlich die Frage, dass ich für 5 Expoliteteile auch 10 American DJ bekomme und los geht die Show.

    Was macht da jetzt in Sachen Helligkeit also den Unterschied und wie kann ich, außer natürlich direkte A-B Vergleich, diese schon vorher recherchieren?????

    mfg
    andré

    PS: Ich möchte ich keinen Fall Firmen wie American DJ und Co. negativ abwerten, da diese eventuell im mittleren Sektor, da wo keine Filmproduktionen laufen unter Umständen doch schon um einigens an Boden gut gemacht haben und zu mindest in Sachen Helligkeit und Farbmischung sich verbessern konnten.

  • andi.bt
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    • 19. Mai 2011 um 12:11
    • #8

    dann würde mir noch Sunbeam einfallen =)

    http://www.fischer-online.de/cms/sunbeam.html

    Sau geil die Teile! Kosten aber auch entsprechend.. Kaiser und PRG haben die auch im Programm.

  • jaan2204
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    • 19. Mai 2011 um 13:00
    • #9

    Das ist natürlich ein geiles Teil mit 60x1,8Watt LED. Hierbei kann man das aber mal gut festmachen, da ich im gleicher Art und Nachbauweise eine Bar von Lightmaxx Platinum Tri LED Bar mit 24x3Watt bekommen kann. Die kostet dann 299 Euro. Nehme ich anstatt 1xSunbeam (der natürlich noch ein paar schöne Nettigkeiten mehr hat) dann 2 x Platinum, dann stehen 60x1,8Watt LED gegen 48x3Watt LED und dann stellt sich die Frage, was wird auf der Bühne in Sachen Hellikgeit mehr überzeugen bzw. würden dann eine 600Euro-Kombin von 2x Lightmaxx von der Helligkeit trotzdem schlecher abschneiden und wenn ja, aufgrund welcher handfesten Fakten?????

  • andi.bt
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    • 19. Mai 2011 um 14:53
    • #10

    Ja würde Sie! Nun da gibt es mehrere Gründe.

    - Zum einen wäre da die LED selbst. Ich glaube kaum, dass Lightmaxx die gleiche Qualität an LEDs in ein 300 EUR Gerät verbaut wie Sunbeam in ein 3.000 EUR Gerät.

    - Dann wäre da noch die Optik und eventuelle Reflektoren. Diese machen viel aus. Ich hatte letztens einen direktvergleich zwischen einem No-Name 18*3 Watt Moving Head für 320 EUR und einer Bar im Martin Stagebar Design von Laserworld / Brighlight mit 45*1 Watt. Der Moving Head war trotz 9 Watt mehr Leistung wesentlich dunkler.

    - Die Elektronik! Das fängt schon beim Netzteil an und hört bei der Ansteuerung auf. Bei teuren Geräten ist garantiert, dass die LED wirklich die Betriebsspannung kriegt, die sie bekommen soll. Und das oft mit einstellbarer Herz-Zahl für flackerfreie TV Produktionen! Billige Geräte haben oft nur einen einfachen Travo mit Gleichrichter verbaut der je nachdem wie viele Farben gerade an sind wahrscheinlich auch noch starke bis sehr starke Differenzen liefert

    - Der Lichtstrom (Lumen). Bei weiß (6600° K) kann dieser theoretisch maximal 350 lm/W sein. Allerdings schafft die hellste LED "nur" 250 lm/W (September 2010). Zum Vergleich: eine Halogenmetalldampflampe hat etwa 95 lm/W; Luxeon K2 LEDs etwa 60lm/W; Luxeon Rebel LEDs etwa 100lm/W

    - Die Farbe. Von der ist nämlich auch der Lichtstrom abhängig. Schon kleine, fast nicht mehr sichtbare Unterschiede der Farbe können rießige Unterschiede in der Lichthelligkeit machen. Die Farbe wiederum ist abhängig von dem verwendeten Halbleitermaterial und seiner Reinheit. (bei Blau wird zum Beispiel Siliziumkarbid als Halbleiter verwendet).

    Die Watt-Anzahl bei LEDs ist schon lange nicht mehr zuverlässig. Das wichtigste und einzig zuverlässige ist der Lichtstrom (Lumen). Auf mehr kann man sich in einem rein wissenschaftlichen Vergleich nicht mehr verlassen. Ansonsten einfach ausprobieren ob einem entsprechende Geräte taugen oder nicht.

    Was Tobias mit den 1 Watt LED = 10 Watt Halogen somit gesagt hat ist technisch gesehen nicht richtig. Auch wenn es in der Praxis oft stimmen mag.

    Einmal editiert, zuletzt von andi.bt (19. Mai 2011 um 15:29)

  • jaan2204
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    • 19. Mai 2011 um 15:26
    • #11

    Danke für die nachvollziehbare Argumentation.
    Das würde dann bedeuten, dass Geräte wie American DJ Tri Bar/Involight 400/lightmaxx Platinum/Expolite Tourstick42-72/Eurolite Pix 16 , auch wenn sie alle mit hoch beworbener 16er oder 24er TCL-Technik (Tricolour LED 3in1) kommen, für den Einsatzzweck nicht ganz hinkommen werden.

    Was wäre den als Barmöglichkeit mit TCL-Technik denn dann ein gutes und helles Gegenstück zu 8 P6 im Bereich bis 500€/Stückpreis, wenn man eine Stückzahl von ca. 10Stück als Start im Auge behält. Habe mich insofern mittlerweile auch gedanklich mit Barversionen angefreudet, da man im Aufbau diese sehr gut bei Zeltveranstaltungen noch einmal an den Zeltdeckenverlauf anpassen kann (man könnte diese von der Backtruss noch einmal senkrecht nach oben bauen) und so wieder mehr Höhe schinden. (oft ja ein großes Problem bei Festzeltbühnen - immer alles viel zu niedrig)

    mfg
    andré

  • blade11
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    • 20. Mai 2011 um 17:50
    • #12

    Im Party-Pa hat ein Kollege die LIGHTMAXX Tri Bars für 299€. Der hat die senkrecht an der Truss, ich glaub 6 Stück. Die sind extrem hell. Auch die Farben kommen gut rüber. Auch Gelb ist als Gelb zu erkennen, auch wenns keinen Schönheitspreis verdient. Ob die Quali stimmt, kann ich nicht sagen. Probleme gabs früher mal mit den Buchsen und Ausfällen von LEDs, aber das betraf nur die 5mm und 10mm Versionen. Diese Bars sind Mittelfeld. Es gibt deutlich günstigere Sachen und deutlich teurere. Selbst wenn die 3000€ bar effektiver und heller ist, wirst du für 3000€ 10 mal mehr Lightmaxx bekommen, die dann in der Summer garantiert heller sind als eine 3000€ Bar. Das Mittelfeld rechnet sich meist immer am schnellsten. Da du für Mittelpreisige VA suchst, solltest auch technisch in dem Bereich bleiben.

    Grüße!

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • jaan2204
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    • 21. Mai 2011 um 19:44
    • #13

    Wenn ich ehrlich bin, haben wir uns die Teile auch schon angesehen, zumal, wenn die Dinger nach 1 Jahr kaputt gehen, sind sie in der Regel fast bezahlt und in spätestens 2 Jahr sowieso in der LED-Technik veraltet. Schön ist es auch, dass es dazu von Expolite wohl ein absolutes Ident mit der Expolite Tour 72CM Bar gibt. Wo da jetzt auch für den Publikumslaien erkennbar der Unterschied liegt, weiß ich noch nicht so richtig.

    Problem ist ja sowieso in der LED-Technik, dass sicher schon im nächsten Jahr die 5Watt LED Technik standard sein wird, so dass man dann die 3Watt Technik eigentlich schon einsargen kann - daher müssen sich derzeit die Teile innerhalb kurzer Zeit rechnen, um dann einfach wieder umzusteigen. Von China kommen ja schon die ersten Pars mit 18 - 36 x 10Watt Quad RGBW LED. Da hat man schon fast gar keine Lust mehr, jetzt hier in die maximal 3Watt Geräte zu investieren, aber die 10Watt habe ich auch in China noch nicht in einer Bar gefunden :D

    Wir haben uns im presiwerten Sektor auch schon mal die American DJ Mega Tri Bar im Netz angeschaut, leider noch nicht live. Diese soll schon an viele Verleiher verkauft wurden sein und hat keine allzu schlechte Kritik für den preiswerten Sektor bekommen. Mit 18 x Tricolour müßte sich allerdings unter der Lightmaxx oder Expolite mit schon mal 24 x Tricolour liegen, oder?? Lightmaxx soll aber Qualimäßig noch unter Amercian liegen, was dann doch nicht wieder dafür spricht. Wenn bei jeder zweiten VA irgendwelche anderen LED oder DMX-makken aufteten, bringt das auch nicht viel....


    wenn mir die Frage gestattet ist, hat mit den obigen Kandidaten schon mal einer Erfahrungen machen dürfen, wenn auch nur von Kollegen oder Messe gesehen

  • unknown_artist
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    • 23. Mai 2011 um 18:19
    • #14
    Zitat von "jaan2204"

    Lightmaxx soll aber Qualimäßig noch unter Amercian liegen, was dann doch nicht wieder dafür spricht. Wenn bei jeder zweiten VA irgendwelche anderen LED oder DMX-makken aufteten, bringt das auch nicht viel....


    Schau dir die Bars doch einfach mal an, ich persönlich bin von den Lightmaxx Tri Color Bars sehr angetan. Das Gehäuse erscheint auch recht robust - und selbst wenn es 5 Watt LEDs nächstes Jahr in Massen geben sollte - die Helligkeit der Teile reicht fürs Uplightning dicke. Die Farbmischung (auch das Orange) sind für meinen Geschmack sehr anständig - der Output auch.

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • andi.bt
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    • 23. Mai 2011 um 20:23
    • #15
    Zitat von "jaan2204"

    Lightmaxx soll aber Qualimäßig noch unter Amercian liegen, was dann doch nicht wieder dafür spricht.

    Falsch! Lightmaxx ist zwar ein Label vom Musicstore aber bei weitem nicht so schlimm wie Stairville beim T.
    Ich selbst bin von der Marke ziemlich begeistert. Da hatte ich bei Stairville, Varytec, American DJ, etc. schon wesentlich mehr Ausfälle! Vor allem hab ich es bei Lightmaxx noch nie erlebt, dass ein Gerät sporadische Fehler hat. Wenn es nicht geht - und selbst da kann ich mich an den letzten Vorfall schon nicht mehr so ganz erinnern - dann geht es überhaupt nicht =)

  • djobi
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    • 23. Mai 2011 um 21:48
    • #16
    Zitat von "andi"

    Ja würde Sie! Nun da gibt es mehrere Gründe. ...


    Danke für die nette Erklärung!

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • jaan2204
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    • 24. Mai 2011 um 13:19
    • #17

    Zu den Lightmaxx habe ich leider noch kein User manual im Netz gefunden. Nach den hier abgebildeten Meinungen würde ich mir das gern mal anschauen. Kann mir hier mal einer einen Link bzw. eine PN mit einer Bedienungsanleitung zusenden...

    Danke im voraus..

  • chris mack
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    • 27. Mai 2011 um 17:50
    • #18

    Das MAnual ist auf der Seite zu finden.
    Es hat aber auch gedauert bis ich es entdeckt hatte :D

    http://www.musicstore.de/is-bin/intersh…0006348-000.pdf

    Inzwischen gibt es zum gleichen Preis von Lightmaxx eine Led Bar, bei der mir die Anornung der Leds besser gefällt.
    Allerdings sehen die Befestigungsmöglichkeiten nicht so dolle aus.
    "LightmaXX Platinum Power Stick TRI-LED 24x 3 "

    Was mich stört ist, dass alle Led bars maximal 15 interne Programme haben.
    Das finde ich sehr schade, da man so viele Möglichkeiten hätte....

  • blade11
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    • 29. Mai 2011 um 16:03
    • #19

    Gestern wars mal wieder so weit...das übliche Phänomen...
    Eine Band, 12 PAR 64 LED Scheinwerfer hinten mit 1W LEDs. Man konnte kaum reingucken, aber die Helligkeit auf der Bühne riss mich nicht vom Hocker...klar sind die Farben schön sauber und satt, aber nach 10m kam fast kein Licht mehr an, obwohl man in die Teile noch aus 20m Entfernung nicht direkt reingucken konnte, ohne Sternchen zu sehen...ich verstehs nicht :roll:

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • jaan2204
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    • 30. Mai 2011 um 14:16
    • #20

    Das ist in der Tat eines der meisten Probleme oder man nimmt dann wirklich ein Produkt aus dem Highlevelsektor zu den höheren Preisen...

    Die LightmaXX Platinum Power Stick TRI-LED 24x 3 ist übrigens ein Outdoor-LED-Stick mit nur 5 DMX-Kanälen, also nicht für den Showbereich gedacht.

    Hatte jetzt selber mal die Lightmaxx Platinum Tri Bar in der Hand und dazu mal ein kurzes Fazit:

    Der Preis für 299€ VK is sehr angenehm und um so gespannter ist man, was man dafür bekommt. Geliefert im Karton mit diversen Schaumstoff gepolstert, macht das ganze einen guten Eindruck. Beim Auspacken merkt man gleich, dass man etwas massiveres als Plaste (auch vom Gewicht her) in der Hand hält. Das Gehäuse in Alu Black macht einen guten und robusten Eindruck, zumindest wenn man das Teil nicht tourmäßig vom LKW permanent abkippt. Erfreulich sind der mittlere Bügel und 2 zusätzlichen äußeren Bügel/Füße. Ebenfalls auffällig ist der fehlende Lüfter, da das Gerät ohne auskommen soll. Für staubreiche VA sehr von Vorteil.

    Ausgestattet mit 24 Tricolor verspricht er etwas an Power. Nachteilig finde ich, dass diese immer im 3er Verband und nicht alle untereinander angeordnet sind. Sieht meiner Meinung nach besser aus.

    Mal Display duchgecheckt: neben DMX, Stand alone, Slave modus, Auto programm, sound Modus findet man sogar nach einigen Suchen permanente Farben, hier allerdings nur wenig fest vorgegeben, die man nach ersten Blick wohl nicht selber mischen kann. (außer natürlich mit Controller) Das Display ist gut lesbar, allerdings machen die Tasten nicht den Eindruck, als ob diese ewig halten. Oft muss man zweimal drücken bzw. bewußt sauber tippen, damit er dann auch die Funktion ausführt. Allerdings findet man sich in der knapp gehalten Menueführung schnell zurecht, was wiederum angenehm ist. Meiner Meinung nach ist alles, was ohne Controller statt findet, wirklich knapp gehalten und könnte im Funktionsumfang umfassender sein. Gerade die Standalone Programme könnten noch etwas mehr und kreativer sein, wer diese aber nur sporadisch nutzt und auch oft die Geräte über einen Controller steuert, dem dürfte das vollkommen reichen.

    Nun zum Einsatz: also Hell sind die Dinger, zumindest nach dem, was derzeit so auf dem Markt in diesem Sprektrum aktuell ist. Der Öffnungswinkel von 25° ist für mittlere Distanzen ok, auf kurze müßte er natürlich größer sein, geht aber leider nicht zu wechseln. Natürlich blenden die Teile im direkten Sichtkontakt, wie alle LED-Geräte, enorm, wiederum braucht man schon die Power, will man mit 2 Stück wenigsten etwas Farben in einem mittleren Gaststättenraum bekommen. DAHER ACHTUNG FÜR ALLE DJ: bei nicht überlegter Aufbauanordnung kann man mehr Beschwerden über den Blendcharakter bekommen, als lobende Worte zu den schönen Farben.

    Übrigens die Farbmischung hat mich in diesen PReisspektrum wirklich positiv überrascht. Sicherlich kein Highendlevel, aber man kann mit den Mischfarben durchaus arbeiten und gerade im mittleren Spektrum sehr gut damit leben. Selbst in den LEDs direkt sieht man nur teilweise die Einzelfarben durchschimmern, ansonsten auch bei LED-WEISS, Gelb, Orange brauchbar und schöne Mischungen - für den Preis ein dickes Plus.

    FAZIT: Für das Geld ein durchaus brauchbares LED-Effektgerät, allerdings keine Grundbeleuchtung anstatt anderer Technik. Die Verarbeitung vom Gehäuse macht einen brauchbaren und stabilen Eindruck, erfreulich kein Plaste. Aufgrund des fehlenden Lüfters kann man hier mit Plane sogar eine Outdoor-VA bestreiten. (aber ohne Gewähr)
    Helligkeit ist für Effektlicht ausreichend und man könnte diese sogar als Blindereffekt bei kleinen Sachen nutzen. Allem in allen eine gelunge Bar, für die, die Wissen wie man diese am besten und effektvollsten (möglichst blendfrei :D ) einsetzen kann. Für kleine Räume würde ich als Beleuchtung allerdings was anderes empfehlen. Da wir das ganze als Effekt wollen, werden wir wohl auch auf eine 16 x Tricolourvariante mit Reihenanordnung gehen.

    UND nun zurück zum Thema: Welche Tricks gäbe es noch, den Blendeffekt zu vermindern, ohne dabei die Lichtleistung z.B. durch Frostfilter komplett nach unten zu fahren. Gibt es eventuell sowas wie Folien von Rosco etc. die den Lichtkegel einfach noch etwas breiter verzerren, Lichtkegel "entblenden" oder so?? Leider kann man bei den preiswerten Geräten die Linsen nicht wechseln und nach meinen vagen Vorstellungen müßte doch mit zunehmend breiteren Abstrahlwinkel die Blendwirkung nachlassen, oder??

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